• Im Tal des Todes

    Oct 21–23, 2024 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Zum Geburtstag ins Death Valley fahren...muss man wollen.
    Für Hendrik kein Problem und so machten wir uns über lange,leere Straßen und durch Western- ähnelnde Ortschaften auf in Richtung heißesten Ort der Welt. Zum Glück ist Ende Oktober, aber warm war es trotzdem, sodass unsere "Wanderungen" in den Mosaic Canyon und zu den Sanddünen eher kurz ausfielen.
    Entspannt war es dann, den ganzen Abend bei noch 20°C draußen zu sitzen und die Sterne anzuschauen. Hendrik entdeckte sogar einen Kometen, eine Vermutung, die sich am nächsten Abend als richtig herausstellte.
    Am nächsten Tag ging es weiter über einen wirklich informativen Visitor Center zum tiefsten Ort der USA, einer Salzpfanne in Mitten des Death Valley, dann zu bunten Steinfelsen mit dem Namen "Artists Palette". Wir fanden als Übernachtung für die zweite Nacht einen verlassenen Campingplatz, der sich als Glücksgriff herausstellte.
    Nicht nur, weil es hier abends absolut still war, sondern auch wohl ein Ort mit sehr wenig Lichtverschmutzung, welches unseren "Nachbarn" (vom Stellplatz 100m entfernt) Jerry, einen Hobby- Astronomen, hierhin verschlug. Wir kamen ins Gespräch und durften abends vorbeikommen, um durch sein Teleskop zu schauen. Er machte eine richtige Tour durch den Nachthimmel mit uns, wir schauten uns nicht nur den Kometen genauer an, er zeigte uns auch andere Galaxien und Saturn, bei dem man sogar den Ring gut erkennen konnte. Es war ein toller Abend! Leider war er am nächsten Morgen schon abgefahren, bevor wir aufstanden, sodass wir uns nicht nochmal bedanken konnten. ⭐️🔭
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