Herrliche Ebenen und Seen
March 6 in New Zealand ⋅ ☁️ 10 °C
Freitag, 06.03.2026
vom Quartier ins Queenstown mit dem Dampfschiff nach Walters Peak Station bis zur Campsite am Mavora Lake
58 km, 719 hm
Heute von unserem Quartier in Queens Town um 7:00 Uhr weggekommen und ich bin gleich mal vorgefahren zum Bäcker, um ein gutes Brot zu kaufen und hab mich mit Alex dann nachher beim Four Square Supermarkt getroffen, dort haben wir noch einen Großeinkauf für die nächsten drei Tage getätigt.
Vollgepackt ging es zum Hafen, wo wir im Büro noch einmal kurz umbuchten und statt der Seerundfahrt auf dem Wakatipo Lake nur die Überfahrt auf die andere Seite des Sees in Anspruck nahmen.
Wir waren die ersten an Bord des Dampfschiffs, das seit 1912 den See befährt. Die Überfahrt dauerte ungefähr 45 Minuten, die wir nutzen, um unser Frühstück zu essen. An der Bar konnte ich mir auch noch einen Kaffee kaufen. Wir merkten bei der Überfahrt schon, dass auf dem See viele weiß gekräuselte Wellen zu sehen waren. Also würden wir relativ viel Wind beim Fahren haben.
Bei der Walter Peak Station angekommen, ging es gleich mal die Gravelroad entlang.Wir waren die einzigen Radfahrer, die die einsame Straße ins Landesinnere entlang des Wakatipo Sees nahmen. Die ersten 3 km blies uns der Wind aus der entgegenkommenden Richtung ins Gesicht. Es war ein richtiger Kampf gegen die Elemente. Nach circa 7 km wandte sich der Weg nach links in die Berge und somit hatten wir auf einmal Rückenwind. Dann ging es auch schon bergauf. Wir hatten die ganze Zeit eine Schotterstraße unter unseren Rädern, die aber relativ gut befahrbar war. Einige Passagen waren so steil, dass ich geschoben habe. Oben an der Bergspitze angekommen, ist es uns gar nicht mehr so schlimm vorgekommen und auch vom Zeitgefühl her,haben wir diesen Berg relativ schnell genommen. Oben lernten wir auch noch Frederike,eine ganz liebe Deutsche aus dem nördlichen Bayern kennen, Hebamme, selbstständig, die sich nach dem Tod der Mama die sie gepflegt hatte, eine dreimonatige Auszeit gegönnt hat um den TA zu fahren und das alleine. Ihren Mann hat sie zu Hause gelassen. Vielleicht werden wir sie heute Abend am See noch sehen. Bei der Abfahrt platzte dann auf einmal der Schlauch von Alex Hinterreifen und auch der Mantel war auf der Seite circa 10 cm aufgerissen. Wir klebten die aufgerissene Stelle mit Tape und Alex wechselte ebenfalls den Schlauch aus. Auch der hintere Mantel wurde gegen den besseren vorderen ausgetauscht. Dann ging es wieder weiter bergab, es waren zwei Flussdurchquerung zu durchfahren, die ich mit meinen Flipflops durchquerte und das Rad da durch schob. Mein cooler Gatte gab einfach Gas und blieb mitten im Schotterbach stecken, und musste mit beiden Füße ins kalteWasser. Na gut so geht’s auch. Das machte er aber nur einmal, beim zweiten Mal ging er mit nackten Füßen durch den Bach. Aber das war der Pannen noch nicht genug, denn ein weiteres Problem entstand durch gelockerte Schrauben am Hinterrad von Alexanders Fahrrad,, die ebenfalls nochmals gefixt werden mussten. Als alle Schrauben angezogen waren, ging die Fahrt wieder weiter. Wir erreichtensehr spät den Campingplatz am Mawora See, wo wir eigentlich noch Frederike zu treffen hofften, die sahen wir aber nirgends. Wir stellten unser Zelt auf, und da wir auch nirgendwo unseren Beitrag fürs campieren abgeben konnten, standen wir halt heute einmal kostenlos. Heute war’s ganz schön anstrengend denn ich hatte mir beim Vorräte einpacken beim Foursquare einen Hexenschuss eingefangen. Den ganzen Tag lang hat er durch die Bewegung aber eigentlich nur verhalten weh getan. So hatte ich aber eigentlich keine Schmerzen und es ging ganz gut. Jetzt klebte Alex gerade noch seinen Schlauch und dann ging es endlich in den Schlafsack. Internet gibt’s auch heute keines, somit gibt es mal einen Fastentag für unsere Handys.Read more















