Als letzte Station im Landesinneren verbrachten wir ein paar Tage in der Stadt Oaxaca (wachaka ausgesprochen), Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, von dem wir während der Reise viel Positives gehört hatten.
Und auch uns überzeugte die Stadt mit viel Geschichte (eine ehemalige Hochburg der Zapoteken, später viel spanischer Einfluss), großer Essensvariation, Kunst und Kultur und Fußgängerfreundlichkeit.
So probierten wir uns in kleinen Restaurants und Cafés durch das Angebots (zum Beispiel Tlajudas - eine Art Flammkuchen), nahmen an einer Free Walking Tour teil, bei der wir einige schöne Orte entdeckten, die wir sonst übersehen hätten und bummelten durch die teils autofreien Gassen und engen Märkte.
Ausgangspunkt war ein schöner Campingplatz etwas außerhalb (in der Nähe vom dicksten Baum der Welt - über 2000 Jahre alt). Das mit dem Bus reinfahren klappte nicht ganz, da wir eine Zeit lang umsonst auf ein "Colectivo" in unsere Richtung warteten, aber schließlich quetschen wir uns mit 2 Reisenden aus Berlin in ein klappriges Taxi....wobei quetschen kann man hier in Mexiko nicht sagen; aus ähnlichen Kleinwagen sahen wir auch schonmal 8 Personen aussteigen. Gut, dass uns der Campingplatzbesitzer über die normalen Preise aufgeklärt hatte, sodass wir uns mit den Fahrern auf einen fairen Preis (mit nur kleinem Touristenbonus) einigen konnten.
Wirklich schön fanden wir die künstlerische Seite des Ortes, von provokanter Streetart über schöne Architektur hin zu Märkten, auf denen regionale Maler ihre Werke verkaufen. Diese wurde uns von unserem Tourguide, der wohl viel in der alternativen Szene unterwegs ist, auf anschauliche Weise nahe gebracht.
Nur die " Proteinquelle der Zukunft", getrocknete Grashüpfer, gilt es noch der Vollkommenheit des Eindrucks zuliebe zu probieren....wie gut, dass wir auf dem Rückweg nochmal bei Oaxaca vorbeikommen :)Read more
TravelerEine trockene Spinne zu fressen gefiel dem Kater im Haus P.41 ja auch nicht. 😉
Traveler
Hakunamatata 🥴
Super! Das klingt sensationell! 😃 [Roland &Gisela]