Nach der stressigen und nervenaufreibenden Vorbereitung zum Steuerberater steht nun endlich der lang ersehnte Urlaub vor der Tür. Wir starten unseren 4-wöchigen Trip in Georgien und von dort aus geht es nach Israel.
  • Day26

    Letzter Tag vor der Abreise

    September 20, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 33 °C

    Ein letztes "Hallo" von uns,

    heute war unser letzter Tag vor der Abreise und wir haben ihn am Strand (vormittags) und am Pool (nachmittags) genossen. Die Sonne hat wie immer ihr Bestes gegeben bei 37 Grad (gefühlt wie 42 Grad) und wir haben versucht noch eine wenig Bräune zu erhaschen.

    Abends haben wir es uns aufgrund des Shabbat (wir wussten nicht, ob die Restaurants in der Stadt geöffnet haben) auf dem Zimmer bei Chips und einem Glas Wein gemütlich gemacht.

    Morgen nach dem Frühstück geht es dann mit dem Auto von Eilat nach Tel Aviv zum Flughafen durch die Wüste. Wir haben ein großes Zeitpuffer eingeplant, da es wohl manchmal länger dauern kann und wir den Flieger nicht verpassen wollen. Geplante Ankunft in Berlin Tegel ist dann um 22.50 Uhr.

    Liebe Grüße
    Chris und Stephi
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  • Day25

    Unterwasserwelt am Roten Meer

    September 19, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 33 °C

    Guten Abend,

    wir sind jetzt in Eilat am Roten Meer bzw. genauer gesagt am Golf von Akaba, einem Ausläufer des Roten Meeres. Hier liegt der Salzgehalt nur bei etwa 4,2% (kein Vergleich zum Toten Meer) und die Gegend ist bekannt als Paradis für Schnorchler und Taucher.

    Und genau das wollten wir auch machen. Daher haben wir einen Schnupper-Schnorchelkurs am Coral Beach gebucht. Um 10 Uhr ging es los mit unserem Guide Guy an den südlichen Teil des Strandes. Wir hatten hautenge Tauchanzüge an. Aber davon gibt es zum Wohle aller keine Bilder. :-)

    Nach ein paar einleitenden Worten ging es direkt ins Wasser. Am Anfang war es gar nicht so einfach mit dem Kopf unter Wasser durch den Schnorchel zu atmen. Aber nach circa 2 Minuten hatte man sich daran gewöhnt und es konnte losgehen. Wir haben die Korallenriffe in der Nähe der Küste und die dort lebenden Fische beobachten können. Es hat viel Spaß gemacht. Allerdings haben wir nur einen kleinen Ausschnitt sehen können.

    Am Nachmittag haben wir uns entschieden noch zum Dolphins Reef zu fahren. Ich (Stephi) hatte viel Gutes über den Spot gelesen: "Ein kleines Paradis mit Baumhauslandschaft" und "Delfine, die zu nichts gezwungen werden und freien Zugang zum Meer haben".

    Dort angekommen waren wir ein wenig enttäuscht, dass die Delfine wohl doch nicht frei in das offene Meer können. Zumindest sah es auf den ersten Blick so aus. Aber zu 100% können wir unsere Vermutung nicht bestätigen. Derzeit leben in dem Reef 4 Delfine. Wir haben sie auch kurz gesehen, aber eine Fütterung haben wir leider nicht erlebt.

    Abends sind wir dann noch ins Stadtzentrum von Eilat gefahren und haben uns den Musical Fountain angesehen. Allerdings war unser Timing sehr schlecht und wir mussten eine Weile warten. Dabei hatten wir schon Hunger. Als es dann endlich los ging, war es eine Mischung aus Musik- und Lichtshow.

    Nach dem anschließenden Essen (wo es auch voll war und wir auf einen Platz warten mussten) ging es dann direkt ins Bett.

    Liebe Grüße
    Chris und Stephi
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  • Day24

    Fahrt nach Eilat

    September 18, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 32 °C

    Und ein weiteres "Hallo",

    auch heute hat der Tag bei uns (zumindest teilweise) wieder früh begonnen: Sonnenaufgang am Toten Meer und dann noch ein letztes Mal eine Runde im salzigen Wasser "schweben". Einfach einmalig.

    Die Fahrt nach Eilat durch die Negev-Wüste verlief unspektakulär. Angekommen haben wir erstmal den Strand- und Poolbereich erkundet und uns dann für den Pool entschieden. Das Wasser war eine angenehme Erfrischung bei einer Außentemperatur von 37 Grad.

