• Ab in die Natur

    4 agosto 2025, Bosnia Erzegovina ⋅ ☁️ 15 °C

    Was sollen wir sagen. Es gab knapp 8 Stunden Schlaf, Mokka natürlich uuuund die Rucksacklieferung!!
    Dann konnte alles eingepackt werden und es war noch genug Zeit in dem schon gestern erspähten Vintage Café sich einen Cappuccino zu gönnen und etwas, was die CaféDame als Café Latte kreiert hatte - Kaffee! Das können sie hier einfach. Köstlich, ist wahrlich kein Ausdruck.
    Nachdem wir dachten, wir könnten unser Mietauto um die Ecke abholen, stellten wir fest, dass wir doch noch 40 Minuten Straßenbahn fahren durften, um dann in einem sogenannten Erste Klasse Resort Europcar anrufen zu lassen, die uns dann abholten, um uns zum 10 Minuten entfernten Flughafen gefahren haben. Diese vermeintlich clevere Planung war dann sinnlos, aber wir hatten dann irgendwann unseren kleinen PeugeotFlitzer und wir konnten los starten in den Norden an die kroatische Grenze Richtung Una-Nationalpark. Das hochmoderne Auto hatte leider kein Bluetooth, sodass wir viel Radio erleben und erleiden durften. GoogleMaps hat uns bei der Suche nach unserem LIDLTraum auch einen Bären aufgebunden, sodass wir einfach auf dem Weg in irgendeinen Supermarkt gefahren sind, um uns mit Volksbrot, Snacks und Wurst und Räucherkäse einzudecken. Egal, wir hatten dann Matschbrot davor - es gab ja auch im Rucksack Reisebesteck - und waren glückselig. Das waren wir auch, bis wir das Radio nicht mehr ertragen haben und ich angefangen habe in meinem Buch über die Geschichte des Balkans vorzulesen.
    Das Wetter war 'ging so', also ein perfekter Reisetag. Aber die Landschaft war die ganze Zeit so unglaublich, dass die Vorfreude ins Unermessliche stieg. Und dann sah man auch die Sonne. Ich spare mir jetzt das mit dem 'Wenn Engel reisen'.
    Als wir dann bei unserem Cottage für die nächsten zwei Tage angekommen sind und von unseren Hosts begrüßt wurden mit der größten Herzenswärme und wieder dem besten Kaffee, wussten wir, dass wir hier richtig sind und dass die Entspannung schon unsere Namen rief. Schnell einen Wandertipp für den nächsten Tag notiert und einen Kontakt fürs Rafting ergattert. Und dann sind wir müde und vorfreudig ins Bett gegangen. Arschgemütlich. So ruhig war es lange nicht. Gut so!
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