Ganz einfach mit dem Zug von Kyōto aus erreichbar, liegt Nara, die im 8. Jahrhundert die Hauptstadt Japans war.
Mit einer der Hauptgründe, neben Tempel und Kunstwerken, Nara zu besuchen, sind die wilde Sikahirsche, die den Nara-Park durchstreifen und bei Touristen mit einer Verbeugung nach Rehkeksen (nichts anderes, die kann man für 200 Yen vor Ort kaufen) fragen. Funktioniert mal gut und mal weniger. Das hat Ela zu spüren bekommen, als ein Hirsch schneller an die Kekse wollte und sie daher ungeduldig ins Bein gebissen hat 😅
Der Park war wesentlich kleiner, als ich ihn mir vorgestellt habe. Vielleicht haben wir aber auch nur den kleinen Teil gesehen, der uns wichtig war (es hat irgendwann angefangen zu schütten). Wir waren im Shintō-Schrein Kasuga Taisha, der auf das Jahr 768 zurückgeht und über 3.000 Laternen besitzt (haben wir jetzt nach nachgezählt, aber wir glauben den Infos einfach mal 😜).
Nach einer kurzen Regenpause im Café ging es von Geschäft zu Geschäft in Richtung Tōdai-ji Tempel. In der Großen Halle (übrigens das größte Holzgebäude der Welt) steht der Daibutsu oder genauer „Vairocana Buddha“, der Buddha, „dessen Licht des Wissens und der Erleuchtung weithin strahlt“, eine 15 m hohe bronzene Statue. Auf den Fotos kommt die Größe gar nicht so richtig rüber, anders, als wenn man davor steht und zu ihr aufschaut. Total beeindruckend 🪷
Die Rehe waren ganz süß, aber die haben wir in Deutschland ja auch, daher fand ich den Buddha bzw. die Tempel spannender 😂Read more