    Den Abend haben wir aufgrund des späten Mittagessens mit einem Dessert (leider ohne Bild), einem Glas Wein und einem Buch ausklingen lassen.

    Wüstenheiße Grüße
    Chris und Stephi
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  • Day23

    Der frühe Vogel fängt den Wurm

    September 17, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 32 °C

    Morgenstund hat Gold im Mund
    oder der frühe Vogel fängt den Wurm,

    das haben wir uns gedacht, als wir gegen 4 Uhr (! im Urlaub) aufgestanden sind, um ins Gebirge zu fahren.

    Warum? Unser Ziel war der Sonnenaufgang bei der Festung Madada.

    Diese jüdische Festung hat von der östlichen Seite zum Toten Meer (unser Startpunkt) einen Höhenunterschied von über 400m. Unser Plan war, zu Fuß den Schlangenpfad zur von König Herodes erbauten Festung zu erklimmen.

    Den Plan hatten auch noch (gefühlt mehr als 100) andere Touristen, sodass wir zunächst anstehen mussten. Die Festung ist als UNESCO-Weltkulturerbe heute in einen Nationalpark eingebettet. Dieser öffnet eine Stunde vor Sonnenaufgang. Als wir unsere Wanderung beginnen konnten, waren es noch 40 Minuten bis zum Sonnenaufgang (um circa 6.24 Uhr).

    Um pünktlich oben zu sein, hieß es zügig den steilen Weg hinauf zu wandern. Dabei sind wir ganz schön ins Schwitzen gekommen, haben es aber rechtzeitig in Rekordzeit von knapp 35min geschafft (laut verschiedenen Blogs sind 45-70min üblich, aber wir sind mittlerweile nah am professionellem Wandersport angekommen). Wir wurden belohnt: Der Sonnenaufgang über den Bergen Jordaniens und dem Toten Meer sowie auch die Festung waren den Aufstieg wert.

    Danach ging es für uns wieder hinab, unter die Dusche und zum Frühstücken. Es gab es reichhaltiges Buffet. Anschließend war Entspannung am Pool angesagt. Zum Abschluss des Tages haben wir uns eine Totes-Meer-Schlammkur gegönnt und dann rein ins Meer eine Runde treiben lassen.

    Wir verabschieden uns für heute
    Chris und Stephi
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  • Day22

    Das Tote Meer - ein Wunder der Natur

    September 16, 2019 in Israel ⋅ ☀️ 31 °C

    Hihi,

    heute hat uns unsere Tour weiter in den Süden geführt: von Jerusalem über en Gedi (da wir nicht wandern wollten, gab es hier nicht viel zu sehen für uns) nach En Bokek.

    Unterwegs war zunächst nur Wüste zu sehen...und dann kam das Tote Meer. Das Meer grenzt an Israel, das Westjordanland und Jordanien. Es misst eine Tiefe von rund 428m unter dem Meeresspiegel. Wir befinden uns also am tiefsten zugänglichen Punkt der Erde.

    Streng genommen ist das Tote Meer gar kein Meer, sondern ein abflussloser Salzsee. Der Salzgehalt beträgt rund 30-33%. Im Vergleich dazu hat das Mittelmeer einen Salzgehalt von rund 3,8%. Durch den hohen Salzgehalt kann man quasi nicht untergehen und schwebt im Wasser. Das haben wir natürlich auch gleich getestet. :-)

    Allerdings ist das Wasser sehr warm, was bei einer aktuellen Außentemperatur von 36 - 39 Grad nicht verwundert. Man soll aufgrund des hohen Salzgehaltes auch nicht so lange im Wasser bleiben. Von daher haben wir auch gleich den Hotelpool getestet.

    Heute gehen wir zeitig ins Bett, denn morgen geht es früh raus. Mehr dann morgen.

    Heiße Grüße aus En Bokek
    Chris und Stephi
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  • Day21

    Jerusalem - Tag 4

    September 15, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 23 °C

    Hallo ihr Lieben,

    an unserem letzten Tag in Jerusalem (Sonntag) waren wieder alle Geschäfte und Attraktionen geöffnet, da Shabbat vorbei war.

    Wir hatten uns vorgenommen als erstes den Tempelberg (siehe Tag 2) mit dem Felsendom (Schrein) - dem wohl bekanntesten Wahrzeichen Jerusalems und der Al-Aqsa-Moschee zu besichtigen. Das Gelände konnten wir nach einer kurzen Sicherheitskontrolle betreten. Leider gab es zu den Moscheen teilweise keinen Zugang bzw. nur Zugang für Muslime. Also mussten wir draußen bleiben.

