• Katrin Rohde
  • Katrin Rohde

Peru

Route:
Lima-Cusco-Sacred Valley-Aguas Calientes-Machu Picchu-Cusco-Puerto Maldonado-Lima
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  • Trip start
    September 9, 2024

    Anreise

    Sep 9–10, 2024 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach einem langen Flug mit Zwischenstopp in Frankreich und den USA sind wir endlich mit ca. zwei Stunden Verspätung in Lima angekommen. Nur unser Gepäck leider nicht, das ist wohl irgendwie abhanden gekommen und würde laut der netten Dame am Schalter morgen früh eintreffen. Kleiner Tip am Rande: Sie hat angemerkt, dass das mit AirFrance wohl jeden Tag passiert.
    Wir wurden bereits von unserer Fahrerin am Flughafen erwartet. Sie winkte mit einem Schild und war wohl mindestens genauso froh wie wir, dass sie uns endlich einsammeln konnte. Sie brachte uns zu unserer Unterkunft und half uns sogar noch, ein paar Getränke in dem einzigen noch offenen Lädchen zu kaufen. Anschließend bezogen wir unser Zimmer für eine Nacht und saßen noch ein bisschen auf dem Balkon um die Aussicht zu genießen, bevor wir ins Bett gefallen sind.
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  • Lima - Cusco

    September 10, 2024 in Peru ⋅ ☀️ 23 °C

    Nachdem wir zumindest ein bisschen geschlafen hatten gab es zum Frühstück Rührei mit Toast, frisch gepressten O-Saft und ganz viel Kaffee. Es war noch sehr früh und wir haben die Zeit bis zu unserem Weiterflug nach Cusco genutzt, um uns ein bisschen in Lima umzusehen. Vor allem der Bezirk um die Kathedrale hat uns gut gefallen, das war als wäre man in eine andere Zeit gefallen.
    Gegen 11:30 wurden wir dann zum Flughafen gebracht, in der Hoffnung, dass wir dort unser Gepäck abholen können. Nach einigem Hin und Her hatten wir unsere Rucksäcke dann in der Hand, um sie direkt wieder für den nächsten Flug aufzugeben. Am Flughafen haben wir noch einen Pisco Sour probiert und dann ging es ab nach Cusco.
    Schon von oben sah die Landschaft unglaublich aus. Wir sind mitten in den Anden gelandet, auf 3.399 Höhenmeter. Nachdem wir unsere Rucksäcke vom Gepäckband geholt haben (Juhu) wurden wir schon von unserem Fahrer erwartet, der uns in das knapp 1 Fahrtstunde entfernte Sacred Valley gebracht hat. Die Route war malerisch, aber leider konnte man aus dem Auto keine wirklich guten Fotos machen. Angekommen in Urubamba checken wir in unsere Lodge ein und machen das, worauf wir seit über zwei Tagen gewartet haben: Raus aus den ollen Klamotten, duschen und umziehen. Wer hätte gedacht, dass frische Kleidung einen so euphorisch machen kann.
    Anschließend essen wir noch etwas im Hotelrestaurant und gehen viel zu früh schlafen. Es ist jetzt kurz vor 5 Uhr morgens und wir liegen wach im Bett. Frühstück gibts ab 6:15, see U then🏔️
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  • Valle Sagrado - Ollantaytambo

    September 11, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einem guten Frühstück haben wir uns ein Taxi gerufen und sind zu den ersten Inka-Ruinen in Ollantaytambo gefahren. Der Ort selbst hat einen sehr schönen Vibe und es gibt viele Restaurants, Bars und Möglichkeiten zum Shoppen. Nachdem wir uns ein Tickt gekauft haben sind wir die Ruinen hochgeklettert und haben alles erst mal auf uns wirken lassen. Eine Sonnenbrille ist übrigens von Vorteil, da es sehr windig war und der Sand in den Augen nixht dafür sorgt, dass man besser sieht.
    Der herannahende Sonnenuntergang hat dem Ganzen nochmal einen wahnsinnig eindrucksvollen Glanz verliehen. Nachdem wir wieder heruntergeklettert sind wurden wir von einem Lama gejagt, dem ein paar Touristen zu nahe gekommen waren. Wir konnten aber erfolgreich ausweichen und haben zur Belustigung der einheimischen Herren beigetragen, die auf einer Bank saßen und das Spektakel beobachtet haben.
    Anschließend haben wir noch einiges eingekauft (mal ehrlich, es kann doch nicht so viele coole Sachen auf einen Haufen hier geben) und haben den Tag dann bei einem Pisco Sour ausklingen lassen.
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  • Valle Sagrado - Moray & Maras

