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Malta Winter 25/26

Bad news about the camper van. It failed the technical inspection (TÜV). The extensive repairs are going to be breathtakingly expensive and they'll delay our departure by a few days. We were supposed to leave on the 21st. Read more
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    🇮🇹 Pompei, Italien

    The last days, by Rupert

    February 12 in Malta ⋅ 🌬 14 °C

    Deutscher Text: unten

    ​It's 22:50 on Thursday, February 12th, 2026. As I fill in my calendar for March with appointments for when we return home, it suddenly dawns on me: this time next week, we will be starting the first leg of our journey back.
    ​We spent the past week mainly in and around our camper. On Tuesday, we drove into Victoria to get our gas bottle refilled. The supplier told us that although today was a public holiday and most shops were closed, he would take the bottle and I could came back to collect it on Saturday. Consequently, we spent some time wandering the streets of the old town and browsing second-hand shops.
    ​The weather here has changed; temperatures now average between 12°C and 16°C, often gray, overcast, and blustery with intermittent showers. On the rare days when the sun manages to hold its own, we finally get to feel its warmth once again. We spend those days doing very little, apart from our usual walks with Peppi and Cleo.
    ​We took a day trip to Valletta, where we visited the German Embassy and spent some time roaming around. We found an Italian restaurant with a canvassed-off outdoor seating area. My calzone was mediocre—I’ve had much better—and Connie wasn't pleased with her rabbit linguine either; there was no sign of rabbit to be found on her plate. When the staff asked if everything was okay after we had eaten, Connie said "No." If you want to know what she really thought of the meal, check out the reviews for San Giovanni, Valletta.
    ​Upon our return to Hondoq that evening, the gas went out while I was preparing tea. Empty. The next morning, I called the gas supplier and explained our situation. He told me to come by, but upon arrival, he asked me to return later around 17:00. We drove over to Marsalforn and spent the day there until 16:00. After stopping at Lidl for groceries, we returned to the supplier. He initially presented me with an Italian gas bottle, presumably because the adapters looked similar, but after realizing it wouldn't work, he told me to wait. Over thirty minutes later, he returned with my bottle fully refilled, saving us from a second night without gas.
    ​Our final days here at Hondoq and on Gozo are coming to an end. Our neighbors since the new year are also having to move on. There is Ivan, our direct neighbor, who spent his days inside his camper with a broken leg. Then there’s Glenn, who lives and works on Malta but comes to Gozo on weekends to work on the vintage bus he’s converting. Gerd from Saxony is leaving soon anyway to head home, and Amanda will also have to find a new spot to park.

    Es ist Donnerstag, der 12. Februar 2026, 22:50 Uhr. Ich trage gerade Termine für den März in meinen Kalender ein. Dabei wird mir plötzlich klar: Genau in einer Woche beginnt das erste Stück unserer Heimreise.
    ​Die letzte Woche waren wir meistens an unserem Camper. Am Dienstag sind wir nach Victoria gefahren, um unsere Gasflasche auffüllen zu lassen. Der Händler sagte uns, dass heute ein Feiertag sei und die meisten Geschäfte geschlossen hätten. Er wollte die Flasche aber trotzdem annehmen, damit ich sie am Samstag wieder abholen kann. Also sind wir ein bisschen durch die Altstadt spaziert und haben uns Second-Hand-Läden angeschaut.
    ​Das Wetter hat sich verändert. Die Temperaturen liegen meistens zwischen 12°C und 16°C. Oft ist es grau, bewölkt und windig mit Regen zwischendurch. An den seltenen Tagen, an denen die Sonne scheint, spüren wir endlich wieder ihre Wärme. An diesen Tagen machen wir eigentlich nichts, außer den üblichen Spaziergängen mit Peppi und Cleo.
    ​Wir haben einen Tagesausflug nach Valletta gemacht. Dort waren wir bei der Deutschen Botschaft und sind danach in der Stadt herumgelaufen. Wir haben ein italienisches Restaurant mit einem überdachten Außenbereich gefunden. Meine Calzone war nur mittelmäßig, ich habe schon viel bessere gegessen. Connie war mit ihren Linguine mit Kaninchen auch nicht zufrieden – auf ihrem Teller war kein Kaninchen zu finden. Als wir nach dem Essen gefragt wurden, ob alles okay sei, sagte Connie einfach: „Nein.“ Wenn du wissen willst, was sie wirklich über das Essen dachte, schau dir die Bewertungen für das San Giovanni in Valletta an.
    ​Als wir an diesem Abend zurück in Hondoq waren, ging beim Teekochen plötzlich das Gas aus. Die Flasche war leer. Am nächsten Morgen rief ich den Gashändler an und erklärte ihm die Lage. Er sagte, ich solle vorbeikommen. Als ich da war, bat er mich aber, erst um 17:00 Uhr wiederzukommen. Wir sind dann nach Marsalforn gefahren und haben dort den Tag bis 16:00 Uhr verbracht. Nach dem Einkaufen bei Lidl sind wir zurück zum Händler. Zuerst gab er mir eine italienische Gasflasche, weil die Anschlüsse ähnlich aussahen. Aber das funktionierte nicht. Er sagte, ich solle kurz warten. Nach über dreißig Minuten kam er mit meiner eigenen, voll aufgefüllten Flasche zurück. Das hat uns vor einer zweiten Nacht ohne Gas gerettet.
    ​Unsere letzten Tage hier in Hondoq und auf Gozo gehen zu Ende. Auch unsere Nachbarn, die seit Neujahr hier sind, müssen bald weiterziehen. Da ist Ivan, unser direkter Nachbar, der mit seinem gebrochenen Bein den ganzen Tag im Camper verbringen musste. Dann ist da Glenn; er lebt und arbeitet auf Malta, kommt aber am Wochenende nach Gozo, um an seinem alten Bus zu basteln. Gerd aus Sachsen reist sowieso bald ab nach Hause, und auch Amanda muss sich einen neuen Platz suchen.
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  • Heaven on Earth

    February 10 in Malta ⋅ 🌬 15 °C

    English text below 👇🏼

    Nach dem Sturm und unserer kurzen Nomadenzeit verbringen wir schöne Urlaubstage hier in Hondoq. Ab und zu ein kleiner Besorgungsausflug und wieder zurück ‚nach Hause‘. Dort stehen wir jetzt auf dem ‚Bonzen‘-Platz. Mit der Palme hinterm Auto, wo ich mich auf 'Charlie's Second Hand' Liege – geschützt vor neugierigen Touristenblicken – sonnen kann (einmal bisher).
    ​Das Ergattern dieses perfekten Platzes haben wir einem im Grunde traurigen Umstand zu verdanken. Während unserer Abwesenheit ist nämlich plötzlich der Landbesitzer auf diesem Teil des Geländes aufgetaucht und hat eine deutliche Ansage gemacht: Innerhalb einer Woche müssen alle sein Grundstück verlassen. Hier hatten sich der Whisky-Freund, Universalgenie Glenn, Amanda und der ‚Bonze‘ Gerd niedergelassen.
    ​Wir kamen nichtsahnend nach Hondoq zurück und stellten uns erst einmal für zwei Nächte auf Mildreds noch freien Platz. Als sie und ihr Freund zurückkehrten, räumten wir widerstandslos das Feld und zogen auf den inzwischen frei gewordenen Platz zwischen Glenn und Amanda um – jene Parzelle, die der wirklich nette ‚Bonze‘ Gerd schon brav mit seinem Luxusmobil samt Quad und Anhänger verlassen hatte.
    ​Der arme Gerd hat sich nun neben dem Strandcafé niedergelassen. Eigentlich ein guter Ort, wo auch die Katzen Schutz und Futter bekommen. Wegen der Hunde, und weil der Platz mir zu dunkel ist, hatten wir ihn gemieden. Nun haben sich anlässlich des Karnevals im nahegelegenen Nadur einige Fahrzeuge mit auf Krawall gebürsteten Campern um Gerd herum gruppiert. Zu seinem Glück kann er mit seinem Quad dem Geschehen jederzeit schnell entkommen. Und er fährt sowieso kurz nach uns zurück.
    ​Lange Rede, kurzer Sinn: Glenn muss im Eiltempo seinen alten Bus, in dem neben einer Badewanne auch ein Klavier auf seine Verwendung wartet, fahrtüchtig machen. Parallel plant er ein Amphibienfahrzeug: Ein altes Jet-Ski, das er längs durchsägen und wie ein Sandwich mit einem Motorrad kombinieren will. Ein wahrer McGuyver! Er arbeitet auf Malta und lebt dort auch in einem Camper am Strand. Weil das Amphibienfahrzeug noch in der Planung ist, kommt er so oft er kann mit der Fähre rüber. Er hat richtig Stress, aber er wird es schaffen.
    ​Amanda könnte bleiben, da ihr kleiner Wohnwagen knapp neben dem Privatgelände steht, aber sie fühlt sich hier nicht mehr willkommen. Darum wird sie Hondoq Ende nächster Woche verlassen, um vorerst bei Freunden am Straßenrand zu stehen. Sie ist Schamanin und reist in ein paar Wochen nach Mexiko, um ihr Wissen über Heilung dort zu erweitern.
    ​Das Wohnmobil des Whisky-Freundes, der dort seit Wochen mit einem gebrochenen Bein – bestens von seiner Partnerin mit Lebensmitteln und geistigen Genussmitteln versorgt – gelegen hat, ist fahruntüchtig und wird morgen abtransportiert.
    Die kleine Strandbesetzer-Community löst sich langsam auf. Es war eine schöne Zeit mit euch.

    After the storm and our short nomadic stint, we’re enjoying some beautiful holiday days here in Hondoq. Every now and then, a quick supply run and then it's back "home." We’ve currently claimed Gerd's lucrative spot—complete with a palm tree behind the car, where I can soak up the sun on Charlie's second-hand lounger, tucked away from the prying eyes of tourists (once so far, at least).
    We actually have a rather sad turn of events to thank for snagging this perfect spot. While we were away, the landowner suddenly showed up on this part of the beach and made a very clear announcement: everyone had one week to clear off his property. This was where our whisky-loving friend, the universal genius Glenn, Amanda, and "The Big Shot" Gerd had all settled.
    We returned to Hondoq completely unsuspecting and first spent two nights in Mildred’s vacant spot. When she and her partner returned, we moved on without a fuss and took over the now-empty space between Glenn and Amanda—the very plot that the (actually very nice) "Big Shot" Gerd had dutifully vacated with his luxury rig, quad, and trailer.
    Poor Gerd has now settled next to the beach café. It’s actually a decent spot where the local cats find food and shelter, but we’d always avoided it because of the dogs and because it’s a bit too dark for my liking. Now, with the carnival happening in nearby Nadur, a few rowdy campers looking for trouble have grouped themselves right around him. Luckily, he can use his quad to make a quick getaway whenever things get too hectic. He's returning home shortly after us anyway.
    Long story short: Glenn is in a race against time to get his old bus roadworthy—a vehicle where, alongside a bathtub, a piano is also waiting to be used. At the same time, he’s planning an amphibious vehicle: an old jet-ski that he wants to saw in half lengthwise and sandwich with a motorcycle. A real MacGyver, our Glenn! He works on Malta and lives in a camper on the beach there too. Since the amphibious vehicle is still in the works, he zips over on the ferry as often as he can. He’s under a lot of pressure, but he’ll make it.
    Amanda could technically stay, as her little caravan is parked just off the private land, but she no longer feels welcome here. So, she’ll be leaving Hondoq at the end of next week to park up by the roadside with some friends for a while. She’s a shaman and will be heading to Mexico in a few weeks to further her knowledge of healing.
    As for the whisky-friend—who’s been laid up for weeks with a broken leg, well-supplied by his partner with groceries, spirits, and some herbal relief—his motorhome is broken and will be towed away tomorrow.
    Our little beach-squatter community is slowly dissolving. It’s been a wonderful time with all of you.
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  • Endlich Urlaub! 😃

