• Film fertig

    8. august 2025, Rumænien ⋅ 🌙 19 °C

    Es ist immer wieder eine Challenge, innerhalb von 6 Tagen mit einem zusammengewürfelten Team einen Kurzfilm zu machen. Aber genau das macht auch den Reiz der Sache aus. Man kommt an einem abgeschiedenen Ort in Rumänien zusammen, hat 2 Tage Zeit, eine Story zu entwickeln und die Charaktere auszuarbeiten, dann einen Tag für Schauplatzwahl und Cinematographisches Konzept (visuelle Umsetzung), 2 Drehtage und einen Tag für Montage und Premiere am Abend. In unserem Fall haben wir nach einer Schauplatzbegehung zuerst einzeln Ideen für eine Story entwickelt und uns gegenseitig präsentiert; dann hatten wir zwei Ideen in der näheren Auswahl: eine KI Freundschafts Story und die Nixengeschichte. Nach einigen abwägenden Überlegungen machten wir eine geheime Abstimmung und die Nixenstory bekam den Zuschlag. Seit kurzem gibt es in Seligstadt einen Löschteich und der lud natürlich dazu ein, einen Film mit Wasser zu drehen; was zu Beginn nicht so bewusst war: Nixen sind nachtaktiv und das bedeutete für uns natürlich auch, dass wir uns die Nächte um die Ohren schlagen mussten; Equipment Aufbau um 21 Uhr, dann Proben und dann Dreh, einmal von 21 Uhr bis 3 Uhr und am nächsten Tag nochmal für die Kampfszene im Wasser. Ein Filmprozess ist auch ein Making Prozess, man muss alles selbst entwickeln und verschiedenste Probleme lösen, um das Ziel zu erreichen. Das macht richtig viel Spaß, ist aber auch sehr intensiv jedes Mal; nebenher noch andere Dinge zu machen, ist fast unmöglich; dafür schweißt der Prozess die Gruppe richtig zusammen und man kommt in einen Flow. Was wir dieses Jahr zum ersten Mal ausprobiert haben, war eine KI beim Songwriting für das Hauptmotiv der Nixe einzusetzen, die Harmonien für den Nixensong hat die KI vorgeschlagen, wir haben ihn anschließend für Ukulele und Gesang weiterentwickelt. Ich persönlich fand ein Highlight, dass Mirona als Regie und als Theaterpädagogin viel Energie in die Rollen- und Charakterentwicklung gesteckt hat, jede Figur hatte eine Vorgeschichte, die im Kurzfilm aber nicht gezeigt wird, aber trotzdem subtil wirkt. Auch klassisch: die Montage ist ein Fass ohne Boden, während der Grobschnitt recht schnell steht, sind die Feinarbeiten auf der Tonebene und auch die visuellen Filter auf den Einstellungen sehr aufwendig. Nach einer Woche Volleinsatz bin ich schon wieder urlaubsreif. Wer sich den Film anschauen will, kann das hier über diesen Link tun: https://drive.google.com/file/d/176kNoZCAVEVjs9…Læs mere