Pause am See/ Nähe Tanana River
Jul 22–24 in the United States
☁️ 9 °C
Mittwoch, 22.07.2026 bis Freitag,24.07.2026
Wir haben sehr gut geschlafen. Ein sehr ruhiger Platz. Wir beschließen hier 2 Tage zu bleiben, genießen die Ruhe und schmökern in diversen Büchern und Berichten zum Thema Erdkellerbau. Ich lege schon mal eine Liste mit unseren beliebtesten Gemüsesorten an, rechnen aus wieviel Anbaufläche benötigt wird.
Wir sind so im Thema drin, daß wir gar nicht merken, das der Uhrzeiger schon auf 22h steht. Draußen ist es taghell und mir kommt es vor wie 16h.
Ab und zu warf ich von meinem erhöhten Bett einen Blick nach draußen auf den See. Dort machte eine Entenmama gerade einen Ausflug mit den Kleinen. Sie tummelten sich unbekümmert, tauchten mal ab und wie kleine Bälle schnellten sie wieder an die Oberfläche. Es war echt lustig, ihnen dabei zuzusehen.
Donnerstag kochten wir uns köstliche Mungbohnenlaibchen mit Quinoa und selbst gemachtem scharfen Tomatenketchup. Doppelte Menge natürlich, damit wir am nächsten Tag auch noch etwas zum Mittagessen hätten.
Auch ein zweites Wohnmobil hatte sich hierher verirrt.
Seine Aufschrift erinnerte mich sehr stark an das Firmenlogo unserer ehemaligen Tischlerei Gorth. Na, OK, mit viel Phantasie halt, aber die scheine ich zu haben.
Freitag frühmorgens tröpfelte es schon, Alex absolvierte sein 2-stündiges Radtraining, während ich mir eine Laufeinheit am Alaska Highway gönnte. Mit Handy und Bärenspray am Gürtel. So fühlte ich mich auch sicher, falls ein Bär auftauchen würde, hätte ich nun etwas zur Verteidigung zur Verfügung.
Danach frühstückten wir noch an unserem Seeplätzchen und fuhren zurück nach Tok, um nochmals Vorräte aufzustocken.
Alex gab die zuvor erstandene elektrische Fliegenfalle beim Hardware Store retour. Sie funktionierte nicht mehr, nachdem ich versucht hatte, sie an unser Stromnetz anzuhängen. Hatte wieder mal einen Knall gemacht und war dann tot. Im daneben liegenden Outdoorshop hat Alex noch ein großes Mückennetz gekauft, daß wir auch mal im Freien sitzen könnten, ohne von den Gelsen zerstochen zu werden.
Auch einen 2. elektrischen Mücken-Schläger haben wir uns noch zugelegt. Dieser funktionierte autark mit Batterien. So können wir nun Gelsen-Tennis im Van spielen.
Dann ging es Richtung Anchorage. Es regnete, und wird heute wohl wettermäßig so bleiben. Nach ca. 100km hielten wir nochmals an einem kleinen See, spielten in einer Regenpause noch eine Runde Federball. Wir werden morgen nochmals hier chillen und erst am Sonntag weiter fahren.Read more














TravelerGerne und mit Freude