• Detlef Logemann
  • Ute Fronz
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  • Ute Fronz

2024 Bulgarien

Meine Liebste Ute hat vor 30 Jahren Ihr Tierarztstudium abgeschlossen.
Seit gut 2 Jahren plant sie an der Tour.
Ich bin gespannt.
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  • Angekommen in Blagoevgrad

    13. toukokuuta 2024, Bulgaria ⋅ ☀️ 15 °C

    Solltet ihr nach Bulgarien fahren, dann kann ich die heutige Tour nur empfehlen.
    So viele Aussichten und Ausblicke.
    Einfach nur toll.
    Jetzt bin etwas groggy und mein Bein macht mir doch zu schaffen.

    Aber bei Ankunft gab es erstmal ein Staubbier.

    Ute hat ja schon zwei Wochen vor unserem Start angefangen zu packen....selbst Wäscheleine und Klammern sind mitgekommen.
    Hätte ich nicht dran gedacht.
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  • Stob Pyramids

    14. toukokuuta 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 14 °C

    Unser heutiges Fortbewegungsmittel ist ein kleiner Mietwagen.
    Sind jetzt bei den Stob Pyramiden.
    Hatte ich mir etwas anders vorgestellt, dachte so was Ähnliches wie in Tschechien im Adersbach.

  • Rila - Kloster

    14. toukokuuta 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 11 °C

    Einfach überwältigend.
    Nicht nur wegen der Gebäude, sondern vor dem Hintergrund, dass dies Alles entstanden ist mit dem Glauben an Gott.

    Im Jahre 865 nach Christus empfing Zar Boris die Heilige Taufe und den Taufnamen Boris-Michael. Zugleich erhob er das Christentum zur Staatsreligion des Reiches und förderte die Klöster, wo gottgeweihte Männer in Abgeschiedenheit und Stille ein geistliches Leben führten, und allenthalben folgten die Menschen dem Vorbilde christlicher Tugend. So ward Bulgarien ein wichtiges Glied der europäischen christlichen Völkerfamilie.

    Der dreieinige Gott segnete das Rilagebirge als Stätte heldenhafter geistiger Kämpfe und christlicher Vervollkommnung. Hier zog sich der sehr ehrwürdige Altvater Johannes zurück. Dieser, 876 im Dorfe Boboschewo (nahe Dupnitza) geboren, weihte sein Leben im Alter von 25 Jahren gänzlich Gott, ward Mönch in einem nahen Kloster im Ruengebirge und begann den schwierigen, aber rühmlichen Weg der Heiligung und geistigen Vollendung. Einige Jahre später kam er in die wilde Einöde des Rilagebirges, wo er unter ständigem Gebet als Einsiedler lebte. Ein Felsen diente ihm als Lager, der Himmel als Decke; und seine Nahrung bestand aus wilden Wurzeln und Kräutern. So lebte er zwölf Jahre in einer Höhle, weitere sieben Jahre verbrachte er auf einem schroffen Felssporn unter freiem Himmel. Durch seine unerschütterliche Treue zu Gott, durch vollkommene Hingabe, Beharrlichkeit, Gebet und Fasten überwand er alle Angriffe des Argen (d. h. des Teufels). Im Laufe der Jahre schlossen sich ihm viele Jünger an, so dass eine starke Heilige Gefolgschaft entstand und er als Begründer des bulgarischen Mönchtums gilt. Er starb im Jahre des Herrn 946 am 18. August. Aus Liebe zu seinen Schülern hinterließ er als Vermächtnis eine Lehrschrift zur geistigen und sittlichen Stärkung der kommenden Geschlechter, welche seither zahllosen Mönchen, aber auch Weltpriestern und dem ganzen gläubigen Volk als Leitfaden dient. Der dreieinige Gott würdigte sein heroisches Leben als Gottgeweihter und segnete Bulgarien, indem Er seine heiligen Gebeine unversehrt erhielt. Sie wirken manche Wunder, und bis auf den heutigen Tag quillt aus ihnen Heilung, Heiligung und Heil. Das Rilakloster ist ein bulgarisches Jerusalem, ein Hort des göttlichen Lichtes. In der 500 Jahre währenden Zeit der Fremdherrschaft und Unterdrückung durch die islamischen Türken (14.-19. Jh.) war es eine feste Burg und geistiger Halt des bulgarischen Volkes. Seine Ritual- und Gottesdienstordnung diente vielen anderen bulgarischen Klöstern zum Vorbilde. Das Heiligtum ist Pflanzstätte und Lebenshort für Mönche, Dichter, Sänger, Ikonenmaler, Holzbildhauer. Gelehrte und alle, die den großen Taten unseres hochehrwürdigen Altvaters und Wundertäters von Rila nacheifern. Gebe Gott, dass das Zeugnis des heiligen Johannes von Rila, sein Ruhm und sein Gedenken immerdar das Feuer göttlicher Liebe in uns nähre, in Zeit und in Ewigkeit.
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  • Auf nach Sofia

