8.11 - 28.11 Südafrika (G-Adventures) 30.11 - 15.3 Australien 16.3 - 25.4 Neuseeland 25.4 - 13.5 Thailand 13.5 - 1.6 Indien (G-Adventures) 2.6 - 5.6 Indrahar Pass (Himalaya) 21.8 nach Deutschland
  • Day275

    Goodbye

    August 8 in Australia ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach langer Stille melde ich mich auch mal wieder zu Wort.
    Mace und ich sind etwa eine Woche in Perth gewesen und haben dort nach einem Job gesucht, bevor wir dann am 16.6 in Margaret River ankamen. Und seitdem sind wir auch hier.
    Die Pruning Season stand hier vor der Tür und dementsprechend dachten wir uns einen Job gesichert zu haben. Leider falsch gedacht. Wir sind zu den Jobvermittlungen gegangen und haben uns registriert und haben stolze 3 Wochen auf einen Anruf gewartet. Ich hatte die Nase voll und hab mich bei jedem Restaurant hier in Margs beworben. Und war tatsächlich erfolgreich. Ich bin dann nach einem erfolgreichen Probearbeiten im "Brewhouse Margaret River" eingestellt worden und ganz schnell wurde das Team zur kleinen Familie. Ich hab mir relativ schnell meine Respekt erarbeitet und bin jetzt immer gern gesehen, im Gegensatz zu den anderen die neu angefangen haben. Dementsprechend erschütterte die Nachricht, dass ich gehen werde, so ziemlich jeden dort. Mich genau so.
    Und nun kommen wir zum eigentlichen Sinn diesen Eintrags.
    Ich bin 10 Monate weg gewesen. 10 Monate, die wie im Flug vergangen sind. Und jetzt holt mich die Realität wieder ein.
    13 Tage dann geht mein Flieger nach Hause und in den möchte ich nicht einsteigen.
    Warum sollte ich auch? Ich verdiene gutes Geld hier, habe die genialsten Leute um mich herum und ich fühl mich ziemlich wohl. Viel schlimmer ist noch, dass es das einfachste der Welt wäre zu bleiben. Aber vielleicht ist es einfach ein wenig naiv zu sagen, dass man eine Ausbildung hinschmeißt. Aber auf der anderen Seite, ist es nicht sonderlich schwer hier zu studieren.
    Eigentlich möchte ich das gar nicht diskutieren, weil mein Flug ja nun mal gebucht ist. Aber es beschäftigt mich nun mal.
    Wie auch immer einfach mal ein kleiner Einblick was gerade so passiert.
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  • Day216

    Angekommen

    June 10 in Australia ⋅ 🌧 18 °C

    Als ich in Perth gelandet bin, war das erstmal eine gute Umstellung zu dehli. Es war leise und ich konnte Atmen. Und jeder versteht mich. Ich also rausgestapft in das schlecht Wetter und ein netter Busfahrer auf mich erstmal zu meinem Bus gewiesen, der leider erst 20 Minuten später kam. Aber als ich dann irgendwann ziemlich nass in meinem Hostel angekommen bin, fiel mir doch ein Stein vom Herzen.
    Ich hab mich ziemlich hungrig auf den Weg in die Innenstadt gemacht und bin in ein SimkartenGeschäft gewandert und hab da erstmal nach einer Essensempfehlung gefragt und hab so ziemlich den besten Pizzaladen der Stadt gefunden.
    Eine Gruppe Australier hat es nicht gefallen dass ich meine Pizza allein esse und haben mich dann adoptiert. Ich hab also ungeduscht in Laufhose meinen Abend in einem Pub verbracht. Ich hatte einen ziemlich guten Abend muss man dazu sagen.

    Die Bilder enstanden ein paar Tage später während Mace und ich durch die Stadt liefen.
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  • Day215

    Nichts...

    June 9 in India ⋅ ☀️ 42 °C

    Die Tage ist irgendwie nicht mehr so viel passiert. Hab noch viel mit den Jungs gemacht und hab dann einen Nachtbus nach Dehli genommen. Kunal war so nett und hatte angeboten dass ich den Tag bei ihm verbringen kann und das hab ich auch gemacht, bis mein Flug dann am Abend ging.

