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  • Day8

    Isle of Skye

    May 15 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Isle of Skye ist landschaftlich sicher in den Top 10 in Europa. Dramatische Felsformationen wechseln sich mit sanften Hügeln ab, dazu kommt die traumhafte Küste, die dem Nordwesten Norwegens in nichts nachsteht.
    Der erst Blick heute morgens aus dem Zelt ist das erste Highlight des Tages. Geweckt wurden wir von einer Herde Kühe, die gefühlt 5m an unserem Zelt mit lautem Gemuhe und Geschlabber vorbeigezogen ist. Die Hochlandrinder, die wir später getroffen haben, waren es zum Glück nicht.
    Start Richtung Nord-Osten in Richtung DES Fotomotiv Schottlands schlechthin. Der „Old man of Storr“ ist eine einmalige Felsformation, die erst richtig wirkt und fotogen ist, wenn man einen sportlichen Aufstieg von ca. 1 Stunde hinlegt. Bei strahlend blauem Himmel und Temperaturen für die kurze Hose, kein Problem. Christina hat immer mal gewartet. Die Aussicht von dort oben auf Sound of Raasay in die dazugehörige Insel ist sensationell.
    Weiter im Norden findet man einen der zwei Wasserfälle auf Skye, die direkt ins Meer fallen.
    Beim Kilt Rock fällt der Mealt Wasserfall 70 m in die Tiefe. Der höchste Wasserfall auf Skye. Der Kilt Rock dahinter heißt so, weil er aussieht, wie ein Schottenrock.
    Hinterher sind wir quer rüber auf die Westseite über den Quiraing Pass. Oben angekommen staunt man nicht schlecht über die Größe des Parkplatzes und die Menschenmassen, die da rumlaufen.
    Massenwanderung ins Gebirge. Unglaublich. Schnell weiter.
    Uig, unter anderem der Fähranleger nach Harris, ist etwas schmucklos und hat am Sonntag außer der Tanke nicht mal ein geöffnetes Café.
    Harris und Lewis haben wir leider wie auch die Orkneys gestrichen, da erstens für morgen mal wieder Dreckswetter ansteht und ich zweitens leider nicht bedacht habe, dass es auf einer kleinen Insel auch nur wenige Unterkünfte gibt.
    Da wir nicht bei Regen Zelten, und 350€ für eine Übernachtung in keinem Verhältnis steht haben wir eben einen Tag mehr Zeit auf Skye und besuchen morgen (endlich) eine Whisky Distillery. Christina freut sich schon…. Zusätzlich schaffen wir dann doch noch Plockton.
    Meine liebste, persönliche Schottland Beraterin hat gesagt, da gäbe es sensationelles Seafood. Hin da!
    Der letzte intensive Programmpunkt des Tages waren die Fairy Pools.
    Eine langgezogene Kaskade von kleinen und größeren Wasserfällen, die jeweils einen oder mehrere Pools bilden, in denen man super baden KÖNNTE. Wie die Schotten darauf kommen, das als Badespot zu promoten, weiß man nicht.
    Gefühlte Temperatur maximal 6 Grad.
    Ein paar Verrückte sind reingegangen, meist auch mit Neoprenanzug. Wir sind zwar etwas verrückt, aber hatten leider keinen Neoprenanzug.
    Der Weg dorthin war die zweite ernsthafte Wandertour des Tages. Nochmal 2 Stunden für den Auf- und Abstieg. Hat sich auf jeden Fall gelohnt.
    Deshalb haben wir uns auch heute ein gutes Hotel verdient und lassen es uns gut gehen. Der Gin & Tonic steht schon auf dem Tisch und das Zimmer hat Meerblick. Das mit der Küche müssen die Schotten übrigens noch lernen. Bis auf in Drummadrochit am Loch Ness wurden wir immer enttäuscht. Man kann sich nicht nur von Fish and Chips ernähren. Das ist hier ganz gut, aber man zergeht hier auf lange Sicht entweder an Skorbut oder an Vitamin D Mangel.
    Macht nix. Morgen machen wir uns zum Mittag einen Salat! Oder wenigstens einen Beilagensalat.
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