• Franzi und Lars auf Tour
  • Franzi und Lars auf Tour

Australien Part I

Een avontuur met open einde van Franzi und Lars auf Tour Meer informatie
  • Het begin van de reis
    16 februari 2018

    Sydney, Australien

    16 februari 2018, Australië ⋅ 🌙 22 °C

    Time to, say 'Goodbye' to good old Germany .. und fast am anderen Ende der Welt, sagen wir dafür 'Hello' to Australia!
    Nachdem sich unser Jahresstart etwas holprig anfühlte, wir unsere Reisepläne ein wenig verändern mussten, dafür aber mehr Zeit in der Heimat und bei der Familie verbringen durften, ging es nun am 15.02.2018 vom Flughafen Prag auf in ein neues Abenteuer. Nach 25 Stunden Reisezeit mit Zwischenstopp in Mailand und Abu Dabi, kamen wir am 16.02.2018 schließlich in Sydney an. Vorerst soll unsere Reise auf drei Monate begrenzt sein, nennen wir es mal - Down Under auf Probe. Wenn es uns gefällt, kommen wir nach einem Heimatbesuch im Sommer wieder zurück, das Visum für 12 Monate haben wir jedenfalls in der Tasche.
    Der Jetleg hat uns nun ziemlich erwischt, den ersten Tag haben wir komplett verschlafen. Heute, am 18.02.2018, haben wir Besuch von Annelies (meiner Kollegin von der Alpzeit in der Schweiz) bekommen, die auch spontan mit bei uns nächtigt. Mit ihr haben wir sogar auch mal das Haus verlassen, haben uns ein wenig das Stadtzentrum angesehen und haben den Abend mit asiatischem Essen for take away an der Uferpromenade ausklingen lassen. Btw, bisher fühlen wir uns tatsächlich, als hätten wir uns in den falschen Flieger Richtung Asien gesetzt, denn es wimmelt nur so von Asiaten. Mal sehen ob uns noch ein "Aussie" über den Weg läuft. Deutsche scheint man hier auch an jeder Ecke zu treffen. 😃
    Hoffen wir mal, dass wir in den nächsten Tagen so langsam einen Tagesrhythmus finden. Jetzt kümmern wir uns erst einmal um Auto und Co.
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  • Bonding Beach - Sydney, Australia

    20 februari 2018, Australië ⋅ ⛅ 21 °C

    Nach unserem letzten kleinen Ausflug in das Stadtzentrum von Sydney, verfielen wir danach wieder etwas in unseren Gammel-Modus, da die Müdigkeit uns nach wie vor im Griff hatte. Außerdem gab es noch das ein oder andere zu recherchieren, planen und erledigen. Gerade der Autokauf will gut geplant sein, denn nach unserem Charlie sind wir doch auch ein wenig vor belastet. Da wir allerdings nach wie vor Annelies als Schlafgast bei uns im Haus mit untergebracht hatten, konnten wir sie natürlich nicht vollkommen sich selbst überlassen, also entschlossen wir uns dem ganzen Organisationskram den Rücken zuzukehren und nochmal ein bisschen mehr von der Umgebung Sydneys zu erkunden. Zwar hatte es in der vergangenen Nacht geregnet, wodurch es ein wenig abgekühlt war und einem der Wind ziemlich stark um die Ohren wehte, aber die Temperaturen waren mit 24 Grad mehr als angenehm. Mit Zug und Bus fuhren wir am 20.02.2018 zum Bonid Beach, sagen wir mal dem hippen Surfer-Viertel mit all den braun gebrannten Dudes, die den easy way of life zelebrieren. Von da aus starteten wir den "Cronulla Beach Walk", einer vier Kilometer langen Küstenpromenade, von der aus man den herrlichen Ausblick genießen, die Surfer beim Wellenreiten beobachten und die ab und an durch die Wolkendecke blinzelnde Sonne erhaschen konnte. Natürlich durften auch die leicht bekleideten Jogger nicht fehlen, bei denen man nicht immer unterscheiden konnte, ob sie zum Sport machen oder posen unterwegs waren. 😉
    Zum Abendessen gönnten wir uns etwas leckeres in einem kleinen, süßen Lokal und tranken unser erstes Glas australischen Weißwein. Ein sehr entspannter Tagesausflug und bisher muss man sagen, dass die Grünanlagen, kleinen Parks, Wege usw sehr gepflegt sind, es gibt überall kostenfreie, öffentliche Toiletten und die Australier sind sehr freundlich und äußerst kommunikativ. 🗨💬
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  • Hurstville - Sydney, Australia

    21 februari 2018, Australië ⋅ ⛅ 22 °C

    Dürfen wir vorstellen, unser "neuer" alter Mitsubishi Express aus dem Jahre 1990, unsere rollende Einraumwohnung, der uns hoffentlich ein treuer Wegbegleiter sein wird.
    Nach viel Recherche und Überlegungen sind wir nun seit 21.02.2018 stolze Besitzer des alten Kerls, haben ihn, nach einem Besuch im Baumarkt und bei Ikea, noch ein wenig eingerichtet, nachdem wir ihn erst einmal auf Hochglanz poliert und einer Innenraum-Entkernung unterzogen haben. Wir haben also ein bisschen "Einsatz in 4Wänden" gespielt, nur Tine Wittler hat noch gefehlt. 😉 Die Leute an der Tankstelle, an der wir den Van ausgesaugt und runderneuert haben, waren etwas verwundert, als wir anfingen unser Regal aufzubauen und einzuräumen. Nun haben wir unseren fahrbaren Untersatz, der auf Wunsch eines einzelnen Herren auf den Namen "Balu" getauft wurde, und starten am 23.02.2018 von unserer Unterkunft auf in das Projekt "Van life" . 🚙Meer informatie

