• Jeonju

    Oct 4–7, 2024 in South Korea ⋅ ☁️ 23 °C

    Hier soll das Original Bibimbap herkommen. Ich hab auf dem Weg nach unten hier Stopp gemacht. Eigentlich wäre ich gerne noch länger in Seoul geblieben, aber es gab kein Bett mehr bei Jin und alles andere war super teuer. Außerdem war es wohl besser für meinen Körper mal wegzukommen von der ganzen Feierei 😂

    Ich hab leider überlesen, dass Check in bis 22:00 ist, ich war kurz danach da und konnte niemanden mehr erreichen, also hab ich mir ein Zimmer in der Nähe gesucht. Das war definitiv ein Love Hotel 😂 ich weiß auch nicht, wie ich das immer wieder schaffe. Hab schon in Seoul eine Nacht im Love Hotel verbracht. Auch hier unwissentlich, wenn man es bucht wird einem das nicht angezeigt. Und auf einmal hat man diese ganzen Dinge zur Verfügung 🙈😂

    Hier gibt es das süße Hanok Dorf, das mit 800 erhaltenen traditionellen koreanischen Häusern das größte zusammenhängende Wohngebiet Koreas ist. Allerdings hat sich das ganze ein wenig wie ein Erlebnispark angefühlt, in den Häusern waren Restaurants, Süßigkeitenläden, Souveniergeschäfte, Spielebuden etc. In dem Dorf gibt es auch den Gyeonggi-jeon Schrein, der ein Portrait des Gründers der Joseon-Zeit, König Taejo enthält. Das Gemälde nur vor einiger Zeit neu gemalt, das andere wurde vergraben (fragt mich jetzt nicht wieso).

    Wenn man das Dorf verlässt und ein paar Minuten läuft kommt man in das Jaman Mural Village. Hier sind die Wände bunt bemalt mit allerlei Buch-, Serien- und Filmcharakteren, Blumen und anderen Kunstwerken. Man braucht nicht besonders lange, um durch die Straßen zu laufen.

    Am zweiten Tag hat es leider leider geregnet und ich konnte mir nichts anschauen 😂 Stattdessen musste ich im Bett bleiben und ein bisschen Mittagschlaf machen.

    Der Hostelbesitzer hat sich Abends zu einer Schweizerin und mir gesetzt und ein bisschen über Korea erzählt. Vor allem über die Arbeitswelt. Hier möchte man wirklich nicht arbeiten 🙈 Selbst wenn man alle seine Aufgaben erledigt hat, geht man nicht nach Hause, da man sonst als nicht teamfähig angesehen wird. Man bleibt, bis auch der letzte fertig ist. Das kann bis 22:00 gehen. Nur wenn man so seinen Einsatz zeigt, kann man befördert werden (obwohl es wohl eine x-jährliche Beförderung gibt, auch für völlige Idioten), was wiederum für Frauen schwierig ist, da diese häufig früher nach Hause geschickt werden, um sich um Kinder und Abendessen zu kümmern. Alles völlig absurd.
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