Montreal
September 19 in Canada
☀️ 16 °C
Samstag, 19.09.2026
37km
…beim Hausarzt in Montreal
Heute blieb keine Zeit für Morgensport. Nach der Tagwache fuhren wir zum Hausarzt, den wir herausgesucht hatten, da er am Samstag geöffnet hatte. Er sperrte um 7:30 auf und so stand ich bereits um 7h am Stiegenaufgang zum Eingang der Praxis.
Mit mir waren es noch 6 andere Personen, die auf die Öffnung der Türe warteten. Alles ging ganz zivilisiert vor sich. Während ich also wartete, stellte Alex unseren Van auf den Parkplatz gegenüber ab. Glücklicherweise war dort ein kleiner Sportplatz mit Park und so konnte wenigstens Alex seine Morgen-Trainingsroutine absolvieren. Danach machte er Frühstück.
Mir wurde Blutdruck gemessen, dann musste ich wieder warten. Ich hatte auch die Ergebnisse des Bluttests mitgenommen.
Dann wurde ich endlich aufgerufen und konnte ein kleines Zimmer betreten, wartete dann nochmals ca. 10 Minuten, bis ein junger Arzt hereinkam.
Er war sehr bemüht und fragte viel nach, untersuchte meinen Bauch ebenso gründlich.
Schließendlich hielt ich die Überweisung zur Eisen-Infusion in meinen Händen, ausgestellt in der Provinz Quebec, damit ich damit zur Infusions-Klinik gehen konnte.
Einziges Problem war, das er die genaue Dosierung nicht berechnen konnte, dies machte die Apotheke, zu der er alles schicken würde. Diese hatte jedoch Samstag und Sonntag zu, und wir würden das Rezept für die Eiseninfusion erst am Montag per email geschickt bekommen.
Wir hatten schon einen Infusionstermin in der Summit Health Klinik in Montreal gebucht, und auch schon unsere Kreditkartennummer dort hinterlegt. Ich musste also das Eisenpräperat dorthin mitnehmen. Hoffentlich ging sich dies alles zeitlich aus.
Gegen 10h war ich dann beim Hausarzt draußen, hatte meinen Obulus bezahlt und auch eine Rechnung bekommen, sowie einen Arztbrief.
Mein Schatz hatte mir bereits Frühstück gemacht und ich glücklich, nur mehr essen zu müssen. Diesmal diätologisch mit Briochweckerl, Butter und Honig zum Tee.
Im Anschluss fuhren wir dann in den Botanischen Garten von Montreal. Auf dem riesigen Parkplatz mit Parkgebühren, buchten wir 4 Stunden, bereiteten noch unser Mittagessen zu und wanderten dann zum Eingangsbereich, so wir nochmals gemeinsam Can $ 50 ablegten, um in den Park zu gelangen.
Wir verbrachten den ganzen Nachmittag in dem herrlichen Gelände, wir hatten sogar noch unsere Sitzplane mitgenommen um uns ein Schläfchen auf dem Rasen zu gönnen. Jedoch wurden wir schon nach ca. 40 Minuten vom vorbeifahrenden Parkranger aufgeweckt und uns wurde gesagt, dass dies hier verboten sei.
So schade, die Herbstsonne tat doch so gut. So suchten wir uns also eine Parkbank in der Sonne, die wir nach langem Suchen endlich gefunden hatten. Bis zur Sperrstunde um 18h blieben wir im Park.
Aber eigentlich war es enttäuschend, sehr kommerziell angelegt und die Menschen durften den Rasen leider nicht betreten. Beim Rausgehen sehen wir sogar noch einen roten Fuchs, der den Kanada-Gänsen nachjagte, aber keine fangen konnte.
So fuhren wir durch die Dunkelheit Montreals, auf der Suche nach unserem Stellplatz. Der als erstes herausgesuchte entpuppte sich als zu voll, und wir passten nicht unter die Autobahnbrücke mit unserem hohen Kohbi. Der 2. Stellplatz in nahe einiger Volleyball-Sandplätze war auch nicht ideal, viel zu crowdy und zuviele Straßenlaternen.
So wählten wir den nächstbesten in unserer Nähe. Einen Stellplatz in einer ruhigeren Straße, in der Firmen angesiedelt waren. Irgendwo dröhnte laut ein Kompressor. Ok, das ging für heute Abend zur Not. Müde krochen wir in unser Hochbett und schliefen bald ein.Read more












