• Anny G 861
  • HL-G860
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Europameisterschaft 2026

Auf Texel findet vom 16. bis 20. September die Kitebuggy-Europameisterschaft statt Read more
  • Trip start
    September 13, 2026

    Start in Lübeck

    September 11 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute ging es mit einem kleinen Umweg von Lübeck aus über Fritzlar los. Buggysachen sind im Anhänger verstaut, der Buggy festgezurrt und der Anhänger am WoMo. Zuerst geht es nach Fritzlar, damit wir unsere Enkelin wieder zuhause abliefern können. Und dann geht es langsam Richtung Nordwesten weiter.Read more

  • Bückeburg

    Sep 12–13 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Auf unserem Weg nach Texel haben wir noch etwas Zeit. Deshalb haben wir einen Zwischenstopp in Bückeburg eingelegt. Hier haben wir das fürstliche Schloss und die Altstadt besucht. Das Schloss wird heute noch von der Fürstenfamilie Schaumburg-Lippe bewohnt.
    Die Stadtkirche wurde von Fürst Ernst beauftragt, der auch für das heutige Aussehen des Wasserschlosses verantwortlich ist. Die Stadtkirche ist im Stil der Weserrenaissance errichtet und ist der bedeutendste Kirchenbau des frühen Protestantismus in Norddeutschland. Sehr prunkvoll!
    Ach ja, ein Hubschraubermuseum gibt es hier auch…
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  • Giethoorn

    Sep 13–15 in the Netherlands ⋅ ☁️ 20 °C

    Nächster Zwischenstopp, dieses Mal schon Holland. Herbert hat einen netten WoMo-Stellplatz in Giethoorn ausgesucht, direkt an der Dwarsgracht gelegen. Neben uns stehen wieder einmal Schweizer…
    Das Wetter heute Morgen war schlecht, es regnete immer wieder und das Wesergebirge war wolkenverhangen. Also weiter fahren!
    Mittags haben wir die Grenze überquert und sind dann bei trockenem Wetter in Giethoorn angekommen.
    Giethoorn wird auch als das Venedig des Nordens bezeichnet. 170 Brücken und 7,5 Kilometer Grachten gibt es in diesem autofreien Dorf. Mit dem Fahrrad sind wir dann in den Ort „gefietst“ und haben die Grachten, Brücken und alten Reetdachhäuser zu Fuß erkundet. Wunderschön!
    Zum Abend zeigte sich dann auch die Sonne!
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  • Naturpark Weerribben-Wieden

    September 14 in the Netherlands ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute Morgen gab es wunderbares Licht mit der aufgehenden Sonne und dem Bodennebel.
    Nach dem Frühstück haben wir uns eine Fahrradtour im Naturpark Weerribben-Wieden herausgesucht. Mit unseren analogen Bikes ging es zunächst in das Zentrum von Giethoorn. Gestern hatten wir nur den südlichen Teil erkundet, aber da gibt es noch so viel mehr zu entdecken… Ein wenig erinnert der Ort an Lübben im Spreewald mit all den Booten und den großen Touri-Rundfahrten, die einem ständig durch das Bild fahren 😆
    Vom Zentrum ging es weiter in den Norden in den Naturpark und rund um den See Bovenweijde, der jedoch kaum zu sehen war. Man kommt einfach nicht dicht genug heran außer über einen Fußweg in Giethoorn. Im Naturpark ist es sehr ruhig, die Gänse sind reichlich und ziemlich laut.
    Die Tour führte von Süden wieder nach Giethoorn hinein. Da wir den Teil ja bereits gesehen haben, sind wir zurück auf die Hauptstraße gefahren.
    Bevor es auf den Stellplatz ging, sind wir auf der Kanalstraße noch ein Stück weiter nach Norden gefahren. Da ist uns noch ein Graureiher vor die Linse gekommen. Eine Zugbrücke hat sich auch noch geöffnet und ein paar Boote durchgelassen.
    Jetzt, zurück am Platz, genießen wir das schöne Wetter und die Sonne ☀️
    Morgen geht es weiter nach Den Helder und dann mit der Fähre rüber nach Texel.
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  • Unterwegs…

    September 15 in the Netherlands ⋅ 🌬 22 °C

    … gab es viel zu sehen: Windmühlen alt und neu, das IJsselmeer und in Den Helder viele alte Boote wie Plattbodenboote oder auch ein U-Boot.
    Wir konnten dann sogar zügig auf die Fähre fahren und gleich nach uns schloss sich die Luke. Das Abenteuer Texel beginnt…Read more

