Überführungsetappe von West nach Ost
Jul 20–21, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C
Nach neun schönen Tagen und Nächten in unser Casa in Salapreti war diese Zeit nun schon leider wieder vorbei. Am letzten Abend knallten unten im Tal in der Stadt nochmal richtig die Korken bzw. wummerten die Bässe bis zu uns hinauf auf den Berg. Kurz vor 10 Uhr war am nächsten Tag das Haus beräumt und alles im Lancia verstaut. Unser Host Alessio und seine Mutter übernahmen die Schlüssel und bewerten im Anschluss bei Airbnb besonders unsere vorbildliche Mülltrennung, die er uns vorab erklärt hat.😂
Ab auf die Autostrada und zum nächsten Zwischenziel auf unserem Weg vom Ligurischen Meer an die Adria, dem Outlet in Barberino. Die Autostrada war aufgrund des Wochenendes gut gefüllt und so ging es auf Vorschlag von Googlemaps, die letzten Kilometer über schöne kurvige Landstraßen.😍 Im Outlet selbst war im Vergleich zum ersten Besuch die Hölle los - nur kurz durchgesprintet und wieder auf die Piste. An Bologna und Imola vorbei rollten wir am Nachmittag in Forli, unserem Ziel ein. Das Appartement war schnell gefunden, genauso schnell für wenig gut befunden. Klein, warm, als drittes Bett eine durchgelegene unbequeme Couch, ein einzelnes vergittertes Fenster in den Innenhof, naja ... Dann schauen wir uns erstmal den Ort an und was dieser so bietet. Ein falscher Blick auf Googlemaps und ich schickte die Reisegruppe erst einmal 20 Minuten in die falsche Richtung. Wurde von allen Beteiligten bei 36°C absolut wohlwollend aufgenommen. Aber schon auf diesem Marsch kam uns die ganze Stadt ganz komisch vor. Tot, ohne Leben, ohne das typisch italienische Gewusel. Selbst in der total schön gemachten Altstadt nur ganz wenige Menschen. 🙄 Der langsam einsetzende Hunger wurde in einer kleinen Piadineria bei Burgern und anderen Leckereien gestillt und gleich im Anschluss der obligatorische Besuch in der Gelateria absolviert. Wie immer natürlich sehr lecker. Die Straßen füllten sich war nunmehr mit ein paar Menschen aber das komische Gefühl, dass uns dieser Ort nicht so richtig gefiel blieb. Nach Recherche am späten Abend hatten wir vielleicht einen Grund dafür entdeckt. Vor gut einem Jahr gab es hier in der Emilia-Romagna (Der Kornkammer bzw. dem Obstgarten Italiens) eine verheerende Flutkatastrophe, bei der auch Forli ganz böse getroffen wurde. Innerhalb von zwei, drei Tagen fiel hier die Niederschlagsmenge eines halben Jahres, ließ Flüsse über die Ufer treten, Felder, Straßen und Städte überfluten und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Deshalb vielleicht auch die extrem vielen leerstehenden Häuser und Geschäfte hier im Ort.
Der nette Vermieter unseres Appartements hatte zwischenzeitlich noch einen Ventilator besorgt. So konnte man es im Zimmer zumindest ein wenig aushalten. Wir entschieden uns trotzdem dafür keine drei Nächte hierzu bleiben sondern unsere Pläne für die kommenden Tage etwas abzuändern. Booking und Airbnb glühten und nach einigen Überlegungen und Diskussionen stand der Plan. Am nächsten Tag sollte es direkt ans Meer gehen, in ein Hotel erste Reihe am Strand und das Zimmer mit Meerblick.✅ Danach zurück in ein Hotel nach Bologna, nicht aber ohne auf dem Weg einen Abstecher nach San Marino zu machen. ✅ So hatten hätten wir unseren vorletzten Urlaubstag komplett für Bologna und der Weg am Mittwoch zum Flughafen wäre nur ein Katzensprung.Read more





