• Markus Schäfer
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Ősterreich

Zum ersten Mal mit Autoanhänger und Oldtimer in den Urlaub Read more
  • Trip start
    May 11, 2026

    Start in aller Herrgottsfrühe

    May 11 in Germany ⋅ 🌧 11 °C

    Der Wecker klingelte mitten in der Nacht – oder eigentlich viel zu früh am Morgen. Um 3:00 Uhr standen wir noch halb verschlafen in der Einfahrt und packten die letzten Taschen ins Auto. Noch einmal kontrollierten wir alles ganz genau: Sitzt das Gepäck fest? Sind die Spanngurte am Anhänger richtig gespannt? Ist der Oldtimer sicher verzurrt? Erst als alles geprüft war und die letzten Zweifel verschwunden waren, konnten wir endlich losfahren.

    Die Straßen lagen noch ruhig und dunkel vor uns, während wir langsam in unser Abenteuer starteten. Genau diese besonderen Momente machen den Beginn einer Reise aus: die Mischung aus Müdigkeit, Vorfreude und dem Gefühl, dass jetzt etwas Großes beginnt. Unser erstes Ziel stand schon fest – Frühstück in Berchtesgaden. Bis dahin lagen noch einige Kilometer vor uns, aber die Stimmung im Auto war bereits voller Reisefieber.
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  • Ankunft nach über 11 Stunden Fahrt

    May 11 in Austria ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach einer langen Fahrt kamen wir gegen 15:00 Uhr in der Nähe von Velden am Wörthersee an. Insgesamt sind wir erstaunlich gut durchgekommen, auch wenn die Strecke und die vielen Pausen doch ihre Zeit gebraucht haben. Am Ende standen fast 12 Stunden Reisezeit auf dem Tacho – eine echte Etappe zum Start unseres Abenteuers.

    Als wir endlich angekommen waren, hieß es erst einmal organisieren: einen passenden Platz für den Anhänger finden, den Oldtimer sicher abladen und alles für den Abend vorbereiten. Nach und nach verwandelte sich das Chaos aus Taschen, Werkzeug und Reisegepäck in unseren Schlafbereich für die Nacht. Erst dann konnten wir langsam durchatmen und wirklich ankommen.
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  • Die ersten Autos & der erste Pflicht

    May 11 in Austria ⋅ 🌧 15 °C

    Da die Wetterprognose für die nächsten Tage alles andere als vielversprechend aussah, beschlossen wir kurzerhand, noch am selben Abend weiterzufahren. Unser Ziel: die berühmte Turbo Curve und der Campingplatz in Faaker See.

    Dort angekommen, konnten wir schon die ersten besonderen Fahrzeuge bestaunen. Noch war es vergleichsweise ruhig und es waren nur wenige Autos unterwegs, aber man merkte sofort, dass sich die Gegend langsam füllte und im Laufe der Woche noch deutlich mehr los sein würde. Genau diese besondere Stimmung kurz vor dem großen Trubel machte den Abend irgendwie perfekt.

    Also nutzen wir die Gelegenheit, um auch direkt vor Ort ansässigen Campingplatz, der eine kleine Einkaufsstadt parat hält, zu Abend zu essen.

    Natürlich durfte auch das obligatorische Foto am Bilderrahmen nicht fehlen – einmal kurz anhalten, den Moment festhalten und die Vorfreude auf die kommenden Tage genießen.
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  • Zwischen Regen, Schnee und Bergen

    May 12 in Austria ⋅ ☁️ 5 °C

    Der zweite Tag begrüßte uns alles andere als freundlich – beim Aufstehen regnete es in Strömen. Beim genaueren Hinsehen mischten sich sogar schon die ersten Schneeflocken darunter. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, wie sehr uns das Wetter später beschäftigen würde.

    Eigentlich wollten wir an diesem Morgen nach Tscheppaschlucht fahren, doch die Klamm war vermutlich wetterbedingt gesperrt. Also entschieden wir uns kurzerhand weiter den Pass hinaufzufahren, um das sogenannte Meerauge zu besuchen.

    Oben angekommen erwartete uns eine echte Überraschung: Schnee – und absolute Ruhe. Wahrscheinlich gerade wegen des Wetters waren wir komplett alleine dort. Die Straßen waren zum Glück weitgehend frei, sodass die Fahrt selbst mit Sommerreifen problemlos möglich war. Gerade diese stille, verschneite Atmosphäre machte den Ort irgendwie noch beeindruckender.

    Nach der Besichtigung suchten wir über Google nach einem gemütlichen Café, um uns erst einmal mit einem heißen Kaffee aufzuwärmen. Wir wurden auch schnell fündig, waren dort allerdings ebenfalls die einzigen Gäste.

