• Gyeong-ju

    15.–16. Okt. 2024 in Südkorea ⋅ ⛅ 31 °C

    Jon und ich sind nach Busan für zwei Tage nach Gyeong-ju gefahren, die Stadt war 992 Jahre die Hauptstadt in der Silla Dynastie (sie bestand von 57 v. Chr. - 935 n. Chr. und wurde durch Konflikte innerhalb der Aristokratie und Bauernaufstände zerrissen). Noch heute sieht man überall in der Stadt noch Spuren. Am offensichtlichsten sind die Tumuli, die Königsgräber, die wie riesige Maulwurfshügel aussehen. Wir haben uns das Museum dazu angesehen, wo erklärt wurde, wie die Gräber gebaut wurden - viele Steine und Lehm um ein Holzkonstrukt.

    Wir sind durch das Hanok Village gelaufen, wo sich noch die alten Häuser aneinander reihen, ob hier noch jemand wohnt weiß ich nicht, ich weiß nur, dass alle Restaurants von 15:00 - 17:00 Pause haben. Und wir hatten so Hunger 🙈 Zum Glück haben wir dann irgendwann eine Pizzeria gefunden, die geöffnet hatte (war jetzt nicht das geilste, aber war Essen).

    Danach ging’s weiter durch ein Blumenfeld, vorbei an einem (wahrscheinlich) Observatorium und zur ehemaligen Halbmondfestung, man sieht echt nicht viel, aber anscheinend sind sie dabei, die Grundmauern auszugraben bzw. Die antiken Teiche etc. zu rekonstruieren und es für die Touristen herzurichten. Ganz in der Nähe ist ein in der Erde vergrabenes Eishaus, was die damals schon alles hatten 😂. Am Abend ging es zum Highlight Gyeong-jus, der Donggung Palast und der Wolji Teich. Wir sind zur Dämmerung hier, sieht alles ein bisschen langweilig aus, dann wirds dunkel und die Leute strömen herein. Denn in der Dunkelheit kommen die tollen Bilder zum Vorschein. Der „was-auch-immer-das-mal-war, der sich im Teich spiegelt. Wunderschön.

    Das letzte Highlight des Tages ist die Woljeonggyo Brücke. Sie ist wirklich direkt neben der Halbmondfestung, aber das wussten wir nicht. Also gab es den Anblick nur bei Nacht, was aber wahrscheinlich auch schöner gewesen ist. Sag ich jetzt einfach mal so 😜
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