    Dennoch sieht das ganze Areal sehr beeindruckend aus und ist riesig. In der Al-Aqsa-Moschee haben laut Aussage von unserem Guide (Tag 2) rund 100.000 Muslime einen Platz zum Beten.

    Bild 5 zeigt nochmal eine Übersicht über die Old City und die wichtigen Denkmäler und Gebäude.

    Nach der Besichtigung ging es für uns weiter zur zweiten Station des Tages: Yad Vashem. Dies ist die bedeutendste Gedenkstätte der nationalsozialistischen Judenvernichtung. Das Gelände umfasst eine Fläche von rund 45 Hektar.

    Wichtiger Bestandteil ist das Museum zur Geschichte des Holocaust. Dieser Bau besteht aus einem 200m langen und prismaförmigen Betonriegel, der durch den Berg der Erinnerung geht. Mit unserem Audio Guide haben wir rund 4 Stunden im Museum verbracht.

    Danach waren wir körperlich und geistig erschöpft und sind zurück in die Stadt um gemütlich etwas zu essen und einen abschließenden Bummel durch die Stadt zu machen. Zum Abschluss waren wir noch auf dem Mahane Yehuda Markt für Nachtisch.

    Liebe Grüse
    Chris und Stephi

    PS: Noch ein paar Infos für Interessierte...

    Yad Vashem bedeutet wörtlich "Denkmal und Name" und geht auf die Bibelstelle Jesaja 56,5 zurück.

    Bereits die Namensgebung macht deutlich, dass sich diese Gedenkstätte von vielen anderen darin unterscheidet, dass sie weniger versucht den Holocaust zu erforschen, sondern den ermordeten Juden Europas ein würdiges Andenken zu ermöglichen.

    Wichtiger Teil der Gedenkstätte ist daher die Hall of Names. Hier werden Gedenkblätter der ermordeten Juden gesammelt und aufbewahrt. Rund 3 Millionen der 6 Millionen Menschen konnten bereits identifiziert und erfasst werden.
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  • Day20

    Jerusalem - Tag 3

    September 14, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 25 °C

    Hallöchen,

    Am gestrigen Tag stand aufgrund des Shabbats eigentlich nicht viel auf dem Plan. Wir wollten und das Regierungsviertel sowie den Mount of Olives anschauen.

    Ja gut, am Ende des Tages hatten wir unseren Schrittrekord für den ganzen Urlaub gebrochen  und sind mit glühenden Füßen ins Bett.

    Aber der Reihe nach...

    Das Regierungsviertel war recht unspektakulär, es ist eingebettet in einen größeren Park namens Wohl Rose Garden, außerdem haben wir das "Menora" entdeckt, welches ein bedeutendes Symbol der jüdischen Religion darstellt (siebenarmiger Leuchter). Nach kurzem Rückweg ins Hotel haben wir uns die Wanderschuhe übergestreift.

    Da wir spontan zum Sonnenuntergang auf dem Mount of Olives sein wollten, hieß es nun flinke Füße. Im Halbsprint sind wir durch die Old City gesprescht und pünktlich auf der Spitze angekommen. Sonnenuntergang? Pustekuchen! Wir haben die einzige Wolke erwischt, die es in Israel die letzten Tage zu bestaunen gab. Die Aussicht war dennoch toll und uns wurde bewusst wie groß die Old City doch ist.

    Liebe Grüße
    Stephi&Chris
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  • Day19

    Jerusalem - Tag 2

    September 13, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 25 °C

    Hello,

    Wir starteten den gestrigen Tag mit einer kurzen Besichtigung des Tower of David um anschließend an einer Free-Walking Tour durch die Old City teilzunehmen.

    Die Tour ging der Frage nach, weshalb die Stadt als die heiligste Stadt der Welt betrachtet werden kann?

    Für die Christen ist es so bedeutend, da hier Jesus seine letzten Meter vor der Kreuzigung gegangen ist und ebenfalls wieder auferstanden ist. Dies fand in der sogenannten Grabeskirche statt, welche wir am Nachmittag ebenfalls besuchten. Interessanter Side-Fact: Die Kirche wird von 6 verschiedenen Strömungen der Christen beherbergt und da man sich über die Zugehörigkeit verschiedener Zeichen und Gegenstände nie einigte, sind bspw. die Schlüssel zu der Kirche im Besitz von zwei muslimischen Familien, welche die Kirche auf- und abschließen. Es leben ca. 500 Christen in der Old City.

