Der Weg runter mit Falschabbiegung
14 agosto 2024, Slovacchia ⋅ ☀️ 24 °C
Es war ja absehbar, dass der Weg runter fordernd wird. Und so war es auch. Alles frei nach dem Motto 'auf dem Arsch, schafft man den Weg'. Der Abstieg hat wirklich viel koordinative Fähigkeiten abverlangt. Auch wenn es stark auf die Beine bzw. vor allem auf die Knie ging, hat es so viel Spaß gemacht. Einfach eine astreine Herausforderung. Als der steile Abstieg bewältigt war, gab es eine kleine Verschnaufpause. Und dann sind wir links rum (Immer wichtig! Wissen wir ja!). Schnell kam uns dieser Weg irgendwie dann doch unbekannt vor. Zugegebenermaßen sah aber wahrlich alles gleich aus in diesem Steinareal. Das wäre selbst für Barnie Geröllheimer herausfordernd gewesen.
Aber wie es die Erfahrung ja zu Hauf gezeigt hat, ist dieses Linksherumgehen die richtige Wahl und so war es auch diesmal. Und vor allem hatten wir herausgefunden, dass auch dieser Weg uns zum Parkplatz bringt.
Wir hatten einen wunderbaren Weg durch sattes Grün - und natürlich weiterhin diese Berge im Rücken.
Aus dem Nichts tauchte dann noch ein Riesenstein auf, der natürlich beklettert werden musste und von dem die Aussicht auf das Bergpanorama unfassbar schön war.
An dieser Stelle haben wir dann die gleiche Familie getroffen, die uns schon die ganze Wanderung begleitet hat (die Mutter ist mir aufgefallen, weil sie ein Knaller pinkes Neon-Outfit anhatte). Ihr Mann hatte sich das Knie verletzt und da wir Dank meines Hüftgeshizzles Wanderstöcke dabei hatten, fragte sie, ob sie sich die Stöcke leihen können - zumindest bis zur nächsten Weggabelung. Und natürlich haben wir das gemacht. Er war wirklich so dankbar. Und als wir uns am abgesprochenen Punkt wieder trafen, hatten sie sogar Heidelbeeren für uns gesammelt. Wieder so eine großartige Begegnung mit Menschen. Die Welt könnte so harmonisch sein - das denkt man dann ja immer.
Weiter runter ging es dann noch durch den Zauberwald (der fehlte uns ja gerade noch!). Der Schatten tat so gut, der weiche Boden und ja, es ging sogar mal waagerecht voran :-)
Am Parkplatz mussten wir dann wirklich tief durchatmen. Jetzt half nur noch die kalte Cola, die im Van auf uns gewartet hat. Dann noch in einer Dorfhütte Kaffee kaufen, Dusche und bei Snacks und Wein auf die Berge glotzen, mit der wunderbaren Spitze des Krivans, auf dem wir ja irgendwie heute waren. Abgefahren!Leggi altro





















Wunderschön.. 🥰 [Ute]