    February 8 in Malta ⋅ 🌬 14 °C

    English text below 👇🏼

    Unser erster Monat auf Malta war geprägt von der Klimaumstellung, der ständigen Suche nach schönen Standplätzen, dem Entdecken von Nutzwasserstellen und guten Einkaufsmöglichkeiten sowie unzähligen neuen Eindrücken.
    Der Januar stellte uns vor besondere Herausforderungen: Unsere Versorgungsbatterie machte schlapp, und beim Ersetzen brannten die Sicherungen durch. Regen und Wind nahmen zu und gipfelten im Sturm Harry, der uns zweieinhalb Tage im Auto gefangen hielt, unseren schönen Hondoq Beach verwüstete und uns zeitweise zu Nomaden machte.
    Der Februar hat nun endlich beständigeres Wetter mit viel Sonne und mäßigem Wind gebracht. Wir sind vor einer Woche nach Hondoq zurückgekehrt und möchten gerne bis zu unserer Abreise am 20. Februar hier bleiben. Unsere Nachbarn haben sich mittlerweile auch wieder eingefunden, und wir teilen den Platz sowie das eine oder andere miteinander. Die Wellen sind so moderat, dass ich seit vier Tagen jeden Morgen im Meer schwimmen konnte, was im Januar überhaupt nicht möglich war. Mittlerweile habe ich auch einen Weg gefunden, aus dem Wasser zu steigen, ohne von den Wellen am Strand hin und her geworfen zu werden.
    Ich schwimme ungefähr 15 Minuten lang. Dann gehe ich an Land, obwohl ich gerne länger im Wasser bleiben würde, aber ich möchte keine Unterkühlung riskieren. Die Stranddusche fühlt sich nach dem 15,8 Grad kalten Wasser fast warm an. Herrlich erfrischt laufe ich zum Wohnmobil zurück und lege mich zum Trocknen eine Weile auf die tolle Klappliege, die wir bei Charlie’s Secondhand gekauft haben. Dann fällt mir jedoch ein, dass es nicht gut ist, im nassen Badeanzug zu bleiben und am Ende eine Blasenentzündung zu riskieren. Genau das ist nämlich Ines passiert, der Frau des „Bonzen“ – den wir mittlerweile Gerd nennen.
    Ines erzählte mir, dass sie und ihr Mann zu DDR-Zeiten beide Leistungssportler waren: er im Schwimmsport und sie als Eiskunstlauf-Trainerin. Er ist jetzt Rentner und krault jeden Tag 40 Minuten im Meer! Der Mann ist gertenschlank und braungebrannt.
    Wer unseren WhatsApp-Status verfolgt, hat ja gesehen, dass wir auch begeisterte „Bergsteiger“ geworden sind 😉. Zum Aufwärmen oder Runterkommen haben wir unser kleines Trampolin dabei. Wir sind also gut in Bewegung. Wir haben uns abgewöhnt, jeden Abend selbst zu kochen. Ab und zu holen wir uns in Nadur gozitanische Fatiras. http://www.maxokkbakery.com/
    Zum Hinknien lecker 😋
    Gestern: Rupert und ich sitzen auf unseren unbequemen Klappstühlen in der Sonne. Nach und nach laufen immer wieder sympathische junge Leute an uns vorbei, über die dicken Steine hinweg Richtung Klippen. Wir grüßen freundlich und kommen schließlich mit einer jungen Frau namens Arlena aus Göttingen ins Gespräch. Sie erzählt uns, dass sie zu einer Gruppe ehrenamtlicher, queerfeministischer HandwerkerInnen aus Deutschland gehört. Sie renovieren momentan das Sea-Watch-Schiff Louise Michel, das von Banksy gesponsert wird und bis Ende März in Valletta im Trockendock liegt. Sie sind für einen gemeinsamen Wochenendausflug nach Gozo gekommen. Einige von ihnen tragen Zunftkleidung. Aus der Entfernung beobachteten wir ihr munteres Treiben im Wasser und an Land bis in die Nacht hinein. Dummerweise regnet es mittlerweile mal wieder, aber heute erzählt mir Arlena, dass alle die Nacht trocken in Autos und Zelten überstanden haben. Wieder mal eine schöne Reisebegegnung.
    Peppi und Cleo geht es auch richtig gut. Sie können hier relativ frei herumlaufen, Katzen jagen und deren Futter oder Reste von fremden Barbecues fressen.
    Noch 12 Tage Gozo liegen vor uns. 12 Tage Urlaub! Wir werden sie genießen!

    Our first month on Malta, December, was all about getting used to the climate, constantly searching for nice spots, finding water points and good shops, and soaking in endless new impressions.
    January really put us to the test: our leisure battery gave out, and while replacing it, we blew the fuses. Rain and wind picked up, peaking with Storm Harry, which kept us trapped in the van for two and a half days. It trashed our beautiful Hondoq Beach and turned us into temporary nomads for a while.
    February has finally brought more stable weather with plenty of sun and moderate winds. We moved back to Hondoq a week ago and want to stay here until we leave on February 20th. Our neighbors have returned as well, and we’re back to sharing the spot and a bit of "this and that" with each other. The waves are calm enough now that I’ve been able to go for a morning swim for four days straight—something that was totally impossible in January. I’ve even figured out a way to get out of the water without the waves tossing me around on the beach.
    I swim for about 15 minutes. Then I head out, even though I’d love to stay in longer, but I don’t want to risk hypothermia. The beach shower feels almost warm compared to the 15.8-degree (60°F) water. Feeling wonderfully refreshed, I walk back to the motorhome and lie on the great folding lounger we bought at Charlie’s Secondhand for a while to dry off. Then I remember that staying in a wet swimsuit isn't a good idea if you want to avoid a bladder infection. That’s exactly what happened to Ines, the wife of the "big shot"—whom we now call Gerd.
    Ines told me that back in the GDR days, they were both competitive athletes: he was a swimmer and she was a figure skating coach. He’s retired now and does the crawl in the sea for 40 minutes every day! The man is lean as a whistle and deeply tanned.
    Anyone following our WhatsApp status knows we’ve also become enthusiastic "mountain climbers" 😉. We use our little trampoline to warm up or wind down, so we’re definitely keeping active. We’ve also stopped cooking for ourselves every single night. Every now and then, we grab some Gozitan Ftiras in Nadur (http://www.maxokkbakery.com/). They are absolutely to die for! 😋
    Yesterday, Rupert and I were sitting in the sun on our uncomfortable folding chairs. One by one, friendly young people kept walking past us, over the big stones toward the cliffs. We said hello and eventually got talking to a young woman named Arlena from Göttingen. She told us they’re a group of volunteer queer-feminist craftspeople from Germany. They’re currently renovating the Sea-Watch ship Louise Michel, which is sponsored by Banksy and is in the dry dock in Valletta until the end of March. They came to Gozo for a weekend trip. Some of them were even wearing traditional guild clothing. From a distance, we watched their lively activity in the water and on land until late into the night. Unfortunately, it started raining again, but today Arlena told me that everyone made it through the night dry in their cars and tents. Another lovely travel encounter.
    Peppi and Cleo are doing great too. They can roam around relatively freely here, chasing cats and eating their food or leftovers from other people's barbecues.
    12 days of Gozo left. 12 days of vacation! We’re going to enjoy every bit of it!
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  • Nichts ersetzt Hondoq 🏖️

    January 25 in Malta ⋅ 🌬 14 °C

    English text below 👇🏼

    Seitdem wir Hondoq nach dem Sturm verlassen haben, fühlen wir uns fast ein wenig heimatlos. Nirgendwo sind wir so lange geblieben wie dort. Es waren schöne Tage – auch, weil wir den Blick auf die kleine Nachbarinsel Comino genießen und die vorbeifahrenden Schiffe beobachten konnten. Dort hatten wir unser Trampolin aufgestellt, und es gab eine kleine Plattform, auf der ich meine Matte ausrollen und meine Dehnungsübungen machen konnte. Frühmorgens weckte uns die Ankunft der ersten Angler, die ihre Ruten an Stellen auswarfen, an denen die Steine inzwischen längst verschwunden waren. Wenig später führte regelmäßig eine sportliche Gruppe mit Headsets im Ohr ihre Silent Disco auf. Ein Surflehrer ließ seinen Schüler immer wieder im Trockenen üben, den Gleitdrachen optimal zum Wind auszurichten.
    ​Im Laufe des Tages tauchten röhrende Jeeps und Quads voller Touristen auf, die ihre Fotorunde drehten und kurz darauf wieder davonknatterten. Peppi und Cleo entdeckten derweil eine geheime Quelle: Sie fraßen heimlich Katzenfutter an einer Stelle, die uns verborgen geblieben war – bis das Geheimnis schließlich aufflog. Mit vergnügtem Gebell jagten sie außerdem immer wieder, wenn auch völlig erfolglos, den Katzen hinterher.
    Dort in Hondoq haben wir auch Kolibri, Glenn, den ‚Bonzen‘ und Mildred kennengelernt. Glenn ist ein sympathischer Engländer, der am Wochenende von Malta rüberkommt und gerade eine Badewanne in sein merkwürdiges, uraltes Wohnmobil-Projekt einbaut. Direkt daneben hat ein Ostdeutscher sein Luxusmobil auf dicke Steine hochgebockt, als wolle er für immer bleiben. Ab und zu setzt er einen Helm auf und knattert mit seinem dicken Quad davon. Für uns ist er der ‚Bonze‘ geblieben, obwohl wir inzwischen seinen Vornamen kennen.
    Und dann ist da noch Mildred: eine zierliche Frau aus Nigeria mit stylischen Klamotten – bevorzugt Leopardenmuster –, die in der Pflege arbeitet. Sie flüchtete rechtzeitig vor dem Sturm. Als ihr Auto weg war, kam dahinter ihr kleiner Gemüse- und Kräutergarten zum Vorschein. Auch Kolibri hatte sich beizeiten mit ihrem E-Bike zu Freunden aufgemacht. Nur der ‚Bonze‘ hielt furchtlos die Stellung. Die Wellenausläufer schwappten bis unter sein Fahrzeug, und als er seine ‚Arche‘ verließ, wurde ihm klar, dass mächtige Gesteinsbrocken über eine Distanz von etwa 25 Metern bis vor seine Tür gerollt waren. Er hat nun vier Wochen Zeit, sich um ein Räumfahrzeug zu bemühen, um eine Fahrspur freizulegen. Davon würden auch Kolibri und Mildred profitieren. Ein schöner Nebeneffekt: Die Monsterwellen haben einen kleinen, flachen Sandstrand geschaffen, wo vorher nur schwierige Steine im Wasser lagen.
    Seitdem sind wir Nomaden auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Seit vorgestern stehen wir wieder auf dem wassergeschützten Plateau in der Dwejra Bay. Bei schönem Wetter tummeln sich hier die Touristen mit Bussen, Quads und Tuk-Tuks. Es ist beinahe windstill und 17 Grad warm. Ich habe mit Ruperts Hilfe die neue Liege von ‚Charlie’s Second Hand‘ aufgebaut. Darauf liege ich nun und mache meine ‚unsichtbaren‘ Übungen. Ich sehe wohl aus, als würde ich schlafen, aber in Wirklichkeit bin ich hochaktiv: Entspannung und Mikrobewegungen für den Rücken.
    Was für ein herrlicher Tag nach der Durststrecke! Doch mitten in der Nacht ist es schon wieder vorbei: Starke Böen rütteln an unserem Heim. Jetzt sehen wir haushohe Gischt an der Steilküste und Salznebel auf unseren Fenstern. Wir nutzen ein kurzes Sonnenfenster für einen Spaziergang zur St. Anna Kapelle.

    Ever since we left Hondoq after the storm, we’ve been feeling a bit like nomads. We stayed there longer than anywhere else, and we really miss it. It was so peaceful watching the boats pass by with that great view of Comino. We even had our trampoline set up, and there was this perfect little platform where I could lay out my mat for my stretches. Early in the morning, we’d be woken up by the first fishermen casting their lines exactly where the rocks used to be. A bit later, a fitness group would regularly show up for their 'Silent Disco,' headsets and all. A kite-surf instructor had his student practicing on dry land, endlessly adjusting his kite to the wind.
    We met some real characters there: Kolibri, Glenn, 'The Big Shot' and Mildred. Glenn is this cool English guy who comes over from Malta on weekends to install a bathtub in his funky, ancient van project. Right next to him, an East German guy jacked his luxury rig up on massive stones like he was planning to stay forever. Every now and then, he’d pop on a helmet and roar off on his huge quad bike.
    Then there’s Mildred—a petite, stylish woman from Nigeria who works in care and loves her leopard prints. She cleared out just before the storm hit, revealing a hidden little vegetable and herb garden behind her car. Kolibri also headed off on her e-bike to stay with friends. Only 'The Big Shot' held the fort. The waves actually reached underneath his van, and once he stepped out of his 'ark,' he realized massive boulders had rolled 25 meters right up to his door! He’s got four weeks to find a tractor to clear a path, which would help Mildred and Kolibri too. The silver lining? The storm tossed all the jagged rocks onto the shore, creating a beautiful little sandy beach where it used to be impossible to swim.
    Since then, we’ve been wandering. For the last two days, we’ve been back at the protected plateau in Dwejra Bay. When the sun’s out, it’s crawling with tourists in buses, tuk-tuks, and jeeps. It was nearly still and a balmy 17°C, so with Ruperts help, I set up the new lounger we scored at Charlie’s Second Hand in Marsalforn. I spent quite a while on it doing my 'invisible' exercises. I probably look like I'm napping, but I'm actually working hard on those micro-movements and relaxation for my back.
    What a gorgeous day after such a long stretch of bad weather! But by midnight, the peace was gone—strong gusts started rattling the van again. Now, we’re watching house-high spray crashing against the cliffs, leaving a salty mist on our windows. We’re waiting for a break in the clouds to catch a quick walk to St. Anne’s Chapel.
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  • Twin storms hit Malta (by Rupert)

    January 21 in Malta ⋅ ☁️ 14 °C

    Deutscher Text unten;

    We survived the two days of stormy weather, and what a wild time it was. Monday started off rough, but I was still feeling brave enough to head out and face the elements.
    ​It was still possible to walk along the cliffs and take in the impressive sight of waves crashing high against the shoreline. As evening turned into night, the winds and sea surge grew steadily stronger—so much so that, for the first time, we saw the surf reaching further up the beach toward the road. About 30 meters in front of our camper stood the local Reverse Osmosis waterworks. The road between us and the plant had a slight dip, which led us to believe that even if the water breached the beach, it wouldn't easily reach us. Or so we thought.
    ​We went to bed around 02:00 after keeping a watchful eye on the conditions. We were tucked into a secluded spot surrounded on three sides by walls. While we could hear the roar of the wind and the sea rushing against the promenade, our camper didn't quiver in the slightest.
    ​The next morning, the view from the front window was a shock. The sea had spilled over onto the road. Trash bins and their contents were scattered everywhere, and rocks, sand, and large stones had washed up against the main gate of the waterworks. I walked down toward our previous parking spot, and the devastation was stunning. The area where our neighbor Mildred had been parked was inundated with massive rocks. Our old spot was equally unapproachable, buried under debris.
    ​As I made my way back, a sea surge splashed many meters into the air off the promenade and caught me; it came in so fast there was simply no way to avoid it. We spent the rest of the day in our cozy camper as the storm peaked. By late evening, the sea reached our camper multiple times. It was too late to move; with rocks blocking our path and the gale-force winds howling, we were stuck.
    ​Around 18:00, the floodlight covering the beach and public toilets went out with a loud bang and a flash. We were left to face the rest of the night in darkness and unease, made even more intense by the arrival of thunder, lightning, and light rainfall.
    ​This Wednesday morning, I was woken by Peppi and Cleo barking at the sound of people talking outside. Soon after, we heard a bulldozer clearing the debris. On my morning walk, I saw that the destruction was horrendous. There was a gaping hole where steps once connected the promenade. Benches had been torn from their anchors, concrete flowerbeds were smashed and strewn about, and massive holes had been torn into the parking lot concrete. The volume of rocks washed up had doubled overnight.
    ​On my way back, I met a gentleman assessing the damage. He introduced himself as the local mayor and told me this was the worst storm the area had seen in fifty years. Connie later found some facts: Malta and Gozo were hit by two systems—the fallout from Cyclone Harry’s winds, followed by a V-shaped storm from Tunisia bringing Force 8 gales.
    ​As I said at the start, we made it through. And for that, we are truly thankful.

