Ready to take off
July 10, 2024 in Germany ⋅ 🌩️ 27 °C
6.00 Uhr Weckerklingeln, Abfahrt 6.30 Uhr in der Heimat bei angenehmen 25°.😅 Schon ein kleiner Vorgeschmack auf die nächsten 2 Wochen.
Erstes Ziel BER: Premierenabflug für uns von dort.
Hinreise ganz entspannt durch den Ferienverkehr und nach kurzer Irritation mit dem Parkplatzticket waren wir auch schon unsere Koffer los. Die Frau des Hauses hegt allerdings große Zweifel, dass wir die am Zielflughafen auch wieder in Empfang nehmen können. Wir werden sehen ...
Jetzt hieß es jedoch ersteinmal warten, denn erst landete unsere Maschine, aus Dublin kommend, mit Verspätung in Berlin und dann zog auch noch eine schöne Gewitterfront über den BER. So konnten wir zunächst ausgiebig beobachten, wie fix unsere Maschine entladen, gereinigt, betankt und wieder beladen wurde, bevor wir dann endlich an Bord durften. Da sich das Gewitter aber nun richtig austobte, hob erst einmal gar kein Flugzeug mehr ab. Aber mit gut 75 Minuten Verspätung hob die 737 dann doch noch in Richtung Bologna ab ... 🛫Read more
PIN, bitte was?🥵
Jul 10–11, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 33 °C
Punkt 14.00 Uhr setze der Pilot etwas unsanft auf italienischen Boden auf und die erste Etappe war mit nur noch 45 Minuten Verzug geschafft. Bologna empfing uns mit ordentlicher Saunatemperatur von 36°C und einer gnadenlos strahlenden Sonne.
Taktisch clever wurden Frau und Junior zum Koffereinsammeln geschickt, während ich mich um den Mietwagen kümmern durfte. Mit dem freundlichen Mitarbeiter von Europcar ging die ganze Sache eigentlich auch ganz fix und ich sah uns schon wenige Minuten später im Lancia Y in Richtung Florenz aufbrechen. Eigentlich? Eigentlich!
Versuch 1:
Die Wagenschlüssel schon fast in der Hand, musste nur noch die Kaution auf der Kreditkarte geblockt werden. Okay, Karte durchgezogen und .... Bitte PIN eingeben 😱 Ähm ja ... PIN?!? Wie war die eigentlich?🤯 Erster Versuch: falsch, zweiter Versuch: falsch! Mmh, erstmal kurz überlegen, komme gleich wieder an den Schalter. Erst der fragende Blick meiner Frau und dann der Blick nach Schilderung der Situation - es gibt angenehmere Momente im Leben.🙄 Kurzer Reset zum Gedanken sammeln ... Ja, die Karte ist neu, bisher nur digital ohne PIN benutzt und der Brief der Bank dazu liegt Zuhause. F***ck 🥵 Versuche bei der Bank und beim ADAC Hilfe zu bekommen waren nicht vom Erfolg gekrönt. Unisono beide: "Da können wir Ihnen leider gar nicht helfen."🥵🥵
Versuch 2:
Warum nicht einfach kontaktlos mit dem Smartphone bezahlen 🤔 Da braucht es doch keine PIN 😃🙃😃. Der nette MA von Europcar klickerte die Daten also zum zweiten Mal ins System und ich halte siegessicher das Telefon ans Terminal. Sein kurzes aber sehr deutliches Kopfschütteln trieben mir die ersten Schweißperlen im klimatisierten Flughafen-Terminal auf die Stirn. Ein "Just physical Cards ...!" schickte er noch hinterher. F**ck 🥵🥵
Jetzt war guter Rat im wahrsten Sinne des Wortes teuer. Susy hatte keinen Führerschein mit dabei und schied somit als Zweitfahrer bzw. als Kreditkartengeber aus. Unser Glück bei den anderen Vermietern versuchen? Probieren ob bei denen die digitale, kontaktlose KK-Variante funktioniert und hoffen dass der ADAC die Stornierung der eigentlichen Buchung zulässt? Eher unwahrscheinlich 🙄
Versuch 3:
Ich wusste zum Glück ganz genau wie die PIN in der heimatlichen Wohnung abgelegt ist. Also kurzes Brainstorming, wer hat einen Schlüssel zur Wohnung? Schwiegermama - ist arbeiten, Freund der Schwiegermama - ist arbeiten.
