• La Paz und Fähre nach Mazatlán

    Dec 19–21, 2024, Gulf of California ⋅ 🌙 22 °C

    Im eigentlich entspannten Ort La Paz verbrachten wir dann doch nicht allzu viel Zeit. Dies hatte zum einen den Grund, dass es keine so guten Stellplätze für uns gab (wir hatten keine Lust auf einen Campingplatz, wo ein Wagen neben dem nächsten steht). Dies führte dazu, dass wir nach Aufstockung von Lebensmitteln und Wasser wieder an eine Bucht etwas außerhalb fuhren.
    Der andere Grund war, dass wir uns am nächsten Nachmittag recht spontan dazu entschieden, zu versuchen, auf die Transportfähre in Richtung Festland zu kommen.
    So war nur Hendrik einmal an der Strandpromenade (zum Joggen) und in einem Café, während Henrike auf der vorgelagerten Insel Espiritu Santu (wieder) schöne Tauchgänge mit neugierigen und verspielten Seelöwen hatte (diesmal waren auch die Babys am Start).
    Von dort aus ging es direkt zum Fährhafen, wo um 17 Uhr die Fähre ablegen sollte (es war 15:30 Uhr). Nach einem längeren Aufenthalt beim Zoll (der 10 min mit unseren Importpapieren verschwunden war) mussten wir noch durch den Hafen gurken und das Auto wiegen lassen, bevor wir uns ins die Schlange für ein Ticket einreihen durften. Um kurz nach 5 hatten wir dann unser Ticket und durften auf die Fähre fahren (das Ticket wurde nie kontrolliert). Aber kein Ding, die Fähre fuhr erst um halb 7 ab.
    In der Kombüse aßen wir mexikanische Tortillas, während wir mit den Truckerfahrern "Planet der Affen" schauten. Unsere nächtliche Ruhe wurde später immer wieder durch einen Kühllaster, dessen Motor immer wieder ansprang, und die Tatsache, dass wir halb unter Deck standen und es deshalb sehr stickig war (der offene Raum mit fragwürdigen Farbeimern direkt neben unserem Bulli mag auch dazu beigetragen haben), beeinträchtigt. Aber dafür wurden wir mit einem sehr schönen Sonnenaufgang und uns begleitenden Delfinen am Morgen belohnt.
    Ein paar andere Reisende (ein holländisches Paar, dass mit ihrem T4 schon in 5 Wochen in Kolumbien sein will - good luck! / zwei Radreisende, die die Panamericana nur auf ihren 2 Rädern bestreiten - Respekt!) waren auch an Bord und so blieb genügend Zeit für nette Gespräche, bevor wir beim Anlegen alle unser Wege fuhren.

    Für uns ging es direkt 3 Stunden weiter in Richtung Süden in den vermeintlich sichereren Bundesstaat Nayarit.
    Erster Eindruck: alles viel grüner, mehr los, mehr Abwechslung durch Berge, Flüsse und Pflanzen. Endlich in den Tropen 🤩. Das sagte bei der Fahrt auch das Thermometer. Zwischendurch war es 37°C im Auto, da wurde kurzerhand der Weinkühler zum Blutkühler umfunktioniert. Und bei Ankunft am Campground direkt ins Meer springen half auch :)
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