    ​Deutsche Übersetzung (German)

    ​Wir haben die zwei stürmischen Tage überstanden, und es war eine wirklich wilde Zeit. Der Montag fing heftig an, aber ich war mutig genug, mich hinauszuwagen und dem Sturm zu trotzen.
    ​Man konnte noch an den Klippen entlangwandern und den beeindruckenden Anblick der Wellen genießen, die hoch gegen die Küste peitschten. Am Abend und bis in die Nacht hinein nahmen der Wind und die Brandung stetig zu – so sehr, dass wir zum ersten Mal sahen, wie die Gischt über den Strand bis zur Straße vordrang. Etwa 30 Meter vor unserem Wohnmobil stand die lokale Umkehrosmoseanlage. Die Straße dazwischen hatte eine leichte Senke, was uns glauben ließ, dass das Wasser uns nicht so leicht erreichen würde, sollte es den Strand überspülen. Das dachten wir zumindest.
    ​Gegen 02:00 Uhr gingen wir schlafen, nachdem wir die Lage genau beobachtet hatten. Wir standen an einem sehr geschützten Ort, der an drei Seiten von Mauern umgeben war. Wir konnten zwar das Heulen des Windes und das Rauschen des Meeres gegen die Promenade hören, aber unser Wohnmobil bebte nicht ein bisschen.
    ​Am nächsten Morgen war der Blick aus dem Frontfenster ein Schock. Das Meer war über die Ufer getreten und auf die Straße gespült. Mülltonnen und ihr Inhalt waren überall verstreut; Felsen, Sand und große Steine lagen vor dem Haupttor des Wasserwerks. Ich lief hinunter zu unserem früheren Parkplatz, und die Zerstörung machte uns fassungslos. Die Stelle, an der unsere Nachbarin Mildred gestanden hatte, war mit massiven Steinen übersät. Auch unser alter Platz war völlig unzugänglich und von Geröll bedeckt.
    ​Auf dem Rückweg wurde ich von der Brandung erwischt, die meterhoch von der Promenade empor spritzte; das Wasser kam so schnell, dass es kein Entkommen gab. Den Rest des Tages verbrachten wir in unserem warmen, gemütlichen Wohnmobil, während der Sturm weiter an Kraft gewann. Am späten Abend erreichte das Meer mehrfach unser Fahrzeug. An ein Wegfahren war nicht mehr zu denken – eingekesselt von Steinen und bei diesem extremen Wind saßen wir fest.
    ​Gegen 18:00 Uhr gab der Flutlichtstrahler am Strand mit einem lauten Knall und einem Blitz den Geist auf. Den Rest der Nacht verbrachten wir mit einem unguten Gefühl in der Dunkelheit, während nun auch noch Donner, Blitze und, leichter Regen einsetzten.
    ​Diesen Mittwochmorgen wurde ich von Peppi und Cleo geweckt, die anschlugen, weil sich draußen Leute lautstark unterhielten. Dann hörten wir das Geräusch einer Radlader , der die Trümmer wegräumte. Bei meiner Gassirunde sah ich das ganze Ausmaß: Die Zerstörung war schrecklich. Wo einst Stufen die Promenade verbanden, klaffte ein riesiges Loch. Parkbänke waren aus ihren Verankerungen gerissen, Betonblumenkästen zertrümmert und über das ganze Areal verteilt. Im Asphalt des Parkplatzes klafften gewaltige Löcher. Die Menge an angespülten Steinen hatte sich über Nacht verdoppelt.
    ​Auf dem Rückweg traf ich einen Herrn, der die Schäden begutachtete. Er stellte sich als der örtliche Bürgermeister vor und sagte mir, dies sei der schlimmste Sturm seit fünfzig Jahren gewesen. Connie fand später heraus, was passiert war: Malta und Gozo wurden von zwei Systemen getroffen – den Ausläufern von Zyklon Harry und einem V-förmigen Sturmtief aus Tunesien, das Sturmböen der Stärke 8 brachte.
    ​Wie ich eingangs sagte: Wir haben es geschafft. Und dafür sind wir sehr dankbar.
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  • "We were made for times like this"

    January 20 in Malta ⋅ 🌧 14 °C

    Deutsche Übersetzung siehe unten 👇🏼

    The following text is a letter from Clarissa Pinkola Estès to young activists.

    My friends, do not lose heart. We were made for these times. I have heard from so many recently who are deeply and properly bewildered. They are concerned about the state of affairs in our world now. Ours is a time of almost daily astonishment and often righteous rage over the latest degradations of what matters most to civilized, visionary people.

    You are right in your assessments. The lustre and hubris some have aspired to while endorsing acts so heinous against children, elders, everyday people, the poor, the unguarded, the helpless, is breathtaking. Yet, I urge you, ask you, gentle you, to please not spend your spirit dry by bewailing these difficult times. Especially do not lose hope. Most particularly because, the fact is that we were made for these times. Yes. For years, we have been learning, practicing, been in training for and just waiting to meet on this exact plain of engagement.

    I grew up on the Great Lakes and recognize a seaworthy vessel when I see one. Regarding awakened souls, there have never been more able vessels in the waters than there are right now across the world. And they are fully provisioned and able to signal one another as never before in the history of humankind.

    Look out over the prow; there are millions of boats of righteous souls on the waters with you. Even though your veneers may shiver from every wave in this stormy roil, I assure you that the long timbers composing your prow and rudder come from a greater forest. That long-grained lumber is known to withstand storms, to hold together, to hold its own, and to advance, regardless.

    In any dark time, there is a tendency to veer toward fainting over how much is wrong or unmended in the world. Do not focus on that. There is a tendency, too, to fall into being weakened by dwelling on what is outside your reach, by what cannot yet be. Do not focus there. That is spending the wind without raising the sails.

    We are needed, that is all we can know. And though we meet resistance, we more so will meet great souls who will hail us, love us and guide us, and we will know them when they appear. Didn't you say you were a believer? Didn't you say you pledged to listen to a voice greater? Didn't you ask for grace? Don't you remember that to be in grace means to submit to the voice greater?

    Ours is not the task of fixing the entire world all at once, but of stretching out to mend the part of the world that is within our reach. Any small, calm thing that one soul can do to help another soul, to assist some portion of this poor suffering world, will help immensely. It is not given to us to know which acts or by whom, will cause the critical mass to tip toward an enduring good.

    What is needed for dramatic change is an accumulation of acts, adding, adding to, adding more, continuing. We know that it does not take everyone on Earth to bring justice and peace, but only a small, determined group who will not give up during the first, second, or hundredth gale.

    One of the most calming and powerful actions you can do to intervene in a stormy world is to stand up and show your soul. Soul on deck shines like gold in dark times. The light of the soul throws sparks, can send up flares, builds signal fires, causes proper matters to catch fire. To display the lantern of soul in shadowy times like these - to be fierce and to show mercy toward others; both are acts of immense bravery and greatest necessity.

    Struggling souls catch light from other souls who are fully lit and willing to show it. If you would help to calm the tumult, this is one of the strongest things you can do.

    There will always be times when you feel discouraged. I too have felt despair many times in my life, but I do not keep a chair for it. I will not entertain it. It is not allowed to eat from my plate.

    The reason is this: In my uttermost bones I know something, as do you. It is that there can be no despair when you remember why you came to Earth, who you serve, and who sent you here. The good words we say and the good deeds we do are not ours. They are the words and deeds of the One who brought us here. In that spirit, I hope you will write this on your wall: When a great ship is in harbor and moored, it is safe, there can be no doubt. But that is not what great ships are built for.

    https://www.dailygood.org/story/1538/do-not-los… (long version)

    Der folgende Text ist ein Brief von Clarissa Pinkola Estès an junge Aktivisten.
    Wir wurden für diese Zeiten gemacht
    Meine Freunde, verliert nicht den Mut. Wir wurden für diese Zeiten gemacht. Ich habe in letzter Zeit von so vielen gehört, die zutiefst und völlig zurecht fassungslos sind. Sie sind besorgt über den Zustand unserer Welt. Wir leben in einer Zeit fast täglichen Staunens und oft gerechten Zorns über die neuesten Herabwürdigungen dessen, was zivilisierten, weitsichtigen Menschen am wichtigsten ist.
    Ihr habt recht mit eurer Einschätzung. Der Glanz und die Hybris, nach denen manche streben, während sie Taten gutheißen, die so abscheulich gegenüber Kindern, Älteren, ganz normalen Menschen, den Armen, den Schutzlosen und Hilflosen sind, ist atemberaubend. Dennoch dränge ich euch, bitte ich euch, beschwöre ich euch sanft: Verbraucht euren Geist nicht damit, diese schwierigen Zeiten zu beklagen. Verliert vor allem nicht die Hoffnung. Besonders deshalb, weil wir tatsächlich für diese Zeiten gemacht wurden. Ja. Jahrelang haben wir gelernt, geübt, trainiert und nur darauf gewartet, uns genau auf dieser Ebene der Auseinandersetzung zu begegnen.
    Ich bin an den Großen Seen aufgewachsen und erkenne ein seetüchtiges Schiff, wenn ich eines sehe. Was erwachte Seelen betrifft, so gab es noch nie fähigere Schiffe in den Gewässern der Welt als jetzt. Und sie sind voll ausgestattet und in der Lage, einander Signale zu geben, wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit.
    Schaut über den Bug hinaus; es sind Millionen Boote rechtschaffener Seelen mit euch auf dem Wasser. Auch wenn eure Fassade bei jeder Welle in diesem stürmischen Aufruhr zittern mag, versichere ich euch, dass das langfaserige Holz, aus dem euer Bug und euer Ruder bestehen, aus einem größeren Wald stammt. Dieses Holz ist dafür bekannt, Stürmen standzuhalten, zusammenzuhalten, sich zu behaupten und trotzdem voranzukommen.
    In jeder dunklen Zeit gibt es die Tendenz, in Ohnmacht zu fallen angesichts dessen, wie viel in der Welt falsch oder ungelöst ist. Konzentriert euch nicht darauf. Es gibt auch die Tendenz, sich schwächen zu lassen, indem man bei dem verweilt, was außerhalb der eigenen Reichweite liegt, was noch nicht sein kann. Konzentriert euch nicht dorthin. Das hieße, den Wind zu verschwenden, ohne die Segel zu setzen.
    Wir werden gebraucht, das ist alles, was wir wissen können. Und obwohl wir auf Widerstand stoßen werden, werden wir umso mehr großen Seelen begegnen, die uns grüßen, uns lieben und uns führen werden – und wir werden sie erkennen, wenn sie erscheinen. Hast du nicht gesagt, du seist ein Gläubiger? Hast du nicht gesagt, du hättest gelobt, auf eine größere Stimme zu hören? Hast du nicht um Gnade gebeten? Erinnerst du dich nicht, dass in der Gnade zu sein bedeutet, sich der größeren Stimme zu fügen?
    Es ist nicht unsere Aufgabe, die ganze Welt auf einmal zu heilen, sondern den Teil der Welt zu flicken, der in unserer Reichweite liegt. Jede kleine, friedliche Tat, die eine Seele tun kann, um einer anderen Seele zu helfen, um einem Teil dieser armen, leidenden Welt beizustehen, wird unermesslich helfen. Es ist uns nicht gegeben zu wissen, welche Taten von wem dazu führen werden, dass die kritische Masse zugunsten eines dauerhaften Guten kippt.
    Was es für einen dramatischen Wandel braucht, ist eine Ansammlung von Taten – hinzufügen, ergänzen, weitergeben, weitermachen. Wir wissen, dass es nicht jeden Menschen auf der Erde braucht, um Gerechtigkeit und Frieden zu bringen, sondern nur eine kleine, entschlossene Gruppe, die beim ersten, zweiten oder hundertsten Sturm nicht aufgibt.
    Eine der beruhigendsten und kraftvollsten Handlungen, die du tun kannst, um in einer stürmischen Welt einzugreifen, ist aufzustehen und deine Seele zu zeigen. Die Seele an Deck glänzt in dunklen Zeiten wie Gold. Das Licht der Seele schlägt Funken, kann Leuchtraketen aufsteigen lassen, Signalfeuer entfachen und bewirken, dass die richtigen Dinge Feuer fangen. Die Laterne der Seele in schattenhaften Zeiten wie diesen zu zeigen – entschlossen zu sein und anderen gegenüber Barmherzigkeit zu zeigen; beides sind Taten von unermesslicher Tapferkeit und größter Notwendigkeit.
    Ringende Seelen fangen Licht von anderen Seelen auf, die hell leuchten und bereit sind, es zu zeigen. Wenn du helfen willst, den Tumult zu beruhigen, ist dies eines der stärksten Dinge, die du tun kannst.
    Es wird immer Zeiten geben, in denen du dich entmutigt fühlst. Auch ich habe in meinem Leben oft Verzweiflung gespürt, aber ich halte keinen Stuhl für sie bereit. Ich bewirte sie nicht. Es ist ihr nicht erlaubt, von meinem Teller zu essen.
    Der Grund ist dieser: In meinem tiefsten Inneren weiß ich etwas, genau wie du. Es kann keine Verzweiflung geben, wenn du dich daran erinnerst, warum du auf die Erde gekommen bist, wem du dienst und wer dich hierher gesandt hat. Die guten Worte, die wir sagen, und die guten Taten, die wir tun, gehören nicht uns. Es sind die Worte und Taten Desjenigen, der uns hierher gebracht hat. In diesem Geist hoffe ich, dass du dies an deine Wand schreibst: Wenn ein großes Schiff im Hafen festgemacht ist, ist es sicher, daran besteht kein Zweifel. Aber dafür sind große Schiffe nicht gebaut.
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  • Stormy days ahead.