💡Unsere Nachbarn haben doch auch einen Schlüssel von uns, wenn die Tochter mit Blacky Gassi gehen möchte. Und mit viel Glück ist sie doch auch Zuhause und könnte eigentlich schnell mal einen Blick in unsere Wohnung werfen. Kurzer Anruf: Ja sie ist Zuhause und würde mit telefonischer Begleitung die PIN raussuchen. Nach kurzer Suche wurde sie fündig und konnte mir die vier Zahlen zum Glück ansagen. Sicherheitshalber kamen sie auch noch einmal per WA, denn eine Fehleingabe wollten und konnten wir uns nicht mehr leisten.🧨 Also ein hoffentlich letztes Mal zum Europcarschalter und das bekannte Procedere ein drittes Mal wiederholt. Der MA konnte meine Daten mittlerweile wohl mit geschlossen Augen eingeben und bei der PIN-Eingabe fragte er noch zweimal ob ich wirklich sicher bin 🤷🏻♂️ War ich und mir viel trotzdem ein kleines italienisches Gebirge vom Herzen als die Karte anstandslos akzeptiert wurde.🎉🎊
Frau und Junior und Koffer geschnappt, damit es endlich losgehen konnte. Nach kurzer Suche unseren vierrädrigen Begleiter für die nächsten zwei Wochen gefunden und schon ging's los nach San Piero a Sieve, kurz vor Florenz, zu unserer ersten Übernachtungsstation. Durch viele Tunnel und noch viel mehr Tunnel erreichte wir das Örtchen recht entspannt und lösen den aufregenden Tag zunächst bei einem italienischen Eis und später bei Spezialitäten aus der Toscana ausklingen.Read more
Von luftige Höhen und heißen Sand
Jul 11–20, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 27 °C
Nach dem gestrigen aufregenden Tag und den ausgiebigen Abendessen ging es doch ziemlich früh ins Bett um neue Kraft zu tanken und fit für die Weiterreise zu sein. So war der Plan, aber die harte oder besser heiße Realität hatte anderes vor. In unserem 15m² Zimmerchen würde es bei drei Personen und den entsprechenden Außentemperaturen ziemlich schnell, sehr warm.🥵 Es gab zwar eine Kühlung bringende Klimaanlage, aber die hatte leider einen Geräuschpegel eines startenden Kleinflugzeugs. Wir hatten also die Wahl zwischen mikrowellengegart oder Dauertinnitus und entschieden und für 🔥. Entsprechend gerädert schleppten wir uns am heutigen Morgen zum Frühstück im Bed& Breakfast.
Die Hosts, ein ganz liebes älteres Ehepaar, gaben sich wirklich alle Mühe um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, aber an den Rahmenbedingungen konnten sie leider nix ändern.
Mit dem Frühstück, typisch italienisch, ganz viel süßes, konnte ich um Gegensatz zu Frau und Junior weniger abgewinnen, so dass Butterbrot, Kaffee und Orangensaft für den Start in den Tag reichen mussten. Im Anschluss fix die Koffer im blauen Mietmobil verstaut, das Navi programmiert und schon ging es weiter in Richtung Lucca und Meer - zumindest die nächsten 20 Minuten. Denn dann entdeckte die Dame unserer Reisegruppe, die magischen Buchstaben OUTLET. Kurze Planänderung und unsere 45 Minuten geplante Pufferzeit sollten dem Shoppingerlebnis geopfert werden. Ein sportliches Ziel wenn man die Größe des Outletcenters sah. Es hatte schon etwas von dem Ganztageserlebnis in Florida vor ein paar Jahren. Am Ende war der Junior glücklich - einmal komplett eingekleidet, für die anderen 2/3 der Familie hieß es lapidar: Geld gespart weil gar nicht ausgegeben. Mit ein paar Minuten Verzug ging es dann wirklich in Richtung Küste. Mittlerweile etwas routinierter was den italienischen Fahrstil angeht, ging es auf der Autobahn, natürlich durch wiederum etliche Tunnel, zunächst in Richtung Pisa, später gen Lucca und pünktlich 12.30 Uhr trafen wir unseren Host auf dem Supermarktparktplatz in Camaiore. Die letzten Kilometer zu unserer Unterkunft wollte er uns lieber begleiten ...
Schnell wurde auch klar warum, denn es ging auf einer sehr engen Straße, sehr steil bergauf und ganz im Stile von Alp de Huez schleppte uns unserer Lancia Y die Serpentinen nach oben. Belohnt wurden wir mit einem ganz tollen Ferienhaus, einem super Blick über die Stadt im Tal in Richtung Meer 😍 Hier lässt es sich die nächsten Tage definitv aushalten.😎
Getreu dem Motto wer rastet der rostet, ließen wir uns nach dem Bezug des Hauses nicht viel Zeit und rollten wieder ins Tal hinab in Richtung Strand. Vorbei an den ganzen Lidos landeten wir auf Empfehlung unseres Hosts Alessio an einem schönen und breiten Sandstrand. Tolle Kulisse mit dem Bergen im Rücken, auf das Meer zu blicken. Schnell die vom heißen Sand glühenden Füße im Wasser wieder auf Normaltemperatur runtergekühlt und gleich eine kleine Strandwanderung gemacht. Der Plan für den morgigen Freitag wurde dabei auch gleich geschmiedet - wie überraschend Strandtag! ⛱️☀️🌊. Ohne Sonnenschirm bzw. - Schutz aber eher ein so nicht cleverer Gedanke, so dass wir uns ganz schnell in die Idee verliebten, an einem Lido ein Sonnenzelt mit Liegen usw. zu mieten. Kurzer Preisvergleich bei den gefühlten 234 verschieden Anbietern, ergab als Ergebnis: Morgen ab 08.00 Uhr sind wir am "Vittorio Veneto" zu finden. Frühstück gibt's gleich direkt am Strand 😎.