  • Royal National Park, Australia

    25 februari 2018, Australië ⋅ 🌧 18 °C

    Nachdem wir unseren Balu also startklar gemacht und am 23.02.2018 unsere Unterkunft in Hurstville - Sydney verlassen haben, verbrachten wir den Nachmittag des 23.02.2018 an der Uferpromenade unweit unserer Unterkunft, wo wir die Kitesurfer bei ihren abgefahrenen Sprüngen beobachteten. Noch waren wir ein bisschen planlos, wie die nächsten Tage aussehen sollten und so wurde auch die Schlafplatzsuche am Abend ein kleines Abenteuer, da wir in der Umgebung von Sydney keinen kostenfreien Stellplatz für Campervans finden konnten, auf dem wir offiziell hätten stehen dürfen. Also musste für die erste Nacht in unserem Balu ein kostenpflichtiger Campingplatz herhalten, bevor es am nächsten Tag auf zum Royal National Park ging. Nach ca. 45 Minütiger Fahrt kamen wir am 24.02.2018, einem heißen und sehr sonnigen Tag, im Nationalpark an. Auch hier folgten wir einem 10km langen "Coastal Walk", der mit verschiedenen Felsformationen und dem vor allem dem "Wedding Cake Rock" ein wenig an die Küste Rügens erinnerte. Nach einer kurzen Erfrischungspause an einem Strandabschnitt ging es zurück zum Ausgangspunkt und auf dem "Grand Pacific Drive", einer herrlichen Küstenstraße, über "Wollongong" und "Shellharbour" weiter zum nächsten Ziel - "Kiama". In diesem zauberhaften Küstenstädtchen fühlten wir uns auf Anhieb wohl. Klein, übersichtlich und mit viel Charme - auf einem Parkplatz in der Nähe eines kleinen Leuchtturmes mit direktem Blick aufs Meer, mit dem Sonnenuntergang im Nacken bereiteten wir hier unser Abendessen zu und genossen die Atmosphäre mit einem kühlen Bier. Ein Schlafplatz, diesmal auf einem kostenfreien Stellplatz für Campervans, war diesmal im wenig entfernten "Jamberoo" auch schnell gefunden. Der Plan für die kommenden Tage stand nun auch, es kann also los gehen! 😊Meer informatie

  • Kiama, Australia

    26 februari 2018, Australië ⋅ 🌧 18 °C

    Seit 24.02.2018 sind wir nun also in "Kiama", diesem wunderbaren kleinen Städtchen, in welches wir uns ein wenig verliebt haben. Um die Umgebung Kiamas weiter zu erkunden, mussten wir zwar vorerst einen kompletten Regentag im Bussi überstehen, da es in der Nacht vom 24.02.2018 angefangen hatte zu regnen und den 25.02.2018 nur mit wenigen Minuten Unterbrechung ein paar Mal aufgehört hatte. Ziemlich zäh, aber zumindest einen Spaziergang mit Regenjacke konnten wir unternehmen, um irgendwie am Abend wieder schlafen zu können. Dafür sah der 26.02.2018 schon etwas freundlicher aus, zwar begann der Vormittag noch mit Regen, aber gegen Mittag klarte der Himmel so langsam auf und wir besuchten als erstes das "Big Blowhole" von Kiama, einer Felsformation, mit einem Loch, wodurch das Wasser mit der Wucht der Wellen hindurch gedrückt wird und eine bis zu 20m hohe Fontaine entstehen kann, die, wie es die Einheimischen nennen, ein "Whoosh" erzeugt, ein typisches Geräusch des Meeres, welches man hier liebt. Im Anschluss liefen wir den "Coastal Walk" in Richtung "Kiama Hights", vorbei am "Small Blowhole", verschiedenen Strandabschnitten und herrlichen Ausblickspunkten. Kaum zu sprechen von den traumhaften Anwesen, die sich an der Steilküste entlang hangeln und mit ihren riesigen Fensterfronten den herrlichen Blick jeden Tag vor sich haben dürfen.
    Zum Abschluss des Tages stand außerdem duschen auf dem Programm. Da es in Kiama ebenfalls einen dieser tollen "Seaside Pools" gibt, wie wir sie nun bereits ein paar Mal an der Küste gesehen haben, ist meist unweit davon entfernt auch eine öffentliche Dusche sowie Toilette. Wirklich toll, vor allem weil sie super sauber sind und man sie jederzeit benutzen kann. Zwar kann man nur kalt duschen, aber immer noch besser als fettige Haare und stinken. 😉 Die kommenden Tage soll das Wetter nun besser und vor allem wieder trockener und wärmer werden, daher bleiben wir noch etwas länger in Kiama.
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  • Bombo, Minnamurra - Kiama, Australia

    27 februari 2018, Australië ⋅ ☁️ 22 °C

    Wie es der Wetterbericht versprochen hatte, begann der 27.02.2018 mit herrlichem Sonnenschein. Die heutige Tour führte uns am "Coastal Walk" entlang nach "Bombo", den "Bombo Headlands" (einer Anordnung von Felswänden, an denen die Wellen ununterbrochen brechen) bis nach "Minnamurra" und dem "Minnamurra River" (einer Gras- und Flusslandschaft, die einem ein Gefühl unheimlicher Weite vermittelt). Unsere Tour von knapp 20km führte uns vorbei an unzähligen Stränden, den "Cathedral Rocks", einer Felsformation, die einer Kathedrale ähneln soll, mit einem kurzen Zwischenstopp zur Abkühlung in einem der Felslöcher, die mit Meereswasser gefüllt waren. Zurück in Kiama hatten wir uns nach diesem Tagestrip noch eine Abkühlung im bereits erwähnten Pool am Meer verdient, wo wir den Abend ausklingen ließen, duschten und uns bei Sonnenuntergang ein leckeres, selbst zubereitetest Abendessen schmecken ließen. Ein wunderbarer Tag! ⛱Meer informatie

  • Budderoo National P - Kiama, Australia

    28 februari 2018, Australië ⋅ ☀️ 21 °C

    Den 28.02.2018 starteten wir mit einem Frühstück an unserem bereits erwähnten Lieblingsplatz, mit Ausblick auf das Meer inklusive "Whoosh" im Hintergrund. Danach ging es auf dem "Tourist Drive No. 9" in den "Budderoo National Park", wo wir uns ein paar Wasserfälle anschauen wollten. Leider war die Tour nicht so ganz, was die Beschreibung im Touristenführer der Stadt Kiama versprach, denn sie war weder anspruchsvoll, noch konnte man die "Minnamurra Falls" aus nächster Nähe sehen, da der Wegabschnitt derzeit gesperrt war. Aber nichtsdestotrotz ist die Atmosphäre im Regenwald immer wieder beeindruckend, die Geräuschkulisse, die Gerüche und die Pflanzenwelt sind einfach so vielfältig. Auf dem "Tourist Drive No. 9" ging es dann wieder zurück nach Kiama auf den "Farmer's Market", auf dem wir uns mit regionalen Produkten der ansässigen Farmer eindeckten. Zur Abkühlung ging es noch einmal in den "Seaside Pool", danach unter die Dusche (man weiss ja nie, wann es die nächste Möglichkeit für ausgiebige Körperhygiene gibt 😉) und zurück in Jamberoo auf dem Campingplatz gab es einen leckeren Salat mit frischen Zutaten vom Farmer's Market.Meer informatie

