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  • Day21

    Jerusalem - Tag 4

    September 15, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 23 °C

    Hallo ihr Lieben,

    an unserem letzten Tag in Jerusalem (Sonntag) waren wieder alle Geschäfte und Attraktionen geöffnet, da Shabbat vorbei war.

    Wir hatten uns vorgenommen als erstes den Tempelberg (siehe Tag 2) mit dem Felsendom (Schrein) - dem wohl bekanntesten Wahrzeichen Jerusalems und der Al-Aqsa-Moschee zu besichtigen. Das Gelände konnten wir nach einer kurzen Sicherheitskontrolle betreten. Leider gab es zu den Moscheen teilweise keinen Zugang bzw. nur Zugang für Muslime. Also mussten wir draußen bleiben.

    Dennoch sieht das ganze Areal sehr beeindruckend aus und ist riesig. In der Al-Aqsa-Moschee haben laut Aussage von unserem Guide (Tag 2) rund 100.000 Muslime einen Platz zum Beten.

    Bild 5 zeigt nochmal eine Übersicht über die Old City und die wichtigen Denkmäler und Gebäude.

    Nach der Besichtigung ging es für uns weiter zur zweiten Station des Tages: Yad Vashem. Dies ist die bedeutendste Gedenkstätte der nationalsozialistischen Judenvernichtung. Das Gelände umfasst eine Fläche von rund 45 Hektar.

    Wichtiger Bestandteil ist das Museum zur Geschichte des Holocaust. Dieser Bau besteht aus einem 200m langen und prismaförmigen Betonriegel, der durch den Berg der Erinnerung geht. Mit unserem Audio Guide haben wir rund 4 Stunden im Museum verbracht.

    Danach waren wir körperlich und geistig erschöpft und sind zurück in die Stadt um gemütlich etwas zu essen und einen abschließenden Bummel durch die Stadt zu machen. Zum Abschluss waren wir noch auf dem Mahane Yehuda Markt für Nachtisch.

    Liebe Grüse
    Chris und Stephi

    PS: Noch ein paar Infos für Interessierte...

    Yad Vashem bedeutet wörtlich "Denkmal und Name" und geht auf die Bibelstelle Jesaja 56,5 zurück.

    Bereits die Namensgebung macht deutlich, dass sich diese Gedenkstätte von vielen anderen darin unterscheidet, dass sie weniger versucht den Holocaust zu erforschen, sondern den ermordeten Juden Europas ein würdiges Andenken zu ermöglichen.

    Wichtiger Teil der Gedenkstätte ist daher die Hall of Names. Hier werden Gedenkblätter der ermordeten Juden gesammelt und aufbewahrt. Rund 3 Millionen der 6 Millionen Menschen konnten bereits identifiziert und erfasst werden.
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