Auf dem Rückweg wurde noch das obligatorische Eis getestet, diesmal im wirklich kleinen aber sehr schönen Zentrum von Camaiore. In Anschluss kurz den Supermarkt fürs Abendbrot geplündert, den örtlichen Obsthändler um eine 12,5 kg Melone erleichtert (Der Junior und ich fanden es toll, Susy eher so semi ...) und schon konnte auf unserer tollen Terrasse der Abend bei allerlei Leckereien ausklingen.Read more
Sushi & Strand
July 12, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 27 °C
Pünktlich um 08.00 Uhr schafften wir es heute Morgen erwartungsgemäß nicht an den Strand, aber das war auch unser Glück. Die Dame gestern hatte uns einfach die falsche Öffnungszeit genannt, so dass wir Punkt 9.00 Uhr das Personal mitten in den Vorbereitungen für den Tag. Egal, wir konnten unser Zelt im Besitz nehmen und dem entspannten Strand- und Faulenztag stand überhaupt nichts mehr im Wege. Mangels geeigneter Auswahl verzichteten wir gleich auf das Frühstück am Strand und setzten lieber auf unseren gestern entdeckten Joker zum Mittagessen: Sushi All you can eat in einem erst vor zwei Tagen eröffneten japanischen Restaurant. Die Zeit bis dahin wurde fleißig geplanscht, gelesen, am sich schnell füllenden Strand spaziert und gechillt. 11:45 Uhr war der Startschuss für den Marsch zur Nahrungsaufnahme. In Flipflops, Badeshorts und leicht eingesandet wurde Japan ein kulinarischer Besuch abgestattet.
Sehr, sehr freundlicher Service, ein cooles bzw. schickes Ambiente und eine immense Auswahl an japanischen Köstlichkeiten ließen unsere Augen glänzen. Bestellt wurde per Tablett (immer 6 Teile pro Person und Runde), die Köche bereiteten alles frisch zu und entweder wurde die Bestellung von den freundlichen Servicekräften oder noch viel cooler, vom Serviceroboter, gebracht. Reichlich 90 Minuten später waren wir vollkommen gesättigt und rollten zurück in Richtung Strand um ein wohlverdientes Verdauungsschläfchen oder anderen ähnlich anstrengenden Aktivitäten zu frönen. Mit dem Nachlassen des Fresskomas wurde die große warme Badewanne nochmals intensiv genutzt bevor es gegen 18.00 Uhr zum obligatorischen Supermarktstop ging. Bis auf ein entspanntes Abendessen passierte nix mehr, so dass ich mich jetzt erstmal um meine im Anflug befindliche Erkältung kümmern kann/darf/mussRead more
Ausgeknockt 🤧
July 13, 2024 in Italy ⋅ 🌙 22 °C
Ganz so einfach war es dann doch nicht, mit dem "ich kümmere mich mal um meine Erkältung..". Nachdem ich schon in der Nacht auf die Couch ins kühlere Erdgeschoss umgezogen bin, ging es mir am Samstagmorgen nicht wirklich besser. Kein Hunger zum Frühstück ist schon ein untrügliches Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Habe den ganzen Tag schlafend auf der Dachterrasse oder später im Haus verbracht. Kopfschmerzen, Halsschmerzen, auf den Beinen schwach wie nach einem Marathon.🫥 Susy meinte später, "Du warst wie im Delirium". Also ein Urlaubstag zum abhaken für mich, zum abkacken für den Rest der Familie. Schrittanzahl: zweistellig.😅Read more
Art is a kind of illness-Giacomo Puccini
July 14, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C
Nach gut 36 Stunden Powernapping war ich am Sonntag Morgen wieder halbwegs gesundheitlich hergestellt. Nase lief zwar immer noch und der Taschentuchverbrauch war eher inflationär , aber der Genuss von Gnoccis mit Pesto als erstes Frühstück, ließ schon eine erste postive Tendenz erkennen.
Nach kurzer Beratung wurde im Angesicht der heißen Temperaturen die Aktivitäten auf den Nachmittag verlegt. Diesmal sollte die Kulturquote erfüllt werden und das Ziel war die Villa von Giacomo Puccini. Ich als anerkannter Kulturbanause musste dabei feststellen, dass aus der Zeit des Musikunterrichts an der Pesta, bei Herrn Wesche, anscheinend nicht soviel hängen geblieben war. Puccini und italienische Oper waren die einzigen Informationen die ich verknüpfen konnte -immerhin besser als nichts.
