• The last days, by Rupert

    February 12 in Malta ⋅ 🌬 14 °C

    Deutscher Text: unten

    ​It's 22:50 on Thursday, February 12th, 2026. As I fill in my calendar for March with appointments for when we return home, it suddenly dawns on me: this time next week, we will be starting the first leg of our journey back.
    ​We spent the past week mainly in and around our camper. On Tuesday, we drove into Victoria to get our gas bottle refilled. The supplier told us that although today was a public holiday and most shops were closed, he would take the bottle and I could came back to collect it on Saturday. Consequently, we spent some time wandering the streets of the old town and browsing second-hand shops.
    ​The weather here has changed; temperatures now average between 12°C and 16°C, often gray, overcast, and blustery with intermittent showers. On the rare days when the sun manages to hold its own, we finally get to feel its warmth once again. We spend those days doing very little, apart from our usual walks with Peppi and Cleo.
    ​We took a day trip to Valletta, where we visited the German Embassy and spent some time roaming around. We found an Italian restaurant with a canvassed-off outdoor seating area. My calzone was mediocre—I’ve had much better—and Connie wasn't pleased with her rabbit linguine either; there was no sign of rabbit to be found on her plate. When the staff asked if everything was okay after we had eaten, Connie said "No." If you want to know what she really thought of the meal, check out the reviews for San Giovanni, Valletta.
    ​Upon our return to Hondoq that evening, the gas went out while I was preparing tea. Empty. The next morning, I called the gas supplier and explained our situation. He told me to come by, but upon arrival, he asked me to return later around 17:00. We drove over to Marsalforn and spent the day there until 16:00. After stopping at Lidl for groceries, we returned to the supplier. He initially presented me with an Italian gas bottle, presumably because the adapters looked similar, but after realizing it wouldn't work, he told me to wait. Over thirty minutes later, he returned with my bottle fully refilled, saving us from a second night without gas.
    ​Our final days here at Hondoq and on Gozo are coming to an end. Our neighbors since the new year are also having to move on. There is Ivan, our direct neighbor, who spent his days inside his camper with a broken leg. Then there’s Glenn, who lives and works on Malta but comes to Gozo on weekends to work on the vintage bus he’s converting. Gerd from Saxony is leaving soon anyway to head home, and Amanda will also have to find a new spot to park.

    Es ist Donnerstag, der 12. Februar 2026, 22:50 Uhr. Ich trage gerade Termine für den März in meinen Kalender ein. Dabei wird mir plötzlich klar: Genau in einer Woche beginnt das erste Stück unserer Heimreise.
    ​Die letzte Woche waren wir meistens an unserem Camper. Am Dienstag sind wir nach Victoria gefahren, um unsere Gasflasche auffüllen zu lassen. Der Händler sagte uns, dass heute ein Feiertag sei und die meisten Geschäfte geschlossen hätten. Er wollte die Flasche aber trotzdem annehmen, damit ich sie am Samstag wieder abholen kann. Also sind wir ein bisschen durch die Altstadt spaziert und haben uns Second-Hand-Läden angeschaut.
    ​Das Wetter hat sich verändert. Die Temperaturen liegen meistens zwischen 12°C und 16°C. Oft ist es grau, bewölkt und windig mit Regen zwischendurch. An den seltenen Tagen, an denen die Sonne scheint, spüren wir endlich wieder ihre Wärme. An diesen Tagen machen wir eigentlich nichts, außer den üblichen Spaziergängen mit Peppi und Cleo.
    ​Wir haben einen Tagesausflug nach Valletta gemacht. Dort waren wir bei der Deutschen Botschaft und sind danach in der Stadt herumgelaufen. Wir haben ein italienisches Restaurant mit einem überdachten Außenbereich gefunden. Meine Calzone war nur mittelmäßig, ich habe schon viel bessere gegessen. Connie war mit ihren Linguine mit Kaninchen auch nicht zufrieden – auf ihrem Teller war kein Kaninchen zu finden. Als wir nach dem Essen gefragt wurden, ob alles okay sei, sagte Connie einfach: „Nein.“ Wenn du wissen willst, was sie wirklich über das Essen dachte, schau dir die Bewertungen für das San Giovanni in Valletta an.
    ​Als wir an diesem Abend zurück in Hondoq waren, ging beim Teekochen plötzlich das Gas aus. Die Flasche war leer. Am nächsten Morgen rief ich den Gashändler an und erklärte ihm die Lage. Er sagte, ich solle vorbeikommen. Als ich da war, bat er mich aber, erst um 17:00 Uhr wiederzukommen. Wir sind dann nach Marsalforn gefahren und haben dort den Tag bis 16:00 Uhr verbracht. Nach dem Einkaufen bei Lidl sind wir zurück zum Händler. Zuerst gab er mir eine italienische Gasflasche, weil die Anschlüsse ähnlich aussahen. Aber das funktionierte nicht. Er sagte, ich solle kurz warten. Nach über dreißig Minuten kam er mit meiner eigenen, voll aufgefüllten Flasche zurück. Das hat uns vor einer zweiten Nacht ohne Gas gerettet.
    ​Unsere letzten Tage hier in Hondoq und auf Gozo gehen zu Ende. Auch unsere Nachbarn, die seit Neujahr hier sind, müssen bald weiterziehen. Da ist Ivan, unser direkter Nachbar, der mit seinem gebrochenen Bein den ganzen Tag im Camper verbringen musste. Dann ist da Glenn; er lebt und arbeitet auf Malta, kommt aber am Wochenende nach Gozo, um an seinem alten Bus zu basteln. Gerd aus Sachsen reist sowieso bald ab nach Hause, und auch Amanda muss sich einen neuen Platz suchen.
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