  • Jarvis Bay (HYMA)&North Head, Australia

    1 maart 2018, Australië ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach unserer letzten Nacht in Jamberoo ging es am Morgen des 01.03.2018 weiter zu "Jarvis Bay", ein Küstenabschnitt, der laut Guinness Buch auch als weißester Strand der Welt bekannt sein soll. Besonders "Hyams Beach" (HYMA) sticht dabei heraus oder besser noch, ins Auge, wenn man die Helligkeit bedenkt, die durch die Reflektion der Sonne auf den weissen Sand entsteht. Nach einem Spaziergang am Strand, ein bisschen Erfrischung in den Wellen und ein wenig Sonnenbaden wird aber auch der weißeste Strand der Welt irgendwann ein wenig langweilig. Daher haben wir unseren Balu wieder gesattelt und fuhren weiter durch die Region "Shoalhaven" (zu der auch Jarvis Bay gehört), mit kurzem Zwischenstopp in "Ulladulla", den "Grand Pacific Drive" entlang bis "Durras". Hier genossen wir ein wenig die Nachmittagssonne am "Murramerang Beach" und begegneten in den Grasdünen unseren ersten wilden Kangaroos!
    Ab hier wurde es sehr abenteurlich, denn als Schlafplatz hatten wir uns einen ganz besonderen Campingplatz ausgesucht, der sich direkt im "Benandra State Forest" befand und nur wenige Gehminuten von einem kleinen, unberührten Strandabschnitt enfernt war. Um diesen zu erreichen mussten wir den armen Balu allerdings knapp 14km durch den dichten Wald eine unasphaltierte Schotterstraße hinauf und hinunter jagen, bei der uns mehrmals das Herz in die Hose rutschte, aus Angst mit einem geplatzten Reifen irgendwo liegen zu bleiben. Doch der Weg hatte sich mehr als gelohnt, denn die Atmosphäre mitten im Wald am Zipfel von "North Head", wo wir noch mehr Kangaroos begegneten, war einfach traumhaft.
    Den Morgen des 02.03.2018 konnte ich so mit Yoga am Strand beginnen, unser Frühstücks-Ausblick war wieder einmal ein besonderer und der Start in den Tag somit perfekt!
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  • Nelligen&Tuross Head&Bodalla, Australia

    2 maart 2018, Australië ⋅ ☁️ 21 °C

    Von "North Head" ging es also am 02.03.2018 weiter in das kleine Fischer-Örtchen "Nelligen" bzw. zum "Clyde River", einer herrlichen Flusslandschaft. Vom "Holmes Lookout" aus, einem Aussichtspunkt etwas außerhalb von Nelligen im Wald gelegen, genossen wir einen tollen Blick auf die Umgebung.
    Im Anschluss legten wir einen kleinen Zwischenstopp in "Batemans Bay" ein und folgten von hier aus wieder dem "Grand Pacific Drive" entlang der kleinen Küstenstädtchen durch die Region "Eurobodallas". In dem Städtchen "Tuross Head", welches von Seen, Flüssen und der Meeresküste umgeben ist, verbrachten wir den Nachmittag und Abend, unternahmen einen schönen Spaziergang und genossen unser Abendessen mit Blick aufs Meer, bevor es über "Bodalla" weiter zur "Bodalla Park Forest Rest Area", unserem Schlafplatz ging. Als wir im dunklen ankamen, hieß es 'Schlafenszeit', denn am nächsten Morgen sollte es bei Zeiten auf zum nächsten Ziel gehen.
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  • Narooma&Eden, Australia

    3 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 29 °C

    Am frühen Morgen des 03.03.2018 starteten wir unseren Tag mit der Weiterfahrt von "Bodalla" nach "Narooma". In Narooma angekommen, fuhren wir bis an einen Küstenzipfel, an dem wir ganz besondere Gäste erwarteten. Wir bereiteten unser Frühstück vor und genossen es bei herrlichem Sonnenschein bei nächster Nähe zum Wasser. Gerade rechtzeitig, als wir unser Frühstück beendet hatten, trafen die gewünschten Gäste ein. Langsam schwommen die ersten Seehunde die Wassermündung hinein, einige schienen Dehnungsübungen auszuführen, andere sich zu waschen und wieder andere nahmen Platz auf den riesigen Steinen und nahmen ein Sonnenbad. Wir verbrachten den gesamten Vormittag damit, diese lustigen Kerlchen zu beobachten und waren dankbar, dass wir das Glück hatten, sie so nah zu Gesicht zu bekommen.
    Nach diesem tollen Erlebnis, führte uns der "Grand Pacific Drive" durch "Tilba Tilba" weiter in die Region "Sapphire Coast" entlang der Küstenstädtchen mit Zwischenstopp in "Merimbula". Von hier aus ging es geradewegs weiter bis nach "Eden". In Eden steuerten wir als erstes einen Aussichtpunkt an, von dem aus man einen tollen Blick über die Küste und das Meer erlangen konnte. Besonders für das Beabachten von Walen in der Zeit von August bis November, wenn sie auf der Rückreise mit ihren Kälbern in die warmen Gewässer sind, soll dieser Spot gut sein. Leider blieb uns dieses tolle Erlebnis vorenthalten, da wir schlichtweg zur falschen Zeit vor Ort gewesen sind.
    Nach ein paar kleinen Erledigungen fuhren wir dann zum Strand, wo wir den Nachmittag ausklingen ließen. Glücklicherweise gab es hier mal wieder eine kalte Dusche, ein leckeres Abendessen konnten wir uns hier ebenfalls unter freiem Himmel servieren und noch viel besser, wir konnten sogar gleich am Strand stehen bleiben und übernachten, da es mal kein Verbotsschild für Camper gab.
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  • Eden&Mallacoota

    4 maart 2018, Australië ⋅ ⛅ 20 °C

    Für den 04.03.2018 hatten wir uns mal wieder einen "Coastal Walk" vorgenommen. Nachdem wir mit Yoga und Morgenspaziergang am Strand und einem leckeren Frühstück mit Meerblick auf unserer 'eigenen Terasse' in den Tag gestartet waren, fuhren wir zum "Boyds Tower", einem alten Leuchtturm, der in der Geschichte des Walfanges von Eden eine entscheidende Rolle gespielt hat. Von hier aus wollten wir einen Teil des 40km langen "Light to Light Walks" verfolgen, der vom "Boyds" Leuchtturm zum "Green Cape" Leuchtturm führt. Wie wir allerdings während der Strecke feststellen mussten, war die Route nicht annähernd so schön, wie sie im Internet beschrieben wurde und wie die, die wir bereits in den vergangenen Tagen gesehen hatten. Wir entschieden uns also die Tour abzukürzen und hatten damit nach 9km unser Soll erfüllt. Nun ließen wir den Bundesstaat "New South Wales" hinter uns und erreichten "Victoria", wo wir nach "Mallacoota" fuhren. Hier verbrachten wir den Abend und fuhren zur Übernachtung nach "Genoa" auf einen Campingplatz.Meer informatie

