“noch mehr Besorgungen und Umbauten“
Oct 13–17 in the United States
☀️ 32 °C
Dienstag, 13.10.2026 bis Samstag 17.10.2026
185 km Fahrerei in San Antonio
Unsere erste Station nach dem Frühstück war das Bauhaus, ein paar Häuserecken weiter. Ich kaufte Lochplatten, Schrauben und PVC-Schläuche für Dieselkraftstoff.
Während Alex im Schatten eines Baumes mit dem Einbau unseres Wasserabscheiders begann.
Er ist mit unendlicher Geduld bei dieser Arbeit gesegnet, denn mindestens 3 x beim Probieren ob alle Anschlüsse funktionierten, spritzte immer Dieselkraftstoff ihm entgegen.
Da ihm auch die Befestigung mit der Lochplatte noch zu sehr wackelte kaufte ich zur Stabilisierung nochmals dieselbe Lochplatte, um die Anschraubplatte zu versteifen.
Nicht glücklich mit dem Ölabscheider, googelte Alex noch im Netz und fand bei O`Reillys (Autozubehörteile) in Dallas mit Hilfe von KI noch neuen, professionelleren.
Mittwoch, 14.10.2026
Ich laborierte währenddessen an meiner Brandblase, die ich mir beim Umschütten unseres kochenden Tomatensugos, zugezogen hatte. Ein Esslöffel großes Stück kochendes Sugo fiel dabei auf den hinteren Teil meiner großen rechten Zehe und weil das noch nicht genug brannte, riss ich mir die große, schon mit Wasser gefüllte Brandblase beim Durchschlüpfen vom Fahrerraum in den Wohnraum am Beifahrersitz auf.
4 Tage war die Wunde nun alt, und nässte wie verrückt, und brannte höllisch und pochte.
So ging ich zum Arzt, bekam eine Spritze in die Zehe, die dann mit einem Schwamm gereinigt worden war und eine Antibiotika Salbe verschrieben. So ausgestattet humpelte ich mit meinen Flip Flops an den Füßen, den rechten hatte ich mit Malertape am Fuß festgeklebt, damit die Wunde mit nichts in Berührung kommen konnte zurück zum Home Depot Parkplatz, wo Alex fleißig schraubte.
Nach Mittagessen und Schraubertätigkeiten am Nachmittag ging es wieder zurück zum großen Parkplatz beim Whole Foods Market. Während ich einkaufen war, hatte Alex ein Gespräch mit den Securities, diese eine Nacht dürften wir nochmals bleiben.
Am Donnerstag früh besorgten wir noch den neuen Wasserabscheider, fuhren nochmals auf den großen Parkplatz beim Home Depot, und Alex baute den miesen aus, und den neuen ein.
Auch die Steuererklärung musste heute noch eingeschickt werden, so verbuchte ich alles von August und konnte auch dieses Kapitel abschließen.
Alex wollt nun nicht mehr riskieren, es sollten morgen Freitag noch ein paar Verbindungsteile für die Schläuche kommen, und deshalb recherchierten wir beide fleißig für Mexiko.
Diesmal schliefen wir ca. 10 Minuten weiter weg, in einer ruhigen Gegend am Straßenrand, da wir den Securities keine Gelegenheit bieten wollten, uns vom großen Parkplatz zu verjagen.
Wieder ging ein ereignisreicher Tag zu Ende und wir fielen müde in unser Bett.
Freitag früh besuchten wir noch das Geschäft Best Buy, und Alex besorgte sich dort die META Ray Ban, ein wahres technisches Spielzeug für Computer-Nerds.
Auch unsere Wäsche musste nochmals in die Waschmaschinen. Diese Prozedur kostete uns ebenfalls wieder 3 Stunden mit allem zusammensuchen, abmontieren,waschen, trocknen, wieder zusammenlegen Bett neu überziehen und alles frisch duftend Gewaschene wieder verstauen.
Danach fuhren wir zurück zum Whole Foods Market-Parkplatz, ich schrieb unsere Lebensmittel- und Medikamentenliste für den Grenzübertritt, während Alex sich mit der Brille beschäftigte.
Da unsere grüne Überdecke nun schon fast 30 Jahre alt ist, mehrmals geflickt ist und nach dem Waschen nochmals neu aufgerissen ist, habe ich mich mich mit dem Ausbessern von Plaids beschäftigt und bin auf eine alte japanische Ausbesserungstechnik, dem Sashiko, gestoßen.
Das hat mich so fasziniert, das ich mir unbedingt das passende Garn, Nadeln und Stoffe zum Ausbessern besorgen wollte.
Ich googelte und fand per KI ein Geschäft in San Antonio, dort würde ich mir alles Notwendige morgen besorgen können.
Wir warteten noch auf ein paar Teile, die auch hier im Markt heute Nachmittag noch ankommen sollten.
Alles kam gegen 6 Uhr abends an. Alex war hocherfreut, dass alles so gut klappte.
Dann gings wieder zu unserem Straßenparkplatz, wo wir dem Samstag, unserem Abreisetag entgegenschliefen.
Samstag war um 5h früh Tagwache. Wir besuchten nochmals den Planet Fitness, Alex, um zu trainieren und ich,um mich 20 Minuten im Massagesessel durchkneten zu lassen, dabei meinen Fuß zu schonen und dann mit Plastiksackerl am Fuß duschen gehen zu können. Das klappte alles hervorragend.
Dann fuhren wir zum Nähzubehörgeschäft, wo ich alles für die Ausbesserungsarbeit an meiner alten,aber für mich sehr wertvollen Decke besorgen konnte.
Da die neuen Verschlusskappen von Amazon viel billiger waren als die von O`Reillys, fuhren wir dort nochmals hin, um sie zurückzugeben. Auch das klappte hervorragend.
Noch einmal fuhren wir zum Whole Foodmarket Parkplatz zurück. Dort bereiteten wir alle unsere Dokumente für die Grenze vor, druckten noch mehr Dokumente aus und richteten alles übersichtlich zusammen und Alex holte die letzten Amazon-Bestellungen im Markt ab. dort.
Jetzt hatten wir alles beieinander.
Dann konnte es endlich losgehen. Wir machten uns auf in Richtung Grenze México.
Ich fuhr die gesamte Strecke von ca. 200km, während Alex sich auf den morgigen Grenzübergang vorbereitete.
Wir hatten uns einen Stellplatz in der Nähe von Laredo gesucht, wo wir dann nur mehr 34 Minuten an die Grenze hatten.Read more













