July - August 2018
  • Day21

    Back to Lima und nach Hause ✈

    August 10, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 12 °C

    Um 02:30 morgens gönne ich mir mangels Alternativen das “teure“ Taxi für 60 Soles, umgerechnet etwa 15 Euro für 40 Minuten Fahrt.
    Selbst um die Zeit sind die Straßen am Flughafen noch voll, Nachtflugverbot gibt es hier nicht.
    Das Appartement ist der Hammer, absolute Stille und Luxus pur. Habe ein eigenes Bad, eine WARME Dusche und eine WARME Bettdecke, für peruanische Verhältnisse unfassbar ✌
    Und dass ich die Gastgeberin aus dem Bett klingeln durfte, ist auch nicht normal.

    Letzter Tag startet spät mit einem ausgiebigen Frühstück und anschließendem Spaziergang durchs Viertel.
    Ich bemerke die Ampeln - Lima hat welche, aber nicht in alle Richtungen. Hat man selbst keine Ampeln, schaut man einfach, wie die Ampeln rundherum aussehen. Und hält sich dran, oder auch nicht. Ob es ein System gibt, bleibt mir bis zum Schluss ein Rätsel.

    Im Katzenpark werde ich gleich als Bett missbraucht ^^
    Noch kurz an die Promenade zum Meer, ein toller Blick auf die Steilküste, dazu viele Paraglider.
    Und hopp wieder ins Taxi.
    Viel Zeit bleibt mir nicht, Lima kennen zu lernen, teils nervig und laut, teils alternativ, bietet die Stadt sicher einige interessante Eindrücke.

    Der Taxifahrer zum Flughafen ist noch mal billiger als die Nacht zuvor, erzählt aber auch von den Problemen.
    Der Benzinpreis liegt etwa bei 1 USD pro Liter, aber die Taxipreise sind dennoch günstig wegen der Konkurrenz.
    Er verdient etwa 3 USD am Tag, was selbst für peruanische Verhältnisse wenig ist.
    Außerdem kämpfen alle Branchen mit dem Preisdruck venezuelanischer Einwanderer, die entsprechend Schmiergeld zahlen, um ihre Geschäfte abwickeln zu können.
    Er zeigt mir viele Venezuelaner auf der Straße, will mir erklären, wie sie sich äußerlich von Peruanern unterscheiden, ich kapituliere 😌

    Am Flughafen diesmal alles gut, in Lima weiß man nie wegen des Wetters der Zielflughäfen.
    Erstaunlich gutes Sushi zum Abschied 💓🍣
    Nur kein WiFi, die täglichen 30 Minuten habe ich schließlich schon in der Nacht verbraucht 🙈
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  • Day20

    Flugtag

    August 9, 2018 in Ecuador ⋅ ☀️ 23 °C

    Im wahrsten Sinne des Wortes. Oder besser Flughafen Quito?
    Der Flieger geht mittags, daher nutze ich den frühen Morgen noch schnell zum schnorcheln, begleitet von Haien, Schildkröten und Stachelrochen, ein schöner Abschied.
    Am Flughafen werde ich einfach umgebucht in einen Flieger, der 1,5 Stunden früher geht und muss rennen. Warum erfahre ich nicht.
    Im Flieger wieder viel Tumult und Krach, Kopfhörer sind out, aber Videos in, läuft 😁
    In Quito angekommen 16:00 Uhr, sitze ich jetzt immer noch und warte auf den Anschlussflug nach Lima, denn der hat gut 3 Stunden Verspätung, Abflug ca. 23:00.
    So komme ich wenigstens mit den Bildern und Eindrücken hinterher ^^ Und WLAN läuft 💓
    Ergänzung, Start war um Mitternacht, der Blick auf Quito der Hammer, Ankunft in meinem AirBnB nach 03:00 Uhr morgens 😑
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  • Day19

    Von Isabela nach Santa Cruz

    August 8, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 21 °C

    Leider habe ich keine Karte mehr für eines der Boote am Vormittag bekommen, so dass ich mir den halbem Tag noch auf Isabela um die Ohren schlagen muss. Aber die Zeit vergeht schnell, gerade zu Fuß, denn alles ist recht weitläufig.
    Schreibe endlich Postkarten und stelle hinterher fest, dass da 4 Briefmarken rauf müssen, jetzt sind alle Adressen verdeckt 😌
    Am Vormittag dann nochmal schnorcheln und die Seehunde von den Bänken jagen, dann geht's auch wieder los mit dem Boot... das braucht diesmal nur 2 Stunden, so fühle ich mich hinterher auch, nur ins Bett und schlafen ^^
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  • Day18