Unser blaues Mietmobil brachte uns in nicht einmal 40 Minuten zu seiner Villa am See. Auf den ersten Blick sehr schönes Ambiente, auf den zweiten eher so mittelprächtig. Der See hatte seine saubersten Tage auch schon hinter sich, so deuteten wir zumindest die kieloben schwimmenden Fische im selbigen. Die angebotenen Bootstouren ignorierten wir deshalb und besuchten für 12€ p.P. die beiden öffentlich zugänglichen Etagen seiner Villa. Aufgrund der vielen originalen Möbel und Einrichtungsgegenständ konnte man prima in die damalige Zeit abtauchen und sich vorstellen wie der Herr Puccini am Klavier sitzend seine Opern zusammenkomponierte. Leider war das Fotografieren in den Räumlichkeiten nicht erlaubt und die kurze kulturelle Reise nach einer guten Stunde schon vorbei. Zeit um den elementaren Dingen in einem Italienurlaub wieder etwas Platz einzuräumen - Eis in einer Gelateria 🍨🍦😎.
Nicht ganz auf dem Schirm hatten wir dabei den sonntäglichen Rückreiseverkehr von den naheliegenden Stränden, so dass wir uns spontan für den Besuch im Supermarkt und der Plünderung der lokalen Eistruhen entschieden. Den leckeren Eisbecher gab's es dann auf der schönen Dachterrasse der Ferienwohnung, mit besten Blick auf die Umgebung.
Am Abend wurden dann beim EM-Finale auch noch alle meine Vorurteile bezüglich italienischen Kommentatoren und Moderatoren auf RAI Uno bestätigt. 😅 Dagegen ist Jens Umbreit ein tibetanischer Schweigemönch.🙂🙃🙂Read more
Einmal Pinocchio bitte 👺
July 15, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C
Beim morgendlichen bzw. mittäglichen Frühstück auf der Dachterrasse brutzelte die Sonne schon wieder gnadenlos vom Himmel. Zu heiß für Pisa war die einhellige Meinung, also schnell ein Alternativziel mit "P" gesucht. Puccini war schon weg also blieb als nächste Wahl Pinocchio bzw. der Geburtsort der Mutter dessen Schöpfers Carlo Collodi. Carlo hieß eigentlich Carlo Lorenzini und legte sich sein Pseudonym als Reminiszenz an seine Kindheit, den Wohnort seiner Großeltern, Collodi, später zu.
Unsere Route führte uns, nach unser täglich steilen Talabfahrt erstmal nicht in Richtung Meer, sondern in die andere Richtung, in die Berge. Gleich zu Beginn erklomm unser kleiner Blauer tapfer die Serpentinen in Richtung Himmel. Vor wenigen Wochen tourte hier noch der Giro de Italia die Straße zu einer Bergwertung der leichtesten Kategorie nach oben. Ich hätte wahrscheinlich schieben müssen ... . Nach gut 75 Minuten Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaften erreichten wir dann recht fix Collodi. Ein Parkplatz war schnell gefunden und der Blick fiel unweigerlich auf die Villa Garzoni, die auf dem Berghang über der Unterstadt trohnte und den Eingang zum Oberdorf darstellt. Der Eintritt zum Park der die beiden Ortsteile verbindet war mit 19€ p.P. mehr als üppig und wir waren gespannt was uns dafür alles geboten wird. Etagenförmig steigt der Garten an und ist von einer Vielzahl von Skulpturen gesäumt. Mittig ganz oben befindet sich ein großer Wasserspeier der dafür sorgen soll, dass das Wasser terrassenartig durch einzelne Becken bis nach ganz unten fließt. So war es sicherlich auch einmal, doch der Anblick der sich ins bot war einfach nur enttäuschend. Der Park total ungepflegt, die Skulpturen in einem erbärmlichen Zustand, die einzelnen Wasserbecken ausgetrocknet oder veralgt. Nur mit viel blühender Phantasie konnte man sich die ehemalige Schönheit der ganzen Anlage vorstellen. Für den steilen Aufstieg zur Villa Garzoni wurde man mit einem schönen Blick in die Umgebung belohnt, die Villa doch selber aber auch in einem erbärmlichen baulichen Zustand und nicht zu betreten. Keine Ahnung wie der Park zu seinen guten Google Rezensionen gekommen ist, wir waren jedenfalls absolut enttäuscht und gefrustet für unsere 19€ Eintritt. Und es wurde leider nicht besser, denn einen direkten Ausgang an der Villa ins empfohlene Oberdorf gab es nicht. Also ging es bei 35°C zunächst wieder ganz nach unten um dann den steilen Aufstieg, ein zweites Mal, diesmal außerhalb des Parks, in Angriff zu nehmen. Eine etwas schweißtreibende Angelegenheit, aber diese war zumindest lohnenswert. Alles erinnerte ein wenig an unseren Urlaub in Forza d'Agrò auf Sizilien. Kleines Dorf, steile Straßen, enge Gassen und einfache Häuser und das ganze garniert mit einem tollen Ausblick 😍 Ein kleiner Ausgleich für die vorher erlittene Enttäuschung und man konnte ahnen woher Carlo Collodi seine Inspiration für seinen Pinocchio gefunden hat.Read more
Assassin's Creed im Reallife 😍
July 15, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 32 °C
Nachdem Collodi also eher etwas enttäuschend war und die Zeit bis Sonnenuntergang noch in der Ferne lag, einigten wir uns für den Rückweg schnell auf einen Zwischenstopp in Lucca. Lag direkt auf dem Weg und war in 20 zu erreichen.
