• Levada do Moinho

    April 15 in Portugal ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute startete der Tag fast schon verdächtig perfekt: Frühstück auf der Terrasse, Sonne im Gesicht, Kaffee in der Hand – so lässt es sich aushalten. Doch lange blieb es nicht beim entspannten Genuss, denn die Wanderung rief!

    Am Ausgangspunkt angekommen, verkündete die Chefin mit ernster Miene: „Der Weg ist wohl gesperrt.“ Ein kurzer Moment der Verunsicherung – aber ein Blick auf die zahlreichen motivierten Wanderer vor Ort ließ uns schnell zu dem Schluss kommen: So gesperrt kann der gar nicht sein. Also: Augen zu (naja, besser auf) und los!

    Die ersten Meter hatten es direkt in sich. Stellenweise fehlte einfach mal die Seitenbegrenzung und links ging es gefühlt ein paar hundert Meter senkrecht nach unten. Perfekt also für alle, die schon immer mal testen wollten, wie schwindelfrei sie wirklich sind 😅

    So schlängelten wir uns rund 5 Kilometer am Rand der Felsen entlang – immer mit dieser Mischung aus „Wow, ist das schön!“ und „Bitte nicht stolpern!“ im Kopf. Adrenalin und Panorama in perfekter Balance.

    Der Höhepunkt kam dann mit einer leicht abenteuerlichen Flussüberquerung. Elegant wie Bergziegen… na gut, eher wie vorsichtige Enten, tasteten wir uns von Stein zu Stein. Trockene Füße? Sagen wir mal: größtenteils.

    Nach dieser kleinen Expedition wurde erstmal Pause gemacht. Durchatmen, Aussicht genießen und die große Frage klären: Rückweg – die leichte Variante oder nochmal die Herausforderung?

    Die Diskussion lief… sagen wir… lebhaft. Die Vernunft sagte „leicht“, der Stolz flüsterte „ach komm, geht schon noch“. Wie es ausging? Nun ja – die Chefin hatte vermutlich das letzte Wort 😉
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