  • Campingplatz Robbenjäger

    Sep 15–21 in the Netherlands ⋅ 🌬 20 °C

    Wir sind angekommen. Eine kleine Ehrenrunde im Norden der Insel, weil wir den falschen Abzweig genommen haben. Aber sonst alles gut.
    Nachdem wir unseren Platz bezogen haben, sind wir erstmal an den Strand. Wie schön, die internationalen Piloten alle wiederzutreffen und erstmal eine Runde mit allen zu schnacken!
    So nach und nach treffen auch die restlichen Piloten ein. Morgen geht es dann los: ab Mittag Buggyabnahme, Einschreibung und am Abend dann die Eröffnung.
    Heute gab es zum Abschluss noch einen Tollen Sonnenuntergang, nachdem es vorher kräftig geregnet hatte.
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  • Einschreibung und Buggyabnahme

    September 16 in the Netherlands ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute Morgen sah das Wetter nicht so toll aus. Immer wieder leichter Regen und die Motivation tendierte gegen Null. Aber irgendwann kam die Sonne raus … und blieb!
    Von 12 bis 16 Uhr erfolgte die Buggyabnahme und die Einschreibung. Ready to Race! Viele Piloten zogen dann runter zum Strand und drehten noch paar Runden. Freies Training.
    Herbert und ich haben die Sonnenstrahlen genossen und es uns gut gehen lassen 😎
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  • Eröffnung

    September 16 in the Netherlands ⋅ ☀️ 17 °C

    Ab 17 Uhr haben sich alle Piloten zur Eröffnung getroffen. Um 17.30 Uhr fand dann die Eröffnungszeremonie statt. Nach Reden des örtlichen Gemeindevertreters und des FISLY-Repräsentanten wurden zunächst die Helfer und danach die einzelnen Teams vorgestellt. Knapp 50 Piloten aus 7 Ländern, darunter 4 Damen, sind Piloten bei der Euro. Nach der Teamvorstellung wurden die beiden Race-Gruppen für morgen ausgelost und die Transponder ausgegeben. Ab jetzt gilt‘s!Read more

  • Raceday 1

    September 17 in the Netherlands ⋅ 🌬 17 °C

    Der frühe Vogel… kann mich mal… geht heute nicht! Um 6.30 Uhr hat der Wetter geklingelt! Herbert muss um 7.30 Uhr am Strand sein, die Jury baut die technical Zone auf.
    Ich konnte entspannt frühstücken und das feine Licht vor Sonnenaufgang einfangen.
    Dann ging es zum Strand. Der Wind hat kräftig geblasen und ich habe für mich entschieden, heute nicht zu starten. Das war eine gute Entscheidung! Es gab reichlich Malesche auch mit Materialschaden und ein Rennen musste abgebrochen werden. Es kam eine Front herein, die ordentlich Wind im Gepäck hatte! Und während der „Mittagspause“ gab es noch einmal eine so heftige Front, dass das Zelt mit den Zählern in die Knie ging!
    Am Ende gab es drei Rennen für beide Gruppen und am Abend konnten die Tagessieger gekürt werden.
    Morgen sieht es hoffentlich besser aus mit den Wetterdingungen. Es war heute doch grenzwertig.
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  • Raceday 2

    September 18 in the Netherlands ⋅ 🌬 16 °C

    Das war heute ein anstrengender Tag! Nicht nur, dass der Wecker um 6.30 Uhr ging. Das wäre ja einfach…
    Es war moderater Wind mit wenig Böen und kein Regen vorhergesagt. Es gab dann doch Regen, sodass das erste Racebriefing erst um 11 Uhr stattgefunden hat.
    Beim zweiten Rennen gab es dann leider einen Zwischenfall mit weitreichenden Folgen. Wir hatten daher eine lange Pause mit Diskussionen und Meeting der Teamcaptains mit der Jury.
    Schließlich waren die Wogen wieder geglättet und es konnten insgesamt 3 Rennen pro Gruppe gefahren werden. Sogar ich bin tatsächlich im letzten Rennen noch gestartet und habe eine Runde bewältigt. So konnte ich heute auf dem 3. Platz stehen 🥉
    Für morgen ist die Windvorhersage sehr schlecht. Nicht mein Wind, vor allem wegen der Böen. Somit wird diese eine Runde meine erste und letzte sein…
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  • Raceday 3

    September 19 in the Netherlands ⋅ 🌬 18 °C

    Und täglich grüßt das Murmeltier: Pünktlich um 6.30 Uhr klingelte der Wetter. Und draußen pustete es wie verrückt! Ich habe daher mein Zeug auf dem Campingplatz gelassen und bin so mit dem Fahrrad losgefahren.
    Das war gut so! Am Strand flog der Sand. Mit den Teamcaptains wurde dann besprochen, ob die Piloten bei diesen Bedingungen fahren wollen. Die meisten wollten fahren, also wurde gefahren. Nicht alle haben das getan, einigen war der Wind zu gefährlich und es müssen ja alle irgendwie wieder nach Hause kommen und am Montag zur Arbeit.
    Es gab teils heiße Fights und packende Duelle. Aber es gab auch heikle Situationen, die aber alle glimpflich ohne Personenschaden ausgingen. Pro Gruppe wurden drei Rennen gefahren und ab Mittag kämpfte sich sogar die Sonne durch. Der Wind blieb heftig und es gab auch immer wieder kleine Schauer.
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  • Final Dinner…