Der Parkplatz fast direkt vorm Stadttour der "Walled City" war schnell gefunden und der erste Anblick sagte: "Hey hier warst du doch erst vor kurzem schon einmal." Der Blick auf die mit Bäumen bewachsene Stadtmauer von außen, die Türme dahinter, lassenteinen unweigerlich an "Assassin's Creed II" denken, welches ich in den letzten Wochen vorm Urlaub gezockt habe. Und auch in der Altstadt selbst ertappt man sich, wie man nach Kletterkanten, Fassadensteinen oder Leitern sucht. Spricht echt für die sehr gute Umsetzung des mittlerweile doch schon in die Jahre gekommenen Spiels.
Lucca selbst ist eine kleine, feine alte italienische Stadt, die trotz vieler Touristen sich den Charme behalten hat. Mittelpunkt der Altstadt ist ein altes Amphitheater, was nicht mehr als solches genutzt wurde und nach und nach zu Wohn- und Geschäftszwecken umgebaut bzw. umgenutzt wurde. Heute befindet sich in den ebenerdigen Räumen fast ausschließlich Restaurants die mehr oder weniger aggressiv um Kundschaft werben, während darüber ausschließlich gewohnt wird. Wir ließen uns jedenfalls die Nudeln schmeckten, schlenderten noch ein wenig durch die Stadt, besorgten uns das tägliche Eis und nahmen ziemlich geschafft aber dann doch irgendwie zufrieden, die Heimreise in unsere Casa in Angriff.Read more
Pisa Studien
July 18, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 32 °C
Nach zwei krankheitsbedingten Ruhetagen (diesmal war ich es aber nicht), ging es heute endlich wieder auf die Erlebnispiste. Mit gut 40 Minuten Fahrzeit, fast direkt vor der Haustür, kamen wir um den Besuch in Pisa natürlich nicht herum.
Auf das späte Frühstück wurde mal wieder verzichtet und so ging es stattdessen noch einmal beim Sushi AYCE vorbei. Ordentlich gestärkt und dem kleinen Lancia damit auch noch einiges an Zusatzgewicht aufgebrummt, ging es schnurstracks und mautfrei dann endlich in Richtung Pisa.
Der kostenfreie Parkplatz vor Ort war schnell gefunden und schon konnte man sich in die bunte Touristenschar einreihen, die dem Platz der Wunder (Piazza dei Miracoli) entgegen strebte. Bei gut 36° C und ordentlich Luftfeuchte eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit. Jede schattige Stelle auf dem Weg wurde genutzt um der intensiven Sonne auch nur kurz zu entfliehen. Oder man machte es wie die japanischen Touristen, kaufte bei den unzähligen Straßenhändlern überteuerte Sonnenschirme oder Taschenventilatoren. Die drei markanten Gebäude am Platz der Wunder (Baptisterium, Dom und der Schiefen Turm) sind schon sehr beeindruckend. Dem strahlend weißen Marmor der Fassaden und der Kontrast zum sattgrünen Rasen drumherum kann man sich nur schwer entziehen. Und ja, der Turm ist so richtig schief, was auf den Fotos gar nicht so wirkt. Apropos Fotos, extrem faszinierend auch die Versuche der Besucher aus allen Herren Ländern, ein besonderes kreatives Foto mit dem Turm zu schießen. Da gibt's von der Familie oder den Mitreisenden ganz genaue Regieanweisungen, wie und wo man sich genau positionieren muss. In Verbindung mit dem babylonischen Sprachgewirr auf dem Platz, ist dies schon fast eine eigene Attraktion für sich.
Wir schlenderten dann noch etwas länger durch die schmalen Gassen von Pisa, besuchten von außen unscheinbar aber dafür von innen umso schönere kleine Kirchen, überquerten den Arno und fanden unser kleines privates Mitbringsel bei einem örtlichen Grafiker. Dieser erklärte uns, mit seinem ganz eigenen Humor, seine Werke vom Schiefen Turm. Wir haben dabei schön gelacht.
Irgendwann waren wir jedoch von der Sonne auch weichgekocht, die Wasserreserven neigten sich dem Ende und auch die Füße glühten, so dass es auf direktem Wege in unsere Casa und unter die kalte Dusche ging.