    Sierra Negra, Wall of Tears

    August 7, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 16 °C

    Lange habe ich überlegt, ob ich mir den Vulkan Sierra Negra antue oder nicht. Laut Internet 16 km Gewaltmarsch, aber andererseits mit 10 km Durchmesser der zweitgrößte Krater der Welt...
    Durch kürzliche Vulkanausbrüche wurde der Marsch allerdings auf 6 km (3 hin, 3 zurück) gekürzt, das sollte machbar sein!
    War es auch, aber genauso enttäuschend. Der Weg war wie ein Feldweg in Deutschland, nix negra. Dafür dank des Nieselregens ein Massengrab von Regenwürmern 🙏
    Dann eine Stunde am Krater stehen und auf ca. 10 m² mit 40 Touristen warten, dass sich der Nebel lichtet 😌 Er lichtet sich nicht.
    On top die Fahrt im offenen Bus, die mit der Bootsfahrt vergleichbar ist, wie eine Achterbahn mit Regen und Zweigen im Gesicht ^^

    Der Guide gibt sich Mühe, erzählt viel über die größtenteils eingeschleppte Flora (wilde Hortensien, Bananen etc.) und Fauna. Auch wilde Pferde und Schweine gibt es hier, die in der Vergangenheit von den Farmern eingeführt wurden und dann verwildert sind. Heute werden sie wohl zum Teil gejagt und gegessen.
    1 Schwein kann in einer Nacht mehr als 100 Schildkröteneier essen.
    Und ich erfahre endlich, warum mir die Stadt so unheimlich vorkommt.
    Bis vor einigen Jahren lebten auf Isabela nur Fischer, Bauern und Jäger, ca. 300 Einwohner. Die haben sich gegen den Tourismus gesperrt bis 2010. Erst seitdem gibt es Zuzug und jeder versucht sein Glück in der Tourismusbranche.
    Einwohner heute geschätzt 3000-5000.

    Nachmittag wieder frei, ich besuche die Muro de las lágrimas, Mauer der Tränen.
    Auf dem Weg dahin sehe ich erstmals freilebende Riesenschildkröten und störe gleich bei der Eierproduktion 😱

    An der Mauer erfahre ich, dass die Inseln 1946-1959 Ecuadorianische Gefangenenkolonie mit höchst unmenschlichen Bedingungen war. Unter anderem mussten die Gefangenen eben diese Mauer ohne jeden Sinn errichten, mit bloßen Händen.
    Das Ding ist an der breitesten Stelle sicher 10 Meter dick, purer Wahnsinn ist das.
    Hinter der Mauer führt ein Weg hoch zu einem wunderschönen Aussichtspunkt über die Insel.
    Auf dem Rückweg dann immer mal wieder Rast an kleineren Buchten und Mangrovenwäldern. Immer wieder anders und überraschend.
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  • Day17

    Flamingos, Schildkröten, Las Tintoreras

    August 6, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Frühstück in einer Spelunke um die Ecke, der national bekannte “Bolon“, ein Ball aus grüner Banane, die geschmacklich nichts mit Banane zu tun hat. Ist eher wie Kartoffel oder Knödel ^^

    Dann weiter in die Geisterstadt.
    Die Geschäfte und Restaurants sind geschlossen oder unbesetzt. Wenn man reingeht, kommt manchmal jemand. Manchmal könnte man auch den ganzen Laden ausräumen und gehen. Die Straßen sind weitestgehend leer.

    Irgendwie hab ich dann doch noch ein Fahrrad gemietet (in einem Minimarkt) und Touren gebucht (in einer Wäscherei).

    Vormittags fahre ich mit dem Fahrrad zu den Schildkröten und Flamingos um die Ecke. Die Schildkröten sind wieder in einer Aufzuchtstation, die Flamingos am See, mache mehr Videos als Fotos 💓
    Fast alle Tiere haben hier ihren Platz, an dem sie anzufinden sind. Es gibt sogar Hinweisschilder, aber es ist doch Natur...
    Am Strand spielen Seelöwen, Pelikane fangen ihre Fische und ich finde die ersten Blaufußtölpel, sehen wirklich witzig aus, wie Möwen, die in einen Farbtopf gestiegen sind.
    Und die immer kritischen, grimmigen, regungslosen Drachen ^^ Die Männchen werden bis zu 1,30 m lang und 30 Jahre alt. Die augenscheinliche Faulheit liegt daran, dass sie bei der max. 30-minütigen (vegetarischen 😵) Nahrungssuche im Meer so auskühlen, dass sie danach zu nichts mehr zu gebrauchen sind.