  • Marlo& Orbost, Australia

    5 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 17 °C

    Von unserer Schlafstätte in "Genoa" ging es am 05.03.2018 über "Cann River" weiter zum "Croajingolong National Park". Hier hatten wir uns vorgenommen, den Nationalpark zu erkunden, indem wir einen der Wanderwege zurücklegen. An der gewünschten Zufahrt zum Nationalpark angekommen, gab es, wie kaum anders zu erwarten, wieder nur eine dieser holprigen, steinigen Schotterstraßen, die unserem Balu ziemlich zusetzen. Leider scheinen die Zufahrten zu den Nationalparks oftmals nicht besonders gut ausgebaut zu sein, wie wir bisher feststellen mussten. Da es aber keine Parkmöglichkeiten gibt, obwohl die Wanderpfade oftmals direkt vom Highway beginnen zu scheinen und wir unseren Balu mit allem Hab und Gut nicht einfach am Straßenrand stehen lassen wollten, blieb uns nichts anderes übrig, als die Schotterpiste entlang zu fahren. Tja, zu allem Übel kamen wir nach ein paar Kilometern an einer Sperrung an, bei der die 'Straße' offensichtlich gerade erneuert wurde. Dass konnte kein gutes Omen sein, also entschieden wir den Croajingolong National Park links liegen zu lassen, nachdem wir versucht hatten, ihm eine Chance zu geben. Aber wenn es in Australien an etwas nicht mangelt, dann sind es Nationalparks! 😉
    Da unser Tank bis zum nächsten Ziel nicht mehr ausreichte, mussten wir noch einmal zurück nach "Cann River". Kleine Lektion für das nächste Mal, noch besser kalkulieren, als wir es bereits tun. Mit kleinem Zwischenstopp in "Cann River", einer Kaffeepause und kurzem Brainstorming, war das nächste Ausflugsziel schnell bestimmt und mit vollem Tank ging es weiter zum "Cape Conran Walk" am "Cowrie Bay". Nach einem herrlichen 7km "Coastal Walk" über felsiges Küstengebiet von "Sailor's Grave" bis "Salmons Rock Beach" und zurück, fuhren wir durch das hübsche Städtchen "Marlo", dessen Name es uns angetan hatte, weiter nach "Orbost". Hier fanden wir einen schönen Stellplatz direkt neben dem "Snowy River, dem Fluss der die herrliche Flusslandschaft zwischen Marlo und Orbost gestaltet, wo wir die Nacht verbrachten.
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  • Metung& Bairnsdale& Bright, Australia

    6 maart 2018, Australië ⋅ ⛅ 22 °C

    Am 06.03.2018 ließen wir das ländliche, idyllische "Orbost" mit seinen Feldern und Kuhherden hinter uns und fuhren durch "Lakes Entrance" weiter nach "Metung" am "Lake King", wo wir einen Zwischnstopp für einen kleinen Spaziergang am Seeufer einlegten. Das kleine Städtchen schien ein Rückzugsort für 'Ruheständler' zu sein, die Häuser mit eigener Bootsanlegestelle am See übertrafen sich in Größe und Comfort und weit und Breit waren nur ältere Herrschaften zu sehen. 😅
    Hier konnte man definitiv Ruhe tanken und nachdem wir dass gemacht hatten, ging es über "Bairnsdale" rechts ab vom "Grand Pacific Drive" ins Landesinnere. Nachdem sich die Küstenstädtchen, Strände und Coastelwalks doch sehr ähnlich sind, hatten wir Lust ein anderes Bild von Australien zu bekommen und entschieden uns die Bergregion zu erkunden. So folgten wir 200km lang der "Great Alpine Road" in Richtung "Bright". Schon bald änderte sich damit das Landschaftsbild uns somit auch die Vegetation. Auch unser Balu musste ziemlich kämpfen, als uns die "Great Alpine Road" die Serpentinen hinauf leitete und die Höhenmeter die wir überwinden mussten, immer mehr wurden. In "Dinner Plain" angekommen, befanden wir uns auf 1590 Metern Höhe und fanden eine wahnsinnige Berglandschaft vor, die wir so absolut nicht erwartet hatten!
    "Hotham Heights", der darauf folgende Ort, welcher auf 1900 Metern Höhe lag, präsentierte uns dann ein voll ausgebautes Ski-Gebiet inklusive Ski Resort's, Liftstationen, Schneekanonen, Pistenbullies und Ski-Hütten. Absolut abgefahren, dass in nur wenigen Monaten hier die Ski-Saison eingeläutet wird und alles in Schnee gehüllt sein soll. Aber laut der Bilder die wir uns bei Google angesehen haben und wie uns in den darauffolgenden Tagen auch die Einheimischen berichten werden, absolut wahr. Wir genossen die frische Bergluft sowie den beeindruckenden Ausblick, bevor wir unsere Bremsen bei der Fahrt ins Tal etwas strapazierten. Die Serpentinen hinunter bis "Harrietville" und geradewegs zu unserem Schlafplatz in "Smoko", einem versteckten "Campground" im Grünen direkt neben dem "Ovens River". Hier ging ein ereignisreicher Tag für uns zu Ende.
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  • Bright& Mount Feathertop, Australia

