• Der frühe Vogel...im Monument Valley

    31 окт.–1 нояб. 2024, Соединенные Штаты ⋅ 🌙 -2 °C

    Nachdem der Wecker um 5:30 Uhr geklingelt und Hendrik das Auto enteist hatte, ging es auf in Richtung Mexican Hat und Monument Valley. Es musste noch eine Serpentinen-Schotterstraße von den Mesa Table Canyons heruntergefahren werden, bis wir die Weiten des Monument Valleys erreichten.
    In eisigem Wind warteten wir und beobachteten vom Aussichtspunkt, wo wir ganz alleine waren, die Verfärbung des Himmels, die die markanten Felsen des Valleys im Gebiet der Navajo, der Indigenen in Arizona, in verschiedene Farben hüllten. Es kamen nur ein paar Wüstenfüchse vorbei.
    Trotz der bitteren Kälte genossen wir die magische Stimmung.

    Nach dem Sonnenaufgang ging es zurück auf die lange Landstraße, die zum Monument Valley führt und eine Endszene aus dem epischen Film "Forrest Gump" ist. Da konnten wir uns nicht nehmen lassen, auch Wolke in dem Motiv zu fotografieren. Für das perfekte Foto joggte Henrike sogar à la Forrest Gump die Straße entlang.

    Es ging weiter durch recht ödes Navajo Land und nach einem Powernap weiter nach Page, wo es dem roten Wüstenstaub von Utah an den Kragen ging. Erst die zweite Waschanlage unserer Reise...war aber überfällig.
    Page ist auch der Ausgangspunkt für Touren in den weltbekannten Antelope Canyon. Das haben wir uns aber bewusst gespart; erstens, weil es teuer ist und die Touris dort in Massen durchgeführt werden und zweitens, weil wir im Spooky Canyon schon eine mindestens genauso tolle Erfahrung gemacht haben, kostenlos und ganz alleine.

    Aber es gibt auch den Horseshoe Bend, den wunderschönen Mäander des Colorado River an der Kante des Glen Canyon zu bestaunen, der in Wirklichkeit mindestens genauso schön ist wie als Bildschirmschoner.
    Nach diesem kleinen Spaziergang mussten wir noch einiges in Richtung Grand Canyon fahren, weil man im Navajo- Gebiet nicht einfach wildcampen kann, wie sonst fast überall in den USA.
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