    September 12, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Am selben Tag sind wir noch zu zwei weiteren Sites gefahren, Moray und Maras. Wir wollten uns zuerst wieder ein Taxi nehmen das uns hin und zurück bringt, allerdings war uns der Preis vom Hotel einfach zu teuer. Wir haben uns ein Uber gerufen und den Fahrer auf gut Glück gefragt, ob er uns auch wieder abholen würde. Das ist nicht ganz so einfach in Moray, da diese Ruinenstätte etwas abgelegen ist und dort kein regulärer Verkehr herrscht. Der Fahrer war sehr nett und hat uns angeboten, uns nicht nur zurück zu bringen sondern auch noch einen Stop in Maras einzulegen. Es hat sich herausgestellt, dass er selbst auch Touren anbietet. Sein Name ist Edgar und er hat uns nicht nur einen sehr guten Preis gemacht sondern auch eine super Tour aus dem Nichts gezaubert, bei der er uns viel erklärt hat. (Falls jemand Interesse hat, kann ich den Kontakt gerne weitergeben. Uber ist generell eine sichere Art und Weise sich hier fortzubewegen, wir haben bisher nur gute Erfahrungen gemacht).
    Wir haben uns zuerst Moray angeschaut, eine Stätte in der die Inka ursprünglich Mais, Kartoffeln etc. angebaut haben. Danach sind wir weiter zu den Salzminen von Maras gefahren, nachdem wir uns vorher nach einer Verkostung mit verschiedenen Salzarten für mindestens 5 Jahre eingedeckt hatten. Eigentlich sind es gar keine Minen sondern eher Salzbetten, die von den Inka so konstruiert wurden dass dort regelmäßig salzhaltiges Wasser aus dem Berg reinläuft, verdampft und kristallisiert, bis es abgetragen werden kann und der Prozess wieder von vorne beginnt. Die Salinas sind auch heute noch in Betrieb.
    Nach dem Ausflug haben wir (sehr gut) zu Abend gegessen und den letzten Abend in Urubamba ausklingen lassen.
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  • Urubamba-Cusco

    Sep 13–14, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute Morgen haben wir ausgecheckt und sind zurück nach Cusco gefahren. Unser Hostal ist klein aber fein und wir haben im Grunde nur unsere Sachen abgelegt und sind losmarschiert. Allerdings haben wir schnell gemerkt, dass unsere Batterien heute ziemlich leer sind. Nach dem Mittagessen hat Alexeja sich entschieden, sich noch Sacsayhuaman anzuschauen, eine Ruinenstätte direkt bei Cusco. Ich brauchte heute aber mal eine Pause und bin ein bisschen in Cusco rumgewandert, bis ich den „höchsten Irish Pub der Welt“ gefunden habe. Ich habe es mir bequem gemacht und die Zeit genutzt, Einträge zu schreiben und Fotos zu sortieren. Als Alexeja wieder da ist gehen wir mit einer Bekanntschaft aus dem Pub noch etwas in Cusco trinken und traben dann zurück ins Hotel. 🦙Read more