Fazit: Wenn man schon mal hier ist, muss man Pisa gesehen haben. Bei etwas weniger Hitze hätte man sicherlich noch ein paar Stunden länger dort verbringen können. Zu entdecken gibt's dort gefühlt fast in jeder Gasse etwas.Read more
Den Wind um die Ohren wehen lassen
July 19, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 30 °C
Gestern in Richtung Meer und Pisa abgebogen, so geht's heute wieder nach links in die Berge. Ziel des Ausflugs die "Grotta del Vento" (Höhle des Windes) in der Garfagnana, im Herzen der Apuanischen Alpen, gelegen. Voller Vorfreude ging es gleich in doppelte Hinsicht auf die Piste. Einerseits macht mir das Fahren auf den italienischen Bergstraßen unheimlich Spaß (Da gibt's bestimmt nochmal einem Extrabeitrag dazu), auf der anderen Seite lockt die Höhle mit einer Temperatur im Inneren von exakt 10,7° C. Eine willkommene Abwechslung zum derzeitigen Glutofen Toskana.
Die gut 90 Minuten Anfahrt vergingen wie im Fluge und besonders die letzten 10km bergauf, schmale kurvenreiche Straße, zauberten ein Lächeln ins Gesicht.
Mitten im Nirgendwo angekommen, rüsteten wir uns mit den Audioguides aus und konnten pünktlich 15.00 Uhr zu unser vorab gebuchten Tour antreten. Mit ca. 30 Leuten und davon gut einem Viertel aus der Heimat, sollte es nun zwei Stunden durch die Höhle gehen. Aber zunächst sorgte die Familie X aus Hoywoy bei uns für größeres Amüsement und auch bissel Fremdschämen. Motzmama faltete am Telefon zunächst die bunmmelnden Teenagertöchter zusammen, die sich auf dem WC etwas zu lange Zeit ließen und Neunmalklugpapa wiederholte seiner Frau permanent die Infos aus dem Audioguide und datschte trotz ständiger Hinweise der Guides die Tropfsteinfelsen an. 🤐
In der Höhle selbst herrscht eine über das Jahr konstante Temperatur von exakt 10,7°C, egal ob draußen der sommerliche Glutofen angeworfen wird oder im Winter der Gefrierschrank offen steht. Der Eingang der Höhle war den Anwohnern hier schon mehr als 250 Jahren bekannt, bzw. nutzte man den austretenden kalten Wind aus der Felsspalte als ganzjährigen Kühlschrank. Um 1800 siegte bei einigen Teenagern der Umgebung die Neugier, wo denn dieser Windzug eigentlich herkommt. Da der Spalt jedoch zu klein für einen ausgewachsenen Teenager war, überredete man die 4-jährige Betta in die Spalte zu klettern. In der absoluten Dunkelheit konnte sie zwar nichts wirklich erkennen, aber sie meinte einen dunklen Gang erkannt zu haben. Die Bergbewohner legten den Gang auf ca. 30m frei, stießen aber dann auf eine unüberwindliche Barriere. So erlahmte der Entdeckerdrang wieder recht schnell und erst 1929 begann man ernsthaft mit der weiteren Erkundung des Ganges und dann der Höhle. Was man dann dort nach und nach entdeckte waren spektakuläre Stalaktiten und Stalagmiten, große ausgewaschene Höhlen, bizzare Felsformationen, unterirdische Flussläufe. Über die Jahre wurde die Höhle dann auch touristisch erschlossen und über Treppen und Stufen kann man in einer, zwei oder auch drei Stunden durch die Höhle des Windes streifen. Der Windzug selbst entsteht durch die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen, d.h. im Sommer bläst der Wind die kalte Innenluft aus dem begehbaren unteren Eingang, in Winter ist es umgekehrt, da wird die kühlere Außenluft am unteren Höhleneingang eingesaugt. Am Eingang der Höhle herrschen damit Windgeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h. Ein besonderes Highlight sind auch die ca. 2 Minuten in denen komplett das Licht gelöscht wird und man sich in absoluter Dunkelheit wiederfindet. Nichts für empfindliche Menschen.😂
Auf dem Rückweg in unsere Casa machten wir noch kurz an der Brücke des Teufels (Die Ponte della Maddalena (ital. für „Magdalenenbrücke“), auch bekannt als Ponte del Diavolo) halt und fühlten uns ein ganz klein wenig an die Rakotzbrücke in Randpolen erinnert. Auch hier gibt es wie fast zu jedem Bauwerk eine kleine Geschichte. Der Baumeister der Brücke wurde, laut der Erzählung, mit der Brücke einfach nicht fertig. In seiner Not ging er einen Pakt mit dem Teufel ein. Dieser baute die Brücke innerhalb einer Nacht fertig und verlangte die Seelen der beiden ersten Lebewesen die die Brücke überqueren. Nach Beratung mit dem örtlichen Geistlichen jagte der Baumeister zunächst ein Schwein über die Brücke und verhinderte am nächsten Tag, dass die Menschen die Brücke überqueren, sondern ausschließlich Tiere. Der Teufel soll so darüber verärgert gewesen sein, dass er sich gefrustet selbst von der Brücke stürzte und nie mehr in der Gegend gesehen wurde ... Soweit die Legende. Leider war der Wasserstand des Flusses Serchio derzeit so gering, dass die Brücke nicht ganz so imposant wirkte.Read more