    8 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 16 °C

    Der Start in den 07.03.2018 verlief eher gemächlich mit entspanntem Frühstück in diesem herrlichen Wäldchen von "Smoko" in der Morgensonne. Nachts wurde es hier doch ziemlich kalt, da wir uns für diese Eventualität eine dicke Decke zugelegt hatten, mussten wir nicht frieren und auch die Morgensonne erwärmt gleich wieder das Gemüt. Nach dem Frühstück fuhren wir nach "Bright" ließen uns im Infozentrum zu möglichen Wanderrouten beraten, schauten uns ein wenig das hübsche Stadtzentrum Brights an und unternahmen schließlich eine kleine Wanderung, den "Cherry Walk", von 5km am "Oven River" entlang. Zwar war es in der Nacht etwas kälter, dafür wurde es am Tag aber umso heißer - 35 Grad zeigte das Thermometer an! Da es mitten im Stadtpark einen kleinen Wasserpark für die Kids sowie eine Badestelle im Ovens River gab, entschieden wir uns den Nachmittag mit einer Abkühlung ausklingen zu lassen, wobei wir die Wandertour für den nächsten Tag planten, bevor wir zurück nach Smoko in das kleine Wäldchen zum Schlafen fuhren.
    Am Morgen des 08.03.2018 starteten wir schon etwas früher in den Tag. Nach dem Frühstück fuhren wir nach "Harrietville", um unseren Balu abzustellen und der "Bungalow Spur" über den "Little Feathertop" zum "Mount Feathertop" zu folgen. Die ersten Kilometer führte uns der Wanderpfad durch wild bewachsenes Dickicht, bei dem einem das ein oder andere Mal ein Zweig der hoch gewachsenen Farne ins Gesicht stach. Als wir die Baumgrenze jedoch erreicht hatten, war der Ausblick umso schöner. An der Schneegrenze!!! (bald würde hier Schnee liegen) entlang, ging es die nächsten Höhenmeter bei Hitze und brutzelnder Sonne erst zum kleinen und schließlich auf den großen Feathertop. Die Aussicht war überragend und das Gefühl auch - hier standen wir, in Australien auf einem 1990 Meter hohem Berg, auf dem in nicht mehr all zu langer Zeit Schnee liegen würde und zerschmolzen fast in der Sonne!
    Da wir nicht den gleichen Weg zurück zu unserem Ausgangspunkt nehmen wollten, entschieden wir uns für ein kleines Abenteuer und folgten dem Wanderweg "Razorback Walking Track" zum "Mount Hotham", in der Hoffnung, wir würden von da aus jemanden finden, der uns mit ins Tal zurück nach "Harrietville" nehmen würde. Der Weg bis zum erwünschten Ziel führte uns die meiste Zeit am Kamm entlang. Nach insgesamt 26km Wanderung und 2000 Höhenmetern kamen wir ziemlich erschöpft am "Mount Hotham" an. Glücklicherweise hat es tatsächlich nicht lang gedauert und bereits das zweite vorbeifahrende Auto hielt an und ein sehr nettes, älteres Pärchen nahm uns mit nach "Harrietville". Wie sich nach der knapp 30 Kilometer langen Fahrt ins Tal herausstellte, saßen wir im Auto des Bürgermeisters von "Bright", der uns zur Verabschiedung seine Karte gab, damit wir uns melden konnten, falls wir mal Hilfe benötigten. Zufälle gibt es! 😊
    Zur Erfrischung ging es in den Wasserpark und zum Abendessen hatten wir uns ein leckeres Abendbrot in einer coolen Kneipe in Bright verdient.
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  • Bright& Mount Buffalo NP, Australia

    10 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 17 °C

    Den 09.03.2018 mussten wir erst einmal etwas ruhiger angehen, um unserem Muskelkater ein wenig Erholung zu gönnen. Wir fuhren nach dem Frühstück wieder in das Stadtzentrum von "Bright", verbrachten den Vormittag im Waschsalon zum Wäsche waschen, bevor wir eine der kleinen Wanderrunden um den "Oval River", den so genannten "Canyon Walk", entlang spazierten und den Rest des sonnigen Tages im Wasserpark mit schwimmen und relaxen verbrachten. Am Wochendende fand in "Bright" das "Brighter Days"-Festival statt, bei dem verschiedene Bands ihre Country- und Rockmusik zum Besten gaben, ein Harley Davidson sowie Oltimer Car Treffen stattfand und somit gefühlt ganz Bright und Umgebung auf den Beinen war, um sich von ihrer schönsten Seite zu zeigen. Also schauten wir uns am Abend ein wenig das Spektakel an, bevor wir schlafen gingen. Diesmal nächtigten wir mit unserem Balu gleich auf einem Parkplatz in Bright, bei dem Campen nicht als verboten ausgewiesen stand.
    Für den 10.03.2018 hatten wir uns noch eine zweite große Wandertour vorgenommen. Nach einer morgendlichen Stärkung fuhren wir in den "Mount Buffalo National Park", wo wir unseren Balu auf einem Parkplatz zurück ließen, um dem "Big Walk" bis zum "Old Chalet" zu folgen. Die ersten Kilometer hatten es auch hier ziemlich in sich. An unserem Zielpunkt angekommen, wurden wir dafür erneut mit einem beeindruckenden Ausblick entschädigt, der uns sogar ein wenig an die heimatliche Sächsische Schweiz erinnerte. Wir genossen eine kleine Pause in der Sonne auf den Felsgruppen vor dem "Mount Buffalo Chalet", beobachteten die Paraglider, die über unseren Köpfen kreisten und begaben uns im Anschluss wieder auf den Rückweg. 23km und 1000 Höhenmeter konnten wir am Ende der Tour zu Buche schreiben und vor allem ein weiteres Highlight auf unserer Tour durch Australien!
    Zurück in Bright durfte eine Erfrischung im "Oval River" natürlich nicht fehlen und weil es zwei Abende zuvor so ein Gaumenschmaus war, holten wir uns bei der tollen Kneipe noch einmal etwas zum Abendbrot, nahmen es diesmal allerdings mit und setzten uns damit auf eine Wiese im Park, um uns das bunte Treiben des "Brighter Days"- Festivals anzuschauen und der Musik zu lauschen. Die letzte Nacht in Bright stand an, die wir noch einmal auf dem Parkplatz im Zentrum verbrachten.
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  • Beechworth& Marysville, Australia

    11 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 25 °C

    Am 11.03.2018 hieß es Abschied nehmen von dem schönen Städtchen "Bright" und damit auch von den Bergen. Mit vielen beeindruckenden Erlebnissen im Gepäck traten wir die Weiterreise gen Küste an. Bevor wir dies taten, machten wir noch einen kurzen Abstecher in das benachbarte "Wandiligong". Wie uns "Don" der Bürgermeister erzählt hatte, waren hier ein paar Farmen ansässig, bei denen wir mal vorbeischauen sollten, eventuell könnte da jemand noch tatkräftige Unterstützung bei der Ernte benötigen. Zwar hat es mit Jobs nicht wirklich funktioniert, dafür haben wir aber in einem Farmladen der "Nightlingale Brothers", einem größeren Apfelanbau-Unternehmen, leckere Äpfel, Gemüse und selbst gemachten alkhoholfreien Cider gekauft. Auf der Weiterfahrt zum Highway legten wir noch einen Zwischenstopp in "Beechworth" ein, einem alten Goldgräberstädtchen, was mit Charme der Goldgräber-Ära reizte und zum hindurch schländern einlud, wäre es nicht so verdammt heiß gewesen. Auf dem "Hume Freeway" angekommen, legten wir 235km zurück, bis wir in "Alexandra" eine Tankpause einlegen mussten. An der kleinen Tankstelle im gefühlten Nirgendwo, lernten wir "Karl", einen Pensioner, der sich am Wochendende noch etwas als Tankstellenwart dazu verdiente, kennen. Karl kam gebürtig aus dem Böhmischen Wald, war nach dem zweiten Weltkrieg als Kind mit seinen Eltern nach Österreich geflohen, bevor sie nach Australien auswanderten. Er erzählte uns in seinem amüsanten Deutsch, mit österreichischem Aktzent und englischen Wortfetzen, aus seinem Leben und interessierte sich für das unsere. Nach dieser netten Begegnung und einer letzten kurzen Etappe erlangten wir gegen frühen Abend unser Ziel "Marysville". Hier verbrachten wir die Nacht auf einem kleinen Parkplatz am Rande des "Marysville State Forest".Meer informatie

