Ort, Zeit und Wetter (und Outfit)
10 marzo, Tanzania ⋅ ☁️ 25 °C
Als wir unsere Reise planten, hatten wir keine Ahnung. Weder wohin wir wollten, noch wann und geschweige denn, was wir sehen wollten.
Wir wussten nur 2 Dinge: Afrika und Tiere (und was hübsches für danach)
Unsere Wahl fiel auf Tansania, weil wir das Gefühl hatten, es wäre nicht ganz so überlaufen wie Namibia und Botswana und trotzdem noch was für Afrika-Einsteiger.
Dann kam der Zeitpunkt. Ja, wir sind auf der Grenze zur Regenzeit. Und da diese in diesem Jahr schon latent begonnen hat, ist das Wetter nicht 100%ig sonnig. Aber es ist eben auch die Zeit der Jungtiere. Und die, in der die Weidetiere hier durchziehen, bevor sie im April in Kenia sind.
Also war Abwegen angesagt. Und ich kann nur sagen, es ist perfekt.
Ja, es regnet ab und an. (Wie jetzt jeden Augenblick, es donnert schon kräftig) und Regen ist hier alles andere als unser bergischer Nieselregen. Aber dafür ist alles grün. Und alle Tiere sind satt und glücklich.
Bis vor 2 Wochen waren die Herden der Massai klapperdürr, viele Tiere sind verhungert. In den Parks waren die Tiere am Rande ihrer Kräfte und der Staub lag schwer auf allem.
Jetzt gibt es keinen Staub, keine Tsetse Fliegen (sind nur bei Hitze aktiv ) und alle sind entspannt.
Und für mich das Beste, wir müssen Nacht ans Wasserloch, wo die Tiere wie aufgereiht stehen sondern sie suchen. Im dichten Buschland. Und auch wenn wir vielleicht weniger sehen, das ist doch Safari, oder?
Gleichzeitig sind nur 1/4 der üblichen Touristen da, also reihen sich nicht Jeep an Jeep wenn einer eine Leoparden sieht. Meistens stehen wir ganz alleine in der Gegend rum und haben alle Zeit der Welt. Nicht nur für ein Foto sondern zum Staunen und Genießen.
Und heiß genug ist es mir persönlich auch. Wenn auch nur mittags. Abends ist dann fleecejacke angesagt.
Außerdem läster ich nie wieder über unsere frisch erworbenen Klamotten. (50 shades of beige). Die anderen, die, die in Jeansshorts, blümchenkleidern oder noch schlimmerem unterwegs sind, die sehen beknackt aus. (Meine Favoritin ist eine Asiatin im weißen Spitzenkleid, Handschuhen bis zum Ellenbogen und schnürsandalen, als käme sie von den Dreharbeiten zu Gladiator 2)
Was in Solingen noch bescheuert aussah, passt hier einfach ins Bild. Und macht Sinn, denn bisher sind wir stichfrei.
Also… alles bestens. Und Ken Geläster mehr über Funktionskleidung in Rentnerbeige und Schlammgrün.
In andere Worten, Tansania im März ist großartig.
Und versprochen, Fotos folgen…Leggi altro