    Dann Warten an der Geisterstraße auf den Bus zum nachmittäglichen Schnorchelausflug, die Spannung steigt, denn er ist 15 Minuten zu spät. Und es ist niemand da, den man fragen kann 😁
    Am Ende klappt alles prima und wie versprochen sehe ich Pinguine und schwimme mit den Meeresschildkröten, unbeschreiblich 💓
    Wir besuchen noch die nach Haien benannte Insel Las Tintoreras und auch hier alles wie im Katalog ^^ Inklusive zweier Haie.
    Es gibt auch hier einen Strand aus toten Korallen, die El Niño zum Opfer gefallen sind, irgendwie traurig, wenn man bedenkt, dass es in Kürze kaum noch Korallen geben wird.
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  • Day16

    Insel Isabela, Puerto Villamil

    August 5, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Der Tag beginnt mit einer extremen Schiffsüberfahrt... Wobei Schiff zu viel wäre. Miniboot trifft es eher. Knapp 3 Stunden, ca. 20 Passagiere, von denen 5 Leute ihr Frühstück wieder los wurden... keine schlechte Quote.
    Auch ich muss erst mal langsam wieder zu mir kommen.
    Am Hafen wieder 10 USD Eintritt löhnen, als hätte ich nicht schon Eintritt gezahlt 😛
    Dafür werde ich gleich von der Seehundbrigade am Hafen begrüßt und bin versöhnt 💓
    Ich soll mit einem Taxi zur Unterkunft fahren, denn eine richtige Adresse gibt es nicht. Laufe eine Stunde durch die Gegend, bis ich endlich einen Fahrer erwische. Ja, es sei Sonntag, da hätten fast alle frei 😑
    Die Stadt Puerto Villamil ist ganz anders als Puerto Ayora. Während auf Santa Cruz das Leben tobt und alle Menschen freundlich und hilfsbereit sind, kommt mir das Städtchen hier eher gruselig vor.
    Kaum Menschen auf den überbreiten Sandstraßen, dafür viele Geschäfte und Restaurants, in denen aber ebenfalls wenige bis gar keine Menschen sind, und die sind auch eher verhalten.
    Vielleicht ist es so gruselig, weil Sonntag ist? Werde ich morgen sehen.

    Am Nachmittag Erkundungsspaziergang. Wenige Meter hinter meiner Unterkunft sehe ich gleich den ersten Flamingo und denke, ich spinne. Aber da er sich bewegt, muss er wohl echt sein.
    Weiter am kilometerlangen Sandstrand, vorbei an Iguanas, Pelikanen, dicken Krebsen und Seehunden der Wettergrenze entgegen, denn über dem einen Vulkan hängen die Wolken fest. Toller Blick.
    Als ich gerade einen Vogel näher betrachten will, springt aus dem Wasser ein Seehund, der sich wohl gestört fühlt, ohne dass ich ihn vorher gesehen hätte ^^
    Alle Steine sind voller Riesenkrebse. Wunderschön. Leider sind sie sehr schüchtern und scheu, und laufen genau wie Spinnen sofort weg, sobald sich jemand nähert.
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  • Day15

    Strand und Las Grietas und Strand ^^

    August 4, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 24 °C

    Der Vormittag rennt davon, gehe noch kurz zum Strand und werde direkt von den Iguanas (den herrlichen Urzeitdrachen) begrüßt.
    Dann leider auch von einem einheimischen Chico, der mir irgendwie nicht mehr von der Seite weicht. Er will mir unbedingt die Tortugas zeigen und ganz bestimmte Stellen, wo sonst Touristen nicht hinkommen. Ich frage mich was er will, Dinero oder Amore? Oder bin ich wieder zu skeptisch?

    Kann den Strand also nur bedingt allein genießen, dabei gibt es so viel zu sehen! Und ich bin traurig, dass man hier nichts mitnehmen darf. Es gibt so viel zu sammeln, aber das Risiko gehe ich hier lieber wirklich nicht ein, zu viele Kontrollen...
    Überall liegen Korallen und Teile von Krabbenfüßen und andere wunderschöne seltsame Dinge... hoffe doch, dass ich die nächsten Tage noch mehr Strand zu sehen bekomme ^^ Jetzt erst mal schnell weg...