  • Marysville& 90 Miles Beach, Australia

    13 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 20 °C

    Nachdem wir vom 11.03. auf den 12.03.2018 am Rande des "Marysville State Forest" genächtigt hatten, wollten wir uns am Morgen wenigstens noch ein wenig die Füße vertreten, bevor wir weiter gen Küste fahren würden. Direkt von unserem Parkplatz aus startete der kleine "Beaty Spot Nature Track" durch den Regenwald von Marysville. Im Anschluss fuhren wir noch eine Runde durch das beschauliche Zentrum des kleinen Städtchens und fuhren weiter über "Healesville", "Worri Yallock", mit Zwischenstopp in "Pakenham", über "Sale" und "Longford" bis an die Küste. Am "McLoughlins Channel", einem Flussarm der durch eine Landzunge vom Meer getrennt wurde, zu dem er Zufluss hat. Von der Landzunge erstreckt sich der über 90 Meilen lange "90 Miles Beach", ein endlos langer weißer Sandstrand. Direkt am Wasser hatten wir einen Stellplatz in idyllischer Einöde am Watt und absoluter Ruhe. Hier verbrachten wir den Abend und die Nacht bei heftigem Wind und sternklarem Himmel.
    Am Vormittag des 13.03.2018 unternahmen wir einen langen Strandspaziergang am "90 Miles Beach", bevor wir weiter nach "Port Albert", einem kleinen überschaubaren Küstenstädtchen mit einem kleinen Hafen, der während der frühen Goldgräberzeit eine nicht ganz unbedeutende Rolle gespielt hat, fuhren. In "Port Albert" verbrachten wir den restlichen Tag ganz entspannt, gönnten uns zwei leckere Portionen "Fish and Chips" mit fangfrischem Fisch und ließen die Seele mit frischer Meeresbrise ein wenig baumeln. Einen Stellplatz zum Nächtigen hatten wir auch schnell gefunden und entschieden uns, die Nacht auch gleich noch hier zu verbringen, bevor es am nächsten Tag weiter auf die Halbinsel des "Wilson Promontory National Park" gehen sollte.
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  • Wilsons Promontory NP, Australia

    14 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 17 °C

    Am Morgen des 14.03.2018 ging es also von "Port Albert" aus über "Foster" in den "Wilson Promontory National Park", der sich auf einer Halbinsel befindet. Unser erstes Ziel sollte die Besteigung des 558 Meter hohen "Mount Oberon" sein. Durch den Regenwald hindurch ging es bis auf die Spitze. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit, wie vom Wetterbericht angekündigt. Doch wir hatten Glück, der Nebel verzog sich und wir bekamen ein wenig freie Sicht und damit einen wunderschönen Gesamtüberblick über die Halbinsel mit ihren Küstenabschnitten, Stränden und dem tiefen Urwald. Von hier aus ging es mit einem kurzen Abstecher im "Tidal River Camp", einem kleinen Park Resort mit Unterbringungsmöglichkeiten, weiter zum "Darby Saddle", dem Ausgangspunkt des nächsten Wandertracks. Wir folgten dem "Tongue Point Track" bis zu den "Lookout Rocks", wo wir noch einmal eine andere Perspektive auf die Küste des Nationalparks gewinnen konnten. Damit hatten wir einen ausreichenden Gesamteindruck des "Wilson Promontory" erhalten und machten uns auf die Weiterreise nach "Inverloch", wo wir uns einen gemütlichen Schlafplatz in Strandnähe suchten und noch viel besser, mal wieder eine kalte Dusche im Freien genießen konnten.Meer informatie

  • San Remo& Philipp Island, Australia

    16 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 19 °C

    Am 15.03.2018 ging es von "Inverloch" weiter in Richtung "Philipp Island". Aber bevor wir auf die Insel über fuhren, die mittlerweile durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist und nicht mehr nur mit einer Fähre erreichbar, sollte "San Remo" unser erstes Ziel des Tages sein. Denn hier findet bereits seit über 20 Jahren immer mittags 12h die 'Raubtierfütterung' der Pelicane statt! Ein lustiges Spektakel, bei dem auch gern riesige Stachelrochen vorbei schauen, um den Pelicanen das Territorium streitig zu machen und einen Fisch abzubekommen.
    Im Anschluss überquerten wir die Brücke und fuhren einmal bis ans Ende der Insel zum "Point Grant", wo wir vom "Seal Rocks Lookout" aus den Ausblick über die Küste und ihre Felsformationen genossen und die in den Dünen nistenden Vögel beobachteten. Danach fuhren wir zum "Pyramid Rock Lookout", wo wir einen der "Coastelwalks" unternahmen, bei welchem wir sogar das Glück hatten, einen kleinen "Echidna" (Ameisenigel) zu entdecken, der gerade auf der Suche nach einer kleinen Mahlzeit zu sein schien. In diesem Zuge muss man leider einmal festhalten, dass wir bisher mehr tote Tiere an den Straßenrändern des Landes gesehen haben, als lebende. Vor allem in den beiden Nationalparks, dem "Wilson Promontory" und hier auf "Philipp Island" war es besonders extrem. Irgendwie hinterlässt das einen etwas faden Beigeschmack.
    Nach unserem Rundweg an der Küste entlang, war unsere nächste Anlaufstelle "Cowes" - das Inselstädtchen. Eines der gemütlichen Cafès lud uns zum Verweilen und weiteren Planen ein, bevor wir zu unserem letzten Ziel des Tages fuhren. Am anderen Ende der Insel in "Cape Woolami" fanden wir in direkter Strandnähe einen herrlichen Parkplatz, der sogar über kalte Duschen verfügte. Hier verbrachten wir die Nacht zum 16.03.2018 und starteten am nächsten Tag bei Sonnenschein den "Cliff Track" einmal um das linke Zipfelstück der Insel. Den Nachmittag relaxten wir ein wenig in der Sonne und beobachteten die Surfer beim Wellenreiten. Da uns der Schlafplatz so gut gefallen hatte, verbrachten wir gleich noch eine zweite Nacht hier, bevor wir die absolute Ruhe hinter uns lassen würden, um am nächsten Tag in das trubelige "Melbourne" zu fahren.
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  • Melbourne, Australia

