Während meines Work & Travel Jahres in Kanada werde ich das Land von der Westküste bis zur Ostküste durchqueren.
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  • Day37

    Arisaig

    May 11, 2018 in Canada ⋅ ☀️ 4 °C

    Nachdem ich ein äußerst freundliches, leckeres und very chilli Frühstück hatte in Tatamagouche machte ich weiter auf den Weg gen Osten, denn mein Ziel ist schließlich North Sydney und die Fähre nach Neufundland nehmen.
    Aber, wie sollte es anders sein, hat mich mal wieder die Gastfreundlichkeit der Kanadier bzw. diesmal eines Deutschen aufgehalten.
    Mein eigentliches Ziel an diesem Tag war eine Mikrobrauerei im Norden von Antigonish.
    Diese war aber so klein, dass der Brauer mir nicht mal Bier ausschenken konnte, da er nur eine Lizenz zum verkauf in Flaschen hatte.
    Er zeigte mir stattdessen ein wenig seine Arbeit und erzählte mir von einer Destillerie eines deutschen Auswanderers ein paar Kilometer weiter im Norden an der Küste.
    Gut, mal was anderes, dachte ich mir und machte mich auf den Weg dorthin.
    Als ich ankam erwarte mich mal wieder Gastfreundlichkeit vom allerfeinsten und schwups, hatte ich auch schon das erste Glas Gin Tonic in die Hand gedrückt bekommen vom Brennermeister höchst selbst.
    Er führte mich dann auch noch herum und zu guter letzt endete es in einem Grillabend.
    Ich fragte dann Thomas, ob ich vielleicht mit meinem Auto über Nacht auf seinem Grundstück stehen bleiben kann, denn fahren konnte und wollte ich auch nicht mehr.
    Da sagte er, dass ich eine seiner Chalets haben könnte für die Nacht. Ich sowas von sprachlos.
    Er besitzt nämlich auch neben der Brennerrei noch drei solcher kleinen Häuser, die er für Urlauber vermietet.
    Thomas kommt aus Baden-Württemberg und ist seit 20 Jahren hier in Nova Scotia.
    Das Brennerhandwerk hat er von seinem Vater gelernt und erst ganz klein als Hobby damit angefangen, bevor er dann später sein Hobby zum Beruf gemacht hat.
    Er fliegt auch immer noch oft zurück nach Deutschland und hat auch letztes Jahr in Berlin einen Preis für seinen Vodka erhalten.
    Manche Feinkostläden in Deutschland verkaufen auch seine Produkte mit dem markanten Namen Steinhart.
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    Traveler

    Wie toll ist das denn?! So viele nette Menschen.

    5/12/18Reply
    Traveler

    Ja das war echt richtig genial gestern😊

    5/12/18Reply
     
  • Day36

    Tatamagouche

    May 10, 2018 in Canada ⋅ ☀️ 10 °C

    Der Chignecto Provincial Park liegt direkt an einer Steilklippe und bietet einen wunderschönen Ausblick auf das Meer. Der Park war zwar noch offiziell geschlossen, aber man konnte trotzdem an den Strand und die Wanderwege benutzen.
    Er bietet außerdem wilde Zeltplätze und Hütten zum übernachten.
    Nach dem Frühstück und einen kleinen Spaziergang machte ich mich weiter auf den Weg zur Northumberland Shore der Provinz nach Tatamagouche.
    Der Ort hat außer Tourismus im Sommer nicht sonderlich viel zu bieten. Außerdem gibt es ein rustikales Hotel welches Übernachtungen in alten Eisenbahnwaggons anbietet, was ich dann auch genutzt habe.
    Des weiteren wird hier auch noch das zweitgrößte Oktoberfest in Kanada gefeiert.
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    Traveler