  • Day212

    Taxi Tour

    June 6 in India ⋅ ☀️ 32 °C

    Angefangen haben wir in einem Teegarten und nach einer guten Stunde Fahrt, die nicht sonderlich angenehm war, haben wir den Rock Cut Temple erreicht. Ein ziemlich cooler Tempel aber die Leute waren Touristen mal wieder nicht gewohnt. Wir waren also die Hauptattraktion. Eine junge Inderin hat sich angeboten, uns den Tempel ein wenig zu zeigen und nach ein wenig Misstrauen sind wir dann aber doch mitgegangen. Wir sind kurz herum gelaufen und dann hat uns die ganze Familie noch eingeladen eine Cola mit ihnen zu trinken. Das war sehr ungewöhnlich aber dich eine sehr schöne Geste.
    Weiter ging es dann auf einer genauso unschönen Straße zum Kangra Fort. Auch in der Ruine haben wir ein wenig Zeit verbracht und dann ging's auch schon wieder auf den Rückweg.
    Wir haben dann noch am Cricket-Stadium angehalten und dann noch an einem Memorial zum Pakistan-Indien Krieg.
    Gegen 16 Uhr waren wir dann wieder im Hotel und dann gegen Abend haben wir noch Leute zum Abendessen getroffen.
    Ich hatte mir an dem Tag neue Vans gekauft und hab diese erstmal im Taxi liegen lassen. Aber der Taxifahrer war aufzufinden und er hatte diese ein paar Tage später dann rumgebracht.
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  • Day211

    Last day trekking

    June 5 in India ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachdem Ich die Entscheidung getroffen hatte, heute früh nicht nochmal zu probieren den Pass komplett zu laufen, haben wir uns nach einem wunderbaren letzten Frühstück auf den Rückweg gemacht. Ich hätte den Trek sowieso nicht laufen können: 1. Ich hab Muskelkater, 2. Es hat so doll gestürmt, dass es nichts gebracht hätte.
    Wir haben also wieder den exakt selben weg wieder zurück gelaufen. Deep hatte irgendwie schlechte Laune und ist uns weg gelaufen. Im Endeffekt hat sich dann rausgestellt, dass wir einfach zu schnell waren. Er hatte uns dann aber auch recht schnell wieder überholt aber immerhin hat er dann gewartet.
    Um halb 12 haben wir es dann zum Galu-Tempel geschafft und die anderen beschlossen dann ein Taxi zum Hotel zu nehmen, aber ich bin noch mit Deep runtergelaufen.
    Er hat mich dann mitten in der Pampa ausgesetzt weil er woanders hin musste aber ich hab meinen Weg ja gefunden. Er hat mir es auch erklärt, mehr oder weniger zumindest.
    Ich hab dann eine gute Stunde später dank meiner doch einigermaßen funktionierenden Intuition auch unser Hotel gefunden.
    Wir haben geduscht und probiert Pläne für die nächsten Tage zu machen, was uns mehr oder weniger gelungen ist.
    Jedenfalls haben wir uns dann abends noch mit Umang und Kunal beim Italiener getroffen und haben den Trek gemütlich ausklingen lassen.
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  • Day210

    Trekking Day 3

    June 4 in India ⋅ ⛅ 18 °C

    Um 4.10 klingelte der Wecker. Den verschliefen wir aber, weil.der Sturm bis um Mitternacht nicht aufhörte. Also wurden wir um 4.40 vom Guide geweckt. Nach einem kurzen Chai und einem Wettercheck, sind wir dann gegen 5.30 los marschiert. Es ging erst über Steine und Rasen den Gletscher entlang bis wir dann auf dem Schnee lang liefen. Deep machte mit einer Spitzhacke Löcher in den Schnee und diese konnten wir dann als Stufen nutzen. Wir sind dann einmal über den Schnee bis unsere Guides dann entschieden,dass Steine jetzt einfacher sind. Also sind wir Steine hochgegangen. Mehr oder minder zumindest. Die anderen sind eher gekrabbelt aber deep sagte wir sollten unsere Hände nicht benutzen, also tat ich das auch nicht. Nach einer guten Stunde oder sogar mehr sind wir oben in einer Höhle angekommen, in der wir dann Frühstück gegessen haben. Also Kekse quasi. Also nach einer kurzen Pause sind wir dann weiter. Die Guides haben diskutiert welchen Weg wir gehen, denn es gab keinen vorgefertigten, nur Schnee und Steine. Also hieß es wieder Steine. Der Hund der uns die ganze Zeit folgte, fand Steine auch besser als Schnee. Und er passte auf das jeder auch mitkommt und nichts passiert. Die anderen bekamen mehr und mehr Probleme, und ich mehr und mehr Lob, was mich wunderte, weil ich doch Höhenangst habe und wir mittlerweile auf guten 4000m waren. Es wurde immer steiler, kälter und rutschiger. Wir haben bei ca. 60% Stop gemacht und die Guides haben gesehen, dass das Wetter wohl umschlägt und wir mussten uns wieder auf den Rückweg machen. Wir wurden alle an ein Seil gebunden und die Schlitterpartie begann. Alle rutschten mindestens einmal den schmelzenden Schnee herunter und wir waren alle dementsprechend nass. Die anderen waren durchaus angespannt und hatten Angst runter zu gehen. Ich wurde vom Seil abgemacht und sollte allein gehen. Gesagt getan. Nach ein paar Pausen, sind wir wieder zum Gletscher runter und Deep meinte nur, dass wir runter rutschen und wir alle haha lustig. War kein Scherz wir sind ungefähr 500m Schlitten auf unseren Regenjacken gefahren. War ziemlich lustig aber ziemlich schmerzhaft.
    Und das Wetter war Bombe, also wir hätten hoch gekonnt und das hat uns alle geärgert.
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  • Day209