    19 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 21 °C

    Obwohl es uns gar nicht so sehr in die Großstadt zog, konnten wir "Melbourne" natürlich nicht einfach so auslassen, ohne uns die angeblich lebenswerteste Stadt Australiens angesehen zu haben. Also ließen wir am 17.03.2018 unseren entspannten Strandparkplatz auf "Philipp Island" hinter uns und fuhren Richtung Großstadtgetümmel. Bevor wir uns in den Zog des Zentrums zogen ließen, steuerten wir vorerst den etwas außerhalb liegenden "Kokoda Memorial Track" an, der mit 1000 Treppenstufen einen Auszug des "Kokoda Trails" in Papa Neuguinea darstellen soll und als eine Art Gedenkstätte für die australischen Soldaten steht, die 1942 in Papa Neuguinea gegen die Japaner kämpften, die versuchten die Insel zu übernehmen. Von hier aus ging es ins Getümmel - in den kommenden Tagen vom 17.03.- 19.03.2018 erkundeten wir verschiedene Stadtviertel Melbourne's. Von "Elwood"&"St. Kilda", den Küstenvierteln mit ihren Surfern, endlosen Strandpromenaden mit unzähligen Bars und Restaurants, wo die Großstädter am Abend zum Dinner einkehren oder die Promenade entlang flanieren. Oder wie wir, den Zwergpinguinen dabei zuschauen, wie sie an einem kleinen Küstenabschnitt über Nacht ihre Schlafstätten an Land beziehen. Über "Collingwood" & "Fitzroy", den beiden 'Inn-Vierteln' der Stadt, die mit eher alternativen Läden, kleinen Shops, Cafès, Bar's und Barbershops locken. Auch dem "Queen Victoria Market", einem der größten Freiluft Märkte, haben wir einen Besuch abgestattet und bei all dem Multikulti der Stadt, durfte auch "Chinatown" und "Little India" nicht fehlen. Bis zum "Federation Square" sind wir im Zentrum vorgedrungen, haben das pulsierende und doch relativ entspannte Leben zwischen Vorstadt in englischem Flair und Skyscrapers im Stadtzentrum in uns aufgesogen und sind dennoch froh, als wir am 19.03.2018 die Stadt wieder verlassen und uns wieder den ruhigeren, übersichtlicheren Küstenstädtchen nähern.Meer informatie

  • Torquay, Australia

    20 maart 2018, Australië ⋅ ☁️ 17 °C

    So ging es von "Melbourne" aus im absoluten Nachmittagsverkehr am 19.03.2018 weiter in das hübsche Städtchen "Torquay", dem absoluten Surfer-Hotspot, an dem sich die Dudes in Pinguinklamotte die Klinke in die Hand geben. 😉 Hier verbrachten wir die Nacht auf einem der netten Parkplätze an der Uferpromenade, bevor wir am 20.03.2018 den "Coastelwalk" zum berühmten "Bells Beach" unternahmen, wo demnächst eine Surf-Meisterschaft stattfindet. Hiernach hatten wir uns seit unserer Bleibe zu Beginn in "Sydney" die erste warme Dusche verdient - eine öffentliche Dusche am Strand (diesmal allerdings überdacht), die für die Dauer von ca. drei Minuten tatsächlich warmes Wasser bereitstellte! Herrlich. Frisch geduscht ging es dann weiter, auf die Suche nach unserem nächsten Schlafplatz. Wie wir feststellen mussten, war der gewünschte "Wildlife Campground" irgendwo im Dickicht eines Waldes, der wieder einmal nur über eine Schotterstraße zu erreichen war, die zu allem Überfluss auch noch gesperrt war. Pünktlich zur Dämmerung und mit leerem Magen, durften wir nun also die Schlafplatzsuche erneut antreten, wenigstens hatte sich der Umweg für ein kleines Highlight gelohnt, denn auf einer der Pferdekoppeln auf dem Weg jagten die Pferde eine große Gruppe von Kangaroos von einer Seite der Koppel auf die andere. Damit hatten wir wenigstens auch die Waage ins Gleichgewicht gebracht und haben nun mehr lebende Wildlife-Tiere gesehen, als tote. Einen Platz zum Abendessen kochen haben wir glücklicherweise auch noch gefunden, auf dem wir bei gefühlter Windstärke 10 unseren Gaskocher auf Hochtouren gebracht haben. Mit gefülltem Magen fiel dann auch das Denken wieder leichter, was uns half, auch im Dunkeln noch einen Schlafplatz für die Nacht zu finden.Meer informatie

  • Apollo Bay& Princetown, Australia

    21 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach unserer Nacht am Straßenrand der "Great Ocean Road", auf der wir uns nun seit "Torquay" befinden, ging es am 21.03.2018 über "Lorne" weiter nach "Apollo Bay". Die Sonne hatte uns heute im Stich gelassen und das graue, windige Wetter ließ uns hier in einem der Cafès einkehren, wo wir prompt mit dem Kellner (auch einem deutschen Backpacker) ins Gespräch kamen. Im Anschluss führte uns die "Great Ocean Road" weiter an der Küste des Staates "Victoria" entlang nach "Princetown". Auf dem Weg dahin unternahmen wir noch einen kurzen Abstecher zum Küstenzipfel "Cape Otway", wo wir an der, mit Eukalyptusbäumen gesäumten, Straße unsere ersten wilden Kolas in den Bäumen sitzen sahen.
    In "Princetown" angekommen, war unser Nachtlager gefunden, von wo aus es am nächsten Tag zu den "Twelve Apostles" gehen sollte.
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  • Twelve Apostel& Halls Gap, Australia