Überführungsetappe von West nach Ost
Jul 20–21, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C
Nach neun schönen Tagen und Nächten in unser Casa in Salapreti war diese Zeit nun schon leider wieder vorbei. Am letzten Abend knallten unten im Tal in der Stadt nochmal richtig die Korken bzw. wummerten die Bässe bis zu uns hinauf auf den Berg. Kurz vor 10 Uhr war am nächsten Tag das Haus beräumt und alles im Lancia verstaut. Unser Host Alessio und seine Mutter übernahmen die Schlüssel und bewerten im Anschluss bei Airbnb besonders unsere vorbildliche Mülltrennung, die er uns vorab erklärt hat.😂
Ab auf die Autostrada und zum nächsten Zwischenziel auf unserem Weg vom Ligurischen Meer an die Adria, dem Outlet in Barberino. Die Autostrada war aufgrund des Wochenendes gut gefüllt und so ging es auf Vorschlag von Googlemaps, die letzten Kilometer über schöne kurvige Landstraßen.😍 Im Outlet selbst war im Vergleich zum ersten Besuch die Hölle los - nur kurz durchgesprintet und wieder auf die Piste. An Bologna und Imola vorbei rollten wir am Nachmittag in Forli, unserem Ziel ein. Das Appartement war schnell gefunden, genauso schnell für wenig gut befunden. Klein, warm, als drittes Bett eine durchgelegene unbequeme Couch, ein einzelnes vergittertes Fenster in den Innenhof, naja ... Dann schauen wir uns erstmal den Ort an und was dieser so bietet. Ein falscher Blick auf Googlemaps und ich schickte die Reisegruppe erst einmal 20 Minuten in die falsche Richtung. Wurde von allen Beteiligten bei 36°C absolut wohlwollend aufgenommen. Aber schon auf diesem Marsch kam uns die ganze Stadt ganz komisch vor. Tot, ohne Leben, ohne das typisch italienische Gewusel. Selbst in der total schön gemachten Altstadt nur ganz wenige Menschen. 🙄 Der langsam einsetzende Hunger wurde in einer kleinen Piadineria bei Burgern und anderen Leckereien gestillt und gleich im Anschluss der obligatorische Besuch in der Gelateria absolviert. Wie immer natürlich sehr lecker. Die Straßen füllten sich war nunmehr mit ein paar Menschen aber das komische Gefühl, dass uns dieser Ort nicht so richtig gefiel blieb. Nach Recherche am späten Abend hatten wir vielleicht einen Grund dafür entdeckt. Vor gut einem Jahr gab es hier in der Emilia-Romagna (Der Kornkammer bzw. dem Obstgarten Italiens) eine verheerende Flutkatastrophe, bei der auch Forli ganz böse getroffen wurde. Innerhalb von zwei, drei Tagen fiel hier die Niederschlagsmenge eines halben Jahres, ließ Flüsse über die Ufer treten, Felder, Straßen und Städte überfluten und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Deshalb vielleicht auch die extrem vielen leerstehenden Häuser und Geschäfte hier im Ort.
Der nette Vermieter unseres Appartements hatte zwischenzeitlich noch einen Ventilator besorgt. So konnte man es im Zimmer zumindest ein wenig aushalten. Wir entschieden uns trotzdem dafür keine drei Nächte hierzu bleiben sondern unsere Pläne für die kommenden Tage etwas abzuändern. Booking und Airbnb glühten und nach einigen Überlegungen und Diskussionen stand der Plan. Am nächsten Tag sollte es direkt ans Meer gehen, in ein Hotel erste Reihe am Strand und das Zimmer mit Meerblick.✅ Danach zurück in ein Hotel nach Bologna, nicht aber ohne auf dem Weg einen Abstecher nach San Marino zu machen. ✅ So hatten hätten wir unseren vorletzten Urlaubstag komplett für Bologna und der Weg am Mittwoch zum Flughafen wäre nur ein Katzensprung.Read more
Ein Tag am Meer ⛱️🌊🌞
Jul 21–22, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C