    Auf dem Nachhauseweg wurden wir dafür mit einem wunderschönen Bild in sonniger Atmosphäre belohnt, mit dampfenden Straßen und goldener Lichtstimmung.
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  • Die nasse Überraschung

    May 12 in Austria ⋅ ☀️ 10 °C

    Noch am selben Abend kamen wir wieder am Bulli an – müde, durchgefroren und eigentlich bereit für einen gemütlichen Abend. Doch beim Öffnen des Daches wartete die nächste Überraschung auf uns: Ich wurde erst einmal ordentlich nass.

    Offenbar hatte sich durch den anhaltenden Regen und Schnee Wasser gesammelt, das sich genau im falschen Moment seinen Weg suchte. Spätestens da wurde uns klar, dass das Wetter uns auf dieser Reise noch einiges abverlangen würde. Trotzdem gehörte genau so ein Moment irgendwie auch dazu – kleine Pannen, über die man später wahrscheinlich lachen kann.
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  • Von der Berghütte zur Panoramastraße

    May 13 in Austria ⋅ ⛅ 5 °C

    Am dritten Tag stand eigentlich eine Wanderung auf dem Plan. Dafür ging es zunächst hinauf zum Skiresort Gerlitzen Alpe am Ossiacher See. Bereits die Auffahrt hatte es in sich – inklusive einer Streckenmaut von 10 Euro. Oben angekommen erwarteten uns gerade einmal 6 °C, leichter Wind und immer noch jede Menge Schnee rund um die Gipfel.

    Von etwa 1.500 Metern aus wollten wir eigentlich weiter zu einer Berghütte auf rund 1.900 Metern wandern. Dort angekommen warteten allerdings nur verschlossene Türen auf uns, denn aufgrund der Witterung hatten – wenig überraschend – fast alle Hütten zu dieser Jahreszeit geschlossen.

    Trotzdem hatte sich die Fahrt absolut gelohnt. Der Ausblick dort oben war einfach wunderschön und dank der Sonne war das Wetter deutlich angenehmer als erwartet. Sobald man in der Sonne stand, war es tatsächlich richtig angenehm und überhaupt nicht kalt.

    Da der geplante Kaiserschmarrn leider ausfallen musste, brauchten wir spontan eine Alternative. Also entschieden wir uns dazu, die Villacher Alpenstraße zu erkunden. Auch hier wurde wieder eine Maut fällig, doch schon die Auffahrt war jede Minute wert. Bereits unterwegs begegneten uns zahlreiche wunderschöne Fahrzeuge – viele Oldtimer, aber auch einige echte Sportwagen und Hochleistungsboliden.

    Oben angekommen gab es dann endlich etwas Gutes zu essen. In der Sonne ließ es sich wunderbar aushalten, während es im Schatten sofort wieder richtig kalt wurde. Anschließend fuhren wir noch bis ganz nach oben, um die obligatorischen Fotos zu machen. Zwischen den letzten Schneefeldern, der leicht winterlichen Landschaft und den vielen besonderen Autos entstanden dabei wirklich wunderschöne Bilder.
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  • GTI-Treffen ohne GTI-Treffen

    May 13 in Austria ⋅ ☀️ 15 °C

    Am Abend zog es uns noch nach Reifnitz – genauer gesagt zu dem Ort, an dem normalerweise rund um den steinernen Golf das berühmte GTI-Wörthersee-Treffen stattfindet. Auch wenn das Wetter weiterhin alles andere als perfekt war, wollten wir uns diesen legendären Spot natürlich nicht entgehen lassen.

    Trotz der kühlen Temperaturen und des wechselhaften Wetters herrschte dort eine ganz besondere Atmosphäre. Immer wieder rollten wunderschöne Oldtimer vorbei oder standen bereits am Straßenrand. Gerade am Abend, mit dem Licht über dem Wörthersee und den besonderen Fahrzeugen, hatte der Ort seinen ganz eigenen Charme.

    Auch wenn in diesem Jahr wetterbedingt deutlich weniger los war als sonst, merkte man sofort, warum dieser Platz für viele Autofans etwas Besonderes ist.

    Besonders schön fand ich den Umbau eines VW T6 zu einem PritscheWagen inklusive Anhänger, auf dem noch ein schöner Alter Baby Benz stand.
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  • Der Urlaub zeigte seine harte Seite

    May 14 in Austria ⋅ 🌧 7 °C

    Der vierte Tag begann leider genauso, wie die vorherigen aufgehört hatten: mit Regen. Und als wäre das nicht genug, tropfte erneut Wasser durch das Dach hinein. Spätestens da war die Stimmung wirklich am Tiefpunkt angekommen, denn solche Dinge ziehen einen im Urlaub doch deutlich mehr herunter, als man vorher denkt.

    Nachdem wir aber schließlich alles trockengelegt und auch die Ursache gefunden hatten, kehrte langsam wieder etwas Ruhe ein. Nach dem Frühstück ließen wir den Tag deshalb deutlich entspannter angehen und nutzten die Zeit unter anderem zum Bilder bearbeiten und Durchatmen.

