„Warten auf Sojabohnen“
Oct 20–21 in Mexico
⛅ 17 °C
Dienstag, 20.10.2026 und Mittwoch, 21.10.2026
13 km + 111 km
Ein weiterer früher Morgen in Monterrey am Park hatte begonnen. Wir machten uns wieder auf den Weg ins Planet Fitness, hatten dort kostenloses Internet und Alex plauderte mit seiner Mama und ich mit meiner über Videotelefonie, während er auf dem Fitness - Rad saß, und ich am Crosstrainer auf und ab wippte.
Meine Mutter begrüßt mich dann meist mit den Worten: Na, hüpfst scho wieder auf und o? Irgendwie nervt sie das wohl ein wenig, wenn ich mich im Bild auf und ab bewege.
Diesmal war die Aussicht auf den Berg ein wenig wolkenverhangen, aber die Sonne kämpfte sich aus dem Osten mit all ihrer orangenen Kraft durch die Wolken.
Ich freute mich aufs Telefonieren mit Mama und meiner Tochter Lena, auf die Bewegung und die heiße Dusche.
Hier war es sogar jedesmal möglich, nach dem Training noch für 10 Minuten auf einen Massagestuhl zu steigen.
Guter Trainings Ausklang. Dann zu Kohbi hinunter auf den Parkplatz und Frühstücken.
Heute gings nochmals zurück in den Park. Warten auf die biologischen Sojabohnen und Kürbiskerne.
Alex hatte am Montag nochmals bestellt. Aber leider war der Locker voll gewesen und das große Paket konnte nirgends hineingestellt werden.
Wir würden aber nur noch bis Morgen Mittag warten, und dann Richtung Pazifikküste /Mazatlan aufbrechen.
So verbrachte Alex nochmals einen Tag mit Recherchieren wegen dem Starlink, Durchforsten einiger Foren, was die anderen Overländer nun versuchen würden.
So kam der Abend und wieder eine ruhig verbrachte Nacht.
Mittwoch früh brach an und wir machten uns auf den Weg ins Fitness-Center.
Dieselbe Routine wie gestern. Trainieren, Videotelefonieren, Duschen, Frühstücken am Parkplatz.
Dort warteten wir noch auf die Amazon Lieferung. So kochten wir uns dort auch noch unser Mittagessen.
Dann leider noch immer keine Lieferung unserer heiß geliebten Sojabohnen. Ok, dann würden wir es nochmals in dem großen Supermarkt Soriana versuchen. Wir mussten ja sowieso nochmals für die Fahrt uns mit Lebensmittel eindecken.
Und dort wurde ich endlich fündig. In der Gemüse- und Obstabteilung hing ein Spender mit Sojabohnen. Soviel, dass ich gleich 5,5 kg in Säcke füllte und so nun unser Vorbestand an Sojajoghurt und Natto gesichert war.
Nun konnte es endlich los gehen.
Beim schönsten Sonnenuntergang gings endlich raus aus Monterrey mit seinen Rumpelstraßen mit den vielen Schlaglöchern und den vielen nicht gekennzeichneten Geschwindigkeitsschwellen.
Die Bergketten zeichneten sich deutlich gegen den leuchtenden Abendhimmel ab und die riesige Millionenmetropole mit den vielen Autos und Staus ließen wir schön langsam hinter uns.
Es war schon dunkel, als wir in Saltillo ankamen, hier wollten wir übernachten. Wir versuchten als erstes den Parkplatz beim Planet Fitness Studio, hier war es jedoch sehr eng und sehr voll. Und außerdem schrillte 2x eine Sirene total aufdringlich über den Platz. So hüpften wir 15 Minuten weiter auf den Walmart-Parkplatz. Hier schlüpfte ich noch kurz vor Sperrstunde um 21h hinein. Mal zum einen um für Alex noch Kohlsprossen zu besorgen, die ich in keinem einzigen Supermarkt in Monterrey bekommen hatte, und mich beim Ladenmanager anzumelden, ob wir hier auf dem Parkplatz übernachten durften. Auch die IOverlanderApp hatte diese Vorgangsweise so beschrieben.
Wir durften bleiben. Aber leider gabs auch hier keine Kohlsprossen für Alex.
Müde vom Warten auf die Sojabohnen, der Fahrt durch die wuselige Stadt und dann noch durch die Dunkelheit, schliefen wir ruhig und ungestört bis zum nächsten Morgen.Read more




