    January 19 in Malta ⋅ 🌬 15 °C

    Deutscher Text unten;

    ​Today is Monday the 19th. Yesterday, Sunday, we woke up to brilliant weather; the temperature was around 17°C, but it felt much warmer in the sun despite a slight breeze. Amanda, one of the permanent campers here, had warned us on Friday that a storm was approaching and suggested we consider moving out of the area.
    ​Our other neighbor, Mildred, had already packed up and left by this morning. During the afternoon, we could feel the weather changing as the sea and wind slowly picked up. At around 16:00, I decided it was time to move further inland. We were originally only 10 meters from the shoreline, so we moved to the spot where Mildred had been parked. We wanted to stay just long enough to watch the storm develop before deciding where to spend the night.
    ​Shortly after settling into our new position, a local couple pulled up in their car. The woman advised us to move even further up. She explained that during previous storms, the seawater would surge inland through the boat slipway right where we had just been standing. That was why Mildred had left. The couple had come to check on their own boat.
    ​With the forecast predicting wind forces of 9 to 10, they kindly pointed out a spot on a slope next to a building along the road leading to the parking area. The view from there—overlooking the beach and the sea—would have been perfect, but even with the front of the camper up on wedges, it didn't feel right. We decided to abandon that spot and head down to the public toilets. It’s a sheltered area with a wall to our left (the sea side) and the building to our right. Technically, we are in a blue badge zone—a choice between facing the storm or facing a fine.
    ​There has been no rain yet, but the forecast for the next two days calls for clouds, heavy wind, and rain. It looks like we’ll be spending some quality time in our warm and cozy camper.

    Heute ist Montag, der 19. Gestern am Sonntag sind wir bei herrlichem Wetter aufgewacht. Die Temperatur lag bei etwa 17 Grad, fühlte sich aber in der Sonne trotz einer leichten Brise viel wärmer an. Amanda, eine der Dauercamperinnen hier, hatte uns schon am Freitag gewarnt, dass ein Sturm aufzieht und wir lieber wegfahren sollten.
    ​Unsere andere Nachbarin, Mildred, hatte bereits heute Morgen zusammengepackt und den Platz verlassen. Im Laufe des Nachmittags konnten wir beobachten, wie sich das Wetter veränderte; die See wurde rauer und der Wind nahm stetig zu. Gegen 16:00 Uhr entschied ich, dass es Zeit war, weiter ins Landesinnere zu rücken. Wir standen ursprünglich nur etwa 10 Meter von der Uferlinie entfernt und zogen zunächst dorthin um, wo Mildred gestanden hatte. Wir wollten eigentlich nur die Entwicklung des Sturms beobachten, bevor wir uns für einen endgültigen Stellplatz für die Nacht entschieden.
    ​Gerade als wir uns auf der neuen Position eingerichtet hatten, hielt ein Wagen mit Einheimischen neben uns. Die Beifahrerin riet uns dringend, noch weiter nach oben zu fahren. Sie erklärte, dass bei früheren Stürmen das Meerwasser genau über die Bootsrampe – also dort, wo wir gerade noch gestanden hatten – ungehindert ins Landesinnere drückt. Deshalb war Mildred also abgereist. Das Paar war gekommen, um nach ihrem eigenen Boot zu sehen.
    ​Da die Vorhersage Windstärken von 9 bis 10 ankündigte, zeigten sie uns freundlicherweise eine Stelle am Rand der Zufahrtsstraße zum Parkplatz, direkt neben einem Gebäude. Die Aussicht von dort oben am Hang über den Strand und das Meer wäre perfekt gewesen, aber selbst mit Auffahrkeilen unter den Vorderreifen fühlte es sich einfach nicht sicher an. Also verließen wir auch diesen Platz und fuhren hinunter zu den öffentlichen Toiletten. Das ist ein abgeschirmter Bereich mit einer Mauer zu unserer Linken (der Seeseite) und dem Toilettengebäude zu unserer Rechten. Eigentlich stehen wir hier auf einem Behindertenparkplatz – wir haben also die Wahl zwischen dem Sturm oder einem Bußgeld.
    ​Bisher hat es noch nicht geregnet, aber für die nächsten zwei Tage sind Wolken, Sturm und viel Regen vorhergesagt. Es sieht ganz danach aus, als würden wir viel Zeit in unserem warmen, gemütlichen Camper verbringen.
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  • At the end, it's all there is ...

    January 17 in Malta ⋅ 🌙 15 °C

    English Text below 👇🏼

    Heute möchte ich euch von einem ganz besonderen Erlebnis am Samstagabend erzählen. Luise, die wir vor Kurzem hier kennengelernt haben, hatte mir einen Link zu einer Abendveranstaltung mit Lagerfeuer und veganem Essen in einem Permakulturgarten geschickt.
    Alles Themen, die mich interessieren. Rupert wollte lieber mit den Hunden zu Hause bleiben. Er war so lieb, mich zu dem Garten in Nadur zu fahren. Ich steige bei der angegebenen Adresse aus und befinde mich in einer kurzen Straße zwischen Häusern. Kein Garten weit und breit. Gerade ist noch Amanda, die permanent an unserem Strand wohnt und mit der ich mich angefreundet habe, mit ihrem Fahrrad vorbeigefahren. Sie gehört auch zu dieser Garten-Community. Jetzt ist sie in der Dunkelheit zwischen den Häusern verschwunden.
    Ich gehe in die Richtung, in der ich sie zuletzt gesehen habe. Der schmale Weg endet in einer Sackgasse. Ich laufe zurück und entdecke an einer Mauer ein unscheinbares Schild mit der Aufschrift „Thrive Garden“. Ein schmaler Pfad führt mich zwischen Häuserwänden zu einem offenen Gelände, wo mir Amanda schon entgegenkommt. Sie führt mich über verschlungene Wege durch den Garten Richtung Feuerstelle, von wo schon Musik zu hören ist. Wir halten an einem Gartenhaus, wo ich sehr freundlich von einem jungen Paar mit einem Baby begrüßt werde. Eine Frau kommt dazu und fragt mich nach meinem Namen, um ihn auf der Anmeldeliste abzuhaken. Ich habe mich nämlich angemeldet und meinen Eintritt schon online bezahlt.
    Meine Augen haben sich inzwischen an die dunkle Umgebung gewöhnt und ich nehme jetzt vor mir eine größere Gruppe von Menschen wahr, die um ein Lagerfeuer herumsitzen bzw. stehen. Mein Herz klopft, ich bin aufgeregt. Ich bin es nicht gewohnt, in einer mir fremden Umgebung unter fremden Menschen zu sein. Direkt am Feuer ist zwischen zwei jungen Leuten noch ein Platz auf einer sehr niedrigen Bank frei. Ich frage, ob ich mich dazusetzen darf, was leichter gesagt ist als getan. Schon beim Hinsetzen denke ich daran, ob ich wohl später wieder hochkomme. Ich schiebe den Gedanken beiseite und blicke erst einmal in die Runde.
    Überwiegend junge Gesichter, Frauen, Männer und ein paar Kinder. Drei Menschen präsentieren Swing-Musik – mit Gesang, Gitarre und Trommel. Der junge Mann links von mir füttert das Feuer mit Zweigen aus einem Reisighaufen. Die beiden Mädels rechts von mir unterhalten sich und lachen leise. Dem Feuer gegenüber spielt ein kleines Mädchen am Boden mit einem Auto. Ich fühle mich an die Hippies der 60er erinnert, zu denen ich damals so gerne gehört hätte. Dafür war meine Zeit damals wohl noch nicht reif. Vielleicht jetzt ...
    Es wird den ganzen Abend gesungen. Ich kenne zwei Titel davon: „This little light of mine“ und „Dream a little dream of me“. Die anderen Lieder sind eher Mantras mit vielen Wiederholungen, in die ich mich ganz gut hineinfinde. Immer wieder höre ich Rufe nach „Kolibri! Kolibri!“, was ich aber nicht einordnen kann. Irgendwann wird heißer Chai verteilt, ein wenig süß durch die Hafermilch. Ein paar Menschen haben ihre eigenen Instrumente mitgebracht, Gitarren und kleine Trommeln. Einige von ihnen begleiten die Teepause mit einer kleinen Jam-Session.
    Ein junger indischer Mann wird ans Mikrofon geleitet. Es ist Jaydip, der „Climate Walker“. Ich erkenne ihn sofort, weil ich schon von ihm und seiner Mission gelesen habe. Er läuft zu Fuß von Malta nach Indien und sammelt unterwegs Müll auf. Informationen findet ihr online. Jaydip spricht kurz zu uns und stellt sein Projekt vor. Jeder kann ihn ein Stück auf seinem Weg begleiten. Er wird morgen auch an unserem Hondoq Beach erwartet.
    Wir singen etwa eine weitere Stunde. Es gibt Essen! Mittlerweile habe ich mich zu Jaydip gesetzt und bin mit ihm in ein Gespräch eingetaucht. Er möchte sich morgen, wenn er in Hondoq ankommt, unser Wohnmobil von innen anschauen. Jaydip versorgt uns beide mit einer Schale warmer Kartoffelsuppe mit Zutaten aus dem Garten. Mhm! 😋 Die Sängerin, die uns durch den Abend leitet, liest ein Gedicht von Clarissa Pinkola Estés vor. Der Titel ist „We were made for these times“. Obwohl ich nicht alles verstehe, berührt mich der Text sehr. Ich werde ihn als extra Footprint mit euch teilen.
    Es ist mir übrigens gelungen, von der niedrigen Bank aufzustehen – zugegebenermaßen mit Unterstützung einer hinter mir sitzenden Frau, mit der ich auch ins Gespräch komme. Die Situation ist überhaupt nicht peinlich. Irgendwie bin ich hier von selbstverständlicher Fürsorge umgeben. Auf dem Weg zum Plumpsklo treffe ich Amanda. Sie hat ein besonderes, zartes goldenes Schmuckstück um ihre Stirn gebunden. Auf der Fahrt hierher haben wir ihre Trommel im Wohnmobil mitgenommen. Deshalb vermute ich, dass sie etwas vortragen möchte. Ich frage sie danach, und sie zögert; sie weiß nicht, ob sie genug Energie dafür hat.
    Kaum dass ich wieder am Feuer angekommen bin, sehe ich Amanda zum Mikrofon gehen. Sie erzählt, wie sie zu dem Namen „Kolibri“ gekommen ist. Sie ist also Kolibri! Sie singt für uns das Lied dazu, auf Englisch und auf Maltesisch, unterbrochen von kleinen lustigen Kommentaren und ihrem kehligen Lachen, das ich am Strand schon oft gehört habe. Ein wunderbarer Mensch. Eine Schamanin. Meine Freundin. Der Abend endet mit einem Lied, das anscheinend immer zum Schluss gesungen wird: „In the end, it's all there is: someone to love and somewhere to live.“

    Today I want to tell you about a very special experience from Saturday evening. Luise, whom we met here recently, had sent me a link to an evening event with a bonfire and vegan food in a permaculture garden.
    All topics that interest me deeply. Rupert preferred to stay home with the dogs, so he was kind enough to drive me to the garden in Nadur. I get out at the given address and find myself in a short street between houses. No garden in sight. Just then, Amanda—who lives permanently at our beach and whom I’ve become friends with—cycles past. She is also part of this garden community. Now she has vanished into the darkness between the houses.
    I walk in the direction where I last saw her. The narrow path ends in a dead end. I turn back and discover an inconspicuous sign on a wall that says "Thrive Garden." A narrow path leads me between house walls to an open area, where Amanda is already coming toward me. She leads me through winding paths in the garden toward a fire pit, where music can already be heard. We stop at a garden house, and I am warmly welcomed by a young couple with a baby. A woman approaches and asks for my name to check it off the registration list. I had registered and paid the admission online beforehand.
    By now, my eyes have adjusted to the dark surroundings, and I notice a large group of people sitting or standing around a bonfire. My heart is racing; I’m excited. I’m not used to being in a strange environment among people I don't know. Right by the fire, there is still a spot on a very low bench between two young people. I ask if I can sit down, which is easier said than done. Even as I sit, I wonder if I’ll be able to get back up later. I push the thought aside and take a look around.
    Mostly young faces—women, men, and a few children. Three people are performing swing music with vocals, guitar, and drums. The young man to my left feeds the fire with branches from a pile of brushwood. The two girls to my right are chatting and laughing softly. Opposite the fire, a little girl is playing on the ground with a toy car. I feel reminded of the hippies of the 60s, a movement I would have loved to belong to back then. But I suppose my time wasn't ripe for it yet. Maybe now ...
    There is singing throughout the entire evening. I recognize two of the titles: "This Little Light of Mine" and "Dream a Little Dream of Me." The other songs are more like mantras with many repetitions, which I find quite easy to get into. Again and again, I hear calls for "Kolibri! Kolibri!", but I can’t quite place it. At some point, hot chai is handed out, slightly sweetened by oat milk. Some people have brought their own instruments—guitars and small drums. Some of them accompany the tea break with a little jam session.
    A young Indian man is led to the microphone. It is Jaydip, the "Climate Walker." I recognize him immediately because I’ve already read about him and his mission. He is walking from Malta to India, picking up trash along the way. You can find more information online. Jaydip speaks briefly to us and introduces his project. Anyone can join him for a stretch of his journey. He is also expected at our Hondoq Beach tomorrow.
    We sing for about another hour. Then, there’s food! By now, I’ve sat down next to Jaydip and become immersed in conversation with him. He wants to see the inside of our motorhome when he arrives at Hondoq tomorrow. Jaydip provides us both with a bowl of warm potato soup made with ingredients from the garden. Yum! 😋 The singer leading us through the evening reads a poem by Clarissa Pinkola Estés. The title is "We Were Made for These Times." Although I don’t understand everything, the text touches me deeply. I will share it with you as a separate footprint.
    By the way, I did manage to get up from that low bench—admittedly with the help of a woman sitting behind me, with whom I also struck up a conversation. The situation wasn't embarrassing at all. Somehow, I’m surrounded by a natural sense of care here. On the way to the outhouse, I run into Amanda. She has a delicate, golden piece of jewelry tied around her forehead. On the drive here, we had brought her drum in the motorhome. So, I suspect she wants to perform something. I ask her about it, and she hesitates, not sure if she has enough energy.
    Hardly have I returned to the fire when I see Amanda heading to the microphone. She tells the story of how she got the name "Kolibri" (Hummingbird). So, she is Kolibri! She sings the song about it for us, in English and Maltese, interspersed with little funny comments and her throaty laugh that I’ve heard so often at the beach. A wonderful human being. A shaman. My friend. The evening ends with a song that is apparently always sung at the end: "In the end, it's all there is: someone to love and somewhere to live."
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  • Nicht verzagen, Dieter fragen