    Auf der Suche nach einem kleinen Mittagessen lande ich schließlich bei Kartoffelchips. Als meine Gastmama das mitbekommt, bekomme ich kurzerhand noch ein super leckeres vegetarisches Mittagessen, sie ist wirklich ein Engel.
    Ihr Mann ist auch beim Essen dabei, und als ich die Geschichte von dem Jungen am Strand erzähle, lachen beide. Sie tippt auf Dinero und er auf Amore 😝 Also doch nicht übervorsichtig 😅

    Dann mit dem Taxiboot für 80 Cents Richtung Las Grietas.
    Eine erneut unwirkliche Landschaft erwartet mich, angefangen bei den Salinas, einer Art Salzacker, in dem das Meersalz gesammelt wird. Später wird darin dann Fisch eingelegt.
    Inmitten dieser Umgebung sehe ich die italienische Botschaft und überlege mir, vielleicht einen neuen Job anzunehmen? Botschafterin auf den Galapagos Inseln wäre bestimmt cool ✌💓
    Weiter zu den Badegrotten, welche wirklich verlocken. Sind aber auch dermaßen überlaufen sind, dass ich mich heute dagegen entscheide, selbst hineinzusteigen. Vielleicht habe ich noch einmal die Möglichkeit die Grotten am Vormittag zu besuchen... mit Glück mit weniger Badegästen.
    Die Landschaft drumherum ist aber absolut den Besuch Wert.
    Zum Abschluss dann noch an den Playa de Alemanes (klares Muss, oder? ^^), schnorcheln. Das erste Mal überhaupt schnorcheln, aber klappt.
    Ich weiß also nicht, wie es sonst ist, wenn man schnorchelt. Aber ich denke, immer und überall Fische zu sehen, ist schon etwas Besonderes. Auf jeden Fall war es für mich so. Als würde ich in einem Aquarium einer Zoohandlung schwimmen, überall bunte Fische, kein Meter war leer. Und sogar mit kleinen Haien bin ich geschwommen.
    Das Gefühl ist unbeschreiblich, leider keine Aufnahmen, denn die Gopro hat versagt 😌
    Im Herzen ist es aber festgehalten. 💓
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  • Day15

    Puerto Ayora, Darwin Station

    August 4, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 24 °C

    Die Zeit vergeht wie im Flug.
    Ich mache tausende Fotos, aber keins gibt die Momente wieder, die ich hier erlebe.
    Am Anfang freue ich mich noch wie Bolle über die zahlreichen kleinen Geckos am Wegesrand, die erstaunlich wenig schüchtern sind. Doch bald muss ich aufpassen, dass ich bei allen den großen Wundern, die es hier zu sehen gibt, die kleinen nicht übersehe.

    Tagesziel für heute:
    Charles Darwin Forschungsstation und Las Grietas, wunderschöne Badegrotten mit einem tollen Strand in der Nähe.
    Doch zuvor überrascht mich ein gratis Keramikgarten mit seinen wunderschönen und unerwarteten Eindrücken.
    An der Forschungsstation dann wieder Glück, Eintritt frei und dazu lauter geführte Gruppen, also gratis Hintergrundinformationen von den einzelnen Guides noch dazu.
    Die Station erinnert ein bisschen an einen kleinen Zoologischen Garten.

    Die Kakteen sind riesig und sehen aus wie Bäume, bestehen aber zu 80%Wasser und können schnell umknicken.
    Die Riesenschildkröten wurden in der Vergangenheit fast ausgerottet, es gibt heute noch ca. 10 bis 15% Schildkröten, die es vor kurzer Zeit gab. Einige Schildkrötenarten sind schon ganz ausgestorben, wie auch der berühmte “Lonesome George“, den man ausgestopft bewundern kann. Er starb als letzter seiner Art, da er leider nicht zur Fortpflanzung geeignet war weil unfruchtbar, was man mit vielen teuren Tests herausgefunden hat.
    Die Schildkröten sind allerdings sehr wichtigfür die Flora und die Fauna. Viele Tiere leben von ihrem Dung und sie halten die Kakteenpopulation in Schach.
    Deswegen wird fieberhaft versucht, die Anzahl wieder zu erhöhen. Dafür die Aufzuchtstation, in der die kleinen Tiere in Ruhe heranwachsen können, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden.
    Die Station ist der Hammer, super interessante Informationen und einfach und übersichtlich dargestellt.
    Auch wie geforscht wird z.B. zum Bekämpfen eingeschleppter Parasiten, die Babyfinken töten, wirklich beeindruckend und vor allem nachhaltig. Auch Riesenschnecken sind doof. Und Brombeeren, wie bei uns auch. Allerdings beginnt dort erst die Forschung, so weit ich sehe. Wird aber sicher gut.
    !Me encanta! ^^
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  • Day14

    Ankunft in Santa Cruz

    August 3, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 22 °C

    Nachdem ich mit der Suche nach meinem Appartement fast eine Stunde zu Fuß zubringe, es aber nicht an der Stelle ist, wo es sein sollte, pfeife ich auf Privatinsolvenz und steige ins Taxi.

