… und wieder ein Berg!
1 mars, Nouvelle-Zélande ⋅ ☀️ 12 °C
Sonntag, 01.03.2026
68,34 km, 862 hm
vom Makarora Campsite nach Wanaka/Campsite
Heute geht es schon früh los. Wir wachen um 5h auf und um 7h verlassen wir den Campingplatz. Alle anderen TA-Rider schlafen noch tief und fest, als wir den Zeltplatz mit unseren Rädern verlassen.
Es geht weiter auf der Asphaltstraße, kurz nach den Rinder- und Schafweiden erreichen wir den Wanaka Lake. Wir fahren im Bergschatten dahin und es ist empfindlich kalt. Es hat sicher nicht mehr als 7°. Die Sonne beleuchtet bereits die Spitzen der Berge auf der rechten Seite und da es noch so früh ist, sind wir allein unterwegs.
Wie gerne hätten wir die Sonne auf unseren Rücken gespürt. Der See ist riesig und die Straße führt mal rauf und mal runter neben dem See. Es geht danach einen kleinen Pass hinauf, der uns zum nächsten See, dem Lake Hawea führt. Endlich kommt die Sonne, und damit die Wärme. Wir machen Frühstückspause bei einem Look-Out, der einzige Platz, der sich bietet. Hier halten auch viele Camper und Pkws. Auch die TA-Rider vom Campingplatz holen uns nun ein. Mit dabei sind Ken aus Amerika und Sean aus Schottland, diesen beiden sind wir schon mehrmals begegnet. Ein großes Hallo, und ein wenig Quatschen, und dann ziehen die beiden auch schon weiter. Auch ein junger Mann, mit weiß-rot gepunktetem Bergtrikot bleibt bei uns stehen.
Danach fühlten wir uns gestärkt und es ging die Bergstraße neben dem See steil hinauf. Ich musste Strecken schieben, Alex fuhr langsam, aber er fuhr alles durch! Mein toller,starker Mann!
Danach ging es wieder bergab. Welch ein Reinfall! Inzwischen war Wind aufgekommen, und dieser blies gegen die Fahrtrichtung und ich hatte das Gefühl zu stehen als bergab zu fahren.
So kämpften wir uns weiter voran. Nur die schönen Ausblicke auf den See konnten meine Stimmung heben. Nach dem See konnten wir auf einen Bike Trail fahren. Hier am türkisfarbenen Bach machten wir Mittagsrast unter einem Tannenbaum mit Blick auf den Bach. Danach führte uns der Gravel-Trail bis nach Wanaka. Im Tal war auch der Wind nicht mehr zu spüren und so ging der schmale Trail hügelauf hügelab, und daß machte wirklich Spaß. In Wanaka gab es einen großen Supermarkt, bei dem wir einkaufen gingen. Mit unserem schweren Gepäck ging es dann auf den Campingplatz. Nach dem Zeltaufbauen und der heißen Dusche war es dann auch schon 21h und wir schlüpften in unsere warmen Schlafsäcke, denn heute Nacht sollte es nur 4° bekommen.En savoir plus