    January 10 in Malta ⋅ 🌬 14 °C

    English text below 👇🏼

    Hallo ihr Lieben, da bin ich wieder! In den vergangenen zwei Wochen war ich ziemlich mit mir selbst und einer Schmerzattacke beschäftigt. Diese habe ich zum Anlass genommen, mich noch mal intensiv mit meiner Fibromyalgie auseinanderzusetzen. Damit will ich euch aber jetzt nicht langweilen 😄 lieber erzähle ich euch, was im Moment hier so los ist.
    Vor ein paar Tagen mussten wir eine neue Aufbaubatterie, die unsere Wasserpumpe, Heizung und Beleuchtung speist, einbauen lassen. Sie war mittlerweile so schwach, dass wir jeden Tag ein Stück fahren oder den Motor im Stand laufen lassen mussten. In Victoria, der Hauptstadt, fanden wir eine Werkstatt, die zufällig genau die richtige Batterie auf Lager hatte. Sie war schnell eingebaut, und wir fuhren glücklich zu unserem Strand zurück. Die Freude hielt nicht lange an. Es stellte sich schnell heraus, dass jetzt die Wasserpumpe und das Heizungsgebläse gar nicht mehr funktionierten.
    Wer schon mal versucht hat, sich ohne fließendes Wasser die Hände zu waschen, weiß, wie „lustig“ das ist. Du kannst dir literweise Wasser über die Hände gießen und trotzdem klebt immer noch Seife dran. Und ohne Heizung ist es im Wohnmobil bei 13 Grad auch nicht gerade gemütlich 😨🧥🧣🧤 Diesmal fanden wir keine Werkstatt, die uns bei diesem Problem helfen wollte. Dann kam ich auf die geniale Idee, meinen Bruder Dieter anzurufen, der auch ein Wohnmobil besitzt und sich mit Technik gut auskennt. Gesagt – getan! Er kam sofort auf die Sicherungen zu sprechen, die Rupert bereits inspiziert und als offensichtlich intakt diagnostiziert hatte. Dieter sprach sich dafür aus, alle Sicherungen radikal durch neue zu ersetzen. Also fuhren wir wieder nach Victoria, wo wir sowieso beim wunderbaren Lidl unseren Kühlschrank auffüllen wollten. Direkt nebenan ist eine Tankstelle mit Werkstatt, wo wir für 2,50 € einen Satz Sicherungen kauften. Und was soll ich sagen: Dieter hatte voll ins Schwarze getroffen. Wasser läuft, Heizung heizt!
    Danke, danke, danke 🙏🏼🥰 Jetzt ist unser Camperleben wieder schön ☺️

    Hey everyone, I’m back! For the past two weeks, I’ve been pretty wrapped up in dealing with a pain flare-up. I took it as an opportunity to really dive deep into managing my fibromyalgia again. But I won’t bore you with the details 😄 I’d much rather tell you what’s been happening here lately!
    A few days ago, we had to replace our leisure battery, which powers our water pump, heating, and lights. It had gotten so weak that we had to drive a bit every day or leave the engine idling just to keep things running. In Victoria, the capital, we found a workshop that actually had the exact battery we needed in stock. It was installed in no time, and we headed back to our beach, happy as clams.
    Well, the joy didn't last long. We quickly realized that now the water pump and the heater fan weren't working at all. If you’ve ever tried washing your hands without running water, you know how "fun" that is. You can pour liters of water over your hands, and the soap still sticks to you! And at 13 degrees (55°F), a camper without heating isn't exactly cozy 😨🧥🧣🧤
    This time, we couldn't find a workshop willing to help us with the issue. Then I had the brilliant idea to call my brother Dieter, who also owns a camper and is quite the tech whiz. No sooner said than done! He immediately brought up the fuses—which Rupert had already inspected and diagnosed as "obviously fine." Dieter suggested replacing all the fuses anyway, just to be safe. So, we drove back to Victoria (where we needed to restock the fridge at the wonderful Lidl anyway). Right next door is a gas station with a workshop where we bought a set of fuses for €2.50. And what can I say? Dieter hit the nail on the head. The water is running, and the heater is heating!
    Thank you, thank you, thank you 🙏🏼🥰 Van life is beautiful again! ☺️
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  • Shipwrecks & Fougasses

    January 8 in Malta ⋅ 🌬 13 °C

    Deutscher Text unten ⬇️

    Today, we are in a coastal area renowned for its fantastic diving opportunities. Off the coast of Xatt l-Aħmar, three shipwrecks lie on the seabed. Another local attraction is a Fougasse. Now, you might ask: "What is a Fougasse?" Well, if you ask Google, it might tell you it’s a pizza-like bread made with olives, bacon, and Mediterranean herbs.
    ​However, the Fougasse you see here is a relic from the 18th century. It was introduced by the Knights of St. John as a coastal defense to prevent foreign ships from invading the island. These weapons were carved directly into the limestone rock near the shoreline.
    ​They consist of a large, conical shaft angled at 45 degrees. The mouth is approximately 2.13 meters wide, reaching a depth of 4.5 meters, with a base diameter of around 1.5 meters. Below that sits the powder chamber, measuring roughly 0.76 meters in diameter. A fuse was led from the powder chamber to the top of the shaft to be ignited. The shaft was then filled with large rocks at the bottom and smaller stones on top. It was quite possibly one of the first "weapons of mass destruction." This specific Fougasse was rediscovered in 2005 and was one of about 14 situated around the island.

    ​Heute befinden wir uns in einem Küstengebiet, das für seine fantastischen Tauchmöglichkeiten bekannt ist. Vor der Küste von Xatt l-Aħmar liegen drei Schiffswracks auf dem Meeresgrund. Eine weitere Attraktion hier ist eine sogenannte Fougasse. "Was ist eine Fougasse?", werdet ihr auch nun fragen. Nun, wenn man Google fragt, bekommt man die Antwort, dass es sich um ein pizzaähnliches Brot mit Oliven, Speck und mediterranen Kräutern handelt.
    ​Die Fougasse, die ihr hier sehen könnt, ist jedoch ein Relikt aus dem 18. Jahrhundert. Sie wurde vom Johanniterorden (den Rittern von Malta) als Küstenverteidigung eingeführt, um fremde Schiffe an der Invasion der Insel zu hindern. Diese Vorrichtungen wurden direkt in den Kalksteinfelsen nahe der Küstenlinie gehauen.
    ​Es handelt sich um einen großen, kegelförmigen Schacht in einem 45-Grad-Winkel. Die Öffnung ist etwa 2,13 m breit und reicht bis in eine Tiefe von 4,5 m, wobei der Bodendurchmesser etwa 1,5 m beträgt. Darunter befand sich die Pulverkammer mit einem Durchmesser von etwa 0,76 m.
    Eine Zündschnur wurde von der Pulverkammer bis zur Oberseite des Schachts geführt, um sie dort zu entzünden. Der Schacht wurde dann unten mit großen Felsen und darüber mit Steinen gefüllt.
    Es war womöglich eine der ersten„ Massenvernichtungswaffen".
    Diese Fougasse wurde 2005 wiederentdeckt und war eine von etwa 14 solcher Anlagen, die über die gesamte Insel verteilt waren
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  • Washing day

    January 5 in Malta ⋅ 🌬 18 °C

    Für Deutschen Text, siehe unten;
    ​Yesterday morning we left Dwejra Bay, which is near the town of San Lawrenz, where we had spent the past three days. The bay area and coastline, with its fantastical hiking routes, were such a joyous experience that I purposely decided not to take any photos on my last outing so as to enjoy more of the scenery.
    ​We needed to get some washing done, so we set a course northwards, then down the eastern side of the island towards the town of Marsalforn. I must say, the driving experience here on Gozo, and in Malta in general, is very challenging. Many of the towns and villages have narrow roads; what with oncoming traffic and the balconies on the houses on either side of the road, it requires a lot of concentration and patience. In many places, the roads are also in very bad condition—not just potholes, but generally badly maintained. This means that with our camper, I’m forced to drive no more than 10 to 15 km/h. Not to forget, in a lot of places there are speed bumps, also known as 'sleeping policemen.'
    ​Once we had completed our washing, we decided to do a bit of sightseeing overland on the way to our next overnight stop, back at Ramla Bay. Today we’re just resting up and taking a day off at the beach.

    ​Todays greetings go to Emma in the U.K. with best wishes for a speedy recovery.

    ​Gestern Morgen haben wir die Bucht von Dwejra verlassen, die in der Nähe von San Lawrenz liegt, wo wir die letzten drei Tage verbracht hatten. Die Gegend um die Bucht und die Küstenlinie mit ihren fantastischen Wanderwegen waren ein so schönes Erlebnis, dass ich bei meinem letzten Ausflug bewusst darauf verzichtet habe, Fotos zu machen, um die Landschaft einfach mehr zu genießen.
    ​Da wir Wäsche waschen mussten, nahmen wir Kurs Richtung Norden und fuhren dann an der Ostseite der Insel hinunter in Richtung Marsalforn. Ich muss schon sagen: Das Autofahren hier auf Gozo und generell auf Malta ist eine echte Herausforderung. Viele Städte und Dörfer haben enge Straßen; der Gegenverkehr und die Balkone der Häuser auf beiden Straßenseiten erfordern jede Menge Konzentration und Geduld. Zudem sind die Straßen an vielen Stellen in einem sehr schlechten Zustand – nicht nur Schlaglöcher, sondern insgesamt schlecht instand gehalten. Das bedeutet, dass ich mit unserem Camper gezwungen bin, nicht schneller als 10 bis 15 km/h zu fahren. Nicht zu vergessen die vielen Bremsschwellen, die hier auch als „schlafende Polizisten“ bekannt sind.
    ​Nachdem wir die Wäsche fertig hatten, entschieden wir uns für ein wenig Sightseeing auf dem Landweg zu unserem nächsten Übernachtungsstopp, zurück an der Ramla Bay. Heute ruhen wir uns einfach aus und gönnen uns einen Tag am Strand.
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  • When sunrise kisses the mountains

    January 4 in Malta ⋅ ☁️ 18 °C

    Kennen wir uns? 👫
    Do we know each other? 👫
    Schenkt uns ein Herz 🩵🙏🏼
    Give us a heart 🩵🙏🏼
    Es bedeutet uns viel, euren Namen zu lesen.🥰
    It means the world to us to see your names. 🥰
    Das verbindet uns 🎗️
    It makes us feel closer to home 🎗️

    Deutscher Text unten 👇🏽

    Experiencing yesterday’s sunset here in the bay and last night’s breathtaking full moon with Mars tagging along inspired me to want to capture the sunrise the next morning. Since my army days, if I needed to wake up at a particular time, I would tap my head on my pillow the required number of times, and I would awake at least thirty minutes before time. It always worked, without fail.
    My anticipation of the sunrise must have been so great that I woke up in the early hours and couldn't get back to sleep. I had been lying awake for a long time, drifting in and out of sleep, when suddenly I awoke with a jolt and could see from my window that the night’s darkness had given way to the dawn’s light.
    I knew that the sunrise was due at 07:14. By the time I found my mobile, I saw it was 06:50. I had tapped seven times on my pillow. I dressed quickly and, with Peppi and Cleo, walked the three to four hundred meters up towards Dwejra Tower. It was already 07:15 by the time I found a good position to take my pictures. Because of the mountains and the low-lying clouds, I was still in time to capture the rising sun at 07:19.
    At 07:34, the rising sun finally cleared the mountains and shone in all its glory against the surrounding red skies.
    (by Rupert)

    Sonnenuntergang hier in der Bucht und der atemberaubende Vollmond letzte Nacht – mit dem Mars im Schlepptau – haben mich dazu inspiriert, heute Morgen den Sonnenaufgang einfangen zu wollen. Seit meiner Zeit beim Militär habe ich einen Trick: Wenn ich zu einer bestimmten Zeit aufstehen muss, klopfe ich so oft mit dem Kopf auf mein Kissen, wie es die Uhrzeit verlangt, und ich wache garantiert mindestens dreißig Minuten vorher auf. Es hat immer funktioniert, ohne Ausnahme.
    Die Vorfreude auf den Sonnenaufgang muss so groß gewesen sein, dass ich schon in den frühen Morgenstunden wach wurde und nicht mehr einschlafe9n konnte. Ich lag lange wach, dämmerte immer wieder weg, als ich plötzlich mit einem Schreck hochfuhr und durch das Fenster sah, dass die Dunkelheit der Nacht bereits dem ersten Morgenlicht gewichen war.
    Ich wusste, dass der Sonnenaufgang für 07:14 Uhr angekündigt war. Als ich mein Handy endlich fand, sah ich, dass es 06:50 Uhr war – ich hatte ja siebenmal auf mein Kissen geklopft. Ich zog mich schnell an und lief mit Peppi und Cleo die drei- bis vierhundert Meter hoch zum Dwejra Tower. Es war schon 07:15 Uhr, als ich eine gute Position für meine Fotos fand. Wegen der Berge und der tief hängenden Wolken war ich aber noch rechtzeitig dran, um das Aufsteigen der Sonne um 07:19 Uhr festzuhalten.
    Um 07:34 Uhr kam die Sonne schließlich ganz über die Berge und strahlte in ihrer vollen Pracht am tiefroten Himmel.
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  • Vollmond-Nacht