    September 19 in the Netherlands ⋅ 🌬 19 °C

    … und Kürung der Europameister. Es ist vollbracht! Jeden Tag wurden die Teilnehmer für die Gruppen A und B neu zusammengelost. Do sollte sichergestellt werden, dass nicht immer die gleichen Piloten im Rennen aufeinandertreffen. Nur die 4 Damen blieben immer in Gruppe B. Mit je drei Rennen pro Gruppe und Tag haben wir ausreichend Rennen gefahren. Und das bei teils extremen Bedingungen mit Starkwind, heftigen Böen und immer wieder auftretenden Regenschauern!
    Um 19.30 Uhr sollten wir be De Krim sein, wo schon die Eröffnung und die Siegerehrungen für die Racetage stattfanden. Bis alle Piloten, Helfer und Begleiter eingetroffen waren, dauerte es dann doch etwas länger. Nach dem ersten Kaltgetränk konnten sich alle ausgiebig beim italienischen Büffet satt essen.
    Bevor die Tagessieger und die Europameister geehrt wurden, gab es Geschenke für die ehrenamtlichen Helfer und Organisatoren. Dann ging es um die Tagesplatzierungen, zunächst die Damen. Da Christiane und ich auf einen Start verzichtet hatten, standen nur Karen (2.) und Sarah (1.) auf dem Treppchen. Bei den Herren siegte Ryan McGavin (GB) vor Elias und dritter wurde Maurice (beide NL).
    Und dann kam der Höhepunkt: Wer wird Europameister? Auch hier wurden zunächst die Damen geehrt. Hier gab es keine Überraschungen, Platz 4 ging an mich, Christiane wurde dritte , Karen zweite und Sarah verdient Europameisterin.
    Bei den Herren wurde es spannend: Dritter wurde Eddy, zweiter Elias und verdienter Europameister Ryan. In der Teamwertung kamen die Franzosen mit Adrian Lys, Julien Pazzaia und Matthieu Zubert auf den dritten Platz, zweiter wurde das deutsche Team mit Eddy, Tom und Louis Scheppan. Mannschaftsmeister wurden die Gastgeber Holland mit Elias Franke, Maurice Staß und Jan Eichert. Der Unterschied bei Platz 1 und 2 betrug lediglich einen Punkt! Zum 3. Platz sind es 74 Punkte.
    Ein weiterer Höhepunkt: Bob Mitchell, unser schottischer Pilot, spielte zur Ehrung der britischen Piloten auf seiner Bagpipe. Im Anschluss an die Siegerehrung spielte er nochmals. Er hatte sich zuvor schon ein wenig auf dem Campingplatz eingespielt. Es ist immer ein Gänsehautmoment, wenn er seine Bagpipe anstimmt. Danke Bob!
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  • Der Tag danach

    September 20 in the Netherlands ⋅ 🌬 17 °C

    Ausschlafen! Die Euro ist zu Ende und wir haben den Tag mit Verstauen des Equipments, netten Gesprächen und einem Spaziergang zugebracht. Dabei sind uns auch ein paar Vögel vor die Linse geflattert.
    Abends haben wir gemeinsam mit dem restlichen britischen Team nett zu Abend gegessen und gequatscht.
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  • Heimreise

    September 21 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Das Abenteuer Texel ist beendet, heute geht es Richtung Heimat. Wir haben in Ruhe gefrühstückt, nochmal ver- und entsorgt und dann ging es Richtung Fähre. Die 10-Uhr-Fähre haben wir knapp verpasst, was aber kein Problem darstellt. Schließlich gibt es alle halbe Stunde eine Abfahrt. Bei schönstem Sonnenschein haben wir die Insel verlassen.
    Es ging auf die A7 Richtung Groningen über den IJsselmeerdamm. Eigentlich dachten wir, dass wir weiter Richtung Groningen nach Deutschland fahren, aber wir wurden Richtung Süden geleitet. Ein Blick auf die Karten-App zeigte, dass ab Grenze die Autobahn gesperrt ist. So sind wir über Meppen und Cloppenburg zur A1 gefahren. Zeitlich gab es keinen großen Unterschied.
    Wir sind gut durchgekommen und hatten nur bei Bremen an der Baustelle vor der Weserbrücke Stau. So haben nach rund 9 Stunden mit zwei kurzen Pausen wieder Lübecker Stadtgebiet erreicht. Damit endet unsere Reise zur Kitebuggy-Europameisterschaft 2026.
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    Trip end
    September 21, 2026