• Zwischen eisig und warm: Sierra Nevada

    20–23 Okt 2024, Amerika Serikat ⋅ ☀️ 14 °C

    Etwas unverhofft stolperten wir in die erste Nacht in der Sierra Nevada, nachdem wir den Gebirgspass hinter uns gelassen hatten.
    Wir waren trotzdem noch auf 2000m Höhe in der Nähe des Mono Lake, wo wir unsere erste Nacht im freien Feld verbrachten. Diese wurde nicht nur windig, sondern auch eiskalt. -6°C zeigte das Thermometer in der Nacht an, sodass unsere Standheizung ordentlich zu tun bekam und trotzdem waren am nächsten Morgen einige Fenster und die Wasserleitung zugefroren. So fuhren wir erstmal ans Seeufer, um dort nach dem Frühstück bei einem Spaziergang die Aussicht auf die Tuff-Felsen zu genießen.
    Das Wasser dort schmeckte nach einer Mischung aus Salz und Soda (carbonathaltig), trotzdem leben in der sonst lebensfeindlichen Umgebung viele Zugvögel.

    Es ging Richtung Süden durch die Sierra Nevada und zum Wärmen zu natürlichen Hot Pools, die dort kostenfrei von jedem genutzt werden können. Nach den heißen Pools folgte die eiskalte (nicht mehr eingefrorene) Dusche. VORSICHT: Hirnfrost! 😅

    Bei Bishop fanden wir einen richtig schönen Stellplatz entlang eines kleinen Bachlaufes in der Wüste und beschlossen, dort zum Entspannen mal einen 2tägigen Zwischenstopp einzulegen, um die ganzen Eindrücke mal zu verarbeiten.

    So war dort Zeit zum Chillen, mit den Lieben daheim telefonieren, Yoga machen, Sterne gucken etc. Und wir konnten Hendriks Geburtstag dort mit einem großen Pancake-Frühstück in der Sonne starten, bevor das Geburtstagskind noch ein bisschen Offroad-Fahrten durch die Wüste machte und wir schließlich ins Death Valley aufbrachen.
    Diese Tage haben wirklich entschleunigt und zwischendurch mal richtig gut getan!
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