    Trekking Day 2

    June 3 in India ⋅ ☀️ 20 °C

    Und weiter ging's heute morgen nach einem indischen Frühstück um noch ein wenig höher in die Berge zu klettern. Wir sind quasi um den Berg herumgelaufen auf den wir die ganze Zeit geschaut haben.
    Der Trek war nicht ohne und wir hatten besonders wegen der Höhe unsere Schwierigkeiten. Die Luft wird immer dünner und das Atmen fällt schwerer plus der Trek wurde nicht leichter.
    Aber nach nur 2, zwar qualvollen Stunden, sind wir in der Nähe des Camps angekommen und wurden mit einer wundervollen Aussicht belohnt.
    Weiter ging's nach einer guten Stunde Pause ins 20 Minuten entfernte Camp und die Zelte waren schon aufgeschlagen. In denen haben wir uns auch erstmal ausgeruht bis zum Mittag und dann haben wir probiert hoch zum Gletscher zu gehen aber ein Haugelschauer wollte nicht dass wir hoch gehen und wir waren für 20 Minuten in einem Cafe gefangen bis wir dann trocken im Sturm wieder runter zum Camp sind. Als wir unten waren fing es an zu stürmen und regnen und hageln und ich habe es noch nie so extrem erlebt und wir saßen einfach in der Mitte unseres sehr kleinen Zeltes und probierten es zu retten. Das gelingt uns mehr oder weniger. Denn ich sitze genau jetzt mit der Zeltwand im Rücken in diesem Sturm und wir warten einfach bis es vorüber ist. Mal sehen wie lange das jetzt noch dauert, aber es gibt zum Glück bald essen hoffe ich.
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  • Day208

    Trekking Day 1

    June 2 in India ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir haben uns auf den Weg gemacht um mit dem Taxi zum Galu-Tempel zu fahren. Gesagt getan. Treffen war um 9. Wir haben ungefähr 30 Leute beschäftigt, weil um 9.30 immer noch kein Guide da war um uns abzuholen. Wir sind dann letztendlich um 10.15 los und haben 2 Jungs aus Dehli und unseren Guide im Schlepptau.
    Der Weg war unglaublich schön aber mindestens genau so warm. Wir hatten aber Spaß. Ich hab mich ziemlich gut mit dem Guide verstanden. Er hat einfach hindi mit mir gesprochen und ich hab zugestimmt und mich darüber lustig gemacht, dass er immer Abkürzungen nimmt, die wir nicht gehen dürfen.
    Nach guten 3 Stunden sind wir dann auch oben angekommen und wir hatten das erste mal DEN Ausblick. Unser Guide hat uns aber recht schnell ins Camp geschickt weil er es ahnte. Und ziemlich genau als wir im Zelt angekommen sind fing es an wie verrückt zu schütten und zu hageln. Wir hatten dann den Nachmittag frei und den haben wir so ziemlich im Zelt verbracht, wegen des Wetters.
    Als es dann endlich aufklarte, haben wir natürlich unsere Fotos geschossen und die Gruppe, die nur den Tagestrek machen und dann gab es Chai und Pokhoras.
    Wir haben dann die Zeit zum Abendessen mit frieren und reden verbracht und danach sind wir alle ziemlich müde ins Zelt geplumpst und hatten eine doch sehr gute Nacht.
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