in die Unistadt Stellenbosch
Sep 16–17, 2025 in South Africa ⋅ ⛅ 16 °C
Alles wird geschäftiger. Die beschauliche Ruhe des Landlebens geht in verschiedenartiges Tun über. Hier wird die Kirche innen gemalert, dort wird im Garten Unkraut gezupft. Um uns herum ist alles grün. Traktoren mit doppelten Reifen befahren die Straße zwischen den mit Wein akkurat bepflanzen Hügeln.
Als ich aussteige, um am Rand das naturbelassen Callafeld zu fotografieren, bekomme ich nasse Füße. Hier ist Wasser, hier ist Leben.
Unsere Stadtführerin in Stellenbosch vereint in sich die Mischung der landestypischen Sprachen: Afrikaans, Englisch, Deutsch und Holländisch. Flotten Schrittes führt sie uns durch die Stadt der 35.000 Studenten und 180.000 Einwohner.
Wir haben Mühe allem zu folgen, sind die städtischen Straßen gar nicht mehr gewohnt.
Alle Bauten der Weinstadt sind in der Altstadt nicht höher als 2 Etagen und in weiß. Die ältesten Häuser sind aus der Zeit von Simon van de Stell 1679, dem Gründungsvater.
Als wir heute morgen im leichten Nieselregen im Naturpark "Westküste" gestartet sind, war die Moderne noch ganz weit weg. Dabei sind es nur 150 km.
Natürlich haben wir in unserem Blümchen-Entdecker-Fieber wieder Neues gefunden, zum Beispiel die weiße Calla.
Der Park liegt um die hellblaue Langebaan Lagune. Der Strand und das klare Wasser laden zum Verweilen ein. Doch wir haben eine Einladung zur Weinverkostung nach Darling.
Mit Blick auf die Blumenwiese mit Pferden hinter der Winery probieren wir zum Käse die Weine des Hauses. Der Rose "Pyjama Bush" aus Darling hatte es uns ohnehin schon angetan.
Weiter geht es durch die landwirtschaftlich geprägte Region mit großen Weiden und Schwarzbuntem Milchvieh, mit großen Stallungen, mit Rebstockreihen soweit das Auge reicht.
Als wir in Stellenbosch ankommen, empfängt uns Ann zu einem kleinen Stadtrundgang. Danach brauchen wir einen Espresso. So viel gemischtsprachige Information will sortiert werden.
Etwas außerhalb der Stadt beziehen wir unsere Zimmer mit Blick auf den grünen Weinberg und blauen Pool zwischen alten großen Eichen. Die hatte van de Stell extra zur Herstellung der Weinfässer in der ganzen Stadt pflanzen lassen.
Eine Weinverkostung muss noch sein und so genießen wir sie hier in "Le Pommier" zum Abendessen.Read more






















Eli Wall
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