    Jan 3–5 in Malta ⋅ 🌬 17 °C

    English text below 👇🏼

    Bei Einbruch der Dämmerung haben sich mit der Sonne auch die zahlreichen Tagesbesucher verzogen, und nur wir stehen noch hier. Nein, stimmt nicht ganz, hin und wieder holt ein Taxi Gäste des noch geöffneten Restaurants ab. Wir haben uns eine Packung Ravioli aus dem Kühlschrank mit Pesto zubereitet. Rupert lädt mich nach dem Essen auf einen Vollmond Spaziergang ein. Die gelbe Sandsteinumgebung sieht bei diesem Licht wie eine Schneelandschaft aus und erinnert uns an die Fotos vom Schnee im Münsterland, die uns heute auf WhatsApp erreicht haben. Da fällt mir ein kurioses Ensemble ein, das ich auf dem Weg hierher gesehen habe: meterhohe rote Weihnachtsbaumkugeln inmitten eines Stiefmütterchenbeetes. Oder der Kreisverkehr um ein Blumen-Rondell mit sechs lebensgroßen trompetenden Engeln. Davon möchte ich unbedingt noch ein Foto machen, bevor sie die Engel abbauen.
    Ich habe gelesen, die Dwejra Bay ist ein "Dark Sky Heritage Site". Hier haben wir einen der besten Blicke auf die Sterne in ganz Malta, weil es kaum künstliches Licht gibt.
    Besondere Grüße an Rudi und Gabi, Manfried und Edeltraud und Karin vom Esch 🤗

    As dusk falls, the crowds have vanished along with the sun, leaving just us behind. Well, almost—every now and then, a taxi swings by to pick up guests from the restaurant that's still open. We whipped up some ravioli with pesto for dinner, and afterwards, Rupert treated me to a walk under the full moon.
    In this light, the yellow limestone looks just like a snowy landscape, reminding us of the photos from back home in Münsterland that popped up on WhatsApp today. It makes me think of that quirky sight I saw on the way here: giant red Christmas baubles sitting in a bed of pansies! Or that roundabout with six life-sized angels blowing trumpets in a bed of blooming flowers. I definitely need to snap a photo of that before they take the angels down.
    I read that Dwejra Bay is a 'Dark Sky Heritage Site.' It offers some of the best stargazing in all of Malta because there's hardly any light pollution.
    Special greetings to Rudi and Gabi, Manfried and Edeltraud, and Karin vom Esch! 🤗
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  • Dwejra Bay: Binnenmeer & Sonnenmagie

    January 2 in Malta ⋅ 🌬 16 °C

    Hallo zusammen, da bin ich wieder. Die Pause ist vorbei. Rupert und ich werden uns ab jetzt beim Schreiben abwechseln.
    Die Feiertage haben wir gut hinter uns gebracht. Ganz anders als sonst. Still. Zu Weihnachten kommt noch was.
    Heute sind wir in der Dwejra Bay bei San Lawrenz. Gerade geht die Sonne unter. Überall stehen Menschen und schauen andächtig zu. Ewiges Schauspiel, keine Inszenierung wie die andere.
    Für diesen Ort haben wir die Insel einmal von Nord nach Süd durchquert, was ungefähr 25 Minuten gedauert hat.
    Die Bucht zu beschreiben ist schon eine Herausforderung. Womit soll ich beginnen?
    Mit dem kleinen Binnenmeer, das sich durch eine Höhle im Fels mit Meerwasser speist und sich jetzt bei ansonsten tosender Brandung präsentiert wie die Unschuld vom Lande?
    Mit der grandiosen weitläufigen Hochebene oberhalb der Steilküste aus gelbem Kalkstein, wo sich karstig löchriger Untergrund mit glatt polierten Gesteinsflächen abwechselt?
    Mit dem kleinen. versteckt gelegenen, verlassenen Platz am Fuße der Felswand, über eine zufällig entdeckte, ins Gestein gehauene Treppe zu erreichen, von wo vor längerer Zeit einmal Boote über eine mittlerweile verrostete Schiene zu Wasser gelassen wurden, wovon heute noch ein paar verwitternde Tore vor in den Fels gehauenen Räumen zeugen?
    Ups, jetzt wisst ihr ja schon, wie wir den Nachmittag verbracht haben 🤭
    Und jetzt neigt sich der Sonnenuntergang seinem üblichen Schichtwechsel mit der Dämmerung zu.
    Ich verabschiede mich für heute mit besonderen Grüßen an unsere lieben Nachbarn Kleine Arndts, Dierks, Bernhard Wagstyl und Brecznys.

    Hey everyone, I’m back! The break is over, and from now on, Rupert and I will take turns with the writing.
    We’ve made it through the holidays – a bit different than usual, very quiet. More on Christmas later.
    Today, we’re at Dwejra Bay near San Lawrenz. The sun is just setting, and people are standing all around, watching in silence. It’s an eternal spectacle, and no two shows are ever the same. To get here, we crossed the entire island from North to South... which took us all of 25 minutes!
    Trying to describe this bay is a bit of a challenge. Where do I even start?
    Maybe with the little Inland Sea, fed by seawater through a cave in the rocks, looking like total 'innocence in person' while the surf outside is absolutely thundering?
    Or the magnificent, sprawling plateau above the cliffs made of yellow limestone, where craggy, holey ground alternates with smooth, polished stone?
    Or that tiny, hidden, abandoned spot at the foot of the cliff? We found it by chance via a staircase carved into the rock. Long ago, boats were launched from there on rails that are now completely rusted. Today, all that’s left are a few weathered gates in front of rooms hewn straight into the stone.
    Oops, I guess now you know exactly how we spent our afternoon! 🤭
    And now, the sunset is heading into its usual shift change with the twilight.
    I’m signing off for today with special greetings to our lovely neighbors: the Kleines Arndts, the Dierks, Bernhard Wagstyl, and the Brecznys.
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  • New Year's eve on Gozo

    Dec 28–Jan 1, 2026 in Malta ⋅ ☀️ 16 °C

    A happy new year to you all and we wish each and every one of you good health and happiness for 2026.
    We arrived at our current location four days ago, Hondoq Bay, near the small town Qala, pronounced Ala.
    We are about three kms from the ferry port and so can observe the big ferry ships coming and going. This is a very secluded area here, with a big parking area at the beginning leading to the camping spot, were there are three other permanent campers. New years eve was quiet, ideal for the dogs, apart from one of the other campers who fired off five rockets. In the distance on the horizon, we could watch a fireworks display coming from mainland Malta that lasted around ten minutes. We are parked up right by the seafront and when the sea turns rough like it is now, well, it makes you feel different. On new years day we took a three hour walk along coastline towards the harbour but for the return, we decided to take a Taxi back.
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  • Traumplatz und Herzensgrüße

    Dec 16–19, 2025 in Malta ⋅ 🌧 17 °C

    English text below 👇🏼

    Hier haben wir einen atemberaubenden, wunderschönen Platz gefunden. Ich glaube, die Bilder sprechen für sich. Deshalb verzichte ich heute mal auf einen längeren Text und schicke einfach noch ein paar besondere Grüße, nämlich an Saskia, Barbara und Tina 😘😘😘 Und an Rudi und Gabi Soest 😘😘 Und an Tristan, Hannes, Marco und Andrea 😘😘😘😘 Und an Manfried und Edeltraud 😘😘 Und wir wissen gar nicht, ob die Grüße bei allen ankommen. Aber den Versuch ist's allemal wert. Wir haben euch im Herzen 💞

    We found an absolutely breathtaking spot here. I think the pictures speak for themselves, so I’ll keep the text short today and just send out some special greetings to Saskia, Barbara, and Tina 😘😘😘 And to Rudi and Gabi Soest 😘😘 And to Tristan, Hannes, Marco, and Andrea 😘😘😘😘 And to Manfried and Edeltraud 😘😘 We’re not even sure if these messages will reach everyone, but it’s definitely worth a try. You’re all in our hearts! 💞
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  • Rabat: Parkplatz-Drama & Kutschen-Nepp

    December 15, 2025 in Malta ⋅ ☁️ 17 °C

    English text below 👇🏼

    Die Sonne macht sich heute rar und es ist windig. Ein guter Tag, die alte Hauptstadt Rabat und das angrenzende kleine Mdina zu besuchen. Die letzten vier Tage haben wir an der Nordost-Küste der Insel verbracht, und obwohl Rabat fast an der Südwest-Küste liegt, dauert die Fahrt nur 20 Minuten. Die Parksituation ist eine Herausforderung, und letztendlich landen wir auf einem kleinen Parkplatz mit einem Gefälle von um die 20%, und schlauerweise parken wir auch noch mit der Front bergab 😅 Rupert zieht mit all seiner Kraft die Handbremse an, sodass er sie später fast nicht mehr los bekommt. Er muss dazu aussteigen, und ich sitze schweißgebadet mit den Hunden in dem sich ruckartig nach vorne bewegenden Auto. Zum Glück ist das Lenkrad stark zur Bordsteinkante eingeschlagen, und ich habe vorsichtshalber einen dicken Stein vor einen Hinterreifen gelegt. Es geht gut aus. In Mdina lassen wir uns zu einer Kutschfahrt überreden, obwohl wir eigentlich ungefrühstückt hungrig sind. Der Kutscher verspricht uns eine Ausdehnung der 30minütigen Mdina-Tour auf Rabat zum selben Preis, was uns schließlich schwach macht. Die beiden Städte sind nur durch einen Parkplatz getrennt. Wir quetschen uns also mit den Hunden und unseren Rucksäcken in die kleine überdachte Kutschkabine, und das Gefährt trappelt mit uns durch die engen Gassen, in denen es von Touristen wimmelt. Nach 15 Minuten hält der Kutscher am Parkplatz vor Rabat an und erklärt die Fahrt für beendet. Wir protestieren und erinnern ihn an das Versprechen, uns auch Rabat zu zeigen. "Hier ist Rabat", sagt er, "dieser Parkplatz gehört zu Rabat". Das wollen wir uns nicht bieten lassen und weisen auf die kurze Dauer der Fahrt hin, und dass wir erwartet haben, etwas von Rabat zu sehen zu bekommen. Nach einem weiteren Versuch, sich zu rechtfertigen "dies ist nicht London, dies ist Rabat, oder?", den wir nicht akzeptieren, gibt er sich geschlagen und bringt uns ins Zentrum von Rabat, was ungefähr 10 Minuten dauert. Ich bedanke mich zum Abschied bei dem kleinen Pferd, und wir setzen uns zum Frühstücken in das nächste Straßencafé. Wie bei allen touristischen Highlights auf der Welt ist auch hier von der Ursprünglichkeit der über 3000 Jahre alten Stadt nicht mehr viel zu spüren. Und ich bin mir sehr wohl bewusst, dass wir als Touristen natürlich dazu beitragen, dass es so ist. Jedenfalls fühle ich mich hier nicht wohl, und außerdem ist es hier oben auf dem Berg ungemütlich draußen. Wir laufen noch ein wenig durch die Stadt, besuchen keine der Attraktionen, wie z.b die Katakomben, und kehren bald zum Auto zurück (siehe oben!) Der nächstgelegene Übernachtungsplatz ist der uns schon bekannte Parkplatz mit den garagenartigen Wochenend-Apartments vom 5./6. Dezember in Qawra.

    The sun is playing hide and seek today and it’s pretty windy. A perfect day to check out the old capital, Rabat, and the neighboring "Silent City" of Mdina. We spent the last four days on the northeast coast, and even though Rabat is almost on the southwest side, the drive only took about 20 minutes.
    Parking, however, was a total nightmare. We eventually ended up on a tiny lot with a 20% incline—and of course, we were "smart" enough to park nose-down 😅. Rupert pulled the handbrake with all his might, so hard he could barely release it later. He actually had to get out to do it, leaving me sitting in the van with the dogs, sweating bullets as the car jerked forward. Luckily, the wheels were turned sharply toward the curb, and I’d shoved a big rock under the back tire just in case. We survived!
    In Mdina, we let ourselves get talked into a carriage ride, even though we were starving and hadn't had breakfast yet. The driver promised to extend the usual 30-minute Mdina tour to include Rabat for the same price, which finally won us over. (The two towns are basically only separated by a parking lot). So, we squeezed into the tiny covered carriage with the dogs and our backpacks, and off we went, clattering through narrow streets swarming with tourists.
    After just 15 minutes, the driver stopped at the parking lot in front of Rabat and declared the tour over. We protested immediately, reminding him of his promise to show us Rabat too. "This is Rabat," he said, "this parking lot belongs to Rabat." We weren't having it and pointed out how short the ride was and that we expected to actually see something of the town. After he tried to justify it one more time—"This isn't London, this is Rabat, okay?"—which we didn't buy, he gave in. He drove us into the center of Rabat, which took another 10 minutes.
    I made sure to thank the little horse when we left, and we headed straight to the nearest sidewalk café for breakfast. Like many tourist hotspots around the world, there’s not much left of the original vibe of this 3,000-year-old city. And I’m well aware that as tourists, we’re part of the problem. Anyway, I didn't really feel comfortable there, and it was pretty chilly and unpleasant outside up on the hill. We walked around for a bit, skipped the main sights like the catacombs, and headed back to the car (see parking drama above!).
    Our spot for the night is the parking lot with those garage-style weekend apartments in Qawra that we already know from December 5th/6th.
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  • Moonscape Workout & Pan Pizza

