• Auf dem Loch Ness

    September 6, 2024 in Scotland ⋅ ⛅ 19 °C

    Außer einem kleinen Abenteuer hatten wir uns für heute nicht viel vorgenommen.
    Am Morgen war der See in dichten Nebel gehüllt, so dass an Aktionen noch nicht zu denken war.
    Erst gegen halb elf klarte es etwas auf und wir machten uns auf den Weg zum Ufer, nicht ohne vorher mit Karls Hilfe die Schwimmwesten anzulegen. Die sehr dicke Bulldogge Brian wollte auch helfen, war aber eher eine Stolperfalle. Wie alle Bulldoggen sieht er sehr alt aus, ist aber erst zwei Jahre alt und benimmt sich auch so.
    Wir ließen den Kanadier allein zu Wasser, gut ausgerüstet und sehr warm angezogen. Als das Boot losschwamm, hatte ich das Gefühl, dass das nicht gut gehen würde, so sehr schwankte es. Aber nach einer Weile ging es und wir paddelten vorsichtig am Strand entlang zum gegenüberliegenden Ufer. Dort ist ein malerisches Bootshaus gut zu sehen. Wir steuerten hinein und schnell wieder hinaus, als uns ein Ansässiger (?) verständnislos anstarrte.
    Wir wagten es, einen kleinen Bogen über den See zu machen, aber ab und zu gab es ordentliche Wellen von den Passagierschiffen. Als wir wieder am Ufer waren, hatte Bärbel Schmerzen in den Armen und ich hatte mir wohl den Rücken verrenkt. Abenteuer im Alter.
    Den Rest des Tages verbrachten wir mit Lesen und Schlafen. Ich ging noch kurz zum Lochend Beach und machte ein paar Fotos.
    Das Abendessen (Muscheln, Wildgulasch - gebackener Brie und RibEye Steak) war wieder so gut, dass wir uns maßlos überfressen haben. Wir hängen rum und verdauen.
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