• ….mal Pause machen?

    Apr 1–2 in Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Mittwoch, 01.04.2026 und Donnerstag,02.04.2026
    592 km

    Heute genoßen wir unsere Yogastunde mit einem schönen Sonnenaufgang. Das ist immer wieder ein sehr schönes Erlebnis, so nah an der Natur. Danach noch Frühstück, für mich in Schonkostvariante, und danach wieder zurück auf die Straße.
    In Mataranka, unserer nächsten Station, wollten wir eigentlich einkaufen gehen, doch der Supermarkt hatte nur Dosen und ganz wenig Obst, und ein paar Vorräte hatten wir ja noch.
    Bei der Polizeistation gab es einen Trinkwasserhahn. Hier füllte Alex wieder unseren Tank auf.
    Wir wollten uns in Mataranka in die warmen Quellen werfen, die mir schon damals im Oktober so gut gefallen hatten, und die ich Alex unbedingt zeigen wollte.
    Leider hatte eine Flut die Landschaft dort unter Wasser gesetzt, und die Aufräumarbeiten waren in vollem Gange und somit für uns Touristen gesperrt. Auch die Bitter Springs hatte das selbe Schicksal ereilt.
    den Fahrersitz.
    Wir erreichten unseren Stellplatz neben dem Highway so gegen 19h, die Sonne ging gerade unter und der Platz war etwas versteckt zwischen Büschen.
    Alex fand den Platz so gut, dass er vorschlug, hier noch einen Tag zusätzlich zu verbringen und mal langsam zu machen.

    Na ja, pausieren trifft es wohl nicht genau. Unsere 1.Aufgabe, die sich nicht beim Fahren lösen ließ, war das neue Moskitonetz im Heckbereich unseres Schlafplatzes. Der Vorhang, den ich genäht hatte, schloß oben einfach nicht ab, und ließ all die kleinen Fliegen, Moskitos und Falter herein. Da konnte unser elektrischer Insektenvernichter einfach nicht mehr mithalten.
    Alex half mir nun, ein neues permanentes Moskitonetz zu installieren. Ich zerschnitt das Moskitozelt, das wir schon am Jakobsweg mithatten und hier noch nie in Verwendung genommen hatten. So nähte ich den ganzen Tag. Alex hatte viel Büroarbeit zu tun.
    Wir blieben noch einen Tag und eine Nacht. So konnte ich am nächsten Tag noch Alexs Wanderhose reparieren und unsere Überdecke auf dem Bett. Es kamen wieder mehr Patchworkaufnäher über die zerrissenen Stellen. Jetzt sah sie wieder gut aus.

    An diesem Abend kam auch ein Jeep mit Dachzelt auf diesen Platz. Es war ein junges polnisches Pärchen wie sich später herausstellte.

    Auf jeden Fall hatten wir heute viele wichtige Dinge erledigen können, die beim Kilometer machen nicht möglich gewesen wären.
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