    Dec 14–15, 2025 in Malta ⋅ ☀️ 17 °C

    English Text below 👇🏼

    Heute sind wir sportlich unterwegs. Das Gelände zwischen unserem Auto und dem Meer gleicht einer Mondlandschaft. Mittendrin ist ein Eisenpfosten mit Griffen einbetoniert, der sich hervorragend als Sportgerät eignet. Ich finde eine angeschwemmte Palette, die ich mit Ruperts Hilfe zu meinem Sportgerät fürs Bauchtraining umfunktioniere. Ansonsten sind ja hier draußen keine schmerzfreien Liegeflächen 🥴
    Nach dem Sport gibt's erstmal ein spätes Frühstück, und dann setze ich mich an mein Waldorflaternen Projekt. Nach einem Jahr habe ich tatsächlich die Technik wieder vergessen und muss mir ein YouTube-Video zu Hilfe nehmen. Selbst damit ist es noch fummelig, aber die erste Leuchte wird fertig. Ich schenke sie Richard und Phyllis vom Weihnachts-Mobil, die heute erstmal nach Hause zurückkehren, zum Abschied. Dann nehme ich mir die Pickzange und einen großen Sack und sammle noch ein Stündchen Müll und jede Menge Glasscherben ein. Rupert und ein kleiner Junge lassen auf dem Parkplatz ihre ferngesteuerten Autos fahren. Ein runder Tag für uns alle. Fehlt nur noch das Abendessen. Aus Wraps, Tomatensoße und gedünstetem Gemüse bereite ich uns eine Pfannen-Pizza zu. Parmesan drüber, schmeckt gar nicht schlecht.
    Ganz liebe Grüße heute besonders an Ulla Peters und Ulla Klose 💞

    Today, we're getting sporty! The terrain between our van and the sea looks like a moonscape. Right in the middle, there’s an iron pole with handles cemented in, which is just perfect to use as exercise equipment. I also find some washed-up pallet wood, which, with Rupert's help, I repurpose into my new core workout tool. I mean, there are really no comfy spots to lie down out here! 🥴
    After the workout, we have a late breakfast first. Then, I sit down to work on my Waldorf lantern project. After a whole year, I actually forgot the technique and had to use a YouTube tutorial for help. Even with the video, it’s still a bit fiddly, but the first lantern gets finished. I give it to Richard and Phyllis from the Christmas Van as a farewell gift, as they are heading back home today.
    Afterward, I grab the litter picker and a large bag and spend about an hour collecting trash and a lot of broken glass. Meanwhile, Rupert and a little boy are driving their remote-controlled cars in the parking lot. A well-rounded day for all of us! All that’s left is dinner. I make us a pan pizza using wraps, tomato sauce, and steamed veggies. A bit of Parmesan on top, and it actually tastes pretty good!
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  • Was so am Meer passiert

    Dec 11–14, 2025 in Malta ⋅ 🌙 14 °C

    English Text below 👇🏼

    Donnerstag:
    Sonniges Erwachen auf einem kleinen Parkplatz – so startet es sich perfekt in einen Malta-Tag! Vormittags geht's gleich an die Küste, wo mit Peppi und Cleo ein bisschen Küstenklettern im flachen Gelände angesagt ist. Dabei sammle ich gleich mal jede Menge glasscherben ein, die hier überall herumliegen. Echt gefährlich für die Hunde. Während ich mich mit einem Taucher über die dunkle Seite Maltas, genauer gesagt die Mafia, unterhalte, hat Rupert Spaß mit seinem ferngesteuerten Auto Als wir zurück sind, kümmert er sich hingebungsvoll um die Fellpflege der Hunde. Sie täglich zu kämmen erspart uns das ständige Saugen. Dann noch obligatorisches Müll sammeln, unser Tribut an unser Gastland.
    Am späten Nachmittag steht der Einkauf im Smart Supermarket in Hal Balzan auf dem Programm, der Proviant muss aufgefüllt werden. Letztendlich sind dann überwiegend Kekse und Süßkram im Einkaufswagen, wegen der vielen Weihnachtsangebote 😉Unseren Standplatz in Pembroke erreichen wir dann erst im Dunkeln, direkt neben einem liebevoll-überladenen Weihnachts-Mobil. Das Abendessen ist heute schnell und pragmatisch: Ravioli in verdünntem Pesto (Resteverwertung). Manchmal muss es einfach unkompliziert sein.
    Freitag:
    Kurz nach neun gleich große Aufregung: Sieben Rettungsfahrzeuge auf einmal! Zum Glück ist es „nur“ ein älterer Angler mit einem Schwächeanfall. Hauptsache: Er lebt.
    Diese Aktion hat uns direkt mit unseren Nachbarn bekannt gemacht: Richard und Phillis, die Besitzer des reich dekorierten „Weihnachts-Mobils“. Manchmal ist so ein Chaos der beste Eisbrecher. Die beiden haben einen quirligen Welpen,. und wir kommen kurz ins Gespräch. Richard lädt uns sogar für Weihnachten ein! Na, mal sehen ... Am späten Nachmittag spaziere ich zu einem Miniladen in der Nähe unseres Platzes Baby-Öl besorgen. Von dort aus habe ich einen verblüffenden Blick auf ein absolut mondänes Stadtviertel mit Gebäuden der Superlative. Hier absolut unerwartet. Ich kann der Versuchung nicht widerstehen und laufe die paar 100 m dorthin, um mich ein wenig umzusehen. Casino, Luxushotels, Shopping Mall - alles vorhanden. Hier kann ich mich mit dringend benötigtem Bargeld versorgen, kaufe an der Straße ein paar kleine Gebäckstücke und mache mich bei Einsetzen der Dunkelheit auf den Rückweg. Beim Blick zurück ein beeindruckendes Lichtermeer.
    Den Abend habe ich dann endlich mal kreativ genutzt: Die ersten Blätter sind aquarelliert und geölt. Ein schöner Kontrast zu den ständige neuen Eindrücken.
    Samstag:
    Heute Mittag ein toller Spaziergang mit den Hunden zum Pembroke Pool. Ein natürlicher Swimmingpool, der sich - kreisförmig von bizarren Felsen umschlossen - zum offenen Meer hin öffnet – sieht super aus und lädt zum Schwimmen ein. Aber heute nicht, die Brandung ist mir etwas zu heftig.
    Dort treffe ich Larry, einen älteren US-Amerikaner, der seit 27 Jahren hier lebt. Was der alles zu erzählen hat, Wahnsinn! Bis vor zehn Jahren sei das hier noch reines Jagdgebiet gewesen und für Hunde unsicher. Dank der Grünen Partei sei es damit vorbei! Und die Küste selbst? Früher gab es Robben, Delfine und Haie. Heute sieht man nur noch die großen Kreuzfahrtschiffe in der Ferne. So ein Blick in die Vergangenheit ist wertvoll und gibt mir einen ganz neuen Blick auf die Insel.

    Thursday:
    A sunny awakening in a small car park—that’s the perfect start to a day in Malta! In the morning, we immediately headed to the coast, where Peppi and Cleo and I did a bit of coastal climbing in the flat terrain.
    While I was having a chat with a diver about the dark side of Malta, specifically the Mafia, Rupert was diligently doing his workout. When we got back, he devoted himself entirely to grooming the dogs. Combing them every day saves us constant vacuuming.
    Late in the afternoon, grocery shopping at Smart Supermarket in Hal Balzan was on the agenda; we needed to stock up on supplies. In the end, the trolley was mainly filled with biscuits and sweets, thanks to all the Christmas offers 😉. We only reached our pitch in Pembroke once it was dark, right next to one of those lovingly overloaded Christmas mobiles. Dinner was quick and practical tonight: ravioli with watered-down pesto (clearing out the fridge). Sometimes, it just has to be simple.
    Friday:
    Shortly after nine, there was major excitement: seven emergency vehicles all at once! Luckily, it was "only" an older fisherman who had suffered a dizzy spell. The main thing is that he is alive.
    This whole event immediately introduced us to our neighbours: Richard and Phillis, the owners of the richly decorated "Christmas mobile." Sometimes chaos is the best icebreaker. The two have a lively puppy, and we had a quick chat. Richard even invited us over for Christmas! Well, we’ll see about that...
    In the late afternoon, I walked to a mini-shop near our spot to get some baby oil. From there, I had an astonishing view of an absolutely sophisticated district with superlative buildings—totally unexpected here. I couldn't resist the temptation and walked the few hundred metres over there to look around a bit. Casino, luxury hotels, a shopping mall—everything was there. I managed to get some much-needed cash, bought a couple of small pastries on the street, and headed back as darkness set in. Looking back, it was an impressive sea of lights.
    I finally used the evening for some creative work: I watercolored and oiled the first leaves. A nice contrast to the constant new impressions.
    Saturday:
    Today, we had a great walk with the dogs to the Pembroke Pool. It’s a natural swimming pool, circular and enclosed by bizarre rocks, opening up to the sea—it looks amazing and invites you for a swim. But not today; the surf was a bit too rough for me.
    There, I met Larry, an elderly US American who has lived here for 27 years. The stories he had to tell were incredible! He said that until ten years ago, this area was still a hunting ground and unsafe for dogs. And the coast itself? There used to be seals, dolphins, and sharks. Today, you only see the huge cruise ships in the distance. Such a glimpse into the past is valuable and gives me a completely new perspective on the island.
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  • Hahnenkampf & Brühe-Bad

    Dec 9–10, 2025 in Malta ⋅ ⛅ 18 °C

    English text below 👇🏼

    Ich war im Meer schwimmen!
    Aber der Reihe nach. Erstmal was zu gestern. Kurz gewürzt. Shoppingtour um die Mittagszeit: Tierladen wegen Fellbürste (ganz dringend!), Charity shop, ganz zufällig auf dem Fußweg zum Supermarkt, mit der rechten Hand eine Alexander McQueen Clutch (wusste ich da noch nicht 😅) gegriffen, mit der linken eine kuschelige rosa Weste mit passendem Tuch dazu, fertig. Ein paar Lebensmittel nebenan geholt und ab zum Wassertank auffüllen. Das gibt's bei den öffentlichen Klos am Inwadar-Nationalpark. Rupert füllt Wasser auf und ich spaziere warm in rosa Kuschel gehüllt mit Peppi und Cleo auf dem Küstenweg vorweg. Der Strand besteht hier aus mächtigen flachen Sandsteinplatten durchsetzt mit und umgeben von schroffen, kantigen Brocken. Zwischendurch Felder aus natürlichen Salz-Pfannen. Rupert holt uns ein und wir laufen, klettern, stolpern querfeldein auf der Suche nach dem "Blue Hole", einer kleinen Grotte, in der sich in einem geheimnisvollen Rhythmus schäumend die Wellen brechen. Wir schauen dem donnernden Spiel eine Weile zu und balancieren eilig zum Weg zurück, bevor es kurz nach 17 Uhr dunkel wird. Einen Platz für die Nacht finden wir an der Reeling einer kleinen Bucht am Hafen von Valletta. In der Nacht höre ich ganz nah Hähne krähen.
    Heute Morgen nehmen die Hunde die Verfolgung eines dieser kleinen schwarzen Schreihälse auf. Ein Tohuwabohu aus Gebell, Gekrähe und fliegenden Federn geht ab, bis der Hahn beschließt, sich seinem Schicksal zu ergeben und Ruperts große Hände ihn gerade noch zu umschließen und aus dem Gefahrenbereich zu heben vermögen. Ab nach Hause mit dir! Nach der Heldentat widmet sich der Mann seinem Reise-Trampolin, und ich ziehe kurzentschlossen meinen Badeanzug an. Die Bucht hat einen winzigen Sandstrand, das Meer ist ruhig und die zunehmenden Wolken lassen noch Lücken für den Sonnenschein. In Erwartung des Kälteschocks kommen mir die sanften Wellen erstaunlich gnädig entgegen. Ich lasse mich eine Weile von ihnen tragen, schwimme ein Stück bis zu einer rostigen Eisentreppe bei Ruperts Trainingsplatz. Die Treppe ist so Öl-verschmiert, dass ich sie nicht anfassen mag. Mir wird klar, in was für einer Brühe ich mich hier tummle 🤢. Nix wie raus hier und im Auto unter die warme Dusche 🚿 🧼 Und in dem Moment kommt der Regen zurück 👋🏼
    Ganz moderat diesmal.
    Heute schicken wir Grüße zur Nordseeküste an Birgit und Elfriede ❣️

    I went swimming in the sea!
    But let’s start at the beginning. First, a quick word about yesterday. Short and sweet. Shopping tour around noon: Pet store for a brush (super urgent!), then a charity shop, totally randomly on the way to the supermarket. I grab an Alexander McQueen clutch with my right hand (didn't know that yet 😅) and a cosy pink vest with a matching scarf with my left—done. Got a few groceries next door, and off we go to fill up the water tank. We do that near the public loos at the Inwadar National Park. Rupert is filling up the water, and I, wrapped up warmly in my pink snuggle vest, stroll ahead with Peppi and Cleo on the coastal path.
    The beach here consists of mighty flat sandstone slabs interspersed with and surrounded by rugged, angular boulders. In between, there are fields of natural salt pans. Rupert catches up with us, and we walk, climb, and stumble across country, searching for the "Blue Hole," a small grotto where the waves mysteriously break and foam in a rhythmic pattern. We watch the thundering spectacle for a while and hurry back to the path before it gets dark shortly after 5 PM. We find a spot for the night by the railing of a small bay near Valletta Harbour. During the night, I hear roosters crowing very close by.
    This morning, the dogs take up the chase with one of these little black screechers. A total ruckus of barking, crowing, and flying feathers ensues, until the rooster decides to surrender to its fate, and Rupert’s big hands manage to just enclose it and lift it out of the danger zone. "Home with you now!"
    After his heroic deed, the man dedicates himself to his travel trampoline, and I spontaneously put on my swimsuit. The bay has a tiny sandy beach, the sea is calm, and the increasing clouds still leave gaps for the sunshine. Expecting a cold shock, I find the gentle waves surprisingly merciful. I let them carry me for a while, swim a bit to a rusty iron staircase near Rupert’s training spot. The stairs are so oil-smudged that I don't want to touch them. It dawns on me what kind of broth I'm actually splashing around in 🤢. Time to get out of here and into the car for a warm shower 🚿 🧼 And at that very moment, the rain comes back 👋🏼
    Quite moderate this time.
    Today we send greetings to the North Sea coast to Birgit and Elfriede ❣️
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  • Kleine Boote - große Welle