    22 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Nacht vom 21.03. auf den 22.03.2018 war abenteuerlich und kurz! Wie sich herausstellte, hatte jemand der Anwohner etwas gegen unseren auserwählten Schlafplatz in "Princetown". Vielleicht lag es daran, dass in dem gefühlten 40 Seelen-Dörfchen alles sehr übersichtlich war und wir ausgerechnet gegenüber eines kleinen Campingplatzes standen, was nicht verboten war, wohlgemerkt! Leider konnten wir ihn nicht fragen, da er verschwand, nachdem er uns einen kleinen Schrecken versetzt hatte, indem er lautstark gegen die Scheibe geklopft hatte. Vielleicht passte es ihm nicht, dass wir den ansässigen Campingplatz nicht unterstützten. Wir fanden jedenfalls keine Ruhe und begaben uns auf eine abenteuerliche, nächtliche Schlafplatzsuche. In "Port Campbell" fanden wir diese schließlich, aber auch hier war die Nacht bereits 6h morgens vorüber, da wir rechtzeitig zu Sonnenaufgang bei den "Twelve Apostels" sein wollten. Nachdem wir an besagtem Ort von der Sonne begrüßt wurden, schauten wir uns die weiteren Felsformationen entlang der "Great Ocean Road" nacheinander an ("The Arche", "London Arch", "Grotto" und "Bay of Islands"). So verging der Vormittag, bis wir uns weiter auf den Weg nach "Warrnambool" machten, von wo aus wir nach einem kurzen Zwischenstopp 100km weiter nach "Dunkeld" fuhren. Hier ließen wir uns im Infozentrum zu den möglichen Wanderrouten und Sehenswürdigkeiten des "Grampions National Park" beraten, bevor wir genau zu diesem weiter fuhren. "Halls Gap" sollte dafür unser Anlaufziel sein, hier angekommen, schauten wir uns in dem beschaulichen Örtchen um, in dem die Kangaroo-Familien auf den Parkwiesen zum Abendmahl zusammen kamen, bevor wir unseren Campingplatz im Wald ansteuerten (der leider nur über eine dieser herrlichen Schotterstraßen erreichbar war), auf dem wir die Nacht verbrachten.Meer informatie

  • Grampians NP& Lascelles, Australia

    23 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach unserer herrlich ruhigen und erholsamen Nacht auf unserem Waldcampingplatz, starteten wir den 23.03.2018 mit einer kleinen Wandertour zu den "Pinnacles". Auf ca. 600 Metern Höhe angekommen, genossen wir einen wunderbaren Rundumblick über das Umland und die Felsformation der "Pinnacles". Auf dem Rückweg machten wir noch Halt beim "Venus Bath", den natürlich entstandenen Felsbecken, die sich mit Regen- sowie Flusswasser füllen und bei heißen Temperaturen wie heute, zum Abkühlen einladen. Nächstes Ziel nach diesem gelungenen Start in den Tag bei herrlichem Sonnenschein war der "Reed Lookout" und "The Balconies", bevor es mit einer weiteren kleinen Wandertour zu den "MacKenzie Falls" und "Fish Falls" ging, die ebenfalls zum Erfrischen einluden. Damit ließen wir den "Grampians National Park" hinter uns und fuhren weiter in Richtung "Horsham" und nach kurzem Aufenthalt schließlich bis "Lascelles", womit wir, nach knapp 200km, unser heutiges Nachtlager erreicht hatten. Sogar eine überdachte, warme Dusche wartete hier auf uns, womit wir gar nicht gerechnet hatten.Meer informatie

  • Lake Crosbie& Victor Harbour, Australia

    25 maart 2018, Australië ⋅ ☀️ 19 °C

    Am 24.03.2018 ging es von "Lascelles" also 170 km weiter in Richtung "Underbool" von wo aus wir ein paar Seen erreichen wollten, die aufgrund von bestimmten Algen eine pinke Färbung erhalten und deshalb "Pink Lakes" genannt werden. Wahrscheinlich hätten wir es uns bereits vorher denken müssen, dass aufgrund der Tockenzeit nicht viel von den Seen übrig geblieben ist. Aber nein, wir fuhren etliche Kilometer, sind beinahe in den Sanddünen stecken geblieben, da die Zufahrt keinesfalls mehr als Straße betittelt werden konnte, um dann feststellen zu dürfen, dass alles was zu sehen war, riesige Saltablagerungen waren, die eine leichte pinke Färbung hatten. 😅
    Nichtsdestotrotz war es ein beeindruckendes Naturschauspiel, aber eben nicht, was wir uns erhofft hatten. Der Rückweg über "Linga" gestaltete sich ein wenig erträglicher für unseren Balu. Nach diesem letzten Ziel innerhalb des Staates "Victoria" verließen wir diesen und wurden, gleich ein wenig unsanft, im Staate "South Australia" begrüßt. Nach Überquerung der Staatsgrenze erwartete uns eine Kontrollstation, an der wir uns von einigen unserer Vorräte an frischem Obst und Gemüse verabschieden durften. Wie uns erklärt wurde, hat jeder Staat hier wohl eigene Bestimmungen, was mit eingeführt werden durfte. Da die Landwirtschaft sich vor Fruchtfliegen und dergleichen schützen wolle, dürfte nichts frisches eingeführt werden. Also mussten unsere Lebensmittel im Mülleimer landen!! Sehr ärgerlich, in erster Linie, weil man sich hätte vorher besser informieren können und so hätte keine kostbaren Lebensmittel entsorgen müssen. Nach dieser Begrüßung in "South Australia" waren wir erst einmal ein wenig vor den Kopf gestoßen. Nun erwartete uns auch noch, was sich während der Anreise bereits angekündigt hatte - trockenes, staubiges Nichts! Die Landschaft hatte sich sehr verändert und es gab weit und breit nichts zu sehen, die kleinen Städtchen, wenn man sie überhaupt so nennen kann, durch die wir ab und an fuhren, waren wie ausgestorben. Es war heiß und trocken und bereits beim 'Nichts-tun' während des Autofahrens, lief einem der Schweiß den Rücken hinunter. Glücklicherweise fanden wir auf dem Weg noch eine Dusche, an der wir kurz Halt machten, um uns zu erfrischen. Nach über 260 km, der Fahrt mit einer kleinen, kostenfreien Autofähre, erreichten wir schließlich unseren heutigen Schlafplatz, von wo aus es am nächsten Tag weitergehen sollte.
    Am Morgen des 25.03.2018 ging es also weiter über "Goolwa" nach "Port Elliot" und von hier aus nach "Victor Harbor". Nachdem wir uns in einem kleinen Café in "Victor Harbour" gestärkt hatten, unternahmen wir einen Ausflug auf "Granite Island", ein kleines Naturresourva, was nur zu Fuß über eine Brücke erreichbar war. Für die Nacht hatten wir in dem ruhigen Städtchen einen Stellplatz gefunden, an dem wir bleiben konnten, bevor es am 26.03.2018 weiter nach "Adelaide" ging.
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