• Angkor Thom

    14. december 2024, Cambodja ⋅ ☀️ 30 °C

    Der Bayon Temple war mein Lieblingstempel würde ich sagen. Für diesen Tempel haben wir uns einen Guide geholt, der uns ein wenig von der Geschichte erzählt und die Bedeutung der Wandbilder erklärt hat. Sie zeigen Szenen des alltäglichen Lebens, die Kriege und Tiere, die hier bekannt waren.

    Das imposanteste sind die massiven Türme mit den lächelnden Steingesichtern, die vermutlich den Bodhisattva Lokeshvara oder den König selbst darstellen.

    Als wir da waren, wurde die obersten Terrassen immer noch renoviert, daher konnten wir leider nicht ganz nach oben klettern. Und der Vize Präsident kam, um dort zu beten, dementsprechend waren überall Polizisten und Militär und es wurden Blumen zur Dekoration hingestellt. War mir jetzt nicht wichtig genug, um ein Bild davon zu machen 😂

    Vor dem Bayon Tempel waren wir beim Kok Chak Tempel, da war keine Menschenseele und wir konnten da einfach nach Lust und Laune rumklettern. Da ist ja mein Herz aufgegangen. Genau das liebe ich und würde es gerne überall machen. Ist immer so nervig, wenn man irgendwo ist und nicht nach Lust und Laune erkunden darf. Ich verstehe es, es gibt leider genug dumme Menschen, aber ich würde es trotzdem gerne machen 😂 ich finde, da kann man schon ne Ausnahme für mich machen. Naja, hier konnte ich es endlich machen. Es gab nur ein Warnschild, auf dem stand, dass man bisschen aufpassen soll, wo man hintritt.

    Angkor Thom war die letzte große Hauptstadt des Khmer-Reiches und wurde Ende des 12. Jahrhunderts unter König Jayavarman VII. erbaut. Die Stadt erstreckte sich über etwa 9 Quadratkilometer und war von einer gewaltigen Mauer sowie einem Wassergraben umgeben. Im Zentrum lag der berühmte Bayon-Tempel mit seinen markanten Gesichtertürmen. Angkor Thom diente als politisches, religiöses und wirtschaftliches Zentrum des Reiches.

    Im 15. Jahrhundert wurde die Stadt nach der Eroberung durch das siamesische Königreich Ayutthaya weitgehend aufgegeben. Faktoren wie politische Instabilität, Umweltveränderungen und der Niedergang des Khmer-Reiches führten dazu, dass Angkor Thom verfiel. Während einige Tempel weiterhin von buddhistischen Mönchen genutzt wurden, überwucherte der Dschungel die meisten Bauwerke. Heute gehört Angkor Thom zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Südostasiens.
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