    Dec 8–9, 2025 in Malta ⋅ ☀️ 18 °C

    English text below 👇🏼

    Sonniger Montagmorgen. Ein guter Tag für eine Bootstour! Am Hafen , wo die Auswahl an Touren groß ist, fragen wir erst mal ein paar Angebote ab. Nicht jeder Anbieter akzeptiert Hunde in den 10-Personen-Booten. Doch wir finden ein gutes Angebot mit Hunde Erlaubnis und kaufen uns Tickets für die nächste Tour "in zwei Minuten 😉". Wir setzen uns auf eine Bank und beobachten das bunte Treiben um uns herum und warten gute 20 Minuten. Dann ist es soweit. Wir dürfen einsteigen. Lieber hinten oder vorne? In der Mitte sitzt schon eine dreier Familie. Und dann entsteht unerwartet eine unangenehme Auseinandersetzung. Die Familie mit einem asthmatischen Vater und einem ängstlichen Jungen verbietet uns regelrecht, an Bord zu gehen. Wir haben zwar vor ihnen gebucht und eine ausdrückliche Erlaubnis für die Hunde, aber die Familie hat das mitbekommen und ist offensichtlich gezielt vor uns eingestiegen. Trotz unseres Ärgers über diese Taktik entscheiden wir uns, ihrer Befindlichkeit Vorrang vor unserem Recht zu geben und "fünf Minuten 😉" auf das nächste Boot zu warten. Wir wollen unseren Tag nicht mit einem Streit belasten.
    Das Warten hat sich gelohnt. Wir legen ab, bevor das Boot voll belegt ist, und haben viel Platz für uns und die Hunde. Wir verlassen den Hafen und fahren an einem LNG Terminal vorbei aufs offene Meer hinaus, immer in der Nähe der Steilküste. Peppi versteckt sich wie immer unter meinem Sitz, während Cleo am liebsten Galionsfigur sein würde. Die Fahrt führt uns an einem Leuchtturm, an Peter's Pool, einer kleinen Bucht inklusive Höhle für Felsenspringer und mutige Schwimmer, und anderen spektakulären Felsformationen entlang. An uns vorbei fahrende größere Schiffe bringen das kleine Boot ordentlich zum Schaukeln. Nach einer guten Stunde laufen wir wieder in den Hafen ein. Das hat Spaß gemacht! Auf dem Heimweg kommen wir an einer Bäckerei vorbei und holen uns ein paar Snacks, unter anderem eine hier beliebte, mit Erbsenpüree gefüllte Blätterteigtasche. Und dann lassen wir den Tag ruhig ausklingen.
    Hi Rosie und Clive, Ingrid und Lambert! Euch grüßen wir heute besonders.

    Sunny Monday morning. A great day for a boat trip! Down at the harbour, where there’s a huge choice of tours, we start checking out a few offers. Not every operator accepts dogs on their 10-person boats. But we find a good deal with permission for the dogs and grab tickets for the next tour "in two minutes 😉."
    We sit on a bench, watch the colourful bustle around us, and wait a good 20 minutes. Then it’s time. We get to board. Should we sit in the back or front? A family of three is already sitting in the middle.
    And then, unexpectedly, an unpleasant confrontation breaks out. The family—with an asthmatic dad and an anxious boy—basically forbids us to get on board. Although we booked before them and have explicit permission for the dogs, the family obviously found out and deliberately got on before us. Despite our annoyance at this tactic, we decide to prioritize their sensitivities over our rights and wait "five minutes 😉" for the next boat. We don't want to spoil our day with an argument.
    The wait pays off. We set off before the boat is fully occupied and have plenty of space for ourselves and the dogs. We leave the harbour, drive past an LNG terminal, and head out onto the open sea, always close to the steep coast. Peppi, as usual, hides under my seat, while Cleo would love to be the figurehead. The trip takes us past a lighthouse, St. Peter's Pool, a small bay including a cave for cliff jumpers and brave swimmers, and other spectacular rock formations. Larger ships passing us make the small boat rock quite a bit. After a good hour, we return to the harbour. That was fun!
    On the way home, we pass a bakery and grab a few snacks, including a local favourite: a puff pastry pocket filled with pea purée. And then we let the day wind down peacefully.
    Special greetings today to Rosie and Clive, Ingrid and Lambert!
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  • Sunday Market: Ein Weihnachtsgeschenk

    Dec 6–7, 2025 in Malta ⋅ 🌬 18 °C

    English text below 👇🏼

    Wir schaffen es früh aufzustehen und schon gegen 8 auf dem Markt zu sein. Dieser zieht sich an der gesamten Hafenfront entlang, und es wird alles Erdenkliche angeboten, von Fisch über Souvenirs, Haushaltsartikel, Ladekabel und Klamotten bis Obst und Gemüse.
    Das Wetter ist warm und sonnig, und wir schlendern so gemütlich wie es mit Hunden möglich ist durch die Reihen. Rupert verabschiedet sich nach einer Weile und geht mit Peppi und Cleo zum Auto zurück. Auf dem Rückweg will er uns fürs Abendessen leckeren Red Snapper kaufen. Ich möchte noch bleiben und bis zum Ende weitergehen. Dort gibt es einen Obst- und Gemüsestand, und ich beschließe, etwas Obst für uns einzukaufen. Lokal angebaute Erdbeeren lachen mich an, auch die Mandarinen sehen sehr gut aus und eine Avocado hätte ich auch gerne. Ich frage vorsichtshalber nach, ob ich mit Karte zahlen kann, weil ich wieder einmal kein Bargeld dabei habe. Der Verkäufer bejaht und schickt mich zum Bezahlen freundlich zum Nachbarstand. Man hilft sich hier gegenseitig aus. Dort stellt sich heraus, dass hier nur eine ganz bestimmte Karte akzeptiert wird, die ich nicht besitze. Ich erkläre bedauernd, dass ich dann leider die Einkäufe nicht mitnehmen könne. Da sagt der gute Mann zu mir "Weißt du was, ich schenke sie dir zu Weihnachten", kramt 6 € aus seiner Kasse und drückt sie mir für den Obstverkäufer in die Hand. Ich bin fassungslos - aber nicht sprachlos - und bedanke mich mindestens dreimal für seine großzügige Hilfe. Wir kommen noch kurz miteinander ins Gespräch, und dann trage ich freudig meine Geschenke nach Hause, gespannt, was Rupert dazu sagen wird.
    Als ich ihm die Geschichte erzähle, ist er ähnlich überrascht wie ich. Nach einer ausgiebigen Siesta kocht er uns das leckerste Fischgericht aller Zeiten 😋
    Heute grüßen wir besonders Ilka und Laurent 💞

    We managed to get up early enough to hit the market by 8ish. It stretches along the entire waterfront, and they sell absolutely everything you could imagine: from fish and souvenirs to household stuff, chargers, clothes, and, of course, fruit and veg.
    The weather was warm and sunny, and we strolled through the rows as leisurely as you can with dogs. Rupert headed off after a while and took Peppi and Cleo back to the car. On the way back, he planned to buy us some delicious Red Snapper for dinner.
    I wanted to stay a bit longer and walk right to the end. There was a fruit and veg stall there, and I decided to pick up some fruit for us. Locally grown strawberries were calling my name, the mandarins looked great too, and I also fancied an avocado.
    Just to be safe, I asked if I could pay by card, because (surprise, surprise!) I didn't have any cash on me again. The vendor said yes and kindly sent me over to the neighbouring stall to pay. They really help each other out here.
    It turned out, though, that they only accepted one specific type of card, which I didn't have. I regretfully explained that I wouldn't be able to take the groceries then.
    Then the good man tells me, 'You know what, I'm giving this to you as a Christmas present,' fishes €6 out of his till, and pushes it into my hand for the fruit vendor. I was speechless—but not silent!—and thanked him at least three times for his incredibly generous help. We chatted briefly, and then I happily carried my 'presents' home, wondering what Rupert would say.
    When I told him the story, he was just as surprised as I was. After a lovely, long siesta, he cooked us the most delicious fish dinner ever 😋
    Special hello to Ilka and Laurent today! 💞
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  • Popey Village

    December 6, 2025 in Malta ⋅ 🌬 17 °C

    English text below 👇🏼

    Als wir unsere Nasen heute morgen aus der Tür stecken, sehen wir vor dem letzten der geheimnisvollen Tore einen langhaarigen Mann mit nacktem Oberkörper, der mit dem Gesicht zur Sonne seine Morgengymnastik macht. Vor dem Tor steht ein Tisch mit Stühlen und ein Wäscheständer. Freundlich winke ich ihm zu, und er entgegnet den Gruß. Kurze Zeit später nähert er sich - beinahe elegant bekleidet - auf einen kurzen Besuch. Er stellt sich vor als Otila, gebürtiger Ungar, der seit drei Jahren mit seiner Partnerin, zwei Hunden und einer Katze hinter diesem Tor lebt. Er klärt uns auf, dass dies Wochenendhäuser und im Sommer alle von Urlaubern bewohnt sind.
    Am Tag zuvor habe ich im Netz eine begeisterte Erwähnung von "Popeye Village" gelesen, einem Dorf, das 1980 anlässlich der Dreharbeiten zum Film "Popey - der Seemann mit dem harten Schlag" (mit Robin Williams) errichtet wurde. Solche Attraktionen sind normalerweise nicht unbedingt was für Rupert und mich, aber die Aussage zweier junger Menschen (deren zweites Zuhause Malta ist), dies sei ihr Lieblingsplatz auf der Insel, hörte sich doch verlockend an. Also machten wir uns gegen Mittag auf den Weg nach Nord-Westen, der uns etwas eine halbe Stunde durch hügelige, mit Steinmauern eingefasste Gemüsegärten zur Anchor Bay nahe der Stadt Mellieħa führt.
    Ich möchte jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, also versuche ich, mich kurz zu fassen. Auf jeden Fall können wir die Begeisterung jetzt verstehen. Dieses Dorf ist keine billige Attrappe im Sinne von Wildwest-Dörfern. Die massiven, urigen Holzhäuser wurden wundervoll harmonisch in den Steilhang über einer kleinen Bucht eingefügt. Die Einrichtungen spiegeln in etwa die 1930er Jahre wieder. Dort trifft man auf den ein oder anderen Schauspieler, der ebenfalls im Stil dieser Zeit gekleidet ist. Geschickt integrierte Plätze, ausgestattet mit hölzernen Hollywoodschaukeln und bequemen Liegeflächen auf wohlplatzierten Sonnendecks laden zum Verweilen in der Sonne ein. Das Disney Brimborium mit Parade und Tanzshow hätten wir nicht unbedingt gebraucht, aber der Besuch bei Santa Claus ist doch ganz nett und lustig. Peppi und Cleo erregen wie immer und überall Aufsehen und sind für viele Besucher ein beliebtes Fotomotiv. Überall begegnen uns Spieltische mit klassischen Brettspielen wie tic tac toe oder Mensch ärgere dich nicht. Wir halten uns etwa zwei Stunden in dem kleinen Dorf auf, das man eigentlich in 5 Minuten durchqueren könnte. Eigentlich sollte es nach den Dreharbeiten wieder abgerissen werden, doch zum Glück setzten sich die Bewohner von Meliha vehement für seinen Erhalt ein. Zum Übernachten fahren wir nach Markaxlokk zurück, wo morgen schon früh der traditionelle offene Sonntagsmarkt beginnt
    Besonders liebe Grüße gehen heute an Annette und Franz sowie Heidi und Basil❣️

    When we poke our noses out the door this morning, we see a long-haired, shirtless man doing his morning stretches, facing the sun, right in front of the last in the row of mysterious looking shutters. A table with chairs and a clothes rack stand outside the door. I give him a friendly wave, and he returns the greeting. A little later, he approaches for a quick visit, now dressed quite smartly. He introduces himself as Otila, a native Hungarian who has been living behind those shutters for the past three years with his partner, two dogs, and a cat. He explains that these rooms, which are under the main road above, were previously old boot storage rooms but were turned into weekend homes and are all occupied by holiday makers in the summer.
    Yesterday I read a glowing online report about "Popeye Village," a filmset town,built in 1980 for the making "Popeye the sailor man" (starring Robin Williams). Attractions like this usually aren't quite Rupert’s and my thing, but the statement from two young people (who consider Malta their second home) that this was their favourite attraction on the island sounded really tempting. So, around noon, we head northwest. The drive takes us about half an hour through hilly vegetable gardens on both sides of the road enclosed by stone walls, leading us to Anchor Bay near the town of Mellieħa.
    I won't go into too much detail, so I'll try to keep it brief. In any case, we totally get the enthusiasm now! This village is not a cheap fake like some Wild West sets. The massive, rustic wooden houses are wonderfully and harmoniously integrated into the steep slopes above a small cove. The buildings interiors roughly reflect the times of the 1930s, in which the film is based. You bump into an actor or two on the way, who are dressed as characters in the film. Cleverly integrated areas, some equipped with wooden swings and others comfy sunbeds on well-placed sun-decks, invite you to linger a while in the sun. We definitely could have skipped the Disney hoopla with the parade and dance show, but the visit to Santa Claus is quite nice and funny. Peppi and Cleo, as always and everywhere, draw attention and are a popular photo opportunity for many visitors. Everywhere we go, we find tables set up with classic board games like Tic-Tac-Toe or Ludo. We spend about two hours in the small village, which you could actually walk through in 5 minutes. It was supposed to be torn down after filming, but luckily, the residents of Mellieħa vehemently advocated for its preservation. For the night we drive back to Markaxlokk as the usual big open air Sunday market starts early the next morning and is spread all around the town harbour.
    Sending special warm regards today to Annette and Franz, as well as Heidi and Basil ❣️
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