…bergauf!
February 1 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C
01.02.2026
Ashhurst nach Eketahuna
75km, 875 hm
Heute verließen wir den Campingplatz in Ashurst um circa 7:00 Uhr, eigentlich waren wir die ersten, die auf diesem Campingplatz schon munter waren.
Dann ging es aus dem Dorf hinaus und über die Brücke. Vor uns lag ein riesiger Anstieg, 250 Höhenmeter. Auf diesen Berg führte eine vierspurige Autobahn hinauf und hinunter und daneben hatte man eine ganz tolle Radstraße angelegt.
Diese führte in vielen Kurven den Berg hinauf. Es war sehr anstrengend, aber ich musste nicht wirklich viel zu Fuß gehen. Alex half mir wieder und als wir oben angekommen waren, belohnte uns der Anstieg mit einer Aussicht über den Fluss, begleitet vom Surren der riesigen Windräder.
Zum allerersten Mal erblickten wir hier in Neuseeland diese ökologische Stromerzeugung und es waren bei Gott wirklich viele riesige weiße Windräder, die den kompletten Bergkamm bestücken.
Vom hinauf fahren war uns sehr warm geworden, doch die lange Abfahrt würde uns sicherlich auskühlen, deshalb zogen wir oben unsere Windjacke an. Wir frühstücken am Fuße des Berges auf einer kleinen Wiese, danach ging es weiter durch die grüne Hügellandschaft Neuseeland mit ihren Schafen und Kühen.
Unser Mittagessen nahmen wir diesmal wieder einmal am Straßenrand ein, die Sonne schien direkt heiß herunter und wir waren froh über das bisschen Schatten, dass die Büsche auf die Wiese geworfen hatten. Alex kochte Reis mit Brokkoli und Pilzen und ich streute ein bisschen Parmesan drauf.
Unsere Weiterfahrt durch die grüne Hügellandschaft war geprägt von grünen Weiden, kleinen Anstiegen, kurzen Abfahrten und einem knallblauen Himmel.
So schönes Wetter hatten wir wirklich schon lange nicht mehr.
…und wir genossen es wirklich!
Die Strecke die wir befuhren, folgt einem Buch der Kenneth Brüder und führt über die Nord- und Südinsel Neuseelands, die Straßen sind wenig befahren von Autos und Schwerlastverkehr und somit ist es ein entspanntes schönes Radeln.
Wir erreichten Eketahua am späten Nachmittag, fielen noch in den Supermarkt hinein und machten uns kurze Zeit später auf den Weg zum Campingplatz. Dort gab es eine Waschmaschine, die wir gerne nutzen und zum allerersten Mal eine wirklich heiße Dusche Nun liegen wir im Bett, mein Sitzfleisch brennt ein wenig, aber es ist nichts wund. Die Cremen, die mir der Arzt verschrieben hatte, sind perfekt. Mir geht es so gut wie auf keiner Radtour vorher, denn da war ich komplett offen.
Vielleicht kann ich auch deshalb Neuseeland so richtig genießen.Read more


