    Und erfahre, dass es in der Stadt einen Einheitstarif für 1,50 USD gibt ✌

    Die Gastmutter und ihre Hündin Luna sind auch einfach nur goldig. Werde gleich gedrückt und willkommen geheißen. Nach einer Dusche lädt sie mich dan noch zu einer nächtlichen Fahrradtour durch Santa Cruz ein und zeigt mir die Stadt, richtig toll.
    Wir sehen riesige Mantas und kleine Babyhaie im Wasser, wieder die dicken Pelikane überall und ich bekomme den gut gemeinten Rat, aufzupassen, dass sie mir nicht auf den Kopf 💩... darüber habe ich tatsächlich nicht nachgedacht, aber sind ja auch nur Vögel 😅.
    Ich höre ein Blöken wie von Schafen aus dem Wasser und von Booten, und entdecke überall Seehunde
    Alles wirkt wie ein zu groß geratener Zoo bzw. Aquarium, surreal, ein unbeschreibliches Gefühl und Glückserlebnis.
    Die Stadt selbst ist klein aber fein. Alle sind entspannt, Kriminalität gibt es nicht und alle helfen einander und den Touristen auch. Und Essen gibt es an jeder Ecker, besonders fangfrischen Fisch und Hummer, sieht toll aus!
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  • Day14

    Baltra

    August 3, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 23 °C

    Am Flughafen von Baltra wartet genau wie an den Flughäfen in Peru die Polizei mit Drogenhunden, die gefühlt alles andere machen, als ihren Job. Sind ganz verspielt und hören nicht auf Kommandos ^^ Aber auch die Polizisten scheinen lieber zu spielen, werfen Bälle und freuen sich, wenn die ca. 50 Kilo-Brummer-Hunde voller Elan auf die Koffer springen... Hoffentlich ist nichts zerbrechliches drin 😵
    Ansonsten wird schon ein ganz schöner Staatsakt aus allen Kontrollen gemacht. Ich kann nicht einschätzen, wie intensiv die Kontrollen tatsächlich sind, aber soweit ich mitbekommen habe, sind die Strafen hoch. Hatte aus Versehen mein Obst mitgenommen, aber Gott sei Dank ist das bei der ersten Kontrolle in Quito aufgefallen, Strafe wäre sonst 600 USD gewesen.

    Aber das Geld geht auch so weg:

    # 20 USD Kontrolle in Quito
    # 100 USD Eintritt
    # 5 USD für den Flughafenbus zum Schiff, m überhaupt wegzukommen
    # 1 USD für's Schiff
    # eigentlich 25 USD für das Taxi vom Flughafen, aber es fahren Gott sei Dank auch private Busfahrer, macht nur 5 USD, auch wenn ein durchgeknallter Kolumbianer mal eben versucht hat, mittels Anruf bei der Polizei den Preis auf 2,50 USD zu drücken, wäre schließlich vor 3 Jahren auch so gewesen

    Ich bekomme Angst vor Privatinsolvenz, was durch die Insel selbst aber schnell kompensiert wird ^^
    Schon bei der Landung des Fliegers habe ich die erste Echse flüchten sehen und konnte es erst gar nicht glauben.
    Beim Boot dann überall riesige Pelikane auf der Suche nach Fisch und ohne jede Scheu vor Menschen, landen sogar auf dem Dach des Bootes, auf dem lose unsere Koffer liegen 😅
    Sie fliegen zu sehen ist absolut unwirklich, fühlt sich an wie ein Sprung in die Vergangenheit zu den Dinosauriern.
    Aus dem Bus heraus sehe ich dann die erste Riesenschildkröte an der Straße und frage mich, was noch alles kommt.

    Trotz aller Bestimmungen zum Schutz der Natur bin ich dennoch überrascht, dass die Busfahrer permanent auch im Stand die Motoren laufen lassen und dass an einigen Ecken ziemlich viel Müll liegt,
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