• Die Insel Senja

    September 9 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Wir sind hin und her gerissen vom letzten Schlafplatz. Einerseits hatten wir eine wunderbare Aussicht. Andererseits hörten wir bis zum Einschlafen Geräusche und Arbeiter einer nahe gelegenen Industrieanlage. Und es roch etwas nach Teer. Nichtsdestotrotz haben wir hier gut geschlafen.

    Heute stand die Erkundung der Insel Senja auf dem Programm. Diese Insel soll ebenso eindrucksvoll wie die Lofoten sein, jedoch etwas unbekannter.

    Wir planten eine Route mit ein paar Aussichtspunkten. Aber an den meisten Orten konnten wir nur erahnen, wie schön es ist, weil sich uns stattdessen die Wolken von ihrer schönsten Seite gezeigt haben. Das gab aber auch einige spektakuläre Fotos.

    Als erstes fuhren wir auf Husøy. Eine kleine Insel mitten in einem Fjord. Umgeben von hohen Bergen und Blick aufs Meer. Das ist schon sehr hübsch, wie diese Insel dort eingebettet ist.

    Später waren wir am Ersfjord Beach. Ein heller kleiner Sandstrand. Da es gerade nicht regnete, gingen wir dort etwas spazieren. Dort gibt es ein "goldenes" Toilettenhäuschen und einige der Touristen verbrachten viel Zeit damit, das Toilettenhäuschen zu fotografieren. 😂 Dabei glänzte es bei diesem Wetter nicht mal richtig golden.

    Wir fuhren weiter nach Tungeneset und zur Bergsboten View. Hier hätten wir uns gern etwas besseres Wetter gewünscht, weil das beides die wohl eindrucksvollsten Orte der Insel sind.

    Dafür haben wir später, bei einer kleinen Rast vor Gryllefjord einen fantastischen, sehr stark leuchtenden Regenbogen gesehen. 🤩🌈

    Von Gryllefjord sind wir um 19.00 Uhr mit der Fähre nach Andenes losgefahren. Die Abfahrt von Senja ließ nochmal erahnen, wie schön diese Insel ist.

    Auf dem Schiff gönnten wir uns zum Abendessen eine Østepølse. Also einen Hotdog. Da die Kasse nicht funktionierte, gingen das aufs Haus... ähm... aufs Schiff.

    Später, als wir weiter draußen auf dem Meer waren, hat es ziemlich doll geschaukelt, so dass es uns beiden tatsächlich etwas schwummrig und übel wurde. Das kennen wir eigentlich gar nicht.

    Nunja, wir sind - mit wenigen Minuten Verspätung - gut in Andenes angekommen und diesmal ging auch unser Auto auf und hupte nicht wild herum.

    Wir sind auf den Zeltplatz gefahren, auf dem wir schon 2017 übernachtet haben. Hier hören wir das Meer rauschen. Werden aber das Dachzelt wieder einfahren, da der Wind ganz schön zerrt. Gute Nacht!
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