Wie Lenin schon sagte…
26. September 2025 in Kenia ⋅ ⛅ 16 °C
Lernen , lernen und nochmals lernen.
Plock, plockplockplock,….plockplock. Die Natur bereitet uns auf die Heimkehr vor. Waren wohl keine Eicheln, doch irgendwas Nussiges, was uns des Nächtens aufs Dach fiel. Warum auch immer, das Kopfkino lieferte als erstes Alfons Zitterbacke , wie er uns irgendwo aus einer Astgabel mit der Zwille auflauert. Doch beim Blick in den aufwachenden Garten von Karens Cottages war keiner zu sehen außer der Mann mit dem Schlauch. Eine Windböe bestätigte mit einem Plockplock-Regen, dass keiner mit Arg die Hand im Spiel hatte. Was lernen wir daraus? Weiß noch nicht. Ist auch zu früh.
Der Hadada Ibis sendet seinen unverkennbaren Ruf über die Dächer, kann den Benzinrasenmäher um 9 Uhr morgens aber nicht übertönen. Leider.
Die Katze im Restaurant lernt auch den dritten Tag in Folge nicht, dass es bei uns nichts zu holen gibt. Bedauerlicherweise schätzen zu viele Gäste die Situation falsch ein und füttern die Stubentiger. Jetzt betteln die Miezen an allen Tischen. Lerneffekt halt.
Nach dem Frühstück geht’s nach Utalii, die Hotelfachschule. Vielleicht darf ich mit? Ich berichte!
Haua Haua,
Ein Glück, Pferd und ich sind am Pool geblieben ! Die beiden Menschen kamen nach acht Stunden ziemlich geschlaucht, aus unterschiedlichen Gründen, zurück. Kerstin hat berichtet und während die beiden ihren letzten Abend in Kenia geniessen, schreib ich meinen Bericht. Kerstin war im Prinzip direkt in ihren Job versetzt, denn der Direktor der Universität ließ sie wissen, dass er ihretwegen einer wichtigen Konferenz ferngeblieben ist. Keinnn Druck Leute!! Klar, alle wollen von Anfang an das große Business und fragen nach Investitionen und so. Doch wenn man bei der bekanntesten und besten Hotelfachschule Ostafrikas anklopft, muss man damit auch rechnen. Die Leute, die ihren ersten Einsatz auf einem AIDA Schiff hinter sich hatten, nutzten die Gelegenheit, Ihre Meinung kundzutun. Und das war kein Kindergeburtstag. Nur ist das eben Kerstins Job, zuzuhören, das auszuhalten und Dinge zu ändern, wenn es berechtigt ist. Also ein voller Arbeitstag und nicht langweilig und auch lehrreich. da war er wieder, der Lenin.
Im TV über dem Bartresen laufen die aktuellen Nachrichten und so gesehen haben die Menschen so gar kein Interesse, was sie da über den Newsticker lesen. Auch das ist Seelenhygiene. Nicht gleich auf jeden Zug aufspringen und sich mitreißen lassen. Holger war tapfer bei all dem Tun im College dabei. Chapeau!! Auf dem Rückweg nutzten die Menschen die Gelegenheit, dass der Fahrer sich auskennt und ENDLICH bekommt Holger seine original Safarischuhe im zweiten Anlauf!
Ein Weinhändler machte seine Aufwartung am Restauranteingang und inmitten eines kenianischen Freitagabend, inklusive Geschubse und der Lerneinheit,dass es schick ist, wenn jeder brav auf sein eigenes mobile Display schaut (oh weh) in einem hochklassigen Restaurant mit Western Music auf den Ohren wie in einem American Pub… verabschieden wir uns von einer kosmopolitischen Stadt, in der man genau so wie auf unserem Kontinent dazugehören, mitmischen will, weil man dran glaubt, dass „es „ möglich ist. So ein Trip ist nicht machbar im Busch, wenn nicht in der großen Stadt Menschen lernen, sich entwickeln, daran arbeiten und vor allem glauben, dass es möglich ist. „Yes, we can!“ klingt wie eine Phrase, stimmt aber.
So Ihr Cowboys, ich checke jetzt mal ein für unsern Rückflug morgen und melde mich noch mal ,
Nichtsdestotrotz war das der letzte lange Kommentar und ich erinnere Euch gern:
Es war uns eine Ehre, dass Ihr uns begleitet habt auf unserer Reise! Das Tagebuch war bestimmt für uns als Reisende und wir ließen Euch gern daran teilhaben!
Jedoch schreiben wir all diese Eindrücke nicht auf, um zu beeindrucken sondern um alles festzuhalten, was wir erleben. Manche kleinen Dingen gehen verloren, wenn man sie nicht notiert und wir wollen uns gern auch noch in ein paar Jahren an all das hier erinnern. Dafür benötigen wir unser online- Tagebuch.
Wie man so schön sagt: be our guest!
Ihr Verrückten, Ihr Neugierigen, Ihr Freunde da draussen… gehabt Euch wohl.
Spoiler Alarm: wir melden uns spätestens im Mai aus Botswana, vielleicht auch eher, who knows?
Bleibt gesund und an unserer Seite,
Herzlichst Eure
CharlotteWeiterlesen














ReisenderSchön, dass sich noch jemand an Alfons Zitterbacke erinnert. ☺️ Liebe Grüße aus dem kalten Norden.
ReisenderDanke für Charlottes Berichte und Fotos. Schön, dass wir wieder an eurer Reise teilhaben durften.👏🙂Euch einen ruhigen Rückflug, kommt gesund und munter wieder nach Hause.
Reisender
Sieht lecker aus👍😋
ReisenderWir wünschen euch eine gute u.stressfreie Heimreise.Eure Reiseberichte waren wieder Spitze.LG RJB