…angezuckerte Bergspitzen!
March 2 in New Zealand ⋅ ☀️ 9 °C
Montag, 02.03.2026
62,55 km,1098 hm
Vom Wanaka Campsite auf den Crown Range Pass auf den Twin River Trail bei
Arrowtown
Wir waren wieder mal früh dran, die Sonne tastete sich gerade an die Bergspitzen heran.
Rosa Wolken verkündeten ihr Aufgehen und uns blieb vor Staunen der Mund offen stehen, denn rund um uns herum hatte es auf den Bergen geschneit und alle höheren Spitzen waren wie mit Puderzucker überzogen.
Wir ließen also die Berge hinter uns und radelten die Asphaltstraße die Cadrona Road hinauf. Es ging am Cadrona River entlang, und es dauerte lange, bis die Sonne uns an diesem Tag auf dem Talboden erreichte und wärmen konnte.
Da uns so kalt war, wärmte Alex unser Porridge heute mit dem Kocher auf und wir verspeisten den 1. Teil unseres Frühstücks hier. Vor uns lag die Crown Range Road und es ging wieder mal steil bergauf.
Ein paar Mal habe ich geschoben, vieles bin ich gefahren. Irgendwo auf der Strecke dann 2. Teil des Frühstücks am linken Straßenrand, und wir brauchten wieder Kraft beim Anstieg.
Es war diesmal so eng,dass sogar die Leitplanke zum Übersteigen war. Alex versuchte auch während des Frühstücks noch unsere Unterkunft in Queenstown zu buchen. Das war nicht einfach, denn Queenstown ist ein teures Pflaster. 3 Nächte für 560€. Aber ok, wir würden uns dann eben selber kochen und so etwas Geld sparen. Wir haben es uns aufgeteilt, denn mit vollem Magen bergauf zu fahren fühlte sich für uns nicht gut an.
Als wir endlich um 15:30 den Pass erreichten waren wir total erleichtert. In weiter Ferne konnte man sogar Queenstown und den Flughafen erkennen. An einem windstillen Plätzchen im hohen Gras kochten wir Mittagessen.
Danach ging es ins Tal.
Jetzt begann unsere Schlafplatzsuche. In Arrowtown gab es einen Campingplatz, dieser lag jedoch etwas abseits unserer Strecke und so kehrten wir um.
Wir nahmen den Twin River Trail, der zu Beginn links und rechts eingezäunt war und uns überhaupt keine Möglichkeit bot, irgendwo versteckt unser Zelt aufzubauen. So fuhren wir weiter bergab. In einem Nadelwald war Platz, und Mountainbiker hatten hier einen kleinen Sondertrail eingefahren. Hier war es eben und zwischen den Tannen konnte man uns fast nicht sehen. Vorbeifahrende Radfahrer am Trail mussten ihre Augen sowieso auf die Strecke richten und so war dies ein guter Platz. Da ich jedoch der Meinung war, weiter unten im Tal müßte es doch auch noch einen tollen Platz direkt am Fluß geben, erkundeten wir den Trail noch weiter hinunter. Nach 15 Minuten gab ich auf. Wir kehrten um und fuhren den Berg wieder hoch. Dort nahmen wir unseren Waldschlafplatz in Besitz, stellten unser Zelt auf und waren froh endlich unsere Muskeln ausrasten zu können. Auch heute Nacht sollte es wieder sehr kalt werden.Read more



