    15. toukokuuta 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute morgen bei Regen los.
    Hatten erst überlegt abzukürzen, sind dann aber doch die Route angefangen abzufahren.
    Allerdings gegenüber der hier eingestellten Tour war es auf den Navis etwas anders. Die wollten uns über den Berg führen. Fast geschafft, aber dann war es doch an einer Skipiste zu Ende.
    Da waren ein paar Jungs, gefragt, und die hatten uns davon abgeraten den schwarzen Weg vielleicht die zu fahren.
    Also wieder zurück.
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  • Angekommen in Sofia

    15.–16. toukok. 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute war es nur regnerisch und kalt, windig und nochmal kalt drauf.

    Bei gutem Wetter ist ein Teil der Strecke absolut empfehlenswert, manches kann auch weggelassen werden.

    Heiße Dusche und gleich etwas essen.
    Dann kommt Eva noch, eine Deutsch-Bulgarin. Eine Bekannte von Ute.

    Ansonsten gibt's nicht viel mehr zu berichten.
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  • Hat sich erledigt

    16. toukokuuta 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 16 °C

    Unsere Tour hat uns mal wieder irre geleitet.
    Kam ein schwarzer Weg.
    Sind ein Stück gefahren bergab.
    Sehr glitschig und rutschig.
    Da wären wir nicht wieder hochgekommen.
    Also weiter.
    Tja, das erste Mal hat es Ute erwischt.
    Maschine wieder aufgestellt und weiter
    Beim zweiten Mal hat es uns Beide erwischt.
    Ute's Maschine steht wieder, aber meine bekommen wir nicht hoch.
    Ute lascht nun den Weg ins nächste Dorf, wie weit keine Ahnung.
    Ich fahre den Weg nicht weiter.
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  • Die Rettung

    16. toukokuuta 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 16 °C

    Alles in den Kommentaren geschrieben.
    Wir haben die beiden Jungs auch gefragt, ob Rechnung oder weiß ich was.
    Nichts........
    Wir haben den Beiden 100€ in die Hand gedrückt.
    Alle zufrieden. Die Beiden, wir uns die Mopeds auch 😄😄🤕😊Lue lisää

  • Versäumt 😭

    16. toukokuuta 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir wollten ja eigentlich noch die Festung Belogradtschik besichtigen.

    Hier zumindest, wie immer aus Wikipedia kopiert, ein kurzer Bericht dazu.
    Die Festung Belogradtschik, auch bekannt als Kaleto (Калето „die Festung“, von türkisch kale), ist eine alte Festung an den Nordhängen des Balkangebirges, in der Nähe der nordwestbulgarischen Stadt Belogradtschik und ist die bekannteste kulturelle und historische Touristenattraktion der Stadt, die ebenso wie die Felsen von Belogradtschik die Mehrheit der Touristen der Region anzieht. Sie ist eine der am besten erhaltenen Festungen Bulgariens und ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung.

    Die Mauern der Festung sind im Fundament über 2 Meter dick und erreichen eine Höhe von bis zu 12 Metern. Es gibt drei separate Festungshöfe, die durch Tore miteinander verbunden sind. Die Festung hat eine Gesamtfläche von 10.210 Quadratmetern. Die Festung Belogradtschik wurde wieder aufgebaut und wurde bald zum Kulturdenkmal ausgerufen. Es wird von der örtlichen historischen Museumsbehörde verwaltet.
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  • Angekommen in Lugosch

    17. toukokuuta 2024, Romania ⋅ ☁️ 16 °C

    Es gibt nicht viel zu berichten, außer das ich heute morgen mir die Kette von meiner Triumph und den Durchhang angeschaut hatte.
    Nein, so nicht weiterfahren, habe ich zu Ute gesagt.
    Also erfragt, wo die nächste Autowerkstatt ist.
    Hingefahren und gefragt.
    Kein Problem und schon wieder die nette und höfliche Hilfsbereitschaft empfangen vom Werkstattchef persönlich, der sich gleich an die Arbeit gemacht hat. Ich sollte das nicht machen. War auch gut so, denn ich habe versucht, mich mit meinem verletzten Bein hinunter zu knien......und zack wieder ein reißendes Geräusch im Oberschenkel.
    Scheisse.
    Aber gut, es muss ja weitergehen.
    Jedenfalls hat er die Kette fachmännisch gespannt.
    Er hat früher Cross und Offroad gefahren. Jetzt ist sein Knie kaputt und zu Ende mit fahren.

