• Aber der Weg ist nicht zuende ...

    March 3 in Switzerland ⋅ ☀️ 13 °C

    English text below 👇🏼

    Eine lange Reise ist fast zuende.
    Gerade fahren wir durch die Schweiz nach Freiburg, haben Pause gemacht in Engelberg, wohin ich Rupert vor Jahren mal auf einer seiner vielen Europa-in-7- Tagen-Reisen begleiten konnte. Vor dem schneebedeckten Berg Titlis sehe ich bunte Gleitschirme im Aufwind. Ich beneide die Flieger ein wenig. Es scheint, als würden sie dort oben ewig schweben. Wie sie wohl den Schirm runterbringen 🤔 Beim Fallschirmspringen musste ich mir darüber keine Gedanken machen...
    Seit wir Malta verlassen haben, sind wir mehr im Besichtigungs-Modus.
    Wir sind auf Sizilien einen von Frühlingsblumen gesäumten, baufälligen Weg entlang zur hoch oben gelegenen Altstadt von Taormina gewandert.
    In Süd-Italien haben wir uns faszinierende fünf Stunden im immer noch nicht vollständig ausgegrabenen Pompei aufgehalten. Übernachten konnen wir unter Orangenbäumen auf dem nebenan gelegenen Campingplatz "Spartacus". Hier entdeckte ich ein Bäumchen mit rot-fleischigen Zitronen. Die Schale ist etwas knubbelig, teils gelb, teils rötlich.
    In der Toskana haben Rupert und ich uns den Wunsch erfüllt, das wunderschöne Siena wiederzusehen, wo vor 33 Jahren unsere Liebe nur wenige Tage zuvor auf der Busfahrt mit meiner Klasse nach Italien zu schwingen begonnen hatte. Siena überraschte uns mit einem Marathon-Spektakel. Als wir ankamen, liefen gerade unter lautstarken Kommentaren die ersten Läufer auf dem großen Campo ins Ziel ein und wurden in goldene Rettungsfolie gehüllt. Italienischer hätte die Atmosphäre kaum sein können.
    Jetzt wird die Anziehung nach Hause beständig stärker. Die beiden noch vor uns liegenden Übernachtungen sind nur vernünftige Pausen, damit wir erholt ankommen. Und bei aller Vorfreude auf Zuhause genieße ich die letzten Tage und vertrauten Abläufe in unserem "kleinen Zuhause". Wären da nicht unsere lieben Menschen, Oscar und unser Gärtchen in Münster - ich könnte einfach weiter reisen 🌎🚙

    A long journey is almost coming to an end.
    Right now, we’re driving through Switzerland towards Freiburg, after a little break in Engelberg—a place I once visited years ago with Rupert on one of his many "Europe-in-7-days" trips. Looking at the snow-capped Mount Titlis, I can see colorful paragliders catching the thermals. I’m a little jealous, to be honest; it looks like they could just float up there forever. I wonder how they actually bring the wing down? Back when I was skydiving, that was something I never had to worry about...
    Since leaving Malta, we’ve definitely switched into "sightseeing mode." In Sicily, we hiked up a crumbling path lined with spring flowers to the clifftop old town of Taormina. In Southern Italy, we spent five fascinating hours in Pompeii, which is still not fully excavated. We managed to camp right next door under orange trees at "Spartacus" camping. I even discovered a little tree with red-fleshed lemons there! The skin was a bit bumpy, partly yellow and partly reddish.
    In Tuscany, Rupert and I fulfilled a wish to see beautiful Siena again. It’s where our love story began to take flight 33 years ago, just days into a bus trip with my class to Italy. Siena surprised us with a marathon spectacle! Just as we arrived, the first runners were crossing the finish line at the big Piazza del Campo to loud commentary, getting wrapped in golden emergency blankets. It couldn't have felt more Italian.
    Now, the pull of home is getting stronger by the minute. The two overnight stays we have left are just sensible breaks to make sure we arrive feeling refreshed. Even with all the excitement of going home, I’m soaking up these last few days and the familiar routines in our "little home on wheels." If it weren't for our favorite people, Oscar, and our little garden in Münster—I think I could just keep on traveling. 🌎🚙
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