    Für die Muslime ist es so bedeutend, da Mohammed wohl von Mekka (Iran) zur entferntesten Moschee geritten ist, der al-Aqsa-Moschee und von dem Dome of the Rock (ebenfalls eine Moschee) aufgestiegen ist. Für die Muslime ist es der drittbedeutendste Ort nach Mekka und Medina. Es leben ca. 25.000 Muslime in der Old City und sie stellen somit den größten Anteil.

    Für die Juden ist es so bedeutend, da unter dem Dome of the Rock der sogenannte Foundation Stone (Gründungsfels) liegt. Da standen wohl mal zwei Tempel, die zerstört wurden. Deshalb gibt es auch weltweit keinen jüdischen Tempel, da dieser nur dort gebaut werden darf. Side-Fact: Den Juden ist der Zugang zum Tempelberg nach religiösem Gesetz verboten und sie können nach ihrem Glauben auch nicht unmittelbar an den Gründungsfels, da die Kraft zu stark sei. Der am nähsten begehbare Punkt für die Juden ist die Klagemauer.

    Weshalb die Armenier ebenfalls mit knapp 2.000 Menschen in der Old City vertreten sind bekommen wir nicht mehr ganz zusammen.

    Am Nachmittag waren wir noch in der christlichen Grabeskirche und sind den Weg Jesus rückwärts gelaufen entlang der Via Dolorosa bis hin zum Lions Gate im muslimischen Viertel.

    Nach diesen ganzen Eindrücken waren wir noch schick essen im "Deja Bu" mit Carpaccio, leckerer Pasta und Desserts. Nachdem wir erfolgreich ins Hotel gerollt sind, hieften wir uns nur noch ins Bett.

    In diesem Sinne Gute Nacht.
    Stephi&Chris
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  • Day18

    Jerusalem - Tag 1

    September 12, 2019 in Palestine ⋅ ⛅ 25 °C

    Willkommen in der 'heiligen Stadt' Jerusalem.

    Wir kamen diesmal ohne Probleme mit dem Zug von Haifa nach Jerusalem und konnten direkt die Unterkunft beziehen. Die ist, sagen wir mal, recht einfach. Internet funktioniert nach Lust und Laune, was die Planung etwas schwieriger macht und im Bad kann man sich kaum drehen... Aber was soll's, rein ins Getümmel der Stadt.

    Nach einer ersten kurzen Planung beschlossen wir, uns heute, durch das Jaffa-Gate kommend, das kleine armenische Viertel sowie das jüdische Viertel der Altstadt anzuschauen. Die Altstadt ist in das jüdische, christliche, armenische und muslimische Viertel gegliedert.

    Somit schauten wir uns gestern bereits den Mount Zion an mit dem Tomb of King David an, wo vermutlich der Gründer der Stadt begraben lag und des Raumes des letzten Abendmahls sowie die beeindruckende Klagemauer, in die Wünsche und Hoffnungen als Zettel in die Spalten gesteckt werden. In beiden Sehenswürdigkeiten werden Männer und Frauen strikt in eigene Bereiche getrennt, sodass beim Gepräch zu Gott keine Ablenkung vorkommt.

    Anschließend saßen wir noch ein Weilchen vor den Toren der Altstadt und müssten die vielen Eindrücke auf uns wirken lassen und schlossen den Tag natürlich mit Abendessen.

    Beste Grüße.
    Stephi&Chris
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  • Day17

    Haifa - Teil 2

    September 11, 2019 in Israel ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir waren an dem Tag die einzige Touristengruppe (mittwochs ist grundsätzlich geschlossen) und hatten daher die Gärten für uns. Die Gärten erstrecken sich über eine Länge von fast 1 km und es sind über 100 Gärtner täglich mit der Pflege beschäftigt.

    Die Gärten waren sehr gepflegt und sahen wunderschön aus. Bei jeder Terrasse haben wir eine kleine Pause im Schatten gemacht und Daniel hat uns etwas über die Gärten und den Bahai Glauben berichtet.

    Nach der Tour haben wir uns gestärkt und mit einem Eis belohnt. Den Tag haben wir dann mit einem Sprung ins Mittelmeer ausklingen lassen.

    Liebe Grüße
    Chris und Stephi
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