    Jetzt sind wir in Lugosch.
    Einen kleinen Spaziergang gemacht. Es gibt eigentlich schöne Häuser.
    Aber es mangelt an der Unterhaltung der Gebäude.
    Eine Kleinigkeit gegessen und ab ins Bett.
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  • Ende der 17. Etappe

    18.–19. toukok. 2024, Romania ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute war noch ein schöner, sonniger und kurvenreicher Tag
    Sind von Lugosch aus noch über vier Ausläufer der Karpaten gefahren.
    Herrliche Landschaft und gute Straßen.
    Nun sind die Motorräder wieder auf dem Anhänger.
    Morgen geht's Richtung Bunslau.
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  • 18. Etappe nach Boleslawiece

    19.–20. toukok. 2024, Puola ⋅ ⛅ 16 °C

    Angekommen in Bunzlau nach 860 km, wieder durch Ungarn, Slowakei, um die Hohe Tatra umzu und sind jetzt in Polen.
    14 Stunden unterwegs, ist halt Pfingstsonntag hier in Polen.
    Haben uns unterwegs noch über Booking.com eine Bleibe gesucht.
    War früher ein Schloss.
    Jetzt ab ins Bett.
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  • 19. Etappe nach Hause

    20. toukokuuta 2024, Puola ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach einem super reichhaltigen Frühstück und einem kleinen Spaziergang durch den Garten unserer letzten Bleibe machen wir uns auf den Weg nach Hause. Ca. 596 km, wenn es gut geht und mal schauen was der Rückreiseverkehr uns noch an Überraschungen bringt.
    Aber vorher fahren wir noch zu einer Porzellan - Manufaktur. Ich war da schon zweimal. Ute und ich lieben das Bunzlauer Porzellan.
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  • Unendliche Geschichte

    20. toukokuuta 2024, Saksa ⋅ ☁️ 21 °C

    Never ending story
    Rechtes Rad vom Anhänger defekt.
    Jetzt hilft wenigstens mal der ADAC.

  • Angekommen

    20. toukokuuta 2024, Saksa ⋅ ☀️ 18 °C

    Ein Resümee kommt später.
    Jetzt muss ich wieder für meine und eure Rente arbeiten.🤣

  • Abschlußessen

    21. toukokuuta 2024, Saksa ⋅ ☁️ 19 °C

    Nachdem ich die Mopeds abgeladen hatte, haben wir uns noch ein leckeres Abendessen gegönnt.
    Nun ist aus die Maus 🐭.

    Abschlussbericht folgt noch.
    Ich muss das Erlebte erstmal sacken lassen.
    Bin wieder richtig geerdet worden.Lue lisää

  • Fazit

    22. toukokuuta 2024, Saksa ⋅ ☁️ 18 °C

    Resümee unserer Reise nach Bulgarien:
    Wie bereits eingangs geschrieben, war der Anlass Ute´s 30-jähriges Semesterabschlußtreffen.
    Es war für mich nun das erste Mal, das ich in Bulgarien war.
    Das Land, die Menschen, das Gesehene, die Unterhaltungen, das Erlebte hat mich ganz tief genordet und auf den Boden des Lebens und dessen was Wichtig sein könnte, absolut zurück gebracht.

    Tourabschnitte das nächste Mal etwas kürzer, um mehr Zeit abends zu haben.

    Ich bin so glücklich, das mitmachen zu dürfen..............gut, Ute hätte es ohne mich nicht gemacht, aber es war einfach toll und werde es nicht vergessen.

    Und das Wichtigste überhaupt:
    Ute und ich sind nun knapp sieben Jahr zusammen und es war das erste Mal, es wir so lange Zeit immer zusammen waren. Keine Arbeit, keine Termine, nur zusammen.
    Und, da wir Beide Alphatierchen sind, hat es trotzdem geklappt. 🥰
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    Matkan lopetus
    23. toukokuuta 2024