Mosi oa tunya
May 26 in Zimbabwe
☀️ 18 °C
Hadaa Hadaa Hadaa.
Die Vuvuzela des Ibis‘ trötet durch die Anlage. Die Enten am Pool rollen die Yogamatte zurecht. Erstmals Kindergeschrei, nun ja, den Pool können wir aus dem Fenster sehen. Über allem seit Sonnenaufgang das Brummen der Helikopter über den Wasserfällen. Darüber meckert keiner, denn alle wollen hin. Wollen es sehen. Wollen dabei sein, wenn 1088 Kubikmeter Wasser in der Sekunde über die Kante gehen. 65 Millionen Liter in der Minute. Da wär mein Planschbecken aber schnell vollgelaufen.
Da machen wir uns mal auf die Socken und berichten, wenn wir von den „Rauchenden Wassern“ zurück sind.
Das Frühstück war köstlich. Wir müssen mal die Oma hierher bringen, denn der Koch macht gekochte Eier auf‘n Punkt. Da bekommt sie nen Eierkochkurs, denn wir geben nie auf 🫶🏻💕
Also die können sich hier was abgucken, die Jungs von der Bahn. Auf die Minute fuhr Brian vor und sackte uns ein.
Auf dem kurzen Weg zum Flugplatz gab es etwas Interessantes zu sehen: auf einem Gelände direkt an der Straße lag die Polizeistation, das Hohe Gericht und der Knast. Alles fußläufig verbunden für den kurzen Prozess sozusagen. Wenn Du was ausfrißt und nicht innerhalb 24 Stunden verknackt wirst, kannste wieder gehen. Lasst die das daheim bloß nicht hören !
Weil Kerstin wieder mal einen Vogel und das bessere Paket gebucht hatte, bekamen wir einen Platz in der Lounge. Mit allem Pipapo. Ständig rannte einer mit ner Kamera um uns rum und als die Menschen die Katze aus dem Sack, also uns aus dem Rucksack ließen, hatten die Jungs vom Helipad ihren Spaß.
Dann kam der Horrormoment des Urlaubs: WIEGEN 🙈
War aber gar nicht so schlimm.
Kein andrer hatte den 3 in 1 Trip gebucht und so wurden die Damen, also Kerstin und ich, auf dem hinteren Rang positioniert und Pferd mit Holger neben dem Piloten. Ich glaub, wir müssen mal wieder die Frauenquote einführen !! Erst ging es über die Flächen der Zuflüsse über Sambia, dann grasten wir den Nationalpark aus der Luft ab, Flugsafari sozusagen. Ob die Wackelbilder aus der Kamera die Elefantenherden aufgenommen haben? Keine Ahnung. Ich hab sie gesehen und die Hippos auch. Doch wieder ein Beweis, dass man an einer Ballonausfahrt sparen kann, wenn man wirklich Tiere sehen will….
Dann ging’s ab wie bei Apokalypse now. Mal sehen, ob wir unser Video auch mit dem Walkürenritt unterlegen. Aber ich hab gesehen, wie sich Kerstin heimlich am Sitz festgekrallt hat. Psssst! Alter Falter, unser fliegendes Auge kreiste in einer Acht über den gewaltigen und zu den weltgrößten Fällen gehörenden herabstürzenden Fluten. Auf die Liste der größten Naturwunder haben sie es leider nicht geschafft, aber für uns war es das GRÖSSTE! Auf 1700 Meter stürzen sich fast in einem Vorhang die Wassermassen 108 Meter in die Tiefe. Sicher schon viel länger als der Herr Livingstone aus Schottland sie 1855 kartiert und nach seiner Königin benannt hat.
Vom Timing her doch ganz gut, stellt euch vor, ein deutscher Afrikaforscher wär als Erster hier gewesen… „ Adenauer-Schauer“ würde ja noch gehen, oder ein Sachse hätte es „August-Falls“ genannt !? 🤔 Nicht auszudenken, es wäre danach erst entdeckt worden, das überlasse ich mal unser aller Phantasie…
Also nach einer halben Stunde wieder mit 12 Beinen auf festem Boden, gab’s Champus für die Großen und ne Spucktüte für mich. Aber nicht weitersagen!
Etwas runterkommen und den Film über unseren AusFlug auf dem Fernseher angeschaut, musste das Video natürlich gekauft werden. Adrenalintrick nennen wir das. Aber einmal im Leben darf man das alles mal machen….
Zurück zu den Entlein am Pool, eine Massage für Holger und ein zauberhafter letzter Tag, bevor es morgen langsam zurück geht. Erst mal nach Südafrika. Den Biltongshop hat Kerstin schon ausgemacht!Read more
























TravelerWunderschöne Videos und Fotos 👍👍👍 Das war noch einmal zum Abschluss eurer spannenden Reise ein Highlight. Obwohl jeder Tag ein Highlight war.👍🤗😊
Traveler
Faszinierende Videos und Fotos 👍
Traveler
😆😆😆