    Das Eisenbahnhotel sieht ja plüschig & sehr gemütlich aus. 😊

    5/10/18Reply
    Traveler

    Das ist es auch😜

    5/10/18Reply
    Traveler

    Genau dein Ding! 😜

    5/10/18Reply
     
  • Day35

    Shediac & Cape Chignecto

    May 9, 2018 in Canada ⋅ ⛅ 10 °C

    Die Nacht verbrachte ich auf einen sehr gepflegten Campground in Shediac.
    Dieser hatte bisher die besten Sanitäranlagen auf meiner Reise. Da ich spät ankam und der Chef nicht mehr da war, nahm mich eine ältere Dame in Empfang und zeigte mir alles.
    Am nächsten Morgen lernte ich erst Daniel und dann den Inhaber Jean- Claude kennen.
    Daniel machte seinen Morgenspaziergang und kam gleich auf mich zu und sprach mich an, während ich versuchte mein Frühstück zu genießen.
    Nein, Daniel war ein Kanadier, akadischen Ursprungs und sprach Englisch und Französisch.
    Während ich ja schon in Québec mit französisch- sprechenden Kanadiern zutun hatte und diese der englischen Sprache nicht so aufgeschlossen sind, ist dies mit den Akadiern in New Brunswick anders.
    Diese sind viel offener zu Fremden und sprechen die Leute eher an.
    Daniel zeigte mir später sogar noch die Stadt, indem er mich auf eine Tour in seinem Auto mitnahm.
    Shediac ist auch wieder eine von den Touristenstädten, denn viele Läden machen erst in einer Woche oder Anfang Juni auf.
    Es gibt auch einen öffentlichen Sandstrand und den größten Hummer der Welt am Stadteingang.
    Die Stadt ist berühmt für ihre reichen Hummerbestände und deshalb heißt sie auch Lobster Capital of the world.
    Um die Mittagszeit machte ich mich dann auf den Weg nach Süden in die nächste Provinz, Canadas Ocean Playground, Nova Scotia.
    Mein Ziel war erst einmal Cape Chignecto, was an der anderen Seite der Bay of Fundy liegt.
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  • Day34

    Hopewell Rocks

    May 8, 2018 in Canada ⋅ 🌬 19 °C

    Nachdem ich am Morgen den Fundy Nationalpark verlassen habe und eine Küstenstraße gen Norden nahm, kam ich an der wohl berühmtesten Sehenswürdigkeit der Provinz New Brunswick vorbei.
    Die Hopewell Rocks ist einer der Orte, an dem es die höchsten Gezeiten der Welt zu bestaunen gibt.
    Den höchsten je gemessenen Wert gab es in Burntcoat Head, auf der anderen Seite der Bay of Fundy in Nova Scotia. Dieser überragte die 15,5m noch um einen halben Meter auf sage und schreibe 16 Meter!
    Die Rocks haben mich sehr fasziniert, denn da wo ich an dem Tag entlang gelaufen bin, da ist 6h später bei Flut alles unter Wasser. Man sollte die Gezeitentafel sehr gut beachten sonst könnte man unter Umständen eine böse Überraschung erleben.
    An dem Tag bin ich noch weiter nach Shediac, der Hummerhauptstadt der Welt gefahren.
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  • Day33

    Fundy Nationalpark

    May 7, 2018 in Canada ⋅ ☀️ 8 °C

    Der Nationalpark zählt zu den beliebtesten Naturschutzgebieten des Landes. Seine Haupatraktionen sind der höchste Tidenhub der Welt, bizarr erodierte Sandsteinklippen und ein unendlich breites Watt.
    Ein Tidenhub ist das Verhältnis bzw. der Unterschied zwischen Ebbe und Flut.
    Der höchste gemessene Hub im Park beträgt 15,5 Meter.
    Außerdem führen auch noch mehrere Flüsse durch den Park. Drei Wasserfälle gibt es auch zu bestaunen.
    An dem Südost Ende des Parks grenzt die Ortschaft Alma an, welche hauptsächlich vom Hummerfang und im Sommer vom Tourismus lebt.
    Ich habe hier zwei Tage verbracht, da ich nicht gleich am nächsten Tag schon wieder weiter wollte und ich auch ein Paar aus der Schweiz getroffen habe und wir zusammen gute Gespräche geführt haben.
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  • Day32

    St. Andrews-by-the-sea

    May 6, 2018 in Canada ⋅ 🌙 12 °C

    Am nächsten Morgen machte ich mich dann auf den Weg in den Westen der Provinz nach St. Andrews-by-the-sea, was wie der Name schon sagt direkt am Meer liegt.
    Dieses verschlafene kleine Nest hat mir sehr gut gefallen. Es war zwar wie immer noch nicht alles auf, da die Saison erst ab Juni beginnt, aber ich zumindest eine Anlage mit Kanonen und einen Leuchtturm gesehen.
    Dieses Anlage wurde früher zur Verteidigung gegen die US-Amerikaner genutzt.
    Nach dem Mittag bin ich dann weiter Richtung Osten in den Fundy Nationalpark gefahren wo dann auch endlich mal wieder ein Campground auf hatte.
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  • Day31

