• Geparde

    10 marzo, Tanzania ⋅ 🌧 19 °C

    Geparde zu finden ist wohl die Königsdisziplin unter den Fährtenlesern. (Und Leoparden, aber den hatten wir schon)

    Also fuhren wir heute ca 1 Stunde über eine Grasebene mit unzähligen Gnus und Zebras, aber sehr wenigen Geparden. Und tief in mir drin hab ich immer gehofft, dass plötzlich einer durchstartet. So nach dem Motto, das Buffet ist eröffnet. War es auch, denn bei so vielen Jungtieren war bestimmt was leckeres dabei.

    Das Problem war nur, das hatte der ortsansässige Gepard bereits erledigt, wie auf dem letzten Foto zu sehen ist.

    Also kein Durchstarten sondern das sorgfältige Absuchen der dortigen Schattenplätze. (Von denen es so arg viele nicht gab)

    Und da war er. Schön und satt. Von seinem Ruf als schnellstes Landtier keine Spur aber trotzdem schön.

    Und der Grund für einen doppelten Klugscheisser des Tages:
    1. er ist die einzige Katze, die ihre Krallen nicht einziehen kann
    2. der schwarze Strich unterm Auge hilft ihm, bei hellem Sonnenschein besser zu sehen. Er jagt nämlich tagsüber.

    Und damit… Gute Nacht Freunde! Vielleicht zum letzen mal, denn hinter unserem Zelt brüllt ein Löwe. Und unsere Massai Security (die schlecht gelaunte) ist zum wiederholten Male unterwegs, ihn zu vertreiben.

    Blöderweise stehen vor dem Zelt ein paar Zebras, die offensichtlich auch auf die Security bauen. 🥶🥶

    Nachtrag…. Wir haben überlebt und heute einen Geparden bei der Jagd gesehen. Sorry, aber bei 120km/h konnten wir nicht filmen. War aber mega. Allerdings erfolglos.
    1:0 für die Impallas - Gepard hungrig im Gebüsch verschwunden
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