Endlich Urlaub! 😃
February 8 in Malta ⋅ 🌬 14 °C
English text below 👇🏼
Unser erster Monat auf Malta war geprägt von der Klimaumstellung, der ständigen Suche nach schönen Standplätzen, dem Entdecken von Nutzwasserstellen und guten Einkaufsmöglichkeiten sowie unzähligen neuen Eindrücken.
Der Januar stellte uns vor besondere Herausforderungen: Unsere Versorgungsbatterie machte schlapp, und beim Ersetzen brannten die Sicherungen durch. Regen und Wind nahmen zu und gipfelten im Sturm Harry, der uns zweieinhalb Tage im Auto gefangen hielt, unseren schönen Hondoq Beach verwüstete und uns zeitweise zu Nomaden machte.
Der Februar hat nun endlich beständigeres Wetter mit viel Sonne und mäßigem Wind gebracht. Wir sind vor einer Woche nach Hondoq zurückgekehrt und möchten gerne bis zu unserer Abreise am 20. Februar hier bleiben. Unsere Nachbarn haben sich mittlerweile auch wieder eingefunden, und wir teilen den Platz sowie das eine oder andere miteinander. Die Wellen sind so moderat, dass ich seit vier Tagen jeden Morgen im Meer schwimmen konnte, was im Januar überhaupt nicht möglich war. Mittlerweile habe ich auch einen Weg gefunden, aus dem Wasser zu steigen, ohne von den Wellen am Strand hin und her geworfen zu werden.
Ich schwimme ungefähr 15 Minuten lang. Dann gehe ich an Land, obwohl ich gerne länger im Wasser bleiben würde, aber ich möchte keine Unterkühlung riskieren. Die Stranddusche fühlt sich nach dem 15,8 Grad kalten Wasser fast warm an. Herrlich erfrischt laufe ich zum Wohnmobil zurück und lege mich zum Trocknen eine Weile auf die tolle Klappliege, die wir bei Charlie’s Secondhand gekauft haben. Dann fällt mir jedoch ein, dass es nicht gut ist, im nassen Badeanzug zu bleiben und am Ende eine Blasenentzündung zu riskieren. Genau das ist nämlich Ines passiert, der Frau des „Bonzen“ – den wir mittlerweile Gerd nennen.
Ines erzählte mir, dass sie und ihr Mann zu DDR-Zeiten beide Leistungssportler waren: er im Schwimmsport und sie als Eiskunstlauf-Trainerin. Er ist jetzt Rentner und krault jeden Tag 40 Minuten im Meer! Der Mann ist gertenschlank und braungebrannt.
Wer unseren WhatsApp-Status verfolgt, hat ja gesehen, dass wir auch begeisterte „Bergsteiger“ geworden sind 😉. Zum Aufwärmen oder Runterkommen haben wir unser kleines Trampolin dabei. Wir sind also gut in Bewegung. Wir haben uns abgewöhnt, jeden Abend selbst zu kochen. Ab und zu holen wir uns in Nadur gozitanische Fatiras. http://www.maxokkbakery.com/
Zum Hinknien lecker 😋
Gestern: Rupert und ich sitzen auf unseren unbequemen Klappstühlen in der Sonne. Nach und nach laufen immer wieder sympathische junge Leute an uns vorbei, über die dicken Steine hinweg Richtung Klippen. Wir grüßen freundlich und kommen schließlich mit einer jungen Frau namens Arlena aus Göttingen ins Gespräch. Sie erzählt uns, dass sie zu einer Gruppe ehrenamtlicher, queerfeministischer HandwerkerInnen aus Deutschland gehört. Sie renovieren momentan das Sea-Watch-Schiff Louise Michel, das von Banksy gesponsert wird und bis Ende März in Valletta im Trockendock liegt. Sie sind für einen gemeinsamen Wochenendausflug nach Gozo gekommen. Einige von ihnen tragen Zunftkleidung. Aus der Entfernung beobachteten wir ihr munteres Treiben im Wasser und an Land bis in die Nacht hinein. Dummerweise regnet es mittlerweile mal wieder, aber heute erzählt mir Arlena, dass alle die Nacht trocken in Autos und Zelten überstanden haben. Wieder mal eine schöne Reisebegegnung.
Peppi und Cleo geht es auch richtig gut. Sie können hier relativ frei herumlaufen, Katzen jagen und deren Futter oder Reste von fremden Barbecues fressen.
Noch 12 Tage Gozo liegen vor uns. 12 Tage Urlaub! Wir werden sie genießen!
Our first month on Malta, December, was all about getting used to the climate, constantly searching for nice spots, finding water points and good shops, and soaking in endless new impressions.
January really put us to the test: our leisure battery gave out, and while replacing it, we blew the fuses. Rain and wind picked up, peaking with Storm Harry, which kept us trapped in the van for two and a half days. It trashed our beautiful Hondoq Beach and turned us into temporary nomads for a while.
February has finally brought more stable weather with plenty of sun and moderate winds. We moved back to Hondoq a week ago and want to stay here until we leave on February 20th. Our neighbors have returned as well, and we’re back to sharing the spot and a bit of "this and that" with each other. The waves are calm enough now that I’ve been able to go for a morning swim for four days straight—something that was totally impossible in January. I’ve even figured out a way to get out of the water without the waves tossing me around on the beach.
I swim for about 15 minutes. Then I head out, even though I’d love to stay in longer, but I don’t want to risk hypothermia. The beach shower feels almost warm compared to the 15.8-degree (60°F) water. Feeling wonderfully refreshed, I walk back to the motorhome and lie on the great folding lounger we bought at Charlie’s Secondhand for a while to dry off. Then I remember that staying in a wet swimsuit isn't a good idea if you want to avoid a bladder infection. That’s exactly what happened to Ines, the wife of the "big shot"—whom we now call Gerd.
Ines told me that back in the GDR days, they were both competitive athletes: he was a swimmer and she was a figure skating coach. He’s retired now and does the crawl in the sea for 40 minutes every day! The man is lean as a whistle and deeply tanned.
Anyone following our WhatsApp status knows we’ve also become enthusiastic "mountain climbers" 😉. We use our little trampoline to warm up or wind down, so we’re definitely keeping active. We’ve also stopped cooking for ourselves every single night. Every now and then, we grab some Gozitan Ftiras in Nadur (http://www.maxokkbakery.com/). They are absolutely to die for! 😋
Yesterday, Rupert and I were sitting in the sun on our uncomfortable folding chairs. One by one, friendly young people kept walking past us, over the big stones toward the cliffs. We said hello and eventually got talking to a young woman named Arlena from Göttingen. She told us they’re a group of volunteer queer-feminist craftspeople from Germany. They’re currently renovating the Sea-Watch ship Louise Michel, which is sponsored by Banksy and is in the dry dock in Valletta until the end of March. They came to Gozo for a weekend trip. Some of them were even wearing traditional guild clothing. From a distance, we watched their lively activity in the water and on land until late into the night. Unfortunately, it started raining again, but today Arlena told me that everyone made it through the night dry in their cars and tents. Another lovely travel encounter.
Peppi and Cleo are doing great too. They can roam around relatively freely here, chasing cats and eating their food or leftovers from other people's barbecues.
12 days of Gozo left. 12 days of vacation! We’re going to enjoy every bit of it!Read more