Nach einer durchschwitzten Nacht wurden wieder die Koffer gepackt und ab ging's mit dem blauen Urlaubsmobil raus aus Forli und ab direkt an die Adriaküste. Nach gut einer Stunde Fahrt erreichten wir Cervia und unser Hotel. Check-in war natürlich noch nicht möglich aber zumindest unser Gepäck sind wir gleich losgeworden, denn jetzt stand erstmal die Parkplatzsuche auf TOP 1. Nach einigem Gekreisel durch den Ort wurde ich auch fündig und war für einen schmalen Taler das Auto bis zum nächsten Morgen los. TOP 2 war klar - ab an den Strand und ins Wasser. Glücklichweise den vorletzten Sonnenschirm mit Liegen am Lido direkt vor dem Hotel ergattert und schon stand dem chilligen Strandtag gar nichts mehr im Weg. Die Dame des Hauses kümmerte sich um die Verpflegung während ich mit dem Junior durchs badewannenwarme Wasser tobte. Nach der Ruhe der letzten Tage war natürlich der Trubel am vollen Strand ein krasser Kulturschock, aber für einen Tag haben wir es.einfach genossen. Zwischendurch gab's natürlich den Ausflug zur Gelateria um den Eisstreak am laufen zu halten. Am Abend bummelten wir durch die Altstadt, fast wie am alten Strom in Warnemünde, ließen uns eine Pizza schmecken und sogen den Urlaubs- und Mittelmeerflair ein. Genial das Richtige nach der Enttäuschung vom Vortag.Read more
Hoch hinaus
July 22, 2024 in San Marino ⋅ ⛅ 27 °C
Spektakulär von einem Gewitter mit Hagel geweckt wurden und trotzdem den morgendlichen Blick aus dem Bett direkt aufs Meer genossen. 😍 Heute nicht lange Zeit zum Ausschlafen sondern gleich antreten zum Frühstück. Typisch italienisch - süß, süß, süß - so ganz meins, nicht. Checkout im Hotel war fix erledigt und es konnte also direkt gen San Marino gestartet werden.🚙 Zunächst schoben wir uns in der Blechkarawane in Richtung Rimini, aber glücklichweise rechnete Googlemaps dann eine schnellere Route und es ging über einsame Landstraßen in den Zwergstaat. Schon aus weiter Entfernung nicht zu übersehen, der herausragende Felsklotz in der umliegenden Landschaft. Wir verzichteten auf die Bergauffahrt mit der Seilbahn und kurvten lieber die Serpentinen mit dem kleinen Blauen nach oben. Logistisch sehr gut gelöst ist im Übrigen die Parkplatzsituation in San Marino. Entweder man parkt ganz unten und fährt mit der Seilbahn nach oben oder man wird sein Auto im mehrstöckigen, direkt an und in den Berg gebauten, Parkhaus los. Hier konnte man wieder die heroischen Parkkünste einiger Deutscher erleben. In Normalfall wird jeder Platz akribisch zum Parken genutzt, außer vom deutschen Vorzeigetouristen, der zum einfachen Ein- und Aussteigen, gleich zwei Parkplätze in Anspruch nimmt.🙄
San Marino zählt, nach BIP betrachtet, zu den reichsten Ländern der Welt. Ein Großteil wird dabei natürlich mit dem Tourismus verdient. Rund zwei Millionen Touristen besuchen jedes Jahr den kleinen Staat. Und natürlich ist damit auch alles für den Tourismus ausgelegt. Durch das zollfreie Einkaufen reihen sich Parfüm-, Taschen-, Souvenir- Klamotten- und auch Waffenläden (meist natürlich nur Messer und etliche Anscheinswaffen) aneinander.
Unser Weg führte uns ganz nach oben hinauf, auf den höchsten Punkt von San Marino. Vom Festungsturm Nr. 1 hat man einen fantastischen Blick über die Umgebung und auf San Marino selbst. Sah schon spektakulär aus, als auch noch eine Gewitterfront aufzog.
Am Palazzo Pubblico sahen wir dann auch noch das amtierende Staatsoberhaupt samt seines Dienstaudis (RSM 001). Aber kein Wunder, denn hier tummeln sich auf wenigen Meter der Regierungssitz, der Parlamentssitz und sämtliche Ministerien. Zum Abschluss besuchten wir noch das Museum Della Tortura (Foltermuseum) und waren ganz schön erschüttert welche Grausamkeiten sich die Mächtigen und vor allem im Namen der Kirche einfallen ließen.
Nach den wunderschönen Stunden in San Marino hieß es dann aber erstmal Kilometer machen, denn die nächste Nacht war in Bologna gebucht. Das Navi verkündete schon einige heftige Staus auf der Strecke. Maps geleitete uns aber sicher auf diversen Umleitungen durch die italienische Provinz ans Ziel. Und so kamen wir sogar zu einem kurzen Zwischenhalt in Imola (Formel 1 Rennstrecke vom ehemaligen "Großen Preis von San Marino und Ort des tötlichen Unfalls von Ayrton Senna), wenn auch nur zum Getränkevorrat auffüllen. Das Hotel war in Bologna schnell gefunden, so dass noch genug für ein italienische Abendbrot war. Rushhour gepaart mit Baustellen und spontanen Straßensperrungen durch die Carabinieri machten die Autofahrt zum Essen zu einem echten italienischen Erlebnis. Manchmal vielleicht etwas chaotisch aber trotzdem passiert gefühlt viel weniger als in Deutschland, weil hier nicht jeder bis zum letzten stur auf seinem eventuellen Recht beharrt.
Fazit des Tages: Genialer Tag und den nächsten Länderpunkt gemacht.😎Read more





















































































