Punta Arenas (Tag 2 & Abreise)
2 gennaio, Cile ⋅ ☁️ 10 °C
Nachdem wir nach der harten Anreise gleich ein Date mit den Pinguinen hatten, wollten wir uns gestern erstmal erholen und so richtig ankommen. Ich habe das Silvesterfeuerwerk, welches auch nicht so spektakulär war (laut Michaela), auch schon komplett verpennt. Wir haben dann erstmal bis mittags ausgeschlafen und wollten anschließend in die Stadt. Fabián fuhr uns wieder, aber meinte schon, dass an Neujahr relativ wenig geöffnet hat. Deshalb fuhr er uns zu einem Hotel, in dem ein Café offen hatte und wir frühstücken konnten. Er ist gleich mit rein gekommen und hat extra gefragt, ob wir dort essen können. Fast so süß wie die Pinguine!
Danach haben wir uns noch ein bisschen die Stadt angesehen, eine Pizza gegessen, viel Cabo gespielt und uns relativ früh wieder abholen lassen, da wir doch noch ziemlich müde waren. Muss auch ehrlich zugeben, dass mein Körper so eine Anreise unter 30 mit weniger Rückenschmerzen und Jetlag überstanden hat. Im Hostel wollten wir dann gerade ins Bett, als die Klospülung ihre Funktionsfähigkeit einstellte. Das war für uns zwei Heimwerker dann doch ein eher aussichtsloses Projekt. Als wir gerade aufgeben wollten, klappte es aber tatsächlich und wir konnten sehr zufrieden schlafen gehen.
Heute Früh wollte uns Fabián zum Bus fahren. Er meinte schon, dass wir die Daumen drücken sollen, weil das Auto nicht anspringen könnte. Ist es natürlich auch nicht! Somit durften wir ihn und sein Auto aus der Einfahrt schieben, damit er bergab rollend den Motor starten konnte. Auch wieder ein neues Erlebnis. Alles in allem war es eine große Bereicherung, diesen tollen Mann kennen zu lernen und als er uns zur Verabschiedung umarmte, mussten wir noch ein Bild mit ihm machen.
Die gut dreistündige Busfahrt nach Puerto Natales lief reibungslos und wir waren gerade noch beim Abendessen. Jetzt werden wir langsam für das wohl größte Abenteuer unserer Reise packen - die achttägige Wanderung durch den Torres del Paine Nationalpark. Welcome-Kit haben wir bereits geholt und jetzt freuen wir uns sehr auf die Wanderungen an einem der wohl schönsten Flecken Erde. Wir als alte Camper haben mit Sicherheit auch keinerlei Schwierigkeiten mit sieben Nächte im Zelt. Je nach Internet kommen natürlich tägliche Berichte.
P.S.: Wir haben uns schon gewundert, warum die Straßenhunde hier so gesund und wohl genährt aussehen. Laut Fabián sind das Hunde mit ganz normalen Besitzern. In Südamerika möchte man den Hunden aber die gleiche Freiheit wie den Menschen geben, weshalb sie völlig frei durch die Straßen ziehen.
Sind mir die Katzen wiederum lieber, auch wenn sie im Restaurant auf den Tischen laufen.Leggi altro