  • Cusco-Aguas Calientes

    September 14, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute morgen gehts von der Poroy Train Station mit dem Zug nach Aguas Calientes. Die Fahrt dauert ungefähr vier Stunden und ist wirklich ein Erlebnis. Für den Hinweg haben wir den etwas teureren VistaDome gebucht, der einen Rundumblick und einen Speisewagen inklusive offenem Balkon hat. Wir bekommen ein Päckchen mit Snacks und genießen die Aussicht. Die Landschaft wird immer grüner und tropischer. Während der Fahrt können wir zwei Mal in den „Partywagon“, wo wir etwas zu trinken kaufen und auf dem ziemlich ikonischen Balkon stehen können.
    Angekommen in Aguas Calientes checken wir im Hotel ein und schauen uns das Städtchen an. Es ist klein aber voll mit bunten Souvenirläden und vielen kleinen hübschen Restaurants und Pubs. Allzu alt werden wir heute aber nicht, weil morgen Machu Picchu ansteht.
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  • Machu Picchu - Day 1

    September 15, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 21 °C

    Der Wecker klingelt um 4:30. Es regnet in Strömen und wir hoffen, dass es bald aufhört. Wir haben den allerersten Slot für den Einlass gewählt und stehen um kurz nach 5 an der Bushaltestelle, um zum Tor von Machu Picchu zu fahren. Langsam aber sicher klart es auf und als wir das Gelände betreten liegt die uralte Stadt in vollem Glanz vor uns. Da wir morgen nochmal herkommen lassen wir den oberen Aussichtspunkt aus und gehen direkt in die Ruinenstadt, in der außer uns noch niemand ist. Dadurch haben wir die ersten anderthalb Stunden nahezu nur für uns, womit wir bei so einem touristischen Zielort wirklich nicht gerechnet haben. Das war schon ziemlich magisch.
    Als wir mit unserer Besichtigung durch sind wird es auch schon deutlich voller und wir freuen uns, dass sich das frühe Aufstehen so gelohnt hat. Wir fahren zurück nach Aguas Calientes und bummeln ein bisschen in der Stadt herum, essen und trinken und freuen uns auf den morgigen Hike, der bestimmt eine Herausforderung wird.
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  • Montaña Machu Picchu (aka. Isengard)

    September 16, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute stehen wir eine Stunde später auf, da wir dieses Mal erst ab 7 Einlass haben. Wir fahren wieder mit dem Bus die Bergstrasse hoch und gehen dieses Mal zuerst zu dem Aussichtspunkt, den wir gestern ausgelassen haben. Allerdings ist es heute so nebelig und regnerisch, dass man nix sieht. Egal, der Vibe ist trotzdem ziemlich cool. Wir gehen zum Tor für den Machu Picchu Mountain, tragen uns ein und machen uns auf, 600 Höhenmeter in Treppen zu bewältigen. Wir waren uns nicht sicher ob wir das schaffen, aber trotz Dunst und Regen sind wir mit vielen Verschnaufpausen auf dem Gipfel angekommen. Leider haben wir auch da nichts außer Nebel gesehen, aber das war’s trotzdem wert. Nach einiger Zeit sind wir dann dieselbe Strecke heruntergeklettert und es war wirklich, als wären wir auf dem Weg nach Isengard. Definitiv ein Erlebnis.
    Zurück in Aguas Calientes haben wir unsere klitschnassen Klamotten gegen etwas Trocknes getauscht und sind am Nachmittag in den Zug zurück nach Cusco gestiegen.
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  • Cusco - Puerto Maldonado

    September 17, 2024 in Peru ⋅ ☀️ 33 °C

    Nachdem wir uns von der Kletterei ein bisschen erholt haben sind wir am nächsten Tag von Cusco nach Puerto Maldonado geflogen. Wenn man aus 8 Grad kalten Bergen kommt läuft man bei 33 Grad im Peruanischen Regenwald erst mal gegen eine Wand, allerdings ist es wirklich schön, mal wieder in de Tropen zu sein. Wir checken im unserer ziemlich coolen Unterkunft direkt am Fluss ein und erkunden dann ein bisschen die Umgebung. Allerdings kommen wir mit den Puddingbeinen nicht weit und laden in einem wunderschönen ruhigen Restaurant mitten im Dschungel. Da bleiben wir auch sitzen und werden von Affen, Vögeln und allen möglichen anderen Tieren besucht während wir das lokale Bier durchprobieren und Patacónes mit Guacamole futtern, bis der Mond aufgeht.Read more

    Trip end
    September 26, 2024