• Resume

    21. marts, Tanzania ⋅ ☁️ 27 °C

    Der letzte Tag ist angebrochen, gegen 19h verlassen wir unser Hotel und fahren zum Flughafen.

    Es regnet und so ist Zeit für ein Resume.

    Ich gestehe, ich werd das Chaos hier vermissen. Und vielleicht sogar die Hitze. Auf jeden Fall aber das sorglose Umsorgtwerden, unsere Katzenfamilie, die ich natürlich großzügig mit durchgefüttert habe und das selige Nixtun.

    Die wunderbaren Taxen, die hier Privat Driver genannt werden und alle weiße Vans fahren mit rotem Aufdruck und rotem Kennzeichen und die innen so schön individuell sind. Eines hatte Fußmatten aus Kunstrasen und das unseres Lieblingsfahrers, Mr White, einen unfassbaren Steuerknüppel, der in den Farben passend zu den laufenden Musikvideos leuchtete. Mega. Dazu eine Form, die stark an ein Gerät aus dem Sexshop erinnerte.
    Aber egal ob Kunstrasen oder Sexspielzeug, alle waren pieksauber und runtergekühlt auf angenehme 6 Grad.

    Viele sagen, Afrika macht süchtig. Ich kann das verstehen, aber ich weiß trotzdem nicht, ob ich nach der absolut perfekten Woche in Tansania auch noch Botswana, Namibia oder sonst etwas brauche. Einfach weil ich mir nicht vorstellen kann, diese Woche mit all ihren Erlebnissen zu toppen. Oder auch nur wiederholen zu können. Aber wer weiß…

    Für einen Strandurlaub auf jeden Fall gibt es schönere Ecken in der Welt als Sansibar.

    Trotzdem war die Woche hier super. Mit Beth, unsere bezaubernden Kellnerin, die sicherlich einer der hübschesten Menschen ist, die ich je gesehen habe, mit der Rezeptionistin, die winzig klein war und mit einem grandiosen Überbiss gesegnet, mit dem sie so herzlich lachte und die alles, wirklich alles regelte, was jetzt nicht auf Anhieb so richtig gut lief, mit unserem freundlichen Kellner mit dem lieben Gesicht, bei dem keine einzige Bestellung richtig ankam, der aber Klaus mit strahlendem Lächeln Eiswürfel zum lauwarmen Bier brachte und mir heimlich Fleisch für die Katzen zusteckte.

    Die Drinks aus frisch gepressten Mangos oder Melonen. Der kleine Gecko in unserer Küche, der jeden Abend kurz vorbeischaute und das unfassbar leckere Essen im Hotel.

    Der tägliche Stromausfall abends, der schon erwartet wurde und dessen Ende nach ein paar Minuten lachend gefeiert wurde, das Housekeeping Team, das die Zimmer abends in eine Wolke aus Moskitospray hüllte.

    Das alles hat die Zeit toll gemacht. Aber das eigentliche Erlebnis und die eigentlichen Stars dieses Urlaubs waren definitiv die Tiere.

    Beeindruckend, wunderschön, unzählig und ungebrochen. Und da, wo sie hingehören. Ohne Zaun und ohne Gitterstäbe.

    Einzig ein Wermutstropfen ist der, daß ich diese Reise so gerne mit Pauline gemacht hätte, die Tiere liebte und Großkatzen ganz besonders. Was hätten wir schön mit Oskar dem Schneeleopard über die Geparden mit ihren Spikes und Taillen lästern können. Aber das Leben ist nicht immer so, wie wir uns das erträumen. Leider.

    Genossen habe ich es trotzdem. Jede Minute außer denen, in denen mir der Schweiß durchs Gesicht lief🥵

    Vielleicht war es (außer England natürlich♥️) die tollste Reise meines Lebens. (Aber das sag ich fast nach jedem Urlaub, es gilt also nicht.)

    Auch wenn ich dieses Tagebuch für Klaus und mich schreibe, danke ich allen, die sich tapfer durch all die Fotos gequält haben, die mein Geschwafel gelesen und vielleicht sogar genossen haben. Und schicke einen ganz besonderen Gruß an Irene, die ich zwar nicht kenne, die mich aber die ganze Zeit über begleitet hat. Wie auch schon auf Tobago. Irene, herzliche Grüße und danke an dich.

    Liebe Freunde, wir haben die kleine Kätzchen in die Hände unseres Berliner Vater-Tochter Gespanns gegeben und ich verabschiede mich, wir sehen uns in Solingen 😘😘
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