    Am Abend wollten wir uns dann wenigstens noch einen schönen Abschluss gönnen und gingen zum Essen in die L’Osteria. Dort saßen wir im Glaskasten und konnten während des Essens beobachten, wie draußen langsam das Gewitter aufzog. Die ersten Blitze über dem Himmel hatten trotz allem irgendwie etwas Schönes – fast schon ein passender Abschluss für diese wettertechnisch ziemlich verrückte Reise.
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  • Nebel statt Panorama

    May 15 in Austria ⋅ ☁️ 8 °C

    Am fünften Tag stand der Pyramidenkogel auf dem Plan. Oben am Treffpunkt angekommen war es allerdings überraschend ruhig – was sich schnell erklären ließ. Die Sicht war aufgrund des dichten Nebels praktisch nicht vorhanden und vom sonst beeindruckenden Panorama war kaum etwas zu erkennen.

    Zwar gab es aufgrund der eingeschränkten Sicht sogar 20 % Rabatt auf den Eintritt, trotzdem wären es noch immer rund 20 Euro pro Person gewesen. Dafür dann am Ende wahrscheinlich nur in eine weiße Wand zu schauen, überzeugte uns nicht wirklich. Also entschieden wir uns dagegen, noch hinaufzufahren.

    Stattdessen stöberten wir noch ein wenig durch den Shop, bevor wir weiterfuhren, um irgendwo gemütlich etwas essen zu gehen. Die große Aussicht blieb an diesem Tag zwar aus, dafür nahmen wir die Situation mit Humor – manchmal gehört eben auch genau so etwas zu einer Reise dazu.
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  • Zwischen Kaffee, Casino und Oldtimer

    May 15 in Austria ⋅ ☁️ 10 °C

    Nach dem Nebel auf dem Pyramidenkugel wurde es deutlich entspannter – mit einem Frühstück beim Auer Brot (Martin Auer) in Velden am Wörthersee. Gut gestärkt starteten wir anschließend zu einem Spaziergang durch die wunderschöne Stadt am See.

    Die Promenade, der Blick aufs Wasser und die entspannte Atmosphäre machten den Vormittag zu einem echten Kontrast zu den vorherigen, eher wettergeprägten Tagen. Besonders rund um das Casino Velden zeigte sich die Stadt von ihrer typischen, eleganten Seite.

    Wie immer durfte auch die Autofaszination nicht fehlen – unterwegs begegneten uns wieder einige wunderschöne Fahrzeuge, die perfekt in das Gesamtbild passten. Ein weiterer Höhepunkt war das Schloss Velden, das mit seiner besonderen Atmosphäre direkt am See beeindruckte. Auch die Statue von Roy Black war dabei ein kleiner, aber markanter Teil des Spaziergangs.

    Alles in allem war es ein ruhiger, aber sehr genussvoller Vormittag, der die Schönheit von Velden noch einmal richtig zur Geltung brachte.
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  • Tanken am Wörthersee

    May 16 in Austria ⋅ ☁️ 11 °C

    Am sechsten Tag musste der Bulli natürlich auch einmal wieder betankt werden. Und wenn schon am Wörthersee, dann bitte standesgemäß – also an der berühmten Tankstelle „Mischke“.

    Wie erwartet waren die Preise dort alles andere als günstig, aber das gehört an solchen Orten irgendwie fast schon dazu. Nach dem Tanken ging es zurück zum Campingplatz, wo uns eine kleine Veränderung erwartete: Inzwischen waren zwei weitere Camper angekommen und hatten sich in unserer Nähe eingerichtet.

    Das führte letztlich dazu, dass wir uns entschieden, den Golf erst am nächsten Tag zu verladen und damit den Heimreise-Teil etwas entspannter anzugehen. So blieb noch ein letzter ruhiger Abend am See, bevor es wieder Richtung Alltag ging.
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  • Abschied vom Wörthersee

    May 17 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Tag sieben war im Grunde der unspektakulärste der ganzen Reise – und genau deshalb auch der, der alles abschloss. Nach dem Aufstehen hieß es nur noch packen, den Bulli verladen und alles für die lange Heimfahrt vorbereiten.

    Die Rückreise nach Hause verlief zum Glück reibungslos und dauerte insgesamt rund 10 Stunden. Alles klappte besser als erwartet, und die Strecke ließ sich entspannt abspulen.

    Ein wichtiger Zwischenstopp war die Autobahnraststätte in Autohof Greding. Dort konnten wir uns noch einmal stärken und hatten gleichzeitig eine unerwartete Begegnung: Einige bekannte Gesichter vom Wörthersee waren ebenfalls dort unterwegs.

    Darunter auch der Volkswagen T6 Transporter mit Anhänger, den wir zuvor bereits am See gesehen und fotografiert hatten – in diesem Fall jedoch mit einem anderen Fahrzeug geladen, einem Mercedes, der stillgelegt worden war und nun Richtung Hamburg transportiert wurde.

    So endete die Reise nicht abrupt, sondern fast schon passend mit einem letzten kleinen Wiedersehen unterwegs, bevor es endgültig zurück in den Alltag ging.
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    Trip end
    May 17, 2026