• 🦋 bei den Monarchfaltern in El Rosario

    30–31 dic 2024, Messico ⋅ ☀️ 16 °C

    Unser nächstes Ziel waren die Schmetterlinge im Hochland von Mexiko. Diese fliegen fast 5000km von Kanada hier hin, um zu überwintern. Für uns fast unvorstellbar, da wir am Anfang unserer Reise diese kleinen Insekten in Kanada beobachten konnten. Vergleichbar wäre es von den Größenverhältnissen, als wenn ein Mensch 4 Mal die Erde umrundete- zu Fuß!
    Und nach einer anstrengenden Fahrt über gefühlt Millionen Topes (Bodenschwellen auf der Fahrbahn) und noch ein paar Locals, die die Straße mit einem Tau abgesperrt hatten, um extra "Parkgeld" zu kassieren (natürlich ein Scam, aber was willst du machen, wenn du nicht weg kommst und mit 5 Männern auf spanisch diskutierst - immerhin haben wir sie von 80 auf 30 Pesos heruntergehandelt), waren wir wndlich am Parkplatz und gönnten uns erstmal eine Quesadilla aus blauem Mais zum Frühstück, bevor es dann an die 1stündige Bergbesteigung in das Reservat ging. Das Sanctuario ist auch bei mexikanischen Touristen beliebt, jedoch verteilten sich die Mengen an Leuten schnell, als es steil den Berg hochging (ein Teil ritt wohl mit Pferden über einen anderen Weg hoch). Oben an einer Lichtung angekommen begrüßten uns immer mehr Schmetterlinge, die in der Sonne "tanzten" und auch weiter im Wald hinein konnte man einfach nur bewundern, wie die vielen Insekten um einen herum schwirrten. Ein fast märchenhaftes Gefühl 🦋🦋🦋💙💙💙. Da hatte sich die beschwerliche Anreise auf jeden Fall gelohnt! Umso trauriger, dass die Bestände allein in den letzten Jahren massiv zurückgegangen sind (Entwaldung, Pestizide, die die einzige Pflanze, auf denen die Schmetterlinge ihre Eier legen, abtöten...) und der Monarchfalter nun als gefährdete Art gilt. Und umso wichtiger, dass es noch solche Rückzugsorte für die Schmetterlinge gibt und die Menschen dort für sie sensibilisiert werden - denn wir schützen nur das, was uns wichtig ist.
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