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    Yesterday in Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

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    Ich kann meinen Koffer schließen, Volker hat wie viele andere von uns auch Probleme, alle Sachen in die Tasche zu bekommen. Aber irgendwie klappt alles und wir werden abgeholt. Während die Koffer im Hotel bleiben begeben wir und auf eine 3,5 Stunden Fahrt mit dem Kleinbus zwischen Hanoi und kurz hinter Haiphong. Die Straßen sind gut ausgebaut und teilweise gibt es Mautstationen bzw. Kontrollstellen. Zwischenstopp natürlich an einem souvenierladen. Ich bin echt erstaunt, wie viele Busse in Richtung Ha Long Bucht unterwegs sind. Am Zwischenstopp stehen 4 große Reisebusse und ca. 10 Kleinbusse. Man merkt bereits hier, dass alles auf Massentourismus eingerichtet ist. Man will unser Bestes, wie man an den Preisen merkt, die doppelt so hoch sind wie in Hanoi.
    Beim Einchecken gibt es einen Begrüssungstrunk (Tee) gratis. Menschen aus Europa überwiegen. Die indisch aussehende Malaien und viele Asiaten sind ebenfalls zahlreich vertreten.
    Wir kommen auf ein relativ kleines Schiff mit ca 40 Personen. Nach dem Mittagsbuffet geht es zur Exkursion. Eine Insel, eigentlich nur ein Felsen, ist nach Josip Broz Tito benannt, der Vietnam stark politisch unterstützte. Der Felsen ist 90 m hoch und hat in der kleinen Höhle einen Sandstrand. Es kann gebadet werden. Mit weiteren 1000 Personen quäle ich mich die 500 Stufen nach oben während weitere 1000 Personen den nur mit an einigen Stellen mit Seilen gesicherten Pfad benutzen um abzusteigen. Ernüchtert lassen wir die zweite Attraktion, eine richtige Höhle in 10 m Höhe, aus.
    Der Sundowner auf dem Promenadendeck wird vom Kochkurs unterbrochen. Nach einer halben Stunde können wir vietnamesische Frühlingsrollen zubereiten. Das Abendbrot besteht aus einem 5-Gang Menü. Ausnahmsweise kommt nicht. alles auf den Tisch und jeder bedient sich, sondern wird nacheinander gereicht. Kürbissuppe, grüner Salat mit geräucherten Entenbruststreifen auf Orangendressing, Gegrilltes Seafood bestehend aus Krabbe, Garnele und Tintenfisch (zum Glück hatte ich alternativ hähnchenschnitzel bestellt). Der zweite Hauptgang ist guter Meeresfisch auf Kartoffelpüree mit Gemüse, und Obst als Nachtisch mit einem kleinen Stück obligatorischem cremigen Kuchen. Als Fusionsmenü (von allem Etwas) sehr lecker, auch wenn der eine oder andere Mitreisende zeigt, das er ein Tafelmenü nicht kennt. Wenigstens warten die meisten, bis alle was haben!
    Nach dem Sundowner verziehe ich mich. Die Euphorie ist vorbei, nüchtern muss die Heimreise angegangen werden.
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