    Saint John

    May 5, 2018 in Canada ⋅ ☀️ 19 °C

    Saint John ist die Hafenmetropole der Provinz und hat mit rund 70000 Einwohnern, noch mehr als die Hauptstadt Fredericton.
    Eine der bekanntesten Institutionen ist der Old Farmers Market den es bereits seit 1874 gibt.
    In einer großen Halle mitten in der Innenstadt werden frische Waren von Händlern aus der Umgebung und der ganzen Provinz verkauft. Ich muss sagen in Kanada gibt es in fast allen größeren Städten solche Märkte. Das ist etwas was in Zeiten von Supermärkten, McDonald's und Co. sehr positiv hervorzuheben ist.
    Am Nachmittag habe ich mir dann noch eine Portion frischen Lobster gegönnt und Abends bin ich mal wieder in's Kino gegangen.
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  • Day30

    Fredericton

    May 4, 2018 in Canada ⋅ ⛅ 12 °C

    Nachdem ich gestern noch ein wenig den Highway 17 Richtung Süden gefahren bin und dann noch einen Schlafplatz gefunden habe, führte mich mein Weg wieder auf den Transcanada bei Grand Falls.
    Diese Wasserfälle sind zu dieser Jahreszeit besonders wild, da in dem Saint John River das ganze Schmelzwasser von den Bergen und den Nebenflüssen zusammenläuft.
    Es gab sogar die Möglichkeit sich über den Fluß zu seilen, aber das war, wie sollte es anders sein geschlossen.
    Ich fuhr den Transcanada und teilweise den Highway 105 weiter in die Provinzhauptstadt Fredericton.
    Fredericton ist auch sehr europäisch geprägt.
    Nur leider konnte ich nicht soviel sehen, da ein Großteil der Stadt gesperrt war. Der mächtige Saint John River ist wegen des vielen Schmelzwassers vom Norden, über die Ufer getreten und hat für eine flächendeckende Überschwemmung gesorgt.
    So entschied ich mich am frühen Morgen weiter nach Süden zu fahren und diese Geisterstadt zu verlassen.
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  • Day29

    Die Gaspésie 3. Tag

    May 3, 2018 in Canada ⋅ ☀️ 2 °C

    Die letzte Etappe der Halbinsel führte mich durch Percé mit dem berühmten Fels der Mitten im Meer rausragt und ein Loch hat. Er trägt den Namen Rocher Percé. Vom ihm lösen sich jedes Jahr um die 150000t Gesteinsbrocken!
    Daneben liegt die kleine Insel Bonaventure, bekannt für eine der größten Population von Basstölpel auf unseren Planeten. Etwa 104000 Exemplare leben auf dieser Insel, welche man im Sommer auch leicht mit einem Boot besichtigen kann.
    Ich war mal wieder zu früh dort. Die Sommersaison fängt erst im Juni an.
    Dann ging es weiter die Küste entlang durch kleine Fischerdörfer, welche überall frischen Fisch angeboten haben. Man konnte auch die Fischkutter auf dem Meer sehen.
    Am Ende bin ich dann in der nächsten Provinz, New Brunswick inklusive neuer Zeitzone, gelandet.
    Der Unterschied zu Deutschland beträgt nun nur noch 5 Stunden.
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  • Day28

    Die Gaspésie 2. Tag

    May 2, 2018 ⋅ ☁️ 7 °C

    Der heutige Tag hatte erst wieder grau angefangen und pünktlich als ich losgefahren bin, kam die Sonne raus.
    Der Streckenabschnitt zwischen Matane und Gaspé ist einfach wunderschön. Man fährt fast die ganze Zeit am Meer entlang und hat Probleme sich auf die Straße zu konzentrieren, bei der Aussicht.
    Die Straße ist wie eine Achterbahn, es geht auf und ab, teilweise sogar mit 17% Neigung.
    Ich kam wieder an zwei Parks vorbei, welche wieder einmal noch geschlossen waren.
    Naja wenigstens habe ich in 10 Monaten Kanada meine Elche 3-4 gesehen. Die sind seelenruhig auf der Hauptstraße lang gelaufen.
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    Traveler

    Wie schade, dass alle Nationalparks noch zu haben. April / Mai ist offensichtlich nicht die Beste Zeit für einen Roadtrip. Die Küste ist wirklich toll. Aber umso schöner, dass Du Elche gesehen hast! Wie toll ist das denn?! 😉

    5/4/18Reply
    Traveler

    Ja die Reisezeit ist nicht optimal. Kanada ist wirklich besser im Hochsommer zu bereisen. Aber ich konnte es mir ja nicht aussuchen😉

    5/4/18Reply
    Traveler

    Da hast du recht, man kann sich das nicht immer aussuchen. Du machst jedenfalls das Beste daraus. Es sieht mittlerweile schon viel wärmer aus bei dir und fast kein Schnee ist mehr zu